Uns erreichen viele Pressemitteilungen über Spendenübergaben, Jubilarehrungen sowie andere Feierlichkeiten und Anlässe. Allerdings können wir diese nicht alle im redaktionellen Teil verarbeiten, weil sonst die eigentlichen Artikel in der schieren Masse „untergehen“ würden.
Daher veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diesen –unter anderem in unserer Rubrik: „DORTMUND SAGT DANKE!“. Hier veröffentlichen wir Fotozusendungen über Spenden und wohltätige Aktionen. Doch gerade in diesen Zeiten sind Spenden um so wichtiger – denn auch viele Hilfsprojekte haben zu leiden.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu auch das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Es handelt sich dabei um die unbearbeiteten Texte der Pressemitteilungen.
DSW21 spendet weitere fünf Linienbusse für die Ukraine. Die Fahrzeuge, die voraussichtlich in den nächsten Wochen an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht werden, sind dort für den Einsatz im Schulbusbetrieb vorgesehen. In enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund folgt das Verkehrsunternehmen damit einem entsprechenden Aufruf der Europäischen Kommission. Diese stellt insgesamt 14 Mio. € für den Transport gespendeter Busse in die Ukraine bereit.
„Der Angriff Russlands hat unsägliches Leid über die Menschen in der Ukraine gebracht. Da sind wir alle gemeinsam in der Verantwortung, im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfe zu leisten“, sagt DSW21-Vorstand Ulrich Jaeger. „Wenn unsere Busse dazu beitragen, dass Kinder in der Ukraine trotz der furchtbaren Umstände zur Schule gehen können, haben wir zumindest ein wenig erreicht.“
DSW21 hatte sich zuletzt im November an einem Spendentransport der Stadt Dortmund für die ukrainische Stadt Mykolajiw beteiligt und zwei Busse und einen Pkw gespendet. Die Töchterunternehmen DEW21/DONETZ ergänzten dazu technisches Gerät. Die nun gespendeten fünf Busse werden für den Linienbetrieb in Dortmund nicht mehr benötigt.
Bilder im Anhang
DSW21-Vorstand Ulrich Jaeger (links) und Jürgen Böttcher, Leiter des Bereichs Kfz-Werkstätten bei DSW21, vor den fünf Bussen für die Ukraine.
Auf dem Foto: DSW21-Vorstand Ulrich Jaeger (links) und Jürgen Böttcher, Leiter des Bereichs Kfz-Werkstätten bei DSW21, vor den fünf Bussen für die Ukraine.
Im Rahmen der Baumspendenaktion „Baumstarkes Dortmund“ konnten durch Spenden der „Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr“ (kefb) drei Bäume gepflanzt werden. „Unser Team hat sich entschieden, statt der üblichen Weihnachtsgaben für unsere Dozierenden das dafür geplante Geld als Baumspende zu verwenden“, sagt Bildungsreferentin Inga Pedossenko. „Unsere Dozierenden bekommen in diesem Jahr einen Weihnachtsbrief, in dem wir uns für ihr Engagement bedanken und von der Aktion berichten“, ergänzt ihre Kollegin Stefanie Matulla. Gepflanzt wurden jeweils ein Feldahorn im Westfalenpark, im Fredenbaumpark und in der Uni-Umlandbegrünung. „Mit dieser Spende haben Sie einen Beitrag für die Erhaltung von Umwelt und Natur im Dortmunder Stadtgebiet geleistet“, heißt es dazu im vom Grünflächenamt der Stadt Dortmund ausgestellten Zertifikat über die Baumspende.
Die kefb-Bäume wurden aber nicht nur in Dortmund gepflanzt, denn die kefb im gesamten Erzbistum Paderborn hatte sich zu diesen Spenden entschieden. Dementsprechend wachsen jetzt in vielen Bereichen in Westfalen kefb-Bäume als sichtbare und Mut machende Zeichen für die folgenden Generationen.
Die Dortmunder Eisenbahn GmbH (DE), ein Unternehmen der Captrain Deutschland-Gruppe und der Dortmunder Hafen AG, spendet 6.000 Euro an den Ambulanten Kinder- und Jungendhospizdienst (AKHD) Kreis Unna.
Der Scheck wurde heute von Jan Läzer und Dr. Roland Kitschler (beide Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn GmbH) an Nadine Franke, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit und Heike Schwiertz, Koordinationsfachkraft des AKHD Kreis Unna, übergeben. Träger der Einrichtung ist der Deutsche Kinderhospizverein e.V. Die Übergabe fand auf dem Werksgelände der Dortmunder Eisenbahn statt. Das Geld stammt aus Einnahmen des Tags der offenen Tür der DE sowie aus Einnahmen des Hafenspaziergangs des Quartiersmanagement Nordstadt. Beide Veranstaltungen fanden im August dieses Jahres statt. Dabei wurden insgesamt 3.000 Euro eingenommen. Für die Spende wurde diese Summe verdoppelt.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AKHD Kreis Unna leisten einen unverzichtbaren und enorm wichtigen Beitrag für die Region, indem sie Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten und ihre Familien langfristig auf ihrem schwersten Weg begleiten. Dieses regionale Engagement wollen wir mit unserer Spende unterstützen. Neben unserer ökologischen Verantwortung ist uns als regionales Unternehmen auch die Unterstützung von sozialen Projekten ein Anliegen“, so Jan Läzer, Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn.
Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Kreis Unna wurde 2004 eröffnet und ist Anlaufstelle für Familien mit Kindern/Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung im südlichen Kreis Unna. Der AKHD unterstützt und begleitet die Kinder sowie deren Eltern und Geschwister kostenfrei. Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Bild: v.l.n.r.: Heike Schwiertz, Koordinationsfachkraft AKHD Kreis Unna; Jan Läzer und Dr. Roland Kitschler, beide Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn GmbH; Nadine Franke, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit AKHD Kreis Unna
Anpacken statt zusehen – Gasthaus statt Bank
Dortmunder Jugendrotkreuz unterstützt Wohnungslose der Stadt
„Die erste Spendenaktion dieses Jahr war ein voller Erfolg, aber wir können noch mehr leisten!“ Dieser Gedanke trieb Jugendrotkreuz-Kreisleiter Jörg Aderholz und sein Team an, erneut eine Spendensammlung für die Wohnungslosen-Initiative „Gast-Haus statt Bank“ ins Leben zu rufen. Doch wie geht „noch mehr leisten“ in der Praxis?
In der Vergangenheit standen Jugendliche Rotkreuz`ler*innen schon öfter im Vorraum des REWE-Marktes „Freidank“ in der Dortmunder Funkturm- Siedlung. Sie sprachen Kundinnen und Kunden gezielt an, ihren Wocheneinkauf um lediglich ein Teil zu erweitern. Dieses eine Teil sollten sie dann beim Verlassen des Marktes dem Jugendrotkreuz übergeben.
Diese Aufforderung erhielten Dortmunder*innen auch am vergangenen Samstag, als unter der Leitung von Julina Janik erneut vier volle Einkaufswagen gefüllt werden konnten.
„Vier Einkaufswagen sind ein riesiger Erfolg! Wir wollten uns aber dennoch vergrößern, um der großartigen Initiative noch effektiver zu helfen.“, erklärt Aderholz. „Da wir an vielen Dortmunder Schulen einen Schulsanitätsdienst betreuen, besitzen wir glücklicherweise eine große Reichweite.“
Und genau diese Reichweite haben die Schülerinnen und Schüler zum Leben erweckt: Sie sprachen mit ihren Familien, kauften Spenden und sammelten diese dann einige Wochen in ihrer Schule. Das Jugendrotkreuz kam dann zu Besuch und sammelte die wertvollen Kartons ein.
Jörg Aderholz ist begeistert: „Wir konnten einen wichtigen Beitrag für die Wohnungslosen-Hilfe unserer Stadt leisten und unseren jungen Helferinnen und Helfern gleichzeitig vermitteln, wie wichtig soziales Engagement ist.“ Ob er nun zufrieden sei? Ein schnelles, aber bestimmtes „Nein!“ – Er und sein Team werden schon bald die nächste Aktion ins Leben rufen, um Menschen in Not zu unterstützen.
Bis dahin läuft im Jugendrotkreuz eine weitere Hilfsaktion: „Im Kontakt mit den Schulen ist uns mitgeteilt worden, wie viel Hilfsbedarf hinter den Schulmauern besteht.“, erklärt Aderholz. Viele Schülerinnen und Schüler seien nicht adäquat für den Winter gekleidet oder tragen längst abgeschriebene, kaputte Jacken und Hosen.
