Mit Querbeet Dortmund zusammen Obst und Gemüse im Gemeinschaftsgarten anbauen

Projekt unterstützt Schulen, Vereine und Nachbarschaften beim Gärtnern

Blick in einen Garten in der Nordstadt
Motiv aus dem Gemeinschaftsgarten an der Bleichmärsch in der Nordstadt, der durch Querbeet gefördert wird. Foto: Stadt Dortmund / Andreas Buck

Das Amt für Stadterneuerung fördert, mit dem Projekt Querbeet Dortmund, Gemeinschaftsgärten von Schulen, Kitas, Vereinen, sozialen Einrichtungen und Nachbarschaften. 90 Prozent der Kosten für Material, Pflanzen und Werkzeuge können übernommen werden. Auch bestehende Gemeinschaftsgärten freuen sich über neue Mitglieder. Wer sich jetzt vorbereitet und einen Antrag stellt, kann im Frühling direkt loslegen.

Förderung und Beteiligung an Gemeinschaftsgärten

Obst und Gemüse aus eigenem Anbau schmecken am besten – frisch und mit eigener Arbeit. Das Projekt Querbeet Dortmund fördert Gemeinschaftsgärten für alle, die keinen eigenen Garten haben. Das Schönste an einem Gemeinschaftsgarten ist jedoch, was im Namen steckt – die Gemeinschaft. Querbeet will genau diese Gemeinschaft fördern und motiviert Interessierte, jetzt schon mit der Planung zu beginnen.

Wer Interesse an gemeinschaftlichem Gärtnern hat einen Gemeinschaftsgarten kann jederzeit und unkompliziert einen Antrag auf Förderung stellen. Das Projekt übernimmt bis zu 90 Prozent der Kosten für Material, Gartengeräte und Pflanzen. Aufgrund der aktuellen Haushaltsperre können neue Förderungen voraussichtlich erst Anfang April vereinbart werden, doch wer jetzt plant, kann im Frühling sofort loslegen.

Knapp 60 Gärten wurden bereits von Querbeet finanziell unterstützt. Interessierte können sich zudem bestehenden Gemeinschaftsgärten anschließen. Über eine interaktive Gartenkarte lassen sich die Standorte und Kontaktmöglichkeiten herausfinden.

Querbeet bei der Internationalen Gartenausstellung 2027

Auf der IGA 2027 wird Querbeet Dortmund ebenfalls vertreten sein. Eine eigene Ausstellungsfläche im IGA-Zukunftsgarten in Dortmund soll zeigen, wie sich ein naturnaher (Gemeinschafts-)Garten gestalten lässt, auch wenn wenig Platz zur Verfügung steht.

Blick in den Garten
Auch der Gemeinschaftsgarten beim TSC Eintracht wird durch Querbeet gefördert. Foto: Stadt Dortmund / Andreas Buck

Alle, die bei querbeet mitmachen, einen eigenen Garten haben sowie Vereine, grüne Initiativen und auch Kitas oder Schulen können bei der IGA 2027 mitmachen. Dafür gibt es mit meingarten.iga2027.ruhr eine Extra-Plattform, auf der man sich registrieren und die eigene Oase mit Bildern, Videos und Texten vorstellen kann.

Außerdem verschickt Querbeet Dortmund einmal im Monat einen eigenen E-Mail-Newsletter, der über Workshops, Netzwerktreffen und Gartenführungen informiert. Interessierte können sich per Mail an querbeet@dortmund.de für den Newsletter anmelden.

Mehr Informationen:

  • Kürzlich hat der Regionalverband Ruhr die Idee von Querbeet mit einem Video gewürdigt, das am Beispiel des Gartens vom Beginenhof in der Dortmunder Nordstadt zeigt, wie die Förderung funktioniert. Das Video, den Antrag auf Förderung und die interaktive Gartenkarte gibt es unter: dortmund.de/querbeet.

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