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Tarifverhandlungen bei Warenhaus-Konzern: Beschäftigte von Galeria Kaufhof und Karstadt Sports streiken in NRW

Auch der Galeria Kaufhof und das Karstadt-Sport-Haus wurden heute bestreikt.

Auch der Dortmunder Filialen von Galeria Kaufhof und Karstadt-Sport werden heute bestreikt.

Am heutigen Donnerstag (12. Dezember 2019) sind Beschäftigte von 24 Kaufhof- und vier Karstadt Sports-Filialen in Nordrhein-Westfalen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Im Rahmen eines bundesweiten Streiktags finden Streikversammlungen in Köln, Dortmund, Duisburg, Münster, Bonn, Gelsenkirchen, Aachen, Hagen und Paderborn statt. Mit den Arbeitsniederlegungen wird der Druck erhöht, um in den anstehenden Tarifverhandlungen (am 12. und 13. Dezember 2019) endlich zu einer Lösung zu kommen.

Forderung: „Der Eigentümer muss Geld in die Hand nehmen und in das Warenhaus investieren“

„Die Beschäftigten von Kaufhof und Karstadt Sports sind mit ihrer Geduld am Ende. Die Kolleginnen und Kollegen brauchen endlich eine sichere tarifvertragliche Lösung für die Zukunft des Warenhauses und zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze. Sie fordern deshalb eine verbindliche Rückkehr zum Flächentarifvertrag“, erklärte Silke Zimmer.

„Einschnitte bei den monatlichen Entgelten lehnen die Beschäftigten entschieden ab. Sie wollen zudem an der Weiterentwicklung des Zukunftskonzepts Warenhaus beteiligt werden. Und der Eigentümer muss Geld in die Hand nehmen und in das Warenhaus investieren“, sagte der Verhandlungsführer von ver.di, Orhan Akman.

Wenn das Unternehmen von Beschäftigten Verzichte einfordere, müssen leitende Angestellte und das Management zudem auch einen Beitrag zur Sanierung leisten. „Jetzt müssen Management und Eigentümer liefern“, so Akman.

ver.di fordert eine tarifvertragliche Lösung für alle vier Unternehmenssparten

Die Tarifverhandlungen am 12. und 13. Dezember werden für Kaufhof und Karstadt Warenhaus sowie Karstadt Sports und Feinkost geführt. ver.di fordert eine tarifvertragliche Lösung für alle vier Unternehmenssparten. In NRW werden auch Beschäftigte aus Filialen von Smyths Toys und Douglas an dem Streik teilnehmen. Dort fordert ver.di die Anerkennung der Tarifverträge des Einzelhandels NRW.

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