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FOTOSTRECKE und Bericht: Messe Westfalenhalle „Bereit für die Zukunft“ – gläserne Eingangshalle sorgt für viel Licht

Auf rotem Teppich in den neuen Glaspalast an der B 1. Fotos: Joachim vom Brocke

Von Joachim vom Brocke

Nach zweijähriger Bauzeit ist die Messe Westfalenhalle bereit für die Zukunft. Eine neue gläserne Halle, 14 Meter hoch, 4.500 Quadratmeter groß, empfängt künftig die Messebesucher aus dem In- und Ausland. 3.400 Quadratmeter Glasfläche sorgen für viel, sehr viel Licht. Vor rund 400 geladenen Gästen wurde der neue Messeeingang Nord offiziell eröffnet. Zwar sind im Umfeld noch einige Arbeiten zu erledigen, doch die enorme Weite und Größe sind deutlich zu erkennen. Ein gläserner Blickfang an der viel befahrenen B 1, der innen leicht, luftig, großzügig wirkt und dennoch irgendwie gemütlich ist. – Eingefangen in weiteren Bildern, s.u.: Fotostrecke

Taxifahrer kannte Ziel „Messe Dortmund“ nicht – Gesellschaftsnamen der Gruppe ändern sich

Bereit für die Zukunft im neuen Glaspalast an der B 1: Heiko Wasser (Moderator), OB Ullrich Sierau, Westfalenhallen-Chefin Sabine Loos, IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann und Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Sohn.

Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen, sprach von einer „tollen gemeinsamen Teamleistung“. Das neue Gebäude sei ein „Ankerpunkt in der strategischen Weiterentwicklung des Messeplatzes“. Mit dem neuen Messeeingang Nord, der neuen Besucherpassage und dem umgebauten Messevorplatz „haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um den Standort noch attraktiver zu gestalten und weiterhin fit für den Wettbewerb zu machen“.

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Dabei erzählte sie von einem Taxifahrer, der – am Bahnhof gefragt von einem Fahrgast – das Ziel Messe Dortmund nicht kannte. Dies werde, so hoffte Sabine Loos, künftig der Vergangenheit angehören.

Übergangslos geht es durch einen gläsernen Gang in die Westfalenhalle.

Zugleich kündigte Hauptgeschäftsführerin Sabine Loos an, dass ab 1. April veränderte Gesellschaftsnamen für die Unternehmen der Westfalenhallen in Kraft treten. Die Messe heißt: „Messe Dortmund GmbH“; die KHC Westfalenhallen GmbH: „Kongress Dortmund GmbH“ und das Veranstaltungszentrum trägt den Namen „Westfalenhalle GmbH“. „Die Namen sind eindeutiger und auch branchenüblich“, sagte Loos.

Zugleich erfolge eine Umbenennung der Hallen. Die Westfalenhalle könne ihren traditionsreichen Namen dann besonders gut herausstellen, „denn sie trägt ihn exklusiv“. Die anschließenden Hallen beginnen künftig bei der Nummer 1; die Hallennummern 3a und 3b gebe es dann nicht mehr.

OB Sierau: „Neue Halle ist ein Blickfang geworden“ – für einen Marktplatz im Wandel durch Digitalisierung

Der neue Eingangsbereich ist 14 Meter hoch und 4.500 Quadratmeter stehen bereit.

„Die neue Halle ist ein Blickfang geworden“, lobte OB Ullrich Sierau: „Das neue Gesicht der Messe Dortmund strahlt über die Region hinaus“. 44 Messen im Jahr hätten 1,6 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland in die Stadt gelockt. Der Messestandort Dortmund habe eine große Bedeutung für die Infrastruktur und werde „der Stadt weiter gut tun“.

Für Heinz-Herbert Dustmann, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK), ist die Messe Dortmund „ein unverzichtbares und notwendiges Forum“. Hier würden neue Geschäftskontakte aufgebaut und bestehende gepflegt.

Neue Ideen und Innovationen werden präsentiert und Produkte beworben: „In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und sich veränderndem Kommunikationsverhalten benötigen Unternehmen und Start-ups diese modernen Marktplätze“, sagte Dustmann. Darüber hinaus biete die Westfalenhallen-Unternehmensgruppe 40 jungen Menschen die Möglichkeit zu einer beruflichen Ausbildung.

Verbesserungen für Besucher und Aussteller – erstmals Messebetrieb voraussichtlich im Mai

Gemütliche Atmosphäre, umgeben von viel Licht

Für Besucher, Aussteller und Veranstalter bietet der neue Messeeingang jede Menge Verbesserungen. Für Besucher einheitliche, barrierefreie Besucherführung aus dem Foyer in alle maßgeblichen Messe- und Eventhallen hinein, ein zeitgemäßes und zügiges Besuchermanagement durch moderne Technologie und leicht verständliche Logos; mehr Aufenthaltsqualität bieten zusätzliche Gastronomie-Betriebe.

Für Aussteller gibt es einen zentral gelegenen Full Service mit separatem Ausstellereinlass und einem neuen Speditions- und Logistikbüro, einschließlich Zollabfertigung. Den Veranstaltern bietet sich ein modernes Entree und gelungenes Willkommen für die eigene Veranstaltung; zusätzliche Konferenzräume für begleitende Veranstaltungsformate stehen ebenfalls zur Verfügung.

Erstmals im Messebetrieb eingesetzt wird der neue Messeingang Nord voraussichtlich für die Gastmessen „Empack“ (8. und 9. Mai) sowie „Hund & Katz“ (ab 17. Mai). In der Zwischenzeit laufen letzte Tests der betrieblichen Abläufe im neuen Eingangsportal.

Weitere Informationen:

  • Für den Messeingang Nord wurden 1200 Tonnen Stahl verbaut. Das entspricht dem Gewicht der Kuppel des Berlinere Reichstags.
  • Fast 150 Kilometer Kabel wurden verlegt. Sie ließen sich auch 42 Mal rund um den Dortmunder Innenstadt-Ring legen.
  • Auf den Etagen und in der Passage stehen 8.000 Quadratmeter für Besucher-Services zur Verfügung.
  • Am Bau waren 36 Firmen beteiligt. Das Architekturbüro HPP International aus Düsseldorf, das auch das Fußballmuseum gestaltet hat, hat das Bauvorhaben als Generalplaner begleitet.
  • Durch Besucher und Aussteller bei Messen und Veranstaltungen werden 212 Mio. Euro jährlich in Dortmund ausgegeben. 2009 waren es noch 163 Mio. Euro. Fast 200.000 Übernachtungen in der Stadt geben pro Jahr auf das Geschäft der Westfalenhallen Unternehmensgruppe zurück – etwa 50.000 mehr als bei der letzten ifo-Studie.
  • Rund 2.200 Arbeitsplätze in der Stadt hängen von den Westfalenhallen ab.

 

 

Fotostrecke –  erste Eindrücke:

 

 

Mehr zum Thema bei nordstadtblogger.de:

„Welcome 2018“: Eine riesige gläserne Halle soll die BesucherInnen der Westfalenhallen empfangen

 

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