Hunderte Pfadfinder:innen bei zwei zentralen ökumenischen Gottesdiensten

Zeichen für Völkerverständigung: Friedenslicht aus Bethlehem in Dortmund ausgesendet

Hunderte kleiner Friedenslicht-Kerzen erhellten die St. Joseph-Kirche in Dortmund beim Aussendungsgottesdienst für das Friedenslicht aus Bethlehem
Hunderte kleiner Friedenslicht-Kerzen erhellten die St. Joseph-Kirche in der Dortmunder Nordstadt beim Aussendungsgottesdienst. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Eine kleine Flamme, in einem Anspiel hereingebracht von einer Friedenstaube, verbreitet sich hundertfach. Am Sonntag begrüßen in Dortmund erneut mehrere hundert Pfadfinder:innen in zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten das Friedenslicht aus Bethlehem in der St. Joseph-Kirche in der Nordstadt.

 Licht wurde in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet

Das Friedenslicht wird in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet und in einer Stafette in die Welt entsandt. 
Das Friedenslicht wird in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet und in einer Stafette in die Welt entsandt. Archivfoto: Alexander Völkel für die nordstadtblogger.de

Alljährlich wird hier am dritten Advent der zentrale ökumenische Friedenslicht-Gottesdienst für die Katholische Kirche im Erzbistum Paderborn und die Evangelische Kirche von Westfalen gefeiert. Zuletzt gab es aufgrund der Corona-Pandemie nur eine Abfolge kleinerer Feiern und auch jetzt hatten die Verbände der Pfadfinder:innen zu zwei Gottesdiensten eingeladen, da es in der Kirche nicht zu voll werden sollte.

„Frieden beginnt mit Dir“ stand als Motto über dem Gottesdienst, den Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein von der Evangelischen Kirche von Westfalen und Pastor Martin Blume, Dekanatsjugendseelsorger der Katholischen Stadtkirche Dortmund, mit den Pfadfinder:innen feierten. Dabei wurde das Licht, das Ende November von einem Kind an der Flamme in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet wurde, in die Kirche gebracht.

Pfadfinder:innen setzen Zeichen für Frieden und Völkerverständigung

 Pastor Martin Blume, Dekanatsjugendseelsorger der Katholischen Stadtkirche Dortmund, und Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein von der Evangelischen Kirche von Westfalen (v.l.) fbei der Aussendung des Friedenslichts aus Bethlehem.
Pastor Martin Blume, Dekanatsjugendseelsorger der Katholischen Stadtkirche Dortmund, und Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein von der Evangelischen Kirche von Westfalen (v.l.) fbei der Aussendung des Friedenslichts aus Bethlehem. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Dort verteilten es die Teilnehmer:innen des Gottesdienstes untereinander und nahmen es außerdem in Laternen mit in ihre Gemeinden. So wollen sie gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Getragen wird die Aktion in Dortmund vom Diözesanverband der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) und dem evangelischen VCP (Verband Christlicher Pfadfinder:innen).

Die Friedenslicht-Aktion geht zurück auf eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). Bereits seit 1986 wird das Friedenslicht in den Wochen vor Weihnachten in Bethlehem entzündet und in einer Stafette in die Welt entsandt. Am Dienstag (13. Dezember) wird eine Abordnung von DPSG und VCP das Friedenslicht im Dortmunder Rathaus auch an Oberbürgermeister Thomas Westphal übergeben.

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