Dieser Hilferuf werde nicht ignoriert und bereits seit Anfang Dezember in Zusammenarbeit mit der DRK-Kleiderkammer durch einen Kleiderspendenaufruf beantwortet. Im Jugendrotkreuz-Büro in der Beurhausstraße hofft man so, auch hier einen Beitrag leisten zu können.
Die Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband sei wichtig für die Arbeit des Jugendrotkreuzes. Ob nun mit der Kleiderkammer, durch materielle Unterstützung oder mit Personal – Jugendrotkreuz und DRK- Erwachsenenverband arbeiten stets effektiv Hand in Hand.
Über die kostenfrei Hotline 0172 / 289 1820 oder per E-Mail (jrk@drk- dortmund.de) freuen sich die Jugendlichen über Unterstützungsangebote. „Viele denken, Sie könnten kein Ehrenamt bekleiden, weil sie zu wenig Zeit oder nicht ausreichend Fähigkeiten hätten“, vermutet JRK-Leiter Jörg Aderholz. Dies sei jedoch absolut falsch. Jeder könne helfen und auch eine Unterstützung einmal pro Jahr werde im Ehrenamt wertgeschätzt.
DOGEWO21 unterstützt Arbeit des Kreuzviertel-Vereins mit Spende
Eine Geldspende in Höhe von 2.000 Euro übergab Klaus Graniki, Geschäftsführer von DOGEWO21, im Kundenzentrum an der Landgrafenstraße an Petra Bank vom Kreuzviertel-Verein. Damit unterstützt das kommunale Wohnungsunternehmen erneut die Arbeit des Kreuzviertel-Vereins. Der Verein bietet eine kostenfreie Wohnberatung, die zeigt, wie mit verschiedenen Maßnahmen das Wohnen, beispielweise für Senior*innen, in den eigenen vier Wänden erleichtert werden kann.
DOGEWO21 und der Kreuzviertel-Verein verfolgen das gemeinsame Ziel, dass ältere Menschen möglichst lange und sicher in ihren Wohnungen leben können. Mit seiner Wohnberatung ergänzt der Verein das Engagement des Wohnungsunternehmens, Barrieren im Bestand abzubauen, u. a. durch den Umbau von Zuwegungen, den An- oder Umbau von Aufzügen oder den Einbau barrierefreier Badezimmer.
Bildzeile: (v. l.: Klaus Graniki,
DOGEWO21-Geschäftsführer, und Petra Bank, Kreuzviertel-Verein e.V.)
Der Westen hilft. Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt: Unter diesem Motto rufen WDR 2 und das Bündnis Aktion Deutschland Hilft in der Weihnachtszeit zu Spenden auf. Mit einer großen Aktion beteiligt sich das Tischlerhandwerk in Nordrhein-Westfalen am WDR 2 Weihnachtswunder. In ganz NRW haben Tischlereien und Innungen über 1.000 Nistkastenbausätze angefertigt und für die Aktion zur Verfügung gestellt.
„Mit ein wenig handwerklichem Geschick sind die Bausätze leicht zusammenzubauen,“ so Jens Südmeier vom Fachverband Tischler und verspricht ein Viertelstündchen Zeitaufwand. „Ich habe selbst schon drei Stück genommen“, erklärt Kollegin Heike Anders, die nicht nur die sehr solide Bauweise der Kästen schätzt. „Man tut etwas für den Vogelschutz und unterstützt gleichzeitig den Kampf gegen den Hunger in der Welt.“ Denn die gesamte Spende von mindestens zehn Euro pro Bausatz kommt dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft zugute. „Man hilft doppelt“, freut sich Mirja Düwel, AWO-Geschäftsführerin und unterstützt gerne die Aktion.
Auf dem Foto: Jens Südmeier vom Fachverband Tischler NRW und AWO-Geschäftsführerin Mirja Düwel
Zahlreiche spannende Ideen, Projekte und Aktionen wurden in der ersten Runde des neuen Nachbarschaftsprogramms der Stadt Dortmund eingereicht. 2022 werden 18 gemeinnützige Vereine mit Einzelprojekten mit 45.834 Euro finanziell unterstützt.
Das Programm unterstützt Aktionen und Angebote, die gute Nachbarschaft und nachbarschaftliches Engagement sowie Begegnungsmöglichkeiten in den Quartieren fördern. Die ausgewählten Projekte richten sich insbesondere an Kinder, Jugendliche, Familien und Senior*innen mit und ohne Migrationshintergrund.
Oberbürgermeister Thomas Westphal freut sich über das große Interesse: „Das Nachbarschaftsprogramm ist Teil unserer Stadtverwaltungsstrategie und steht unter der Überschrift Dortmund vertraut sich. Mit dem Programm möchten wir Vereine in Dortmund finanziell unterstützen, die stadtweit das Mit- und Füreinander in Dortmund mit ihren Projekten stärken – Und 2023 machen wir weiter! Quartalsweise wird es in diesem Jahr die Möglichkeit geben, Anträge für das Nachbarschaftsprogramm einzureichen.“
Im November 2022 hat eine Jury, bestehend aus Vertreter*innen aus der Politik, Sparkasse Dortmund und der Stadtverwaltung, die förderwürdigen Projekte an den Vorstand der Gemeinwohlstiftung der Sparkasse übergeben. Finanziell gefördert werden die Projekte durch Stiftungsmittel der Gemeinwohlstiftung der Sparkasse Dortmund. Die Ausschüttung erfolgte noch Ende des Jahres.
Über die Fördermöglichkeiten 2023 wird die Stadt Dortmund rechtzeitig über die bekannten Wege informieren. Koordiniert wird das Nachbarschaftsprogramm im Amt des Oberbürgermeisters und des Rates, Geschäftsbereich „Stadt der Nachbarschaft“.
Foto: OB Westphal und Herr Schaufelberger, Vorsitzender des Sparkassenvorstandes
Tagelang haben sie gerührt, geknetet und gebacken – und die fertigen Weihnachtsplätzchen anschließend gegen Lebensmittelspenden getauscht. Nun konnten die Jugendlichen vom Jugendforum Eving der Tafel Dorstfeld fast 70 kg gespendete Lebensmittel überreichen.
Die Jugendlichen waren dafür durch Eving spaziert, um die liebevoll gepackten Plätzchentüten zu verschenken – verbunden mit der Bitte um eine kleine Spende in Form unverderblicher Lebensmittel. Viele Privatpersonen und Institutionen meldeten sich, um die Aktion zu unterstützen. Die gesammelten Lebensmittel wurden dann durch Ralf Finke, Fachreferent des Jugendamts in Eving, stellvertretend für das Jugendforum Eving übergeben.
Die Filialleiterin der Tafel Dorstfeld, Petra Maffei, bedankte sich für die Unterstützung. Nach dem allseits positiven Feedback beschlossen die Jugendlichen, weiterhin Hilfe zu leisten und planen nun weitere gemeinsame Aktionen für das Jahr 2023.
Mit einer besonderen Aktion vor den Weihnachtsferien hat DOKOM21 ihr soziales Engagement für ihre Patenkinder in der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt fortgesetzt: DOKOM21 überraschte die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht mit 45 Tastaturen für die im Unterricht eingesetzten iPads. Zudem spendierte der regionale Telekommunikationsdienstleister jedem Patenkind einen leckeren Stutenkerl.
Schulische Motivation und persönliche Entwicklung unterstützen
„Mit dieser Aktion wollen wir unseren Patenkindern der Schule am Hafen zu Weihnachten eine Freude machen und gleichzeitig ihre schulische Motivation und persönliche Entwicklung positiv unterstützen“, sagt Jenny Deppe, Marketing-Mitarbeiterin von DOKOM21.
Neue Tablet-Tastaturen im Schulalltag gut einsetzbar
„Gemeinsam mit unseren Schulkindern freuen wir uns sehr über das großzügige Geschenk von DOKOM21. Es ergänzt perfekt die bei uns in der Schule bereits für jedes Kind vorhandenen iPads. Die neuen Tablet-Tastaturen können wir im Schulalltag sehr gut einsetzen. So werden wir beispielsweise im Deutsch- und Englischunterricht mit den Schülerinnen und Schülern das Computerschreiben mit der Tastatur üben“, erklärt Klassenlehrer Imo Gatz. „Gleichzeitig wird den Schülerinnen und Schülern mit der neuen Ausstattung bewusst, dass sie den Tabletcomputer umfassend als sinnvolles Arbeitsgerät nutzen können.“
Mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt das Wohnungsunternehmen Vonovia erneut die Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus e.V. im Dortmunder Unionviertel. Im „Gast-Haus“ haben Menschen die Möglichkeit, unentgeltlich ein Frühstück und Angebote in der Mittagszeit zu erhalten. Das Wohnungsunternehmen hatte bereits 2020 der Gast-Haus e.V. mit einer Spende für ein Wärmezelt und die Lebensmittelvergabe helfen können. Die diesjährige Spende ermöglicht den Einkauf dringend benötigter Lebensmittel für die tägliche Essensausgabe des „Gast-Hauses“.
