Über 70 neue Kita-Plätze sollen in der Nordstadt entstehen

Für den Caritas-Kita-Bau an der Hirtenstraße beginnen die Arbeiten für den Hausanschluss

Noch liegt keine Baugenehmigung vor aber die Arbeiten für den Hausanschluss haben bereits begonnen. Foto: Susanne Schulte für nordstadtblogger.de

Von Susanne Schulte

Bis die ersten Jungen und Mädchen in der geplanten Kindertagesstätte der Caritas an der Hirtenstraße spielen, wird noch einige Zeit vergehen. Wie Nordstadtblogger bereits im Mai des vergangenen Jahres berichtete, plant die Firma Prokiga Hirtenstraße, deren Geschäftsführer Michael Türk ist, dort den Bau eines Hauses, das die Caritas für eine Kindertagesstätte mieten will. Im vierten Quartal 2021 sollte der Einzug sein. Doch auf dem Gelände tut sich erst seit diesem Jahr etwas. In den vergangenen Wochen wurde kräftig gebuddelt. Doch nur, wie die Auskunft in der Mail von Michael Türk lautet, um die Hausanschlüsse vorzubereiten. Für den Bau des Hauses selbst fehle noch die Baugenehmigung.

Neue Kita soll über 70 Kindern einen Platz bieten

Foto: Susanne Schulte für nordstadtblogger.de

Laut einer Verwaltungsvorlage aus dem Januar 2021, in der der Ist-Bestand und der Soll-Bestand sowie die Planungen für Kindertagesstättenplätze aufgelistet sind, ist für die Innenstadt-Nord auch das Bauvorhaben an der Hirtenstraße aufgeführt. ___STEADY_PAYWALL___

20 Jungen und Mädchen unter drei Jahren und 53 Kinder, die älter als drei Jahre sind, sollen dort einen Platz bekommen. Damit wird das Viertel nördlich des Borsigplatzes zu einem Betreuungsschwerpunkt.

Sowohl städtische wie auch kirchliche Tagesstätten stehen bereits entlang der Lünener Straße, der Lutherstraße und der Oesterholzstraße; das DRK ist Träger der Kindertagesstätten an der Kirchderner Straße. Jetzt reiht sich die Caritas mit ihrem Haus an der Hirtenstraße ein.

Unternehmer Michael Türk wartet noch auf die Baugenehmigung

Das Grundstück neben dem AWO-Wohnhaus auf der Wiese zwischen der Wohnbebauung hat Michael Türk von der LEG gekauft. Rund um die ehemalige Industriebrache bauten Dogewo und andere Wohnungsgesellschaften Mitte der 1990er Jahre Mehrfamilienhäuser.

Die noch offene Seite des viereckigen Geländes war damals für eine weitere, bananenförmige Wohnbebauung mit Tiefgarage vorgesehen. Daraus wurde aber nichts. Jahre später ließ sich die AWO dort mit einem Wohnheim nieder, jetzt wird die Caritas die neue Nachbarin mit ihrem Kindergarten.

Wann die Grundsteinlegung ist, weiß Michael Türk laut seiner Mail nicht. Er wartet jetzt auf die Baugenehmigung. Vermutlich wird er viel Erde wegbaggern müssen, da der Untergrund wegen der früheren Nutzung mit gesundheitsschädlichen Stoffen verseucht ist. Die AWO hat dieses getan. Bis zum Einzug der Caritas wird es dann wohl auch in diesem Jahr nichts.

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