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Die Führungsspitze der Stadtwerke stellt sich neu auf: Verstärkung bei DSW21 – neuer Arbeitsdirektor bei DEW21

Der neue und erweiterte DSW21-Vorstand bleibt eine Männerdomäne: Finanzvorstand Jörg Jacoby, Arbeitsdirektor Harald Kraus, den Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke und Verkehrsvorstand Hubert Jung (v.l). Foto: Christian Bohnenkamp

Der neue und erweiterte DSW21-Vorstand bleibt eine Männerdomäne: Finanzvorstand Jörg Jacoby, Arbeitsdirektor Harald Kraus, den Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke und Verkehrsvorstand Hubert Jung (v.l). Foto: Christian Bohnenkamp

Personelle Wechsel bei den Stadtwerken und einer Tochter für Energie und Wasser. Nach dem Ausscheiden von Manfred Kossack als Arbeitsdirektor bei DSW21 und DEW21 in Personalunion haben sich die Vorstände beider Unternehmen neu aufgestellt. Bei DSW21 hat Harald Kraus die Aufgabe des Arbeitsdirektors übernommen. Bei DEW21 ist Dirk Wittmann neuer Arbeitsdirektor. Zudem hat DSW21 erstmals einen Finanzvorstand als viertes Mitglied der Geschäftsführung benannt. Jörg Jacoby übernimmt diese Aufgabe.

Harald Kraus ist seit Jahresbeginn der neue Arbeitsdirektor bei DSW21

Manfred Kossack war seit Herbst 2008 bei DSW21 und DEW21 Personalvorstand bzw. Geschäftsführer und Arbeitsdirektor. Mit seinem altersbedingten Ausscheiden endet diese Personalunion bei DSW21 und DEW21.

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Harald Kraus wechselte zum 1. Oktober von den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) nach Dortmund, wo sein Vorgänger Manfred Kossack ihn noch drei Monate lang in die neue Aufgabe einarbeitete, ehe er Ende 2019 in den Ruhestand ging. 

Der 53-jährige Kraus ist ein ÖPNV-Mann durch und durch: Ausbildung zum Anlagenelektroniker bei den Stadtwerken Bonn, Leiter der Signaltechnik bei den Kölner Verkehrsbetrieben, schließlich Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender bei der KVB.

Betriebsrat Dirk Wittmann hat sein Amt als DEW21-Arbeitsdirektor angetreten

Der frühere Betriebsratsvorsitzende Dirk Wittmann ist ab sofort neuer Arbeitsdirektor bei DEW21.

Der frühere Betriebsratsvorsitzende Dirk Wittmann ist ab sofort neuer Arbeitsdirektor bei DEW21.

Zum 1. Januar 2020 hat wegen Kossacks Ruhestand Dirk Wittmann in der Geschäftsführung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) als einer der Geschäftsführer und Arbeitsdirektor beim lokalen Energieunternehmen begonnen. Allerdings ist er nicht neu im Unternehmen, sondern ein Eigengewächs, der schon seine Ausbildung beim Vorgängerunternehmen VEW gemacht hat.

Dirk Wittmann war zuvor Vorsitzender des Betriebsrats bei DEW21/DONETZ und hat ebenfalls die Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden bei DEW21 innegehabt. Ferner war der Betriebswirt in verschiedenen Funktionen im Aufsichtsrat des Konzerns DSW21 vertreten.

Seit seiner Ausbildung ist er im Unternehmen: Wittmann hat bereits seine Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei der VEW absolviert und im Anschluss seinen Industriemeister Energietechnik erfolgreich an der IHK erworben. Er ist seit Gründung von DEW21 im Jahr 1995 in dem Unternehmen tätig. 

