Erstes Pilotprojekt von DEW21 und DOGEWO21 gestartet:

Klimaschutz durch „grünen Mieterstrom“

DOGEWO21 und DEW21 führen das Mieterstrom-Pilotprojekt in Renninghausen gemeinsam aus - Wiltrud Grünebaum (Abteilungsleiterin Sonderprojekte bei DOGEWO21) und Marc Steinhofer (Projektleiter DEW21).
DOGEWO21 und DEW21 führen das Mieterstrom-Pilotprojekt in Renninghausen gemeinsam aus. Foto: Oliver Schaper für DOGEWO21

Im Dortmunder Stadtteil Renninghausen können die Mieter:innen der Mehrfamilienhäuser Am Hombruchsfeld 43-47 jetzt Ökostrom direkt von ihrem Dach beziehen. Möglich macht das die neue 170 Quadratmeter große Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 als Gebäudeeigentümer hat die PV-Anlage installieren lassen, betrieben wird sie vom Projektpartner, dem Energieversorger DEW21. Die Anlage liefert eine Leistung von 34 kWp. Die Versorgung der achtzehn Wohnungen ist rund um die Uhr gesichert: Bei wenig Sonne wird der Solarstrom durch Strom aus dem Netz ergänzt und bei viel Sonne wird überschüssiger Strom ins öffentliche Netz eingespeist.

Der vor Ort produzierte Strom ist für die Mietparteien günstiger

Der klimafreundliche Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, er ist für die Mieter:innen auch günstiger als herkömmlicher Strom, da er nach den gesetzlichen Vorgaben maximal 90 Prozent des üblichen Grundversorgungstarifs kostet. Denn der vor Ort produzierte und genutzte Strom benötigt kein öffentliches Netz und somit entfallen die sonst fälligen Konzessionsabgaben und Netzentgelte. Die ersten Stromlieferverträge werden derzeit durch DEW21 abgeschlossen.

„Für das Pilotprojekt haben wir die Häuser Am Hombruchsfeld ausgewählt, weil wir hier neben Dachgeschoss-Aufstockungen auch umfangreiche energetische Verbesserungen vorgenommen haben. Die Häuser wurden gedämmt und anstelle von Gas-Etagenheizungen wurden Luft-Wärmepumpen eingebaut, sodass die Wohnungen jetzt zu 100 Prozent mit regenerativer Energie versorgt werden“, erklärt Wiltrud Grünebaum, Abteilungsleiterin für Sonderprojekte bei DOGEWO21.

DOGEWO21 nimmt alle 2500 Hausdächer in den Blick

Das Wohnungsunternehmen investiert in die Aufstockungen und Modernisierungen in Hörde rund 3 Millionen Euro. Rund 1,55 Millionen Euro werden in Renninghausen investiert, ein Teil wurde mit Mitteln des Landes NRW gefördert.
Das Wohnungsunternehmen investiert in Renninghausen in Aufstockungen und Modernisierungen rund 1,55 Millionen Euro. Foto: Oliver Schaper für DOGEWO21

Im Sinne der Nachhaltigkeit strebt DOGEWO21 an, die Energieeffizienz ihrer Wohnhäuser deutlich zu steigern und so CO2 zu reduzieren, um den Bestand bis 2045 klimaneutral zu machen. Hierzu nimmt das Unternehmen gemeinsam mit DEW21 auch die Dächer der 2.500 Häuser in den Blick.

Entscheidende Kriterien für die Installation einer Photovoltaikanlage sind hier u. a. Faktoren wie die Dachausrichtung, Größe und Zustand des Daches sowie die Anzahl der Mietparteien.

„Bei DEW21 sind wir davon überzeugt, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn wir an einem Strang ziehen. Aus diesem Grund engagieren wir uns mit DOGEWO21 für den Ausbau von Photovoltaikanlagen auch auf  Mehrfamilienhäusern. Mit diesem Pilotprojekt wollen wir gemeinsam Erfahrungen sammeln. Einige gesetzliche Hürden erschweren diesen Ausbau und den reibungslosen Ablauf allerdings noch erheblich“, führt Marc Steinhofer, Projektleiter bei DEW21, aus.

Nach einer Laufzeit von einem Jahr, Ende 2023, wollen die Projektpartner die Erfahrungen gemeinsam auswerten, um weitere Schritte der Energiewende in Angriff zu nehmen.

Unterstütze uns auf Steady
Print Friendly, PDF & Email

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Google Analytics - Nein Danke! Wir verwenden keine „Datenkraken“! Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen