Nordstadtblogger

Dachstuhlbrand in der Brunnenstraße und mutmaßliche Brandstiftung in der Nordstraße halten Feuerwehr auf Trab

Es sind turbulente Zeiten für Feuerwehr und Rettungsdienste. Foto: Feuerwehr Dortmund

Bereits in der vergangenen Woche löschte die Feuerwehr Dortmund einen Brand in der Nordstraße. In der Nacht auf Dienstag (21. April) wurde sie zu einem Bandereignis in die Brunnenstraße gerufen. Foto: Feuerwehr Dortmund

Gegen 2:40 Uhr in der Nacht auf Dienstag (21. April 2020) wurden die Feuerwehr und der Rettungsdienst in die Dortmunder Nordstadt alarmiert. Dort war es in der Brunnenstraße zu einem Feuer in einer Wohnung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gekommen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Bereits in der vergangenen Woche (15. April 2020) löschte die Feuerwehr einen Brand in einer Dachgeschosswohnung in der Nordstraße. Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen Brandstiftung.

Brand konnte kontrolliert und gelöscht werden – Zwei Feuerwehrleute leicht verletzt

Löscharbeiten in der Brunnenstraße in der Nacht zu Dienstag (21. April 2020). Foto: Feuerwehr Dortmund

Die Feuerwehr Dortmund meldet, die Einsatzkräfte hätten in dem eigentlich nicht mehr bewohnten Gebäude in der Brunnenstraße fünf Personen angetroffen. ___STEADY_PAYWALL___

Sie seien umgehend aus dem Gebäude geführt worden. Zwei von ihnen seien durch das Feuer leicht verletzt und sofort durch den Rettungsdienst versorgt worden.

Für die Löscharbeiten wurden zwei Atemschutztrupps mit Strahlrohren im Gebäude eingesetzt. Parallel dazu wurden zum Schutz der benachbarten Gebäude und für weitere Löschmaßnahmen zwei Drehleitern und der Teleskopmast eingesetzt.

Der Brand habe so zügig unter Kontrolle gebracht werden können und eine Ausbreitung auf die Nachbarhäuser habe verhindert werden können.

Das Ablöschen der letzten Glutnester sowie umfangreiche Lüftungsarbeiten nahmen weitere Zeit in Anspruch. Während der Löscharbeiten seien zwei Feuerwehrleute leicht verletzt und im Krankenhaus ambulant versorgt worden.

Personen im eigentlich unbewohnten Gebäude kamen nicht zu Schaden

Die Personen, die das Gebäude aufgrund des Brandes verlassen mussten, wurden kurzfristig im Betreuungsbus der Feuerwehr untergebracht. Sie mussten aber nicht in ein Krankenhaus gefahren werden. Der Einsatz war gegen 05:20 Uhr beendet. Eine Kontrolle der Einsatzstelle erfolgte gegen 08:20 Uhr. Anschließend konnte die Brandstelle an die Kriminalpolizei übergeben werden. 

Diese ermittelt nun die Höhe des Gebäudeschadens und die Brandursache. Im Einsatz befanden sich die Feuerwachen 1 (Mitte), 2 (Eving) mit dem Teleskopmast und dem Betreuungsbus, sowie Einheiten des Rettungsdienstes. Die Freiwillige Feuerwehr besetzte während des Einsatzes die Feuerwache 2.

Feuer in Wohnhaus an der Nordstraße: Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung

Vorstellung der Kriminalstatistik Polizei-Präsidium Dortmund. Polizeiwagen

Beim Brand in der Nordstraße geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Foto: Klaus Hartmann/Archiv

Bereits in der vergangenen Woche (15. April 2020) löschte die Feuerwehr einen Wohnungsbrand in der Nordstraße, wo nach ersten Ermittlungen der Polizei Brandstiftung als Ursache in Frage kommen könnte.

Vermutlich habe ein Mieter gegen 16.30 Uhr seine Wohnung angezündet. Die Flammen hätten die Wohnung komplett zerstört. Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die in dem Haus zur Hilfe eilen wollten, hätten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ein Krankenhaus aufsuchen müssen. Für die Löscharbeiten der Feuerwehr sperrten Polizei und Ordnungsamt der Stadt Dortmund umliegende Straßen.

Die Polizei meldet, dass sich während des Feuerwehreinsatzes der Mieter der brennenden Wohnung gemeldet und eingestanden habe, den Brand selber verursacht zu haben. Das Motiv des 42-jährigen Mannes liege im persönlichen Bereich. Er sei vermutlich psychisch krank. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest und ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung gegen ihn.

 

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