Kampf gegen Desinformation und rechtes Gedankengut

Solidarisch durch die Pandemie! Linkes Bündnis ruft zur Kundgebung an der Reinoldikirche auf

Grafik: Linksjugend [‘solid] Dortmund
Angesichts der Montagsdemonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen aus dem Milieu der Querdenker-Szene ruft ein Bündnis bestehend aus der Dortmunder Linksjugend [‘solid], der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) und der Sozialistischen Organisation Solidarität Dortmund am heutigen Freitag (21. Januar 2022) um 17 Uhr zu einer Kundgebung an der Reinoldikirche auf. Das Motto lautet „Solidarisch durch die Pandemie“. Auf der Kundgebung gelten Maskenpflicht sowie die notwendigen Abstandsregeln.

Kampf gegen Desinformation und rechtes Gedankengut

„Inzwischen demonstrieren jeden Montag in Dortmund, wie in vielen anderen Städten in NRW, regelmäßig Querdenker:innen, Corona-Leugner:innen und Impfgegner:innen. Sie verbreiten Desinformation und meistens rechtes und gefährliches Gedankengut. Immer wieder befinden sich auch Nazis der rechtsextremen Szene unter den Demonstrierenden“, heißt es in ihrem gemeinsamen Aufruf.

Die Kundgebung ist eine Reaktion auf die Montagsdemos der Querdenker-Szene. Foto: Leopold Achilles

„Wir wollen diesen „Spaziergängen“ einen positiven Gegenpol entgegensetzen. Wir wollen uns gegen die falschen und gefährlichen Ideen der Querdenker:innen positionieren und für eine Corona-Politik im Interesse der Mehrheit der Menschen demonstrieren. Zwei Jahre Pandemie haben gezeigt, dass ohne Druck von unten keine grundlegenden Verbesserungen eintreten werden“.

Der massive Anstieg der Infektionen bringe das Gesundheitssystem und das erschöpfte Pflegepersonal erneut an die Grenzen – genauso wie in Bereichen der sogenannten „kritischen Infrastruktur“. Seit zwei Jahren fehle es an den nötigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in diesen Bereichen und die Zahl der Intensivpflegekräfte habe sogar abgenommen.

Verkürzte Quarantäne hin oder her: Die Gesundheitsämter seien so oder so massiv überlastet und bräuchten eine Personaloffensive, um Isolation und Quarantäne kontrollieren zu können. Schulen und andere Bildungseinrichtungen seien auf Omikron nicht ausreichend vorbereitet – gerade mal in zwei Bundesländern, Bremen und Hamburg, seien die meisten Klassenräume mit Luftfiltern ausgestattet.

Daher fordert das Bündnis:

  • Kostenlose PCR-Tests für alle
  • Kostenlose FFP2 Masken für alle
  • Impfstoffpatente frei geben
  • Luftfilter für alle Räume in Schulen und Kitas
  • Arbeitsplätze und Einkommen garantieren
  • Löhne rauf und mehr Personal im Krankenhaus
  • Für ein öffentliches Gesundheitswesen – bedarfsgerecht ausgestattet und finanziert durch Steuern auf Gewinne und Vermögen der Reichen, Banken und Konzerne
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