Nordstadtblogger

Inselkind-Schallträger-Festival bietet abenteuerliche Kombination zwischen experimenteller Elektronik und Punk

Langer August Rocknacht, Phonautics

Phonautics pendeln zwischen Jazzcore, Punk und Doomwave. Foto: Klaus Hartmann

Das Musik- und Kulturzentrum Güntherstraße (MUK) präsentiert am Freitag, den 20. Mai 2016, abseits dem etablierten Festival Mukkefux, ein ganz neues Format. In der Großmarktschänke findet das das Inselkind-Schallträger-Festival 2016 statt. Das Label Inselkind-Schallträger, unweit der Nordstadt in der Inselstraße beheimatet, hat sich auf die abenteuerliche Kombination von einerseits experimenteller Elektronik und Punk-Musik spezialisiert.

Das kleine aber feine Inselkind-Schallträger-Label präsentiert sich an diesem Abend in der Großmarktschänke

Inselkind-Schallträger Festival

Das Label ist außerdem eng an das MUK in der Güntherstraße gebunden und fördert einige der dort probenden Bands. Ein solch extravagantes Arbeitsfeld bringt auch ein entsprechendes Line Up zutage, das von den Bremer Sound- und Klangtüftlern „Troum“ angeführt wird.

Die beiden international bekannten Musiker sind für ihre weiten Klangteppiche bekannt, die sie sphärisch über das Publikum zu legen wissen.

Ganz anders die Dortmunder Band „Phonautics“, deren Musikstil sich irgendwo zwischen Jazzcore, Punk und Doomwave bewegt. Zwar spielen sie in einer „klassischen“ Bandformation mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang, lassen sich aber kaum auf einen klassischen Stil beschränken.

„Katzenköter“  sind die „Silberrücken des Dortmunder Punk“

Demgegenüber gelten „Katzenköter“ nicht zu Unrecht als die „Silberrücken des Dortmunder Punk“, wie ein Szenekenner sie unlängst bezeichnete. Witzige Texte und ein nicht minder humorvolles Auftreten garantieren bei ihren seltenen Auftritten regelmäßig volle Häuser.

Katzenköter. Festival Halleluyeah IV in der Pauluskirche.

Die Punk-Band Katzenköter ist ebenfalls auf dem Album vertreten. Foto: Dietmar Wäsche

„Thorsten Soltau“ widmet sich dagegen ganz der experimentellen Elektronik. Sein Klang-Repertoire ist so weit, wie es Möglichkeiten zur Sounderzeugung gibt.

Sein Debut als Solokünstler wird außerdem „Erichphone Mannstein“ geben, einem der drei Köpfe der bekannten Dortmunder Industrial-Drones Band „[multer]“.

Was er für das Publikum bereithält, dass wissen auch die Veranstalter noch gar nicht. Also wird es die eine andere Überraschung geben. Allen Bands und Musikern ist gemein, dass sie auf dem Label Inselkind-Schallträger schon veröffentlicht haben bzw. eine Veröffentlichung ansteht.

Mehr Informationen: facebook.com/INSELKIND und auch auf www.muk-do.de

Ort: Großmarktschänke/Cosmotopia, Heiliger Weg 60, 44141 Dortmund
Datum: 20. Mai 2016, Einlass, 20 Uhr
Eintritt: 7 Euro

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