Das bereits 1996 eröffnete „Gast-Haus“ in Dortmund ist für Obdachlose, Wohnungslose und Menschen an der Armutsgrenze tagsüber sowohl gastlicher Raum als auch Anlaufstelle für Beratung und medizinische Angebote. Aufgrund der aktuell steigenden Lebensmittelpreise bei gleichzeitig sinkenden Spendeneinnahmen ist die gemeinnützige Initiative mehr denn je auf Spenden angewiesen, um den Betrieb sichern zu können.
Gast-Haus als Ort zum Ankommen
Das „Gast-Haus“ bietet täglich für bis zu 350 Gäste Frühstück und weitere Angebote in der Mittagszeit. Durch Spenden und die Arbeit von mehr als 300 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsteht eine wichtige Anlaufstelle für Bedürftige: Neben der Möglichkeit, sich in einem geschützten Raum frisch zu machen, stellt das Gasthaus gespendete Kleidung oder Ausrüstung für die Übernachtung im Freien zur Verfügung. Gerade im Winter dient das „Gast-Haus“ aber auch als zentrale Möglichkeit, sich aufzuwärmen und auszutauschen.
Katrin Lauterborn, Geschäftsführerin der Gast-Haus e.V., freut sich sehr über die Spende: „Wir bedanken uns von ganzen Herzen bei Vonovia für die erneute großzügige Spende, die in diesem Jahr besonders wichtig ist. Die Not und die Verelendungsgefahr unserer Gäste nimmt zu. Durch Spenden wie diese wird unsere Arbeit für die Menschen am Rande der Gesellschaft weiterhin ermöglicht.“ Aufgrund der Krisensituation und der steigenden Preise gebe es auch einen höheren Gesprächsbedarf, so Katrin Lauterborn. „Viele haben große Sorgen und Angst vor der Zukunft. Hier versuchen wir bestmöglich Hilfe bereitzustellen und den Menschen eine Stütze zu sein.“
Wichtige und beeindruckende Arbeit
Ralf Peterhülseweh, Vonovia Regionalbereichsleiter Dortmund, ist sehr beeindruckt von dem großen Engagement der Gast-Haus e.V.: „Die Arbeit im Gast-Haus ist von großer Bedeutung, denn sie bietet eine lokale Stütze für viele Bedürftige. Umso mehr freut es mich, dass Vonovia mit einer weiteren Spende das Gast-Haus-Team und den Menschen, denen es hilft, unterstützen konnte.“
Bildunterschrift: Ralf Peterhülseweh (rechts), Vonovia Regionalbereichsleiter, übergab den Spendenscheck an Heinrich Bettenhausen (links), Mitarbeiter der Gast-Haus e.V.
Mit einer Spende über 50.000 Euro hat die Sparkasse Dortmund den Einbau einer modernen großen Gemeinschaftsküche im neuen Wichern-Wohnungslosenzentrum ermöglicht. Damit können Menschen, die sich hier ab Januar 2023 aufhalten, sich aufwärmen, Zeit verbringen oder in die Beratung einsteigen, sich künftig komfortabel versorgen. Dafür stehen ihnen viel Arbeitsfläche, ein großer Herd, ein Kühlschrank mit individualisierbaren Fächern und vieles weitere zur Verfügung. „Die wohnungslosen Menschen, die unsere Hilfsangebote nutzen, sind nicht nur auf Lebensmittelversorgung angewiesen, viele wünschen sich ein Stück Normalität, dazu gehört, sich auch mal selbst etwas zuzubereiten, allein oder in der Gruppe. Diese und weitere Möglichkeiten der Teilhabe geben wir ihnen hier“, erklärt Diakonie-Geschäftsführerin Uta Schütte-Haermeyer.
Die neue Küche steht im Wohnzimmer des Wichern-Wohnungslosenzentrums in der Stollenstraße 36. Dort vereint die Diakonie künftig ihre Angebote für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen an einem Ort. Das große Wohnzimmer, ausgestattet mit komfortablen Sesseln, Leseecken, Computerplätzen, wohnlichem Licht und offener Küche wird das Zentrum dieser Einrichtung. Menschen, die sich hier künftig aufhalten, sind nicht zu Gast, sondern Teil und Mitgestaltende der Gemeinschaft dieses Hauses – so die Philosophie. Es gibt keine Bedienungstresen, keine Barrieren, stattdessen setzten die Mitarbeitenden auf Selbstbedienung, -nutzung und -bestimmung. Natürlich wird auch hier die beliebte Wichern-Suppenküche künftig jede Woche ehrenamtlich arbeiten, um jedem Besucher eine heiße Mahlzeit anzubieten.
Die Fördersumme nahmen Uta-Schütte-Haermeyer und Pfarrer Niels Back, beide Diakonie-Geschäftsführung, von Dirk Schaufelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund, und Wolfgang Gurowietz, Vorsitzender der Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund, entgegen. „Das Wichern-Wohnungslosenzentrum bietet Menschen die Chance, ihr Leben zu verändern. Dieses Engagement unterstützt die Sparkasse gern und leistet damit einen Beitrag zum Gemeinwohl unserer Stadt“, sagt Dirk Schaufelberger. Rund acht Millionen Euro gibt das Kreditinstitut jährlich für gemeinnützige Projekte in der Region aus – und ist damit die größte nicht-staatliche Förderin in Dortmund.
Neben dem neuen Konzept, wohnungslosen Menschen ein Gefühl von Gemütlichkeit, von Geborgenheit und Zuhause, abseits von Behördenfluren, Wartezimmern, Verpflegungsschlangen oder Beratungsbüros, zu vermitteln, steht der nachhaltige Ansatz der Diakonie-Wohnungslosenhilfe im Vordergrund: Das neue Wohnungslosenzentrum, das Mitte Januar 2023 erstmals für Besucherinnen und Besucher öffnen wird, bietet, neben dem zwanglosen Aufenthalt zu zuverlässigen Zeiten, moderne und freizügige Kochgelegenheiten, Wasch- und Duschmöglichkeiten, Ruheräume, medizinische Untersuchungsräume sowie das komplette Angebot der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS).
Auf dem Bild: Diakonie-Geschäftsführer Niels Back (li.) und Uta Schütte-Haermeyer mit Dirk Schaufelberger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dortmund (2.v.li.), und Wolfang Gurowietz, Vorsitzender der Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund (2.v.re.), im neuen Wichern-Wohnungslosenzentrum, das Mitte Januar 2023 in Betrieb geht.
Regelmäßig zu spenden und damit soziale und gemeinnützige Dienste, Einrichtungen und Organisationen vor Ort zu unterstützen, ist der assmann gruppe am Standort Dortmund seit jeher ein großes Anliegen. In diesem Jahr unterstützt das Unternehmen deshalb die Deutschen Kinderhospiz Dienste, zu denen auch der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund zählt.
Eric Olaf Bruske, geschäftsführender Gesellschafter, überreichte jetzt einen symbolischen Spendenscheck über 2000 Euro an Michael Cremann, der bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten und damit auch bei Löwenzahn das Fundraising verantwortet. Der Geschäftsführer hatte vor einigen Wochen von dem Einbruch in die Räumlichkeiten der Deutschen Kinderhospiz Dienste an der Märkischen Straße in Dortmund erfahren, was ihn veranlasste, sofort zu handeln. Die assmann gruppe aus Dortmund gehört zu den führenden Planungs- und Beratungsgesellschaften mit Standorten im gesamten Bundesgebiet, wurde 1959 gegründet und ist bis heute unabhängig und inhabergeführt. 2019 hatte das Unternehmen schon einmal an Löwenzahn in Dortmund gespendet.
Vorschlag Bildunterschrift zu Bild „2022-12-14 assmann gruppe unterstützt DKD“:
Eric Olaf Bruske (rechts), geschäftsführender Gesellschafter der Dortmunder assmann gruppe, überreichte den symbolischen Spendenscheck jetzt an Michael Cremann, der bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten und damit auch beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn Dortmund das Fundraising verantwortet.
Im Rahmen der Jahresabschlussfeier der Bezirksvertretung Huckarde wurden von den Teilnehmern Spenden eingesammelt. Den Gesamterlös von 500,- Euro übergab am letzten Freitag der neue Bezirksbürgermeister Peter Spineux an die Verantwortlichen der Huckarder Tafel, die sich sehr über diese Zuwendung freuten. Kurz vor Weihnachten kann man mit dem Geldbetrag sicherlich einen guten Beitrag für sinnvolle Hilfen leisten. Großer Dank an alle Beteiligten!
Einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 2.500 € hat das kommunale Wohnungsunternehmen an die Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus statt Bank an der Rheinischen Straße überreicht. „Wir sehen die engagierte Arbeit der Initiative und ihrer vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und möchten hierbei mit unserer Spende unterstützen“, sagt Kerstin zur Horst, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei DOGEWO21. „Spenden sind für uns in dieser Zeit wichtiger denn je und wir freuen uns, dass unsere Arbeit aufs Neue unterstützt wird“, so Katrin Lauterborn, Geschäftsführerin Gast-Haus statt Bank.
Die ökumenische Initiative bietet wohnungslosen und bedürftigen Menschen an der Rheinischen Straße gastliche Räumlichkeiten, medizinische Unterstützung und Beratungsangebote. Informationen zur Arbeit von Gast-Haus e. V. an der Rheinischen Straße 22 in Dortmund gibt es unter: https://www.gast-haus.org/
Bildzeile: Unterstützung für die wichtige Arbeit des Gast-Hauses. (v. l.: Katrin Lauterborn (Gast-Haus
e. V.) und Kerstin zur Horst (DOGEWO21))
Die Jugend[Kultur]Werkstatt (JuKuWe) engagiert sich am Clarenberg nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene mit Schwierigkeiten in Schule, Privat- und Berufsleben, sondern auch für Hörde als Stadtteil. Um das Engagement im Stadtteil und die Arbeit mit Teilnehmer*innen zu vereinen, hatte Nina Sexauer, Projektleiterin von Jugend Service Büro, die Idee einer offenen Werkstatt. Die Initiative soll als Brücke zwischen der Jugend[Kultur]Werkstatt, den Jugendlichen und den Hörder*innen dienen, um ein offenes, angenehmes und vielfältiges Umfeld zu schaffen, den interkulturellen Dialog zu fördern und die Atmosphäre vor Ort zu verbessern.
Die JuKuWe gibt es bereits seit circa 10 Jahren. In ihr können Teilnehmer*innen, die den ersten Bildungsweg abgebrochen haben oder Startschwierigkeiten in der Berufswelt haben sich in den Bereichen Medien, Handwerk oder Theater qualifizieren und Struktur erfahren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Werkstatt. Diesen Sommer wurde sie endlich mit neuen Maschinen, Werkbänken und diversem Handwerkzeug, wie zum Beispiel Handsägen und Holzhämmern, ausgestattet. „Ich bin begeistert, dass wir unsere Räume und Ausstattung so verbessern konnten!“, sagt Dennis Kleiner, Anleiter der Werkstatt. An Bandsägen, Zylinderschleifmaschinen und Drechselbanken können demnächst Teilnehmende ihre Fähigkeiten in der Holzverarbeitung trainieren und schöne und nützliche Dinge kreieren.
Das Ziel der offenen Werkstatt ist es, Menschen aus der Umgebung einzuladen, an ihren kleinen und großen Haushaltsprojekten wie einem ausgerissenen Türscharnier oder einem spannenden DIY-Projekt zu arbeiten. Die Spende der Sparkasse war ein erster Schritt zur Verwirklichung der Offenen Werkstatt, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis sie die Menschen aus der Nachbarschaft in ihren Räumen begrüßen kann.
Quartiersarbeit kann nur durch Spenden ermöglicht werden. Spenden finanzieren Maschinen, Werkzeuge, Teile, Energiekosten, Arbeit und vieles mehr. Quartiersarbeit schafft Perspektiven Die Jugend[Kultur]Werkstatt (JuKuWe) engagiert sich am Clarenberg nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene mit Schwierigkeiten in Schule, Privat- und Berufsleben, sondern auch für Hörde als Stadtteil. Um das Engagement im Stadtteil und die Arbeit mit Teilnehmer*innen zu vereinen, hatte Nina Sexauer, Projektleiterin von Jugend Service Büro, die Idee einer offenen Werkstatt. Die Initiative soll als Brücke zwischen der Jugend[Kultur]Werkstatt, den Jugendlichen und den Hörder*innen dienen, um ein offenes, angenehmes und vielfältiges Umfeld zu schaffen, den interkulturellen Dialog zu fördern und die Atmosphäre vor Ort zu verbessern.
Die JuKuWe gibt es bereits seit circa 10 Jahren. In ihr können Teilnehmer*innen, die den ersten Bildungsweg abgebrochen haben oder Startschwierigkeiten in der Berufswelt haben sich in den Bereichen Medien, Handwerk oder Theater qualifizieren und Struktur erfahren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Werkstatt. Diesen Sommer wurde sie endlich mit neuen Maschinen, Werkbänken und diversem Handwerkzeug, wie zum Beispiel Handsägen und Holzhämmern, ausgestattet. „Ich bin begeistert, dass wir unsere Räume und Ausstattung so verbessern konnten!“, sagt Dennis Kleiner, Anleiter der Werkstatt. An Bandsägen, Zylinderschleifmaschinen und Drechselbanken können demnächst Teilnehmende ihre Fähigkeiten in der Holzverarbeitung trainieren und schöne und nützliche Dinge kreieren.
Das Ziel der offenen Werkstatt ist es, Menschen aus der Umgebung einzuladen, an ihren kleinen und großen Haushaltsprojekten wie einem ausgerissenen Türscharnier oder einem spannenden DIY-Projekt zu arbeiten. Die Spende der Sparkasse war ein erster Schritt zur Verwirklichung der Offenen Werkstatt, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis sie die Menschen aus der Nachbarschaft in ihren Räumen begrüßen kann.
Quartiersarbeit kann nur durch Spenden ermöglicht werden. Spenden finanzieren Maschinen, Werkzeuge, Teile, Energiekosten, Arbeit und vieles mehr. Quartiersarbeit schafft PerspektivenDie Jugend[Kultur]Werkstatt (JuKuWe) engagiert sich am Clarenberg nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene mit Schwierigkeiten in Schule, Privat- und Berufsleben, sondern auch für Hörde als Stadtteil. Um das Engagement im Stadtteil und die Arbeit mit Teilnehmer*innen zu vereinen, hatte Nina Sexauer, Projektleiterin von Jugend Service Büro, die Idee einer offenen Werkstatt. Die Initiative soll als Brücke zwischen der Jugend[Kultur]Werkstatt, den Jugendlichen und den Hörder*innen dienen, um ein offenes, angenehmes und vielfältiges Umfeld zu schaffen, den interkulturellen Dialog zu fördern und die Atmosphäre vor Ort zu verbessern.
Die JuKuWe gibt es bereits seit circa 10 Jahren. In ihr können Teilnehmer*innen, die den ersten Bildungsweg abgebrochen haben oder Startschwierigkeiten in der Berufswelt haben sich in den Bereichen Medien, Handwerk oder Theater qualifizieren und Struktur erfahren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Werkstatt. Diesen Sommer wurde sie endlich mit neuen Maschinen, Werkbänken und diversem Handwerkzeug, wie zum Beispiel Handsägen und Holzhämmern, ausgestattet. „Ich bin begeistert, dass wir unsere Räume und Ausstattung so verbessern konnten!“, sagt Dennis Kleiner, Anleiter der Werkstatt. An Bandsägen, Zylinderschleifmaschinen und Drechselbanken können demnächst Teilnehmende ihre Fähigkeiten in der Holzverarbeitung trainieren und schöne und nützliche Dinge kreieren.
Das Ziel der offenen Werkstatt ist es, Menschen aus der Umgebung einzuladen, an ihren kleinen und großen Haushaltsprojekten wie einem ausgerissenen Türscharnier oder einem spannenden DIY-Projekt zu arbeiten. Die Spende der Sparkasse war ein erster Schritt zur Verwirklichung der Offenen Werkstatt, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis sie die Menschen aus der Nachbarschaft in ihren Räumen begrüßen kann.
Quartiersarbeit kann nur durch Spenden ermöglicht werden. Spenden finanzieren Maschinen, Werkzeuge, Teile, Energiekosten, Arbeit und vieles mehr. Quartiersarbeit schafft Perspektiven und bietet den Menschen vor Ort Lebensqualität. „Wegen ihrer sozialen Wirkung ist die Spende der Sparkasse so enorm wichtig“, betont Dennis Kleine. „Wir danken von ganzem Herzen!“
Die help and hope Stiftung darf sich über eine großzügige Förderung von der Stiftung „leuchte auf“ in Höhe von 8.000 Euro freuen. Die BVB-Stiftung hat das Ziel, gemeinnützige Projekte und Organisationen, insbesondere in Dortmund und Umgebung zu unterstützen.
