
In Eving wird seit einem Jahr das Gebäude des ehemaligen Supermarkts Real umgebaut – entstehen soll dort das „Einkaufszentrum Minister Stein“. Bei einer Baustellenbegehung zeigen der Bezirksbürgermeister Oliver Stens, die Baufirma Ten Brinke und der Immbolienverwalter Properium den Zwischenstand und stellen zukünftige Mieter:innen sowie das Logo des Einkaufszentrums vor. Im März 2027 soll das Einkaufszentrum feierlich eröffnet werden.
Einkaufszentrum Minister Stein schließt „zentrale Versorgungslücke“
Stens äußert sich erfreut über die erfolgreichen Fortschritte auf der Baustelle, da das Einkaufszentrum (EKZ) ein wichtiges Projekt für den Stadtbezirk Eving sei. Mit seiner „Angebotsvielfalt“ schließe es nicht nur für Eving eine „zentrale Versorungslücke“ – auch Bürger:innen aus Lünen würden nun mit an die Versorgung angeschlossen.
Bei der Vorstellung des Logos betont Stens seine Dankbarkeit gegenüber allen Beteiligten. Dabei meine er explizit nicht nur die Beteiligten der Planung, sondern alle, die seit 12 Monaten auf dem Bau waren. Sein Dank gelte genauso den Handwerker:innen, denn es sei wichtig „die nicht zu vergessen, die Teil davon sind“.
Ulf Silkens: „Klinkerfassade ist das Ruhrgebiet“
Das Logo des EKZs inkludiert den Hammerkopfturm, der neben dem EKZ in die Höhe ragt. Er symbolisiert, genauso wie der Name „Einkaufszentrum Minister Stein“ die Historie des Ortes – das EKZ steht auf dem ehemaligen Zechengelände Dortmunds. Die Fassade des über 30 Jahre alten Gebäudes bleibt bestehen – die „Klinkerfassade ist das Ruhrgebiet“, stellt Ulf Silkens, Projektleiter von Ten Brinke während der Baustellenbegeheung fest. Auf Wunsch der Stadt habe man diese nicht verändert – ganz im Gegensatz zum Innenraum.

Denn vom ehemaligen Real bleibt nur die Fassade stehen – Innen wurde kernsaniert. Auf rund 15.000 Qudratmeter Fläche passierten grundlegende Veränderungen: Die alte Rolltreppe wurde entfernt, um mehr Mietfläche zu schaffen. Zukünftig muss der Weg ins Obergeschoss also zu Fuß oder über den Aufzug genommen werden. ___STEADY_PAYWALL___
Tragende Wände wurden versetzt und die ehemalige Parkebene entfernt – ebenfalls um mehr Mietfläche zu generieren. Zuletzt wurde die ehemalige Elektronik zurückgebaut, um Platz für moderne Technologien zu schaffen. Im kommenden Jahr befasst sich Ten Brinke nun mit der Neubauphase.
Neuerungen im „Bestandsgebäude“
„Wir revitalisieren das Bestandsgebäude und passen es an die heutigen Bedürfnisse von Kund:innen und Handel an“, beschreibt Silkens die kommenden Neuergungen. Ten Brinke setzte als Projektentwicklungs- und Bauunternehmen in Dortmund bereits das Dortmunder U um. In Eving betreuen sie in den nächsten Monaten den Einbau von neuen Sprinkleranlagen, Beleuchtungssystemen und Elektrotechnik. Neue Glaselemente sollen die Orientierung im Innenraum verbessern.

Die Mietflächen würden, laut Silkens, überwiegend mit Luftwärmepumpen und das EKZ mit einem Fernwärmeanschluss ausgestattet werden. Dies sei eine annähernd umweltfreundliche Ausstattung, da die Fernwärme aus der sowieso entstehenden Indrustrieabluft gewonnen werde. Schlussendlich liege die Beheizung in der Veranwortung der Mieter:innen.
Dass die Innenausstattung komplett erneuert werden müsse, sei dem Alter der nun entfernten Anlagen geschuldet, so Silkens. Das Risiko, dass diese nach kurzer Zeit beschädigt seien, gepaart mit „Änderungen in Auflagen“ hätte eine Instandsetzung nicht rentabel gemacht.
Einkaufszentrum Minister Stein als „modernes, lebendiges Zentrum“
Die neue Gestaltung der Innenfläche wird in Zukunft vielen Mieter:innen Platz bieten, die gemeinsam „ein modernes, lebendiges Zenrtum“ schaffen, betont Ralf Schwalenberg. Der Manging Director von Properium sieht „großes Potential im Standort“.

