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Mit VIDEO: Multimediale Erlebnisausstellung „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ kommt nach Dortmund

„The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ ist ab dem 15. September ins Dortmunder „U“. Fotos: Veranstalter

Nach ihrer Stopps in London und Rom lockt die multimediale Erlebnisausstellung „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“ ab dem 15. September ins Dortmunder „U“. Auf die BesucherInnen wartet eine multimediale Reise durch die Bandgeschichte der britischen Kultband.

Nach fast vier Jahrzehnten kehrt Pink Floyd zurück in Dortmund

Es waren die Tage, an denen die Mauer fiel. Im Februar 1981, an sieben spektakulären Abenden auf der Bühne der Westfalenhallen.

Zwölf Meter hoch und 40 Meter lang war das Gebilde – gebaut aus stabiler weißer Pappe: „The Wall“. In Szene gesetzt von Pink Floyd. Dortmund war damals neben Los Angeles, New York und London die vierte und einzige deutsche Station auf der Welttour der britischen Kultband.

Fast vier Jahrzehnte später heißen die angesagten Metropolen London und Rom. Und Dortmund? Eine gute halbe Stunde Fußweg von der damaligen Konzertstätte entfernt, liegt das „U“, ab dem 15. September wird es zum Schauplatz einer multimedialen Erlebnisausstellung – „The Pink Floyd Exhibition: Their Mortal Remains“. Bis zum 10. Februar 2019 kann die Retrospektive, die das 50-jährige kreative Schaffen der Musiker in Bild und Sound Revue passieren lässt, miterlebt werden.

Dortmund ist die einzige Station der Ausstellung in Deutschland. Bei den ersten beiden Standorten in London und Rom hat die Erlebnisausstellung zuvor für viel Aufsehen gesorgt. 

Auf den Spuren der Band: Am Mischpult selbst Hand anlegen 

Die Ausstellung erhält in der sechsten Etage ihren Platz. Musik und Interviews werden über Audioguide-Kopfhörer automatisch eingespielt. Kein Album, keine Tour wird ausgelassen, viele neue Eindrücke kommen hinzu: durch bisher unveröffentlichte Konzertaufnahmen, Original-Instrumente, handschriftliche Notizen und viele höchst persönliche Erinnerungstücke der Mitglieder der britischen Kultband.

Wie es einem geht, bei einem Pink-Floyd-Song einmal selbst den Ton anzugeben? Das kann der BesucherInnen mit vollem Sound miterleben: So stehen zwei professionelle Mischpulte bereit, jedermann kann Hand anlegen – bei Drums, Sax, Bass, Keyboards und Lead Vocals. 

Mit große Vorfreude blickt der Dortmunder Kabarettist Fritz Eckenga der Ausstellung entgegen: „Ich habe 1981 Pink Floyd mit „The Wall” in den Westfalenhallen gesehen. Für mich war das ganz großes Theater. Überwältigend modern. Die Show gehört immer noch zu den Top-Five-Konzerten meines Lebens.“

Jetzt kommen Pink Floyd wieder nach Dortmund. „Die Ausstellung im U behauptet, so ironisch wie nötig, man könne die sterblichen Überreste der Gruppe besichtigen. ,Their Mortal Remains‘ ist allerdings ein extrem lebendiges ,Public Viewing‘, jenseits von Leichenschau, Muff und Nostalgie-Kitsch“, betont Eckenga.

360° Videoprojekt des „kiU“ warb für die Ausstellung auf dem Juicybeats Festival

Bereits im Zuge des Juicybeats Festivals im Westfalenpark, präsentierte das „StoryLab kiU“ der Fachhochschule Dortmund ein 360-Grad-Videoprojekt. Das Projekt soll auf die Ausstellung hinweisen. Im Video erklären die Macher ihr Projekt. (Falls sich das Video nicht darstellt, bitte das Browserfenster neu laden!)

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