Das Geld fließt in die Ausstattung des neuen Medienkompetenzraums der help and hope Stiftung auf Gut Königsmühle. So konnten dank der Förderung iPads, passende Stifte und Schutzhüllen sowie ein Ladeschrank angeschafft werden. In Zukunft wird dort das medienpädagogische Modul „Digital sein“ für Schulklassen, Kitas, Vereine und alle Interessierten angeboten.
Verschiedene Inhalte sollen in dem Angebot vermittelt werden: Wie verhalte und schütze ich mich im Internet? Wie gehe ich mit Cybermobbing um? Wie schreibe ich eine Bewerbung und wie läuft ein digitales Vorstellungsgespräch ab?
Jungen Menschen soll auf Gut Königsmühle die immer wichtiger werdende Medienkompetenz nähergebracht gebracht werden. Sie erfahren, wie sie Medien sinnvoll für sich nutzen können, anstatt sie passiv zu konsumieren.
„Kinder und Jugendliche verbringen durchschnittlich mehr als 200 Minuten pro Tag im Internet. Bundesweit haben 22,4 Prozent der 12 bis 17-Jährigen einen problematischen Medienkonsum. Von Schulen bekommen wir immer wieder zu hören, dass einige Kinder von Cybermobbing betroffen sind. Für uns war klar: Wir müssen handeln!“ so Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung.
Um sich persönlich von dem Medienkompetenzraum zu überzeugen, besuchten Marieke Köhler und Maike Vollmer von der Stiftung „leuchte auf“ Gut Königsmühle und übergaben den symbolischen Spendenscheck an Sandra Heller und Jana Pilgrim von der help and hope Stiftung.
Im Februar 2022 startete die EDG eine Stille Auktion in der Möbelbörse. 120 Modell- autos, darunter viele Raritäten und Modelle in Originalverpackung, wurden angeboten. Mittlerweile haben 60 von ihnen einen neuen Besitzer*in gefunden. Nun erhält Halte- Stelle e.V, ein gemeinnützig anerkannter Verein zur Unterstützung psychisch Erkrankter in Dortmund, den Betrag in Höhe von 1.500 Euro von der EDG-Holding.
Die EDG freut sich über die gelungene Aktion. Es haben sich zahlreiche Bieter*innen beteiligt, sodass schließlich der beachtliche Erlös für den guten Zweck zusammenge- kommen ist.
Foto:
Bei einem Zusammentreffen in der EDG-Möbelbörse nahm Regina Schubert von Halte-Stelle e. V. den Scheck entgegen: v. l. r. Stefanie Lichte, EDG, Sebastian Gutt, EDG, Regina Schubert, Halte-Stelle e. V. und EDG-Geschäftsführer Frank Hengsten- berg
Für Menschen mit einer Einschränkung ist der Krieg in der Ukraine noch fürchterlicher und unbegreiflicher, als für jede*n Andere*n. Deshalb hatte die Caritas Dortmund im März 12 Frauen mit einer Beeinträchtigung und 3 Betreuer*innen aus der Ukraine in Dortmund-Nette aufgenommen – nun fahren sie das erste Mal in ihrem Leben ans Meer, dank der BVB-Stiftung.
Die Stimmung in der Wohngemeinschaft St. Josaphat ist gelöst – die freudige Aufregung, ja Spannung mit Händen zu greifen. Die 12 ukrainischen Frauen mit einer Beeinträchtigung sitzen lachend und plaudernd auf dem Sofa, als sie Gestern Nachmittag Besuch von Thomas Klein von der BVB-Stiftung bekommen. Er hat einen Scheck über 7.000 Euro dabei – Geld, was den Ukrainer*innen ein Wochenende an der Ostsee im März nächsten Jahres beschert. „Seit in den letzten Wochen klar war, wir erhalten eine Spende und können damit ans Wasser fahren, sprechen unsere Bewohnerinnen von nichts anderem mehr“, so Regina Müller, die die Wohngruppe leitet und weiter „es ist etwas ganz Besonderes, niemand von ihnen hat je das Meer gesehen“.
Das Waisenhaus bei Kiew, wo die Frauen mit Beeinträchtigung und ihre Betreuerinnen gelebt hatten, war gleich zu Kriegsbeginn komplett zerstört worden. Sie mussten fliehen und fanden zunächst Unterschlupf bei der Caritas Opole in Polen. Die sendeten einen Hilferuf nach Dortmund, wo die Ukrainerinnen bei der Caritas Dortmund Ende März aufgenommen werden konnten und seitdem in der Wohngemeinschaft St. Josaphat leben. Das ihnen nun ein Herzenswunsch erfüllt werden kann, freut auch Thomas Klein von der BVB-Stiftung: „Wenn man überlegt, welches Schicksal die Damen durch ihre Einschränkungen von Geburt an haben und dass dann noch Krieg und Flucht dazu kamen, ist es für uns eine große Freude, ihnen mit unserer Spende ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“.
Bis es im März los geht, schauen sich die Ukrainerinnen noch viele Fotos von der Ostsee an, einige haben sie schon auf ein Plakat geklebt, was als Vorfreude im Essensbereich der Wohngemeinschaft hängt.
Für ein Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester NRW in der Reinoldikirche in Dortmund rechnete das Polizeipräsidium Dortmund mit 300 bis 400 Gästen – 800 kamen. Sie spendeten insgesamt 9256,14 Euro für die Kindertafel. Mit dieser Gästezahl und einem so hohen Spendenbetrag rechnete niemand. Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange dankt den vielen Bürgerinnen und Bürgern für so viel Solidarität:
„Ob als Reaktion auf E-Mails oder beim Flugblattverteilen an den Glühweinständen in der Weihnachtsstadt: Schon im Vorfeld erhielten wir ausnahmslos positive Reaktionen auf unser Benefizkonzert und das Spendenziel. Mit ihrem Besuch haben uns die Gäste gezeigt, dass die Stadtgesellschaft ganz nah an der Seite der Dortmunder Tafel und der vielen anderen sozialen Dienstleister in Dortmund steht. Wir sind sehr dankbar und sehr stolz auf dieses Ergebnis. Und das Landespolizeiorchester NRW hat unsere Gäste in der akustisch herausragenden Reinoldikirche fasziniert. Ich freue mich auf das nächste Konzert.“
Für das Benefizkonzert in Dortmund reisten die Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters aus ganz Nordrhein-Westfalen an, um die Kindertafel zu unterstützen. Dirigent Tobias Schütte, Kriminalhauptkommissar Oliver Schmitt aus Aachen (Sänger) und der Opernkinderchor der Chorakademie faszinierten das Publikum, das mehrfach stehend applaudierte.
Die Kindertafel möchte Jungen und Mädchen bereits im Vorschulalter bestmöglich fördern, damit sie im Bildungssystem aufsteigen. Ihr Lernerfolg soll jedoch nicht vom Einkommen oder von den Familienverhältnissen abhängen. „Das sind Ziele, die das Polizeipräsidium Dortmund gerne unterstützt, denn Kinder, die gerne lernen, sind gut beschäftigt“, sagte Gregor Lange.
Mit den 9256,14 Euro kann die Dortmunder Tafel ihr Kindertafel-Projekt gut ausgestattet in das Jahr 2023 starten: „Wir werden Lernmaterial und Bücher beschaffen, um Kinder gezielt zu fördern. Dabei ist die Sprachförderung ein wichtiger Schwerpunkt. Vereinzelt unterstützen wir Kinder auch bei der Ausstattung für den Schulbesuch“, sagt Dr. Horst Röhr vom Vorstand der Tafel über den Verwendungszweck – und: „Diese Summe bringt uns definitiv voran.“
Die Angebote der Kindertafel richten sich aktuell an Jungen und Mädchen aus der Nordstadt. Die Tafel überlegt derzeit, das Angebot auch auf den Stadtteil Hörde auszudehnen.