Belebt wird das EKZ durch unterschiedlichste Branchen: Mit REWE, ALDI Nord und Rossmann ist der Alltagbedarf gedeckt. Darüber hinaus sorgen die Apotheke Schreibner, die Bäckerei Mälzers, Ernsting’s Family, Kik, Action und Woolworth für die weitere Versorgung.
Der ehemalige Haupteingang zur Haltestelle „Zeche Minister Stein“ sowie der Zugang über den Parkplatz werden bestehen bleiben. Auf diesem sollen E-Ladesäulen installiert werden. Zum Ausgang Evinger Platz wird Bürofläche und Platz für Gastronomie zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen:
- Baustellen Updates gibt es hier: Ten Brinke-EKZ Eving
Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!
Mehr dazu auf Nordstadtblogger:
Umbau des ehemaligen Real-Gebäudes zum Einkaufszentrum Minister Stein beginnt


Reaktionen
Wolfgang Hospital
Moin!
Dem hyperlink zu Ten Brinkes Projektbeschreibung fehlt im URL ganz hinten ein „l“.
Nordstadtblogger-Redaktion
Vielen Dank für den Hinweis – wir haben den Link korrigiert.
Neuer Wegweiser in der Evinger Mitte bietet Orientierung, Informationen und Raum für Nachbarschaft (PM)
Wer in der Evinger Mitte nach städtischen Einrichtungen oder wichtigen Anlaufstellen sucht, findet jetzt schneller ans Ziel: Der Wegweiser in der Evinger Mitte wurde umfassend erneuert und modernisiert.
Auf der Vorderseite informiert der neue Wegweiser über die städtischen Einrichtungen und Institutionen in der Evinger Mitte. Ein übersichtlicher Lageplan zeigt deren Standorte auf einen Blick. Über einen QR-Code können Besucher*innen zudem direkt per Smartphone zum gewünschten Ziel navigieren.
Auch gestalterisch wurde der Wegweiser neu konzipiert. Die Bezirksvertretung Eving entschied sich für eine auffällige Farbgestaltung im Corporate Design der Stadt Dortmund, um die Sichtbarkeit der Informationen im öffentlichen Raum zu erhöhen.
Ein Schwarzes Brett für Eving
Neu ist außerdem die Rückseite des Wegweisers: Dort befindet sich nun ein Schwarzes Brett für den Stadtbezirk. Evinger*innen können die Fläche nutzen, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen, Nachbarschaftshilfe anzubieten oder Informationen mit Bezug zum Stadtbezirk auszuhängen.
Die Idee geht auf die stadtweite Beteiligungsumfrage „Nachbarschaft zählt.“ zurück, die von den Koordinierungsstellen Einsamkeit und „nordwärts“ der Stadt Dortmund durchgeführt wurde. Dabei äußerten 39 Prozent der Teilnehmer*innen aus Eving den Wunsch nach einer zentralen Informationsmöglichkeit im Quartier.
„Mit dem neuen Wegweiser schaffen wir eine bessere Orientierung in der Evinger Mitte und stärken zugleich den Austausch und die Vernetzung im Stadtbezirk“, sagt Quartierskoordinatorin Larissa Reckels. „Das Schwarze Brett bietet den Menschen vor Ort die Möglichkeit, ihre Nachbarschaft aktiv mitzugestalten und Informationen unkompliziert miteinander zu teilen.“
Umgesetzt und finanziert wurde die Erneuerung des Wegweisers durch die Quartierskoordination Eving der Koordinierungsstelle „nordwärts“.
dortmund.de/nordwaerts
dortmund.de/eving