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Bis zu 3000 Euro Preisgeld beim Gestaltungswettbewerb für das Kulturzentrum Langer August in der Nordstadt

Ausstellung Langer August Guntram Walter und Rolf Dennemann (2)

Ziel des Wettbewerbes ist es, das soziokulturelle Zentrum „Langer August e.V.“ als Dachorganisation für unterschiedliche Initiativen und Vereine nach außen stärker sichtbar zu machen. Dem Siegerentwurf winken 30oo Euro Preisgeld.

Der Verein „Langer August“ in der Dortmunder Nordstadt schreibt einen Gestaltungswettbewerb für den Eingangsbereich seines Vereinshauses aus. Es sollen künstlerische Entwürfe von Kreativen eingeworben werden, mit dem Ziel, die Wahrnehmung des Hauses positiv zu beeinflussen und die Attraktivität der Angebote des Vereins zu erhöhen. Ein Preisgeld von jeweils 500 Euro wird von der Wettbewerbsjury für die zweit und dritt platzierten Einsendungen ausgelobt. Für den Gewinnerbeitrag des Wettbewerbs steht eine Summe von 3000 Euro zur Umsetzung durch den einreichenden Künstler zur Verfügung.

Einsendungen für den Wettbewerb sind noch bis zum 1. März 2020 möglich

Die Gestaltungsflächen der Hofdurchfahrt. Foto: LA e.V.

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 01. März 2020. Die jurierten Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 31. März 2020 bekanntgegeben. Die Realisierung des Gewinnerentwurfs muss bis zum 30. April 2020 abgeschlossen sein.

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Die Wettbewerbsunterlagen werden in digitaler Form auf der Internet-Seite des Vereins (siehe Anhang des Artikels) zur Verfügung gestellt. Hier gibt es auch nähere Informationen dazu, welche Bedingungen die Entwürfe berücksichtigen sollten. Alle wichtigen Infos finden sich außerdem in den angehängten Ausschreibungsunterlagen.

Der Verein „Langer August e.V.“ betreibt seit 1979 in der Braunschweiger Straße 22 ein Kulturzentrum und Initiativenhaus. Der Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung der politischen Bildung und der kulturellen Freizeitarbeit, die der demokratischen Entwicklung unserer Gesellschaft dienen und sich insbesondere für die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte einsetzen, sowie der Festigung der demokratischen Solidarität und Toleranz dienen. 

Seinen 400-500 Besucher*innen pro Woche bietet er, mit seinen in ihm ansässigen Gruppen, ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten und Kulturveranstaltungen. Die Mittel für den Wettbewerb wurden aus dem Quartiersfonds Nordstadt bewilligt. Der Quartiersfonds Nordstadt ist Teil des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW-Dortmund Nordstadt“ und wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Mit dem KCR wurde ein erfahrener Kooperationspartner gefunden

KommunikationsCentrum Ruhr e.V. oder kurz „KCR“

KommunikationsCentrum Ruhr e.V. oder kurz „KCR“

Im Rahmen des Fonds werden in der Nordstadt kleinteilige Projekte zur aktiven Mitwirkung der Beteiligten im Rahmen des integrierten Handlungskonzepts Dortmund-Nordstadt unterstützt. Für dieses Projekt konnte der Verein „Langer August e.V.“ das Kommunikations Centrum Ruhr e.V. als Kooperationspartner gewinnen. 

Das Kommunikations-Centrum-Ruhr e.V. – kurz KCR – wurde 1972 gegründet und ist somit nicht die erste, aber die am längsten bestehende Schwulengruppe in der Bundesrepublik. Seit 1986 besteht das KCR in seiner jetzigen Form als Lesben- und Schwulenzentrum und trägt seitdem auch diesen Untertitel. Zur Zeit seiner Gründung war es nicht möglich das Wort „schwul“ bei einer Vereinsgründung eintragen zu lassen. 

Die Wettbewerbsjury wird zur Hälfte aus Vertreter/innen des „Langer August e.V.“ mit seinem Projektpartner KCR e.V. und zur anderen Hälfte aus Vertreter*innen der Lenkungsrunde des Stadtbezirksmarketing Innenstadt Nord gebildet. 

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Ein Gedanke zu “Bis zu 3000 Euro Preisgeld beim Gestaltungswettbewerb für das Kulturzentrum Langer August in der Nordstadt

  1. Jury entscheidet sich für Gestaltungsentwurf der Hofeinfahrt am Langen August (QM Nordstadt Pressemitteilung)

    Der Quartiersfonds Nordstadt ist auch in der aktuellen Situation aktiv
    Jurytermin im Langen August e. V.

    Das Corona Virus und die damit verbundenen Regelungen beeinflussen unser aller Leben und stellen uns täglich vor neue Herausforderungen. In dieser Zeit des „sich täglich neu Erfindens“ werden viele neue Wege gegangen. Hierin steckt viel Potenzial und Innovation.

    Auch der Quartiersfonds Nordstadt beschreitet in diesen Tagen immer wieder neue, kreative Wege, um die geförderten Projekte für die Nordstadt und seine Bewohner*innen zu unterstützen und umzusetzen. Allen voran sind hier natürlich auch die Projektträger zu nennen, welche die einzelnen Projekte erst möglich machen.

    Ein Beispiel dafür ist der im vergangenen Jahr bewilligte Gestaltungswettbewerb „Hofeinfahrt“ des Langen August e. V.. Ziel des Wettbewerbes ist es, das soziokulturelle Zentrum Langer August als Dachorganisation für unterschiedliche Initiativen und Vereine nach außen stärker sichtbar zu machen. Dies geht einher mit der Auslobung eines künstlerischen Wettbewerbs zur Neugestaltung des Eingangsbereiches.

    Am vergangenen Freitag hat die Jury aus den eingereichten Entwürfen den Sieger*innen-Entwurf nominiert. „Anna Hauke hat mit ihrem Entwurf nicht nur die Jury überzeugt, sondern auch die Vereine und Menschen rund um den Langen August“, so Christian Aue, Vorstandsmitglied des Langen August.

    Im Laufe der nächsten Wochen wird Anna Hauke ihre Arbeit umsetzen und der Lange August zur feierlichen Einweihung einladen. Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder betonte noch einmal, dass „nur das Zusammenwirken vieler Akteure in der Nordstadt ihre Wahrnehmung verändern kann. Der Quartiersfonds Nordstadt ist dabei ein wichtiges Instrument, welches den Menschen im Stadtteil dabei zur Seite steht“.

    Quartiersmanagerin Jana Heger ist es wichtig, dass potenzielle Antragssteller wissen, dass „sie von uns als Quartiersmanagement vom Projektantrag bis zur Projektabrechnung begleitet werden, wenn sie das wünschen“. Das Quartiersmanagement Nordstadt begleitet, berät und hilft bei der Ideenfindung, dem Antragsverfahren, der Presse- und Öffentlichkeits-arbeit sowie der späteren Abrechnung. Heike Lindenblatt vom Amt für Stadterneuerung ergänzt, „auch in 2020 stehen noch Mittel für weitere Projektideen zur Verfügung.

    Das Quartiersmanagement Nordstadt und der Quartiersfonds Nordstadt sind ein Projekt des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt“. Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

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