Nachhaltige Stadtentwicklung: Verein möchte ein „Welthaus“ in und für Dortmund als Schaufenster für alle gründen

v. l.: Didi Stahlschmidt, Hannah Fischer, Barbara Joswig, Dirk Loose und Kevin Matuke als Vertreter*innen der gesamten Gründungsgruppe des Welthauses. Foto: Welthaus e.V.i.G.

Dortmund ist eine bunte und weltoffene Stadt, eine Stadt der Kulturen und eine Stadt der Nachbarschaften. Es ist eine Stadt, die sich der Nachhaltigkeit, des Klima-und Umweltschutzes, alternativer Mobilitätskonzepte sowie sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsprinzipien verschrieben hat. Und Dortmund steht schon seit Längerem für internationale Zusammenarbeit, fairen Handel, Bildung, zivilgesellschaftliches Engagement, Solidarität, Diversität, Demokratie, Chancengleichheit und Inklusion. Das „Welthaus Dortmund“ soll all diese Aspekte und Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Stadtgesellschaft in einem Haus bündeln. Dabei stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Basis und auch Grundlage für den neuen Verein. Dieser wird als Dachverein alle Mitgliedsvereine, Verbände und Einzelpersonen vereinen.

Verein ist auf der Suche nach einer passenden Immobilie in der Stadt

Seit demFrühjahr 2020 trifft sich eine Gruppe aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Initiativen und Einzelpersonen aus Dortmund und berät seitdem über den Aufbau eines Welthauses für die Dortmunder Innenstadt. Da das Haus ein „Schaufenster für alle“ werden soll, ist bei der Standortfrage der Wunsch nach einer innerstädtischen Immobilie das erwählte Ziel der Gruppe.

Mit dabei sind das Informationszentrum Eine Welt (IZ1W), Frau Lose e.V., das Referat Ökumene des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund, Engagierte aus Weltläden, Foodsharing Dortmund, das Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen, Klimaaktivist*innen, Tang e.V. und weitere Initiativen und Akteure.

Zweck des Vereins ist die praktischeUmsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developement Goals oder SDGs), den sogenannten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen in und für Dortmund. 

Dafür soll es ein gemeinsames Haus mit sozialen und ökologischen Vereinen und Initiativen für Vernetzung, Austausch und Bildung zur Verbreitung der UN-Nachhaltigkeitsziele, z. B. mit Bildungszentrum bzw. Seminarhaus, (Büro-) Räumen für Initiativen, einem Café und Weltladen geben. Als weitere Inhalte sind ein Unverpackt Laden, Co-Working Space, Tagungsräume, Ausstellungen, Veranstaltungen sowie ein Experimentier-und Lernort geplant.

Gemeinschaftsprojekt: Interessierte Vereine und Initiativen zum Mitmachen gesucht

Der Verein will mit dem „Welthaus Dortmund“ die Transformation der Stadtgesellschaft hin zu einer fairen, grünen Metropole aktiv weiter entwickeln: ein Welthaus als ein faires Schaufenster der Stadt, wo Freiraum für faire Initiativen, zivilgesellschaftliche Projekte und alternative Stadtentwicklungen entsteht. 

Wichtig ist, dass diese Ziele nur gemeinschaftlich angegangen und umgesetzt werden können und somit sind weitere Interessierte, Vereine oder Initiativen herzlichst eingeladen sind, sich zu beteiligen und aktiv einzubringen. Im Anhang des Artikels steht eine pdf-Datei mit weiteren Informationen zur möglichen Mitgliedschaft bereit.

Nach vielen Gesprächen mit der Politik, der Verwaltung und anderen Verbänden soll nun parallel zur Standortsuche zeitnah die Vereinsgründung erfolgen.

 

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