Nordstadt kulinarisch und das jeden Tag in der Woche: Bowls und Bagels im Café Torty’s an der Münsterstraße

Außenansicht des „Tortys Café“ in der Dortmunder Nordstadt. Fotos: Yakob König
Außenansicht von „Tortys Café“ an der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt. Fotos: Yakob König

Von Susanne Schulte

Ein Gespräch mit David Kremer in diesen Tagen ist ein Gespräch mit Fortsetzungen. Sein Café Torty’s an der Münsterstraße 115 ist schon nach vier Wochen selbst ohne große Ankündigung so gut besucht, dass er, der Chef, zwischendurch immer einspringen muss, um die Kaffeemaschine zu bedienen, Kaltgetränke einzuschenken und diese auch an die Tische vor dem Lokal zu bringen. „Es war erst nicht so klar, wann wir aufmachen würden. Deshalb hatte ein Teil des Personals bereits Urlaub gebucht. Aber nächste Woche sind alle im Einsatz“, erzählt er während einer der Arbeitspausen.

Neben dem Backzubehör-Laden kann man sich jetzt auch bedienen lassen

Torty’s ist für Torten-Liebhaber*innen in und um Dortmund herum seit Jahren ein Begriff. Das Geschäft verkauft Backzubehör, aus dem essbare Kunstwerke in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen entstehen und bietet unter der Leitung von Mouna Haddouch Kurse an für alle, die lernen wollen, solch ein Kunstwerk zu machen. Ende 2019 übernahm Kremer dann die Räume des benachbarten Optikers, der ausgezogen war.

Schon damals hätte er dort gerne ein Café eröffnet. Doch der Backpoint, ebenfalls an dieser Ladenzeile gelegen, wollte die Konkurrenz nicht gleich nebenan. So vermietete Kremer das Ladenlokal als so genannten Event-Raum für private Feiern. „Das wurde auch gut angenommen“, sagt er. Doch nach drei Monaten gab’s keine Events mehr, dafür die Sorge um die Ansteckung mit dem Virus.

Alles ist selbstgemacht: Cremes und Kuchen, Suppen und Haferbrei

David Kremer, Inhaber von „Torty's Café“.
David Kremer, Inhaber von „Torty’s Café“.

Als dann Ende des vergangenen Jahres der Backpoint auszog, sprach Kremer erneut mit seinem Vermieter. Der, ebenfalls Bäcker, freute sich über ein Café an dieser Stelle, da seine Familie vor mehr als 100 Jahren genau dort die Kundschaft mit Kaffee und Kuchen bewirtet hatte. „Wir haben viel, viel umbauen müssen“, sagt David Kremer.

Nun sehe es innen fast wieder so aus, wie zu den Glanzzeiten des Cafés Arens. Was auf die Tische kommt, ist alles selbstgemacht – von den Kuchen bis zu den Aufstrichen für die Bagels, von den Bowls, wie heute phantasievoll gestaltete Salate oder auch warme Gerichte genannt werden, bis zu den Suppen.

Geöffnet ist das Café in der Woche von 12 bis 22 Uhr, am Samstag und am Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Pancakes und Rühreier schmecken sowohl zum späten Frühstück wie zum frühen Mittagessen, ist die Devise. Plätze gibt es drinnen und draußen. Da die herzhaften Gerichte alle frisch zubereitet werden, muss ein wenig Geduld haben, wer sich als Gast niederlässt.

 

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