Dort hat er als Spezialmonteur im Entstörungsdienst Strom und als Techniker in der regionalen Leitung des Strombetriebes gearbeitet. 2004 wechselte Dirk Wittmann als Betriebsrat in die Freistellung und hat 2010 den Vorsitz des Betriebsrates übernommen. Er ist seit 1981 Mitglied der Gewerkschaft ver.di und engagierte sich dort in verschiedenen Gremien.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und Verantwortung als Arbeitsdirektor und Geschäftsführer bei DEW21/DONETZ. Aktuell befindet sich das Unternehmen – wie auch die gesamte Energiewirtschaft – in einem fundamentalen Wandel“, erklärt Dirk Wittmann. „Ich bin überzeugt, dass wir uns mit dem bereits gestarteten Transformationsprozess optimal für die Zukunft aufstellen werden. In meiner neuen Rolle werde ich diesen Prozess konsequent unterstützen, um das Unternehmen wie auch die Belegschaft optimal für die Zukunft aufzustellen.“

DSW21 hat künftig einen vierköpfigen Vorstand – Finanzen und Strategieentwicklung sind künftig getrennt

Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke

Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke

DSW21 hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Unternehmensgruppe mit mehr als 20 direkten und 100 indirekten Beteiligungen entwickelt, deren Gesamtwert sich auf fast 1,4 Milliarden Euro beläuft. 

Aus diesen gewachsenen Dimensionen leitet sich auch eine große Bandbreite an Anforderungen an den Vorstand ab: „Die Aufgaben sind strategischer, aber auch finanzieller und kaufmännischer Natur“, betont Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke und weist auch auf den hohen zeitlichen Aufwand durch unzählige Gremien-Termine und repräsentative Aufgaben hin. 

Wie in vergleichbaren Konzernen üblich und gutachterlich empfohlen, sollen die Bereiche »Strategieentwicklung« und »Finanzen« bei DSW21 künftig getrennt voneinander betreut werden. Pehlke, der sich in Zukunft auf strategische Themenfelder fokussieren wird, erhält einen zusätzlichen Finanzfachmann an seiner Seite.  

„Durch die Schaffung des zusätzlichen Vorstandsressorts für Finanzen sind wir ab 2020 noch besser aufgestellt“, so der DSW21-Vorstandsvorsitzende.

Verstärkung: Jörg Jacoby übernimmt das neu eingerichtete Finanzressort bei DSW21

Der Aufsichtsrat von DSW21 hat Jörg Jacoby zum Finanzvorstand bestellt. Der 52-Jährige, bei den Dortmunder Stadtwerken bereits seit 2008 als Prokurist für die Finanzen zuständig, hat das neu eingerichtete Vorstandsressort zum 1. Januar 2020 übernommen. „Jörg Jacoby ist ein ausgewiesener Finanzexperte. Er wird diese Rolle hervorragend ausfüllen“, sagt Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke. 

DSW21-Finanzvorstand Jörg Jacoby

DSW21-Finanzvorstand Jörg Jacoby

Der neu formierte vierköpfige Vorstand wird komplettiert durch Hubert Jung (Verkehr) und Harald Kraus, der Arbeitsdirektor Manfred Kossack ersetzt hat. Die Stelle des Finanzprokuristen wird nicht neu besetzt.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen und werde alles daransetzen, es zu rechtfertigen“, sagte Jörg Jacoby nach der Aufsichtsratsentscheidung. „DSW21 steht vor spannenden Herausforderungen, und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, die Zukunft der Unternehmensgruppe und ihrer Mitarbeiter erfolgreich zu gestalten. Allein die massiven Investitionen in unseren Verkehrsbereich werden das Finanzressort intensiv fordern.“

Der 1967 in Dortmund geborene Betriebswirt wechselte 2008 vom Klinikum Dortmund zu DSW21 und wurde dort Prokurist und Direktor für die Bereiche Finanzen und Beteiligungen. „Zu den Aufgabenstellungen, die Jacoby in seinen zwölf Jahren bei den Dortmunder Stadtwerken erfolgreich bewältigt hat, gehören die drastisch ansteigenden Pensionsrückstellungen, die Deckung der Investitionen in die anspruchsvolle Infrastruktur der wachsenden Metropole Dortmund sowie die Umsetzung moderner und rechtskonformer Buchhaltung, Einkaufsprozesse und Finanztransaktionen“, heißt es dazu vom Unternehmen.

 

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