Zentraler Klimastreik in Berlin nach Bundestagswahl

„Fridays for Future Dortmund“ veranstaltet Kundgebung auf dem Friedensplatz

Kurz vor der Bundestagswahl fand Ende September der letzte Globale Klimastreik statt. Damit am Freitag auch die Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, nach Berlin zu reisen, ihrem Protest Ausdruck verleihen können, veranstaltet die Ortsgruppe Dortmund eine Kundgebung auf dem Friedensplatz. Foto: Karsten Wickern für Nordstadtblogger.de

Knapp einen Monat nach der Bundestagswahl und dem letzten globalen Klimastreik ruft „Fridays for Future“(FFF) am kommenden Freitag, den 22. Oktober 2021 erneut zur Demonstration auf. In Dortmund startet um 16 Uhr eine Kundgebung auf dem Friedensplatz.

Protestmöglichkeit in Dortmund, für alle, die nicht nach Berlin fahren können

Mit einer zentralen Demo in Berlin will „Fridays for Future“ seine Forderungen an die Politik nun noch einmal untermauern. Foto: Karsten Wickern für Nordstadtblogger.de

Beim globalen Klimastreik am 24. September gingen rund 5.000 Menschen in Dortmund und 620.000 Menschen deutschlandweit für das Klima auf die Straße, heißt es seitens der Veranstaltenden.

Auch international fanden an diesem Tag Proteste statt. In Deutschland waren zu diesem Zeitpunkt alle Blicke auf die Bundestagswahl gerichtet. „Fridays for Future“ forderte, dass der Umgang mit der Klimakrise ein zentrales Thema bei der Wahl sein müsse.

Diesen Freitag wird es einen Zentralstreik in Berlin geben. Ortsgruppen von „Fridays for Future“ planen aus ganz Deutschland anzureisen. Darunter auch die Ortsgruppen Bochum und Essen. „FFF Dortmund“ wird hingegen eine eigene Kundgebung veranstalten. Dazu treffen sich die Aktivist*innen um 16 Uhr auf dem Friedensplatz. 

Da nicht alle Menschen nach Berlin fahren können oder möchten, soll es auch eine Möglichkeit geben vor Ort auf die Straße zu gehen, so die Veranstalter*innen. Ein Motto der Kundgebungen