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Vortrag in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu deutschen Übergriffen auf belgische Zivilisten 1914

Herbert Ruland ist in der Steinwache zu Gast. Foto: Philippe Bauer www.bunkertours.be

Herbert Ruland ist in der Steinwache zu Gast. Foto: Philippe Bauer/ bunkertours.be

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwach, Steinstraße 50, ist zwar in den Herbstferien geschlossen. Dennoch findet am Dienstag, 14. Oktober, um 19 Uhr  (Einlass 18 Uhr) der Vortrag „Pardon wird nicht gegeben – Der deutsche Überfall auf Belgien 1914″ von Herbert Ruland statt. Die Veranstaltung war ursprünglich für Montag, den 13. Oktober, angekündigt.

Deutscher Vormarsch auf Belgien kostete 6000 Zivilisten das Leben

Am 4. August 1914 rückte die deutsche Armee mit mehr als 30.000 Mann unter Bruch des Völkerrechts in das neutrale Belgien ein. Trotz nur vereinzelter Feindberührungen kam es schon bald zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung.

Diese wüsten Ausschreitungen hielten bis Anfang September an und kosteten mehr als 6.000 völlig unschuldige Menschen das Leben. Am bekanntesten sind die Vorkommnisse in Löwen, bei denen die weltberühmte Universitätsbibliothek ein Raub der Flammen wurde. Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Leiden der Grenzbevölkerung.

Dr. Herbert Ruland ist Leiter der Abteilung GrenzGeschichteDG in der Autonomen Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Eupen.

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