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„Lanstroper Ei“: Sanierung kostet fast zwei Millionen Euro

Abendrot am Lanstroper Ei – die Landmarke soll aufwändig saniert. Archivfoto: Alex Völkel

Zum 110. Geburtstag wird das „Lanstroper Ei“ – wie der Wasserturm in Grevel im Volksmund genannt wird – aufwändig saniert. Die Finanzierung für den ersten von zwei Bauabschnitten steht.

Erste Bauphase finanziell gesichert – Standfestigkeit steht im Mittelpunkt

„Es ist zwar noch nicht Ostern, aber wir sind dabei, ein ziemlich großes Ei zu legen“, sagte OB Ullrich Sierau bei der Vorstellung der Pläne. Mit diesem ersten Sanierungsabschnitt wird die Standsicherheit und damit der Erhalt der denkmalgeschützten Landmarke sichergestellt.

Die Arbeiten sehen die Demontage der statisch nicht notwendigen und zu ersetzenden Bauteile, die statische Ertüchtigung der Turmkonstruktion bis in eine Höhe von rund 35 Metern und den Ersatz (beziehungsweise den Wiedereinbau) der entnommenen Stahlbauteile vor, erklärt Planungsdezernent Ludger Wilde.

Erster Bauabschnitt vor allem durch NRW-Stiftung und Denkmalschutz realisiert

Die geplanten Kosten für diesen ersten Sanierungsabschnitt liegen bei einer Gesamtsumme von rund 894 000 Euro. Die Realisierung ist durch vorliegende und in Aussicht gestellte Fördermittel der NRW-Stiftung und aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes möglich. Dabei geht es um eine Gesamtsumme von 650 000 Euro.

Im Weiteren konnten durch den Förderverein Lanstroper Ei e.V. Sponsorenleistungen eingeworben werden, die als Sachleistungen in einer Höhe von rund 100 000 für den Erhalt der Turmkonstruktion genutzt werden. Die weiteren Beträge sind durch städtische Eigenleistungen und Eigenanteile sichergestellt.

Zweiter Bauabschnitt wird rund eine Million Euro kosten

Aufbauend auf diesen ersten Bauabschnitt erfolgt die Planung der weiteren Maßnahmen – wie z.B. die Sanierung des Wasserbehälters und die Neubeschichtung der gesamten Konstruktion.

Dieser zweite Bauabschnitt wird sich nach Sicherstellung der Finanzierung anschließen. Dafür werden dann noch einmal rund eine Million Euro benötigt. Aufgabe sei es nun, dieses Geld perspektivisch durch Sponsoren und Fördermittel einzuwerben, so Wilde.

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