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Grundsteinlegung im Klinikum Dortmund Nord: OP-Trakt für 25 Millionen Euro soll perfekte Arbeitsbedingungen schaffen

(v.l.): Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld (stellv. Medizinischer Direktor, Klinikum Dortmund), Ulrike Matzanke (Aufsichtsratsvorsitzende, Klinikum Dortmund), Ortwin Schäfer (Arbeitsdirektor, Klinikum Dortmund), Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung, Klinikum Dortmund). Fotos: Alex Völkel

Wichtiger Bauabschnitt für einen künftigen Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region: Das Klinikum Dortmund feierte am Dienstzag (30. September 2019) an seinem Standort in der Nordstadt die Grundsteinlegung des neuen OP-Traktes. Fast 25 Millionen Euro werden dort investiert. Die Planungsphase begann im Februar 2017, erster Spatenstich war im April 2019. Mit einer Fertigstellung ist voraussichtlich im September 2021 zu rechnen.

Alle Op-Säle verfügen über Tageslichtzugang – perfekte Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegekräfte

Eine Dokumentenrolle aus Kupfer wurde unter anderem mit Tageszeitungen, Münzen und Bauplänen gefüllt.

Im Beisein der Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrike Matzanke befüllten Rudolf Mintrop, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ortwin Schäfer, Arbeitsdirektor und Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld, stellvertretender Medizinischer Direktor, eine Dokumentenrolle aus Kupfer unter anderem mit Tageszeitungen, Münzen und Bauplänen. Anschließend wurde diese Rolle verschlossen und im Fundament des Neubaus eingemauert.

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Kurz zuvor hatte Mintrop in seiner Ansprache betont, dass der Neubau aus Eigenmitteln des Klinikums finanziert werde, wobei Investitionen in Neu- und Anbauten in Deutschland eigentlich die jeweiligen Bundesländer übernehmen sollten.

Zugleich wies er darauf hin, dass allein die aufwendigen Vorbereitungen, die für den morastigen Baugrund nötig waren, bereits 500.000 Euro zusätzlich gekostet hatten. Unter anderem brachten die Bauleute 56 Bohrpfähle, die jeweils bis zu 22 Meter lang sind, ins Erdreich ein.

Im neuen OP-Zentrum werden insgesamt elf hoch-moderne Operationssäle entstehen

Anschließend wurde diese Rolle verschlossen im Fundament des Neubaus eingemauert.

Die Arbeiten, so Architekt Edzard Schultz, kämen gut voran. Der Experte wies darauf hin, dass die Konzeptionierung des OP-Trakts in enger Abstimmung mit allen Berufsgruppen erfolge.

Die Herausforderung habe darin bestanden, ein Gebäude zu schaffen, dass auch Platz für künftige, noch nicht absehbare Neuerungen in der Medizin bietet.

Außergewöhnlich sei das Gebäude, weil alle OP- Säle einen Zugang zu Tageslicht hätten. Eine solche Verbindung zur Außenwelt schaffe eine optimale Arbeitsbedingung für Ärzte und Pflegekräfte im Inneren.

In dem umfangreichen Anbau des Klinikzentrums werden neben elf Operationssälen zahlreiche Nebenräume wie zum Beispiel Umkleiden entstehen. Die Gesamtfläche ist mit 7.700 Quadratmeter etwas größer als ein Fußballfeld. Dadurch wird die bisherige OP-Fläche verdoppelt und die Anzahl der Säle um drei erhöht.

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