
Die Stadt Dortmund hat ihre Sportler:innen bei einem Festakt im Rathaus geehrt. Darunter waren Jana Landwehr, Weltmeisterin im Target Sprint, und Axel Jungk, Gewinner der olympischen Silbermedaillen im Skeleton, sowie die BVB-Handballerinnen. Sie feierten zuletzt den Meisterschaft im DHB-Pokal und wurden zudem deutsche Vizemeisterinnen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) lud alle Geehrten ein, sich ins Goldene Buch einzutragen.
Die BVB-Handballerinnen feierten großen Sieg
Für die BVB-Handballerinnen ist es eine besondere Saison. Am 15. März gewannen sie erstmals seit 1997 wieder den DHB-Pokal. Im Finale setzte das Team sich gegen die HSG Bensheim-Auerbach durch.

Der Oberbürgermeister dankte der ganzen Mannschaft. Kalouti selbst behauptete, dass Dortmund für eine beeindruckende Vielfalt im Sport steht – „vom Spitzen- bis zum Breitensport, vom Eiskanal über den Schießstand bis zum Handballplatz“. ___STEADY_PAYWALL___
„Die heutigen Einträge zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich sportlicher Erfolg aussehen kann und wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist dahinterstecken“, so OB Kalouti. Auch BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke sowie sein Stellvertreter Daniel Lörcher waren bei dem Empfang dabei.
Engagement für sportlichen Nachwuchs

Neben der Mannschaft trugen sich auch Jana Landwehr und Axel Jungk ins Goldene Buch ein. Jana Landwehr gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Athletinnen im Target Sprint. Der Sport verbindet intensives Laufen mit präzisem Schießen.
Sie hat Weltcup-Siege gefeiert und zahlreiche internationale Medaillen errungen. Ein Höhepunkt ihrer Karriere folgte im Jahr 2025 bei der Weltmeisterschaft in Kairo, bei der sie Gold gewann. Jetzt engagiert sie sich als Trainerin und Landesreferentin für den sportlichen Nachwuchs.
„Sie sorgen dafür, dass junge Menschen ihren eigenen Weg im Sport finden. Und das ist, was wir unter Nachhaltigkeit verstehen. Das Lernen von den Besten ist für Nachwuchs von ungemeiner Bedeutung. Und dafür danken wir Ihnen heute ganz herzlich“, sagte Kalouti.
Axel Jungks Erfolg: Kein Zufall, sondern harte Arbeit

Eine weitere Ehrung galt Axel Jungk. Der ehemalige Skispringer wechselte zum Skeleton, einem extremen Wintersport, und entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Athleten seiner Generation in Deutschland. Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking gewann er seine erste Silbermedaille. Vier Jahre später holte er erneut Silber im Einzel sowie im Mixed-Team.
„Drei olympische Silbermedaillen zu gewinnen, das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von ungemein harter Arbeit und großer Leidenschaft“, betonte der Oberbürgermeister.
Die nächsten Sportereignisse stehen bereits bevor. Ende August beginnt für die Borussinen die Saison 2026/27 in der Alsco Handball-Bundesliga Frauen. Auch finden erstmals die Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften in Dortmund statt. Im kommenden Jahr folgen zudem die sechsten Landesspiele von Special Olympics NRW.
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