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Folkloretänzerinnen und -tänzer begeistern mit ihrem Tanzstück Suburbian Ballad im Dietrich-Keuning-Haus

Suburbian Ballads II, Interkulturelles Tanzprojekt im Keuning-Haus

Suburbian Ballads II war eine eindrucksvolle Show im Dietrich-Keuning-Haus. Fotos: Klaus Hartmann

Suburbian Ballads 2, Interkulturelles Tanzprojekt im Keuning-Haus

Misterio del Sur

Die Geschichte beginnt still. Die kleine Doina sitzt verlassen auf einer Bank mitten in der großen Stadt. Eine polnische Familie nimmt sich ihrer an. Suburbian Ballad erzählt die Entwicklung des Mädchens zur jungen Frau und ihre Liebesgeschichte hin- und hergerissen zwischen zwei Männern.

Monica Fotescu-Uta, Primaballerina am Dortmunder Ballett führt Regie und tanzt die Hauptrolle und schafft was unmöglich erscheint. Mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzer aus zwölf verschiedenen Folkloregruppen tanzen gemeinsam und nicht hintereinander. Und sie beweist eindrucksvoll, dass man zu Klängen koreanischer Trommlerinnen Flamenco tanzen kann.

100 Tänzer aus zwölf verschiedenen Folkloregruppen tanzen begeisternd

Aus der Türkei, Polen, Portugal, Serbien, Griechenland, Russland, Korea, Indonesien, Spanien, Argentinien und vielen anderen Ländern kommen die Tanzstile, die hier miteinander verschmelzen. Dabei sind die Profitänzer Stephen King vom Dortmunder Ballett und Esteban Ruiz Sances von der spanischen Gruppe Misterio del Sur, die im Laufe des Abends tanzend um das Herz der jungen Doina werben.

Das multikulturelle Publikum geht begeistert mit

Suburbian Ballads 2, Interkulturelles Tanzprojekt im Keuning-Haus

Monica Fotescu-Uta und Stephen King

Das Stück nimmt Fahrt auf, dem Publikum werden besinnliche und feurige Momente in farbenprächtigen Trachten präsentiert. Für die musikalische Begleitung sorgt der Pianist Teo Milea, an der Bouzouki Vangelis Dalatsis und die portugiesische Akkordeonistin Sara Magalhaes. Gut 200 Besucher sind begeistert, klatschen mit. Immer wieder gibt es Szenepapplaus und anfeuernde Zwischenrufe.

Bislang nur eine einzige Aufführung des Stückes

Fast am Ende des Stückes entscheidet sich Doina in einer traumhaft inszenierten Passage für den Argentinier. Zu zweit allein auf Bühne, verschlungen in von der Decke herabhängen Schleiern. Dann folgt ein furioses mitreißendes Finale. Die Aufführung am Sonntag war die Premiere und bisher einzige Aufführung des Stückes. Die Beteiligten hoffen, die Vorstellung noch einige Male dem Publikum zu präsentieren zu können. Die Show hätte es auf jeden Fall verdient, noch mehrfach im Dietrich-Kuning-Haus gezeigt zu werden. Und nicht nur dort… Die Planungen für weitere Auftritte laufen.

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