
Geschichten eröffnen neue Perspektiven, verbinden Menschen und lassen Zukunft neu denken. Unter dem Motto „Erzählte Zukünfte“ lädt das 4. MADIBA Buchfestival am Samstag, 22. August 2026, von 11 bis 21 Uhr in die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund (Studio B) ein. Der Eintritt ist frei.
Festival widmet sich konsequent afrikanischer und afrodiasporischer Literatur
Veranstaltet wird das Festival von Afrikultur e.V. in enger Kooperation mit der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, die das MADIBA Buchfestival seit seiner Entstehung als Partnerin begleitet und sowohl die organisatorische Umsetzung als auch die Veranstaltungsräume zur Verfügung stellt. In den vergangenen Jahren hat sich das Festival zu einer festen Größe der Dortmunder und nordrhein-westfälischen Kulturlandschaft entwickelt.

Die vierte Ausgabe wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Kulturbüro Dortmund gefördert – eine Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, kommunaler Kultureinrichtung und öffentlichen Förderinstitutionen, die die kulturelle Bedeutung des Festivals als Plattform für afrikanische und afrodiasporische Literatur, kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Dialog in Nordrhein-Westfalen unterstreicht.
Mit seiner vierten Ausgabe festigt sich das MADIBA Buchfestival als eines der wenigen Literaturfestivals in Nordrhein-Westfalen, das sich konsequent afrikanischer und afrodiasporischer Literatur widmet – und dabei Literatur, Performance, Musik und gesellschaftlichen Dialog miteinander verbindet.
Geschichten, die Zukunft gestalten
Die diesjährige Ausgabe geht der Frage nach, welche Geschichten unsere Zukunft prägen und wie Literatur gesellschaftliche Veränderungen anstoßen kann. Den Auftakt macht Dayan Kodua mit der Eröffnungs-Keynote: Die Schauspielerin, Autorin und Verlegerin zählt zu den prägenden Stimmen der afrodiasporischen Literatur- und Kulturszene in Deutschland.

Es folgt ein vielfältiges Programm mit Lesungen von Yandé Seck, Ana Lucão Mvangi und Tete Loeper, einem Impuls von Diana Dua zum Thema „Erzählte Zukünfte – Wie Geschichten unsere Zukunft gestalten“ sowie einer Storytelling-Session von Sheeko Ismail (Kwanza Bookshop) über die Bedeutung dekolonialer Buchhandlungen als Räume für neue Erzählungen.
Ergänzt wird das literarische Programm durch eine Tanz- und Spoken-Word-Performance von Monsieur Junior, eine Poetry-Performance von Marie-Claire Tjombe sowie freie Poesie von Orli Yomi.
Literatur trifft Podcast und Musik
Ein weiterer Höhepunkt ist der Live-Podcast „Deutsch, aber schwarz“, moderiert von Jil-Henriane Johnson und Joana Perpah. Das Gespräch verbindet Literatur mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen rund um Identität, Zugehörigkeit und kulturelle Teilhabe.

Zum Abschluss des literarischen Programms geben Autorinnen und Kulturakteurinnen im Format „6 Stimmen – 1 Frage“ kurze Impulse zur Leitfrage: „Welche Geschichte braucht unsere Gesellschaft in Zukunft mehr?“
Den musikalischen Ausklang gestaltet Michael Nguetsa & The Afroblues Project mit einem Live-Konzert, bevor der Festivaltag in Signierstunden, Networking und persönlichen Begegnungen ausklingt.
Literatur für die ganze Familie – Bücher entdecken und Menschen begegnen
Erstmals wird das MADIBA Buchfestival durch ein umfangreiches Familienprogramm ergänzt. Im Future Story Lab – dem Zukunftslabor für Kinder & Familien unter Leitung von Inoride Mika – können Kinder den ganzen Tag über Zukunftsstädte bauen, eigene Geschichten entwickeln, Zukunftspost gestalten und kreativ mit Literatur experimentieren.

Das offene Mitmachprogramm lädt Familien dazu ein, jederzeit einzusteigen und gemeinsam Geschichten für morgen zu entwerfen.
Während des gesamten Tages lädt ein Marketplace zum Stöbern und Austauschen ein. Verlage, Buchhandlungen und Autor*innen präsentieren ihre Bücher, stehen für Gespräche bereit und signieren ihre Werke. So verbindet das MADIBA Buchfestival Literatur, Begegnung und kulturellen Dialog in einer offenen und inspirierenden Atmosphäre.