Kindergärten aus Eving, der Nordstadt und Lünen belegen die ersten drei Plätze / Preisübergabe in den Werkstätten des Handwerks wurde große Feier / Siebenköpfige Jury begutachtete eingereichte Arbeiten
Endlich wieder eine gebührende Feier gab es in diesem Jahr für die Siegerinnen und Sieger im Kita-Malwettbewerb „Unser Bild vom Handwerk“ der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, der mit maßgeblicher Unterstützung der SIGNAL IDUNA, der IKK classic und des BVB durchgeführt wird. Rund 20 Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren waren am Mittwoch (30.11.) mit ihren Betreuerinnen und Betreuern in die Werkstätten des Handwerks in Dortmund-Körne gekommen. In der dortigen Tischlerwerkstatt hatte die Kreishandwerkerschaft eine Ausstellung der eingereichten Bilder aufgebaut und für kindgerechte Bewirtung der jungen Künstlerinnen und Künstler gesorgt. Begrüßt wurden die Gäste von Kreishandwerksmeister Christian Sprenger und dem Lüner Stadthandwerksmeister Christoph Haumann. „Wir haben den Malwettbewerb in diesem Jahr zum sechsten Mal durchgeführt und sind immer wieder begeistert von den Ideen, die ihr auf das Papier bringt“, lobte der Kreishandwerksmeister. „Man spürt die Begeisterung für das Handwerk und wir würden uns freuen, wenn ihr viel davon behaltet und vielleicht sogar selbst einmal Handwerker werdet.“
Insgesamt sieben Riesenposter hatte die Jury in diesem Jahr zu bewerten. Das achtköpfige Bewertungsgremium aus Handwerkern, Prominenten und Vertretern der SIGNAL IDUNA, der IKK classic und des BVB ließ sich bei der Beurteilung viel Zeit und machte sich die Aufgabe nicht leicht. Schließlich wurde beschlossen, neben den Plätzen eins bis drei auch vier weitere vierte Plätze zu vergeben verbunden mit Siegerurkunden, einem Anerkennungspreisgeld von 50 Euro und eigens für die Kinder ausgestellten Kindergesellenbriefen. Die Sieger des Wettbewerbs sind
1. Preis 500 Euro
Kath. Kindertageseinrichtung St. Barbara, Kappenberger Str. 16, 44339 Dortmund (Eving)
Das eingereichte Poster wurde von der Jury besonders für die authentischen Kinderbilder gelobt, die die Vielfalt des Handwerks sehr anschaulich und lebhaft darstellen. Insgesamt 12 Maxi-Kinder der „Raben-Gruppe“ stellten in ihren Bildern 12 unterschiedliche Handwerksberufe vor, die die Jury sehr beeindruckten. Von dem Preisgeld plant die Kita die Anschaffung von Spielen und einen Ausflug.
2. Preis 300 Euro
Kath. Kindertageseinrichtung St. Gertrudis, Rückertstraße 4, 44147 Dortmund (Nordstadt)
Die Kita St. Getrudis, die sich bereits im vergangenen Jahr erfolgreich am Wettbewerb beteiligt hatte, konnte in diesem Jahr mit dem Thema „Hufschmied“ punkten. Dargestellt wurde die Werkstatt eines Hufschmieds mit allen Arbeitsschritten und Werkzeugen, einem aufklappbaren Schmiedeofen und einem Pferd mit „echter“ Mähne. Neben dem Bild konnten die Kinder Marienkäfer- und Pinguin-Gruppe das Thema unter Anleitung auch praktisch an der Kita erarbeiten, was die Jury sehr beeindruckte. Mit dem Preisgeld plant die Kita handwerkliche Spiele für die Kinder anzuschaffen.
3. Preis 200 Euro
Evangelische Kindertageseinrichtung Stephanus, Seelhuve 13, 44532 Lünen
Einen ganz besonderen „Sehwert“ hatte das Poster der Kita-Kinder aus Lünen. Sie stellten den Beruf des Augenoptikers vor, besuchten einen Optiker vor Ort und gestalteten ihr „Bild vom Handwerk“ mit verschiedenen selbstgebastelten Brillenmodellen und einem echten Seh-Test. Diese schöne und originelle Idee fand die Jury auszeichnungswürdig. Was vom Preisgeld angeschafft wird, können die Lüner Kinder in den nächsten Tagen selbst bestimmen.
Neben den Geldprämien für die Kita-Kassen gab es für jede teilnehmende Einrichtung ein Vorlesebuch zum Handwerk. Alle Kinder erhielten darüber hinaus bei der Preisübergabe Überraschungstüten der unterstützenden Unternehmen mit Geschenken vom Stofftier bis zum Malbuch. BVB-Maskottchen EMMA sorgte als heimlicher Star für gute Unterhaltung, bevor ein Rundgang durch die Tischler- und Metallwerkstätten startete, bei dem die Kinder unter Anleitung selbst Eierbecher aus Holz schleifen und Münzen fräsen durften.
Das Handwerk mit Kinderaugen entdecken
Die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen ruft den Wettbewerb „Unser Bild vom Handwerk“ seit 2017 jedes Jahr aus. Sein Ziel ist es, den Kindern frühzeitig Handwerksberufe näherzubringen und ihre Vielfalt vorzustellen. Eingeladen zum Mitmachen sind alle Kindertageseinrichtungen der Region Dortmund und Lünen. „Ohne Handwerk geht es nicht“, erläutert Joachim Susewind, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen „Wir wollen mit unserer Aktion die Jüngsten für das Handwerk und seine Vielfalt begeistern.“ Im Rahmen der Mitmach-Aktion sollten die Kita-Kinder sich zusammen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern mit dem Wirtschaftszweig Handwerk beschäftigen, ihre Eindrücke sammeln und anschließend ein Riesenposter, das sie von der KH bekommen hatten, künstlerisch und kreativ gestalten. Die Jury bewertete im Finale die Kreativität (künstlerische Mittel und Techniken, Einfallsreichtum), die kindgerechte künstlerische Umsetzung sowie die Nähe zum Thema „Handwerk“ insgesamt. Dazu gehörte die Beschäftigung mit dem Handwe
Die Roboter AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums besteht seit mehr als 8 Jahren und ist zu einem wichtigen Teil des Schulprofils geworden. Neben der speziellen Ausbildung von interessierten Schüler*innen im Rahmen der MINT-Talentförderung, ist die Teilnahme am jährlich stattfindenden internationalen Wettbewerb, der World Roboter Olympiad (WRO), ein zentrales Ziel.
Die AG hat in den letzten Jahren erstaunliche Erfolge erzielen können, u.a. regelmäßig erste Plätze in regionalen Wettbewerben und vorderste Plätze in der Deutschland-Qualifikation für das Weltfinale, das jährlich in wechselnden Ländern der Welt stattfindet. Der größte internationale Erfolg war 2018 in Thailand, wo die AG als eines der jüngsten unter 104 Teams aus 60 Ländern den 51. Platz erkämpfte und europaweit auf dem 10. Platz landete.
Für die WRO 2022, die vom 17. bis 19. November 2022 in Dortmund stattfindet, bereiten sich insgesamt 18 Schüler*innen des HHG in 6 Teams vor. Eines der HHG Teams hat bereits den ersten Platz im Dortmunder Regionalwettbewerb erreicht und sich mit dem dritten Platz beim Deutschlandfinale für das Weltfinale qualifiziert. Um weiterhin im internationalen Wettbewerb – insbesondere mit den professionell auftretenden asiatischen Teams – mithalten zu können, wurde mit der Förderung durch die ProFiliis Stiftung die Anschaffung der neuen ´LEGO Education SPIKE™ Prime´-Systeme möglich. Auch die alten Spielfeldmatten konnten ersetzt und spezielle Ersatz-/Bauteile neu angeschafft werden.
Insgesamt stellte die ProFiliis Stiftung 2.275,00 EUR im Jahr 2022 für die Roboter AG des Heinrich-Heine-Gymnasiums zur Verfügung.
Der Vorstand der SPD-Ratsfraktion Dortmund eine Spende in Höhe von 720 Euro an Vertreter*innen der Dortmunder Klinik für Kinder- und Jugendmedizin übergeben. Das Geld ist als Unterstützung für die in der Klinik angewandte Kunsttherapie gedacht.
Seit vielen Jahren sammeln die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion im Rahmen ihrer Klausurtagung für einen guten Zweck. In diesem Jahr fiel die Entscheidung zur Spendenübergabe auf die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und die dort angewandte Kunsttherapie. Mit der Kunsttherapie können seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche im Rahmen ihrer Teils lang andauernden Krebstherapie begleitet werden. „Die Kunsttherapie ist ein wichtiges Instrument, damit Kinder und Jugendliche ihre teilweise sehr anstrengende Krebstherapie besser verarbeiten können. Leider wird sie nicht von den Krankenkassen getragen. Mit der übergebenen Spende möchte die SPD-Ratsfraktion daher die Arbeit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin unterstützen“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Dortmund, Carla Neumann-Lieven.
Früher schenkte Friseurmeisterin Claudia Kremers ihren Kunden etwas zu Weihnachten, seit einigen Jahren spendet sie stattdessen an eine örtliche Organisation. In diesem Jahr bedachte sie den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn mit 500 Euro.
„Es ist ein schönes Gefühl, zum Jahresende Gutes zu tun“, freut sich Claudia Kremers bei der Spendenübergabe. Auch ihre Kunden stimmten ihr zu. Ihr Friseursalon „Haargefühl“ bestand übrigens am 2. November 2022 genau 22 Jahre lang am Brackeler Hellweg 139. Claudia Kremers hat inzwischen den Silbernen Meisterbrief für 25-jährige Meisterschaft ihres Fachs. Die Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn liegt ihr sehr am Herzen und sie freut sich, dessen Arbeit unterstützen zu können.
Bildzeile:
Vereinsvorsitzenden Beate Schwedler, Maskottchen Hope und Claudia Kremers bei der Spendenübergabe.
Die Ausbildung der neuen Ehrenamtlichen des Ambulanten Erwachsenen Hospizdienstes Dunkelbunt unterstützt jetzt die Artur- und Lieselotte-Dumcke-Stiftung mit einer Spende von 3.000 Euro.
2006 gegründet, widmet sich die Stiftung besonders der Förderung von Aufgaben der Jugend- und Altenhilfe, sowie der finanziellen Unterstützung von Organisationen zur Verwirklichung gemeinnütziger Zwecke. „Wir freuen uns, dass wir die wichtige Arbeit des noch jungen Erwachsenen Hospizdienstes Dunkelbunt unterstützen können“, sagt Irmgard Ehlers, Vorsitzende der Dumcke-Stiftung, „eine Bereicherung der ambulanten Hospizarbeit in Dortmund.“
Der vor knapp zwei Jahren gegründete Ambulante Erwachsenen Hospizdienst Dunkelbunt bildet Ehrenamtliche aus, die dann Palliativpatienten unterstützt, dort wo sie leben: zuhause, in Seniorenzentren oder Kliniken. Die Mitarbeitenden des Hospizdienstes machen möglich, dass Menschen in der Sterbephase gut begleitet sind und Unterstützung erhalten – eine Entlastung für die Angehörigen und auch für die manchmal angespannte Situation der Pflegenden.
„Wir haben guten Zulauf an Ehrenamtlichen“, erläutert Beate Schwedler, Vorsitzende des Trägervereins Forum Dunkelbunt, „allerdings ist die Gruppengröße eines guten, intensiven Kurses begrenzt.“ Deshalb führe der Hospizdienst zwei Ausbildungskurse pro Jahr durch, eine Aufgabe, die ihn an die Grenze der Belastung führe. Umso mehr freut es die Verantwortlichen, jetzt durch die Dumcke-Stiftung Unterstützung in der Ausbildung zu erfahren.
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Christa Bienfait und Irmgard Ehlers von der Artur und Lieselotte Dumcke-Stiftung und Beate Schwedler, Vorsitzende Trägerverein Forum Dunkelbunt.
Wie wichtig es ist, dass Dienste, Vereine und Organisationen ihre Kompetenzen bündeln und sich in bestimmten Situationen gegenseitig bei ihren Vorhaben unterstützen, hat der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund jetzt mit einer großzügigen Spende erfahren. Die Aktion Kinderträume aus Rheda-Wiedenbrück finanzierte Löwenzahn einen stadttauglichen, effizienten Kleinwagen. Schirmherrin Margit Tönnies höchstpersönlich übergab das „Hope kommt rum“-Mobil.
In Zeiten einbrechender Spenden ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für einen Dienst wie Löwenzahn schier unmöglich. Derzeit besuchen die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes die lebensverkürzend erkrankten Kinder und Jugendlichen und ihre Familien in und rund um Dortmund entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit privaten Fahrzeugen. Sprit- und Fahrtkosten finanzieren sie dabei aus der eigenen Tasche. Auf diese Situation hatte Löwenzahn-Projektmanagerin Birgit Lindstedt im Sommer aufmerksam gemacht, als sie und andere Löwenzahn-Mitarbeiter*innen im Rahmen des KinderLebensLaufs die Engelsfackel an die Aktion Kinderträume übergaben. Deren Schirmherrin Margit Tönnies und ihr Team handelten prompt und stellten dem Löwenzahn-Team jetzt einen stadttauglichen Kleinwagen vor die Tür. „Der passt in jede Parklücke“, freute sich Thorsten Haase, geschäftsführender Vorstand des Löwenzahn-Trägervereins Forum Dunkelbunt.
Erkennbar ist das weiße Mobil durch das rote Herz auf der Motorhaube, das das Logo der Deutschen Kinderhospiz Dienste darstellt, deren Teil Löwenzahn ist, und durch das bärige, blaue Logo und den entsprechenden Schriftzug an den Türen: „Hope kommt rum“. Hope ist das Maskottchen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Löwenzahn und immer mit auf Tour, wenn die haupt- oder ehrenamtlichen Löwenzahn-Mitarbeiter*innen zu den betroffenen Familien unterwegs sind.
„Durch den KinderLebensLauf und die Engelsfackel ist ein ganz besonderer Fokus auf die Kinderhospizarbeit gelenkt worden. Und wir freuen uns, dass wir diese wertvolle Arbeit mit diesem Auto unterstützen können. Denn letztlich sind mit den Löwenzahn-Mitarbeiter*innen ja auch Engel in Dortmund unterwegs“, erklärte Margit Tönnies ihr Engagement. Auch sie hat mit ihrer Aktion Kinderträume schwerstkranke und schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche und deren Familien im Blick.
Rückblick. Auf dem Betriebsgelände von Bönninger Gerüstbau herrschte reges Treiben. Zum Betriebsfest sind neben den eigenen Mitarbeitern erstmals auch die Nachunternehmen mit Ihren Mitarbeitern eingeladen. „Da uns wichtig ist, dass sich jeder wohl fühlt, haben wir unser Buffet auf die unterschiedlichen Kulturen ausgerichtet. Neben deutschen Speisen gab es deshalb auch türkische Spezialitäten, Halal Fleisch und libanesischen Nachtisch“, so Carmen Bönninger.
Die kunterbunte Schar feierte friedlich bis spät in die Nacht unter anderem zu Pop Musik, Sirtaki und türkischen Hits. Christian Bönninger sagt stolz „Wir machen eben nicht nur auffällige Werbung gegen Rassismus, wir leben das auch! Unseren Respekt erweisen wir unseren Mitarbeitern eben auch durch die Einbeziehung der Kulturen“.
In seiner Rede hob Christian Bönninger besonders den Teamgeist lobend hervor. Als Dank für den Einsatz eines jeden einzelnen, sollte nun auch jeder von einer durch die Geschäftsführung organisierten Tombola profitieren. Aber nicht nur das – geichzeitig sollte noch eine zweite Gruppe davon profitieren und zwar die Kinderkrebshilfe der Kinderklinik in Dortmund.
Nach der Präsentation des aufwühlenden Musikvideos „Happy Löwenherz mit Mark Forster“ fanden alle 900 Lose problemlos einen Käufer. Zahlreiche Sponsoren stifteten so viele Preise, dass es keine einzige Niete gab und die Gewinnausgabe mehrere Stunden dauerte. Der Hauptgewinn – einen 55 Zoll LED-TV – fand in Ernest einen neuen Besitzer, der sein Glück kaum fassen konnte. Die Einnahmen aus dem Losverkauf wurde durch die Firma Bönninger Gerüstbau auf 2.800 Euro verdoppelt und letzte Woche an die Kinderkrebshilfe übergeben.
Im Zuge der Spenden-Aktion Laptops für geflüchtete Kinder aus der Ukraine konnten insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler in Dortmund mit Laptops ausgestattet werden davon allein 18 an der Bach-Grundschule Dortmund. Initiiert wurde die Aktion von der gemeinnützigen Organisation Das macht Schule. Dabei wurde die Spende durch die finanzielle Unterstützung der WILO-Stiftung und der ProFiliis-Stiftung ermöglicht.
Digitales Lernen ist für geflüchtete Kinder aus der Ukraine eine gewohnte Sache. Und auch praktisch beim Deutsch lernen. Nur konnte kaum ein Kind bei der Flucht seinen Laptop mitnehmen. Die gemeinnützige Organisation Das macht Schule wollte helfen und möglichst Vielen einen Laptop zur Verfügung stellen: Refurbished, also generalüberholt, gereinigt, geprüft und kostenlos. Im Zuge der Extra-Aktion Laptops für Kinder aus der Ukraine konnte das gemeinsam mit den beiden o.g. Dortmunder Stiftungen realisiert werden.
Das macht Schule ist u.a. daran gelegen, besonders benachteiligten Kindern den Weg in die Digitalisierung zu ermöglichen. Deswegen vermittelt diese über ihre Initiative PC Spende kostenlos gute gebrauchte Hardware aus Unternehmen an Schulen. Mehr zur Spenden-Aktion siehe hier , mehr zur Initiative PC-Spende hier .
