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Mehr als 100 Städte wollten „Hauptstadt des Fairen Handels 2017“ werden – Dortmund belegt den dritten Platz

Dortmund kann sich über eine dritten Platz freuen. Fotos: Iris Maurer/ Engagement Global

Nachdem Dortmund schon 2003 und 2005 den ersten Platz belegt hatte, darf sich die Stadt nun, beim insgesamt achten Durchgang des Wettbewerbs „Hauptstadt Fairer Handel“ über den dritten Platz freuen. Diesen teilt sie sich mit der Stadt Mainz. Hierdurch erhält sie ein attraktives Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro.

100 Kommunen nahmen am diesjährigen Wettbewerb teil

Im Auftrag des Bundesinnenministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert die Engagement Global GmbH den Wettbewerb „Hauptstadt Fairer Handel“, um die Eigenaktivitäten zur Förderung des Fairen Handels in den jeweiligen Kommunen zu unterstützen.

Aktivitäten, die eingereicht werden können, sind sowohl einzelne Aktionen oder Projekte, als auch kontinuierliche Maßnahmen, Leitbilder und Strategien. Sie müssen jedoch zum Zeitpunkt des jeweiligen Einsendeschlusses abgeschlossen oder in der Umsetzung sein.

Für die Auszeichnung bewarben sich in diesem Jahr 100 Kommunen mit 905 Projekten. „Wieder waren alle Beiträge ein Zeichen für die kooperativen und kreativen Ideen in den Städten und Gemeinden Deutschlands zur Stärkung des Fairen Handels.“, sagt Michael Marwede von der Engagement Global GmbH.

Dortmund wird bereits zum fünften Mal beim bundesweiten Fair Trade-Wettbewerb ausgezeichnet

Die Preisübergabe zum Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2017 fand in der Congresshalle Saarbrücken statt.

Dortmund war unter anderem mit den Projekten „Faire Kita“, mit Schülerfirmen und ihrer Vermarktung fairer Produkte, den Messe-Scouts, die auf der Messe FAIR FRIENDS mit Führungen unterwegs waren, der Beschaffung fairer T-Shirts für die städtischen LäuferInnen beim B2RUN sowie dem „fairen Weltdorf“ beim Stadtfest „DortBunt!“ in den Wettbewerb gestartet.

„Der faire Handel lebt vom Mitmachen. Jeder Beitrag zählt.“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr des Wettbewerbs. Fairer Handel könne die größten Entwicklungssprünge auslösen. „Auch wenn wir nur eine Kommune zur Hauptstadt des Fairen Handels küren: Mit diesem Wettbewerb wollen wir alle auszeichnen, die sich in diesem Bereich stark machen.“

So sieht die Rangfolge der von der unabhängigen Jury in Saarbrücken ausgezeichneten Städte in diesem Jahr folgendermaßen aus: Den ersten Platz belegt die Stadt Köln und erhält ein Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro, sowie ein eigens vom Veranstalter entwickeltes Gütesiegel, das sie für ihre zukünftigen Marketingaktivitäten führen darf.

Platz zwei mit einem Preisgeld von 50.000 Euro geht an die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz. Den dritten Platz und somit jeweils 35.000Euro erhalten, wie bereits erwähnt, die Städte Dortmund und Mainz. Für Dortmund ist dies bereits die fünfte Auszeichnung in der bisherigen Geschichte des Bundeswettbewerbs.

Mehr zum Thema gibt es unter www.faire-hauptstadt.de

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