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Kitz.do-Jahresprogramm lädt technikbegeisterte Kids in Dortmund wieder zum Forschen und Experimentieren ein

Die fortschreitende Digitalisierung erfordert technisches Verständnis. Die sogenannten MINT-Fächer werden in den Schulen immer wichtiger. KITZ.do macht die Kids in Dortmund fit für die Zukunft. Foto: Leopold Achilles

Das Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund, kurz KITZ.do, hat sein Jahresprogramm für 2020 vor gestellt. Neben den laufenden Programmangeboten für Schulklassen und Kitas gibt es zahlreiche freie Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aller Altersstufen – von IT-Workshops über naturwissenschaftliche und technische Angebote bis hin zu mehrtägigen berufsvorbereitenden Workcamps. Mit dem Ausbau der 3D-Druck-Werkstatt von vier auf acht 3D-Druckern verstärkt KITZ.do in 2020 die Sparte Fertigungstechnologien und bietet jetzt mehr Möglichkeiten für neue Kurse und langfristige Projekte.

Agenda Siegel 2019 für das Projekt „Tiny for Future“ – Wohnhausmodelle der Zukunft

Dr. Ulrike Martin, Leiterin des KITZ.do. Foto: Leopold Achilles

„In professionell ausgestatteten Laboren und Werkstätten können Kinder und Jugendliche in speziell auf die einzelnen Altersgruppen abgestimmten Workshops in Naturwissenschaft und Technik einsteigen, selber zum Forscher oder zur Forscherin werden und im professionellen und geschützten Rahmen experimentieren. So ermöglichen wir frühzeitig ein grundlegendes Wissen in den MINT-Fächern und eröffnen Perspektiven in MINT-Berufen“, so Dr. Ulrike Martin, Leiterin des KITZ.do.

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Gerade zeichnete die Stadt Dortmund das Projekt „Tiny for Future“ mit dem Agenda Siegel 2019 aus. In diesem CoBiKe 4.0 Projekt beschäftigen sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 bis 25 Jahren mit dem Bau eines energieeffizienten, ressourcenschonenden und attraktiven Wohnhausmodells – einem Tiny House. 

Dabei machen sie alles selber, vom Entwurf über die Planung bis hin zur Realisation und lernen praktisch eine Vielzahl von Gewerken und Ausbildungsberufen kennen. Das nächste Workcamp findet in der ersten Osterferienwoche statt, Anmeldung ab sofort unter www.kitzdo.de möglich. Dank der Unterstützung der Wilo- Foundation ist die Teilnahme kostenfrei.

Bei „Gewusst wie – Gewusst warum“ können Eltern und Kinder gemeinsam experimentieren

Im vergangenen Jahr feierte das KITZ.do sein zehnjähriges Bestehen.

2018 feierte das KITZ.do sein zehnjähriges Bestehen.

Für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 14 Jahren bietet Kitz.do folgende Programme: Die „ForscherKITZ“, die „KITZ.do Akademie“ und „Neugierig am Wochenende“, dazu zählt die ForscherKITZ-Gruppe IT für Mädchen ab zehn Jahren – der „Girls Coding Club“ –, speziell für das, was Mädchen an IT fasziniert und interessiert (in Kooperation mit der Codingschule junior gGmbH Düsseldorf).

Außerdem gibt es IT für Kinder der 5. bis 7. Klassen und die „Konsul Schröder ForscherKITZ- Gruppe Naturwissenschaften“ für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, jeweils von 16 bis 18 Uhr. Bei allen „ForscherKITZ“-Gruppen bestimmen die Teilnehmenden selber, wozu sie forschen und experimentieren möchten, begleitet und unterstützt werden sie dabei vom erfahrenen KITZ.do-Team. Die Teilnahme ist auch hier kostenlos. 

Für Eltern mit Vorschulkindern ab 5 Jahren, die gerne gemeinsam experimentieren möchten, gibt es das Angebot „Gewusst wie – Gewusst warum“ mit den Themen „Strom, eine spannende Sache“, „Magnete, echt anziehend“ oder „Arbeiten mit Holz“, jeweils samstags.

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Dank der finanziellen Förderung externer Partner entwickelt KITZ.do spezielle Projekte und setzt diese auch selber um, wie zum Beispiel das durch die Karl-Kolle-Stiftung geförderte Projekt „Wir bewegen Zukunft – IT an Dortmunder Grundschulen“, welches sehr erfolgreich seit 2017 in vier Dortmunder Grundschulen durchgeführt wird. Dank der Kooperation mit der Stiftung help and hope kann das ausgezeichnete Projekt MINT und Sprache individuell von Schulklassen kostenlos gebucht werden. 

Stolzer Scratch jr. Programmierer präsentiert seine Programmierarbeit. Foto: Gerd Wüsthoff

Der Unterricht im Projekt „Wir bewegen Zukunft“ macht den Kids sichtlich Spaß. Foto: Gerd Wüsthoff

Ein weiteres wichtiges Standbein zur Finanzierung der Angebote ist der KITZ.do Förderverein. Hier können sich sowohl Privatpersonen als auch Bildungsträger oder Unternehmen finanziell und ideell engagieren, um die Arbeit von KITZ.do zu unterstützen. Derzeit werden dadurch die MINT-Angebote für die OGS finanziert.

Um Aktivitäten und Interessen der frühkindlichen MINT-Bildungsakteure weiter zu entwickeln, zu vernetzen und bedarfsgerecht zu optimieren, gibt es seit 2013 das KITZ.do-MINT-Netzwerk. Dieses Netzwerk ist in seiner Art in Dortmund und Umgebung einzigartig und hat seit seiner Gründung bereits 91 Mitglieder gewonnen. Aktuell zählen 55 Kindertagesstätten, zwölf Grundschulen und weitere Institutionen und Unternehmen aus Dortmund, Lünen und Schwerte zu seinen Mitgliedern (Stand Dezember 2019). 

Neben dem durchlaufenden Jahresprogramm beteiligt sich das KITZ.do mit eigenen Angeboten auch am bundesweiten GirlsDay (schon ausgebucht), an dem stadtweiten Festival Dortbunt, am nordwärts-Sommerfest, an lokalen Ferienprogrammen, an der Museumsnacht sowie an den ruhrgebietsweiten Veranstaltungen WissensNachtRuhr und TalentTageRuhr. Bei vielen lokalen und regionalen Veranstaltungen ist KITZ.do als Kooperationspartner vertreten. Die Angebote finden sowohl im KITZ.do als auch an anderen Veranstaltungsorten statt.

 

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