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Instandhaltungswerk für den Rhein-Ruhr-Express soll in der Nordstadt errichtet werden – Bis zu 100 neue Arbeitsplätze

Der RRX soll die modernsten Doppelstock-Züge Europas bekommen. Animationen: VRR

Ein erster neuer Schritt für das Programm „Nordwärts“: Das Wartungs- und Instandhaltungswerk für den neuen Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll in der Dortmunder Nordstadt errichtet werden. Über die Investitionskosten schweigt man sich noch aus. Klar ist allerdings, dass 80 bis 100 neue Arbeitsplätze im Werk entstehen würden.

Siemens soll den Auftrag bekommen – endgültige Entscheidung fällt Ende März

82 Doppelstockzüge soll Siemens liefern. Wartung und Instandhaltung soll in der Nordstadt erfolgen.

„Siemens hat vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Zuschlag für den Betrieb des RRX bekommen. Dazu gehört auch immer die Wartung und Instandhaltung“, betont Thomas Westphal, Chef der Wirtschaftsförderung.

Für den Wirtschaftsstandort sei dies durchaus intereressant. Denn neben den Investitionen bringt dies neue Arbeitplätze im „gemischten Qualifizierungsbereich“.

Die am Rhein-Ruhr-Express beteiligten Verbände unter Federführung des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) haben am 10. Februar 2015 ihre Entscheidung zum europaweiten Vergabeverfahren zur Beschaffung von 82 RRX-Zügen bekannt gegeben.

Die Firma Siemens soll den Zuschlag erhalten. Das Verfahren wird voraussichtlich Ende März 2015 mit einem Beschluss des VRR-Verwaltungsrates abgeschlossen. Dann ist auch die Entscheidung für das Werk endgültig in trockenen Tüchern.

Werk soll auf der Brachflächen zwischen Bornstraße und Westfalenhütte entstehen

Auf der Brachflächen Nord-östlich der Ravensburger Straße soll das Werk errichtet werden. (Repro)

Das Instandhaltungswerk des Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll auf der Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs Dortmund-Eving erreichtet werden. Anders als der Name vermuten lässt, ist das Areal allerdings in der Nordstadt. Zwischen Bornstraße und Westfalenhütte – unweit der Ravensburger Straße – soll das Werk entstehen.

„Die Ansiedlung des Instandhaltungswerks für den RRX wäre ein deutlicher Gewinn für Dortmund“, so Westphal. „Der RRX wird der modernste Zug in Europa sein. Dies erzeugt erhöhte Anforderungen an die Wartung und Instandhaltung. Circa 80 bis 100 neue Arbeitsplätze sind die direkte Folge und der Kompetenzgewinn in der Bahntechnologie am Standort kommt noch hinzu.“

Darüber hinaus würde durch die Errichtung des Instandhaltungswerks ein Prozess zur nachhaltigen gewerblichen Entwicklung der nördlichen Innenstadt, insbesondere im Bereich der Ravensberger Straße, initiiert. Die Flächen würden entwickelt und in Wert gesetzt, ergänzt OB Ullrich Sierau. Er erinnerte daran, dass noch vor vier Jahren dort der Straßenstrich war. Das Gelände sei heute nicht mehr wiederzukennen.

Offizielle Information an den Rat kommt im Mai – 30 Flächen für das Werk geprüft

Der Rat der Stadt Dortmund soll im Mai darüber informiert werden, dass sich der voraussichtliche Standort für das Instandhaltungswerk in Dortmund befindet. Rund 30 alternative Flächen wurden vorab auf ihre Eignung geprüft. Im Ergebnis konnte der Standort Dortmund mit seinen Qualitäten überzeugen.

Die Wirtschaftsförderung Dortmund sowie das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund haben die Analysen, die betrieblichen Untersuchungen und Planungen des VRR bereits seit 2011 intensiv begleitet. Sie werden auch den weiteren Planungs- und Realisierungsprozess aktiv unterstützen.

Auf der Brachflächen entlang der Bahnlinie soll das Werk errichtet werden. Bild: Open Street Map

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