
Das Dortmunder Inklusive Soundfestival (DIS) feiert sein zehnjähriges Bestehen. Das Festival bringt Musiker*innen mit und ohne Behinderung zusammen und schafft die Möglichkeit, gemeinsam aufzutreten. In diesem Jahr beginnt das Festival am 29. August im FZW und läuft bis zum 29. November. An wechselnden Orten in Dortmund gibt es Konzerte, Theater und Workshops.
Musik als Möglichkeit zur Begegnung
Das Festival findet seit 2008 alle zwei Jahre in Dortmund und Bochum statt. Die Auftaktveranstaltung ist ein Doppelkonzert der Central Heat Big Band und just fun im FZW. Bis November gibt es außerdem ein Theaterstück mit Schauspielerinnen mit Behinderungen sowie Workshops und die Ausstellung „Touch“ mit Ton-Objekten von Schülerinnen mit Behinderung, die ertastet werden können. Dazu bieten die Künstlerinnen einen begleitenden Workshop an.
Hinter dem Festival steht der Verein Gesamtkunstwerke e.V. Seit der Gründung 2008 fördert das Team unter anderem Menschen mit Behinderung in der Musik – etwa, indem Interessierte musikalisch ausgebildet werden und Zugang zum Kulturleben erhalten. Dafür hat der Verein das Qualifizierungsprogramm „Tonstudio 13″ entwickelt.
Hier arbeiten Musikerinnen und Pädagoginnen mit Menschen mit Behinderungen zusammen, um Wissen zu Musik, Technik und Theorie weiterzugeben. Besonders erfolgreich ist nach Angaben des Vereins die Integration in gemischten Bands mit Profimusiker*innen. Der Fokus liegt dabei darauf, musikalisch begabte Menschen mit kognitiver Behinderung zu fördern.
Inklusive Bands in allen Genres
Das Programm deckt Musik von Balkan-Pop bis Jazz ab. Das Tanzorchester Pachulke gibt am 29. November in der Jazzbar domicil das Abschlusskonzert. Das Festival zeigt, dass Menschen mit Behinderungen am Kulturleben teilhaben können, und baut bei der Zusammenarbeit der Künstler*innen Barrieren ab. Dafür arbeitet das DIS mit verschiedenen Partnern der Kulturszene zusammen, unter anderem beim jährlichen „Fachtag Inklusion und Musik“ an der TU Dortmund.
Weitere Informationen: dis-festival.com/veranstaltungen