Thomas Schieferstein von der ProFiliis-Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen sagte hierzu: Unsere Intention, diese Aktion finanziell mit zu ermöglichen war, ein deutliches Zeichen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und dessen Folgen zu setzen und Flüchtlingskindern direkt zu helfen. Das macht Schule war hierfür der optimale Partner, da hier gebrauchter Hardware nachhaltig ein zweites Leben geschenkt wird.
Evi Hoch, Vorstandsmitglied der Wilo-Foundation (hier als Treuhänderin der WILO-Stiftung) freute besonders, dass der deutschlandweit agierende Förderpartner sich auf die Anfrage hin, das Angebot für ukrainische Kinder auch in Dortmund umzusetzen, flexibel zeigte. Zusätzlich zu unseren Spenden für humanitäre Ukraine-Hilfe an den europäischen Grenzen können wir auf diese Weise mittels einer Dortmunder Gemeinschaftsaktion mit der Profiliis-Stiftung einen Beitrag für Kinder aus der Ukraine leisten, die hier bei uns in Dortmund die Schule besuchen.
Oliver Schönborn als Lehrer der Kinder an der Bach-Grundschule freute sich: Die Laptops werden gezielt im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) eingesetzt, um Kinder, die noch über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, individuell beim Deutschlernen zu unterstützen und zu fördern. Darüber hinaus haben wir uns auch wegen dem Nachhaltigkeitsgedanken, der der PC-Spende zugrunde liegt, beworben.
Die help and hope Stiftung darf sich über die großzügige Spende von Woolworth in Höhe von 58.635,80 Euro freuen. Die Spendensumme stammt aus der PET-Taschen-Aktion des Einzelhandelsunternehmens.
Um der Umweltbelastung durch Plastiktüten entgegenzusteuern, bietet die Woolworth Gmbh Mehrweg-PET-Tragetaschen in allen Filialen an. Dabei spendet das Unternehmen seit einigen Jahren 5 Cent pro verkaufter Tasche and die help and hope Stiftung in Dortmund Mengede.
Auch in diesem Jahr besuchte Diana Schönfeld von der Woolworth GmbH das Team von help and hope auf Gut Königsmühle, um ihnen den Spendenscheck persönlich zu überreichen.
„Wir können es kaum abwarten, die Spendensumme in unsere Projekte auf Gut Königsmühle fließen zu lassen. Die PET-Taschen-Aktion ist aber auch deswegen genial, weil gleichzeitig etwas für den Umweltschutz getan wird.“, so Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung.
Bereits seit 12 Jahren ist die Woolworth GmbH regelmäßiger Unterstützer der Stiftung. So beteiligt sich das Einzelhandelsunternehmen jährlich an der Wunschbaumaktion von help and hope. Die Mitarbeitenden können durch den Kauf eines sogenannten Wunschsterns, einem sozial benachteiligten Kind ein Weihnachtsgeschenk ermöglichen. Zudem stehen in allen Filialen „help and hope“-Spendenteller in den Kassenbereichen.
„Immer wieder aufs Neue bin ich begeistert, wenn ich Gut Königsmühle betrete und freue mich sehr, dass Woolworth einen Teil zu diesem einzigartigen Ort beitragen kann. Hier sind Kinder wirklich gut aufgehoben.“ resmümiert Diana Schönfeld von der Woolworth GmbH.
Foto: Diana Schönfeld (l.) von der Woolworth GmbH bei der Spendenscheckübergabe an Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung.
IT-Dienstleister Green IT und Overkamp spenden eine warme Mahlzeit für 250 obdach- und wohnungslose Gäste des Gast-Haus, der Ökumenischen Wohnungslosen-Initiative e.V.
Am 19.12.2022 um 17:00 Uhr öffneten sich im Gast-Haus die Türen für die zahlreichen bedürftigen Gäste, Green IT Geschäftsführer Thomas Lesser und Bianca Overkamp aus dem Hotel-Restaurant Overkamp verteilten ein frisch gekochtes Festessen, zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen. Ein besonderer Gaumenschmaus, der vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Die warme Mahlzeit aus Geschnetzeltem Züricher Art mit Rösti und Grillgemüse wurde frisch vom Team des Restaurants Overkamp zubereitet.
„Es macht jedes Jahr viel Freude die großartige Arbeit des Gast-Haus selbst tatkräftig unterstützen zu und damit einen kleinen Beitrag leisten zu können“, sagt Bianca Overkamp.
Das GAST-HAUS Ökumenische Wohnungslosen-Initiative e.V. ist eine unabhängige und gemeinnützige Initiative, die seit 1996 in Dortmund für Wohnungs- und Obdachlose und für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten einen gastlichen Raum schafft, wo sie ein niederschwelliges Verpflegungs- und Beratungsangebot sowie eine medizinische Versorgung erfahren.
„Unsere Gäste sind Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie gehören zu den Ärmsten der Armen und sind oft ohne Zugänge zu den Grundbedürfnissen, wie Essen, Schlafen oder Gesundheits- und Hygieneversorgung. Wir sind sehr dankbar, dass wir heute einen so schönen Abend mit den Gästen verbringen konnten.“ So Katrin Lauterborn, Geschäftsführerin des GAST-HAUSES.
Für Thomas Lesser von Green IT war es ein Herzensprojekt: „Als regional verbundenes Unternehmen ist es uns eine Herzensangelegenheit nicht nur Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten und Kunden, sondern auch gegenüber unseren Mitmenschen und der Gesellschaft zu übernehmen. Daher war es für uns selbstverständlich diese wunderbare Aktion zu unterstützen.“
Zollkontrolle und Schmuggel, Schwarzarbeit und Produktfälschungen: Mit ihrer Arbeit setzen sich die Mitarbeiter*innen des Hauptzollamts Dortmund für Recht und Gerechtigkeit ein. Und gerecht empfinden sie auch die Unterstützung von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Deshalb stehen auf den diversen Tresen im Amt Sparschweine, in die immer mal wieder eine Münze oder ein Schein wandert. Zum Jahresende wird dann bestimmt, wer das Geld bekommt. In diesem Jahr waren es 530 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn Dortmund.
Angesichts der z.T. rauen Temperaturen steigt aktuell der Bedarf nach einem warmen Schlafplatz in der Stadt rasant. Aus diesem Grund hat der Rotary-Club (RC) Dortmund-Neutor einmal mehr das Gast-Haus unterstützt und seine Weihnachtsspenden-Aktion genau diesem Zweck gewidmet: 13.800 Euro sind aus Spenden der Club-Mitglieder zusammengekommen. Dafür können nun 345 Schlafsäcke angeschafft und an Menschen ohne festen Wohnsitz verteilt werden. Jetzt war im Beisein von unseren rotarischen Freundinnen Heike Proske (Pfarrerin) und Karin Lauterborn (Gast-Haus-Geschäftsführerin) sowie dem RC-Dortmund-Neutor-Präsidenten Kurt Gerhard Funke die Übergabe.
„Wir sehen mit großer Sorge, dass die Zahl der Betroffenen gerade auch in Dortmund stetig steigt, und sind deshalb sehr froh, so konkret vor Ort helfen zu können“, sagt Funke. Über die Schlafsäcke hinaus wurden auch zahlreiche Sets mit warmer Unterwäsche gespendet. „Aus dem intensiven Austausch mit dem Gast-Haus an der Rheinischen Straße wissen wir, dass es an so vielen fehlt“, sagt Funke.
Die ökumenische Wohnungslosen-Initiative steht in engem Kontakt mit den Betroffenen. Zwar gibt es durchaus Notunterkünfte für Menschen ohne festen Wohnsitz. Doch nicht alle, die sie nutzen könnten, bevorzugen diese Schlafstätte. „Wenn diese Orte überfüllt sind oder Menschen schlicht eine Scheu haben, dort inmitten vieler Fremder zu schlafen, dann wählen sie lieber die Straße“, erklärt Funke. Entsprechend gelte es, dies zu respektieren und gleichzeitig zu helfen. „Wir möchten in diesem Zusammenhang an alle Dortmunder Bürgerinnen und Bürger appellieren, Acht zu geben auf Menschen, die draußen schlafen.“
In diesem Zusammenhang unterstrich der Präsident den Wert von „hands on“-Engagement. „Wer helfen möchte, dem stehen alle Türen offen, mit anzupacken bzw. zu spenden“, so Funke.
Spendenkonto:
Gast-Haus e. V.
IBAN: DE90440501990021029270
BIC: DORTDE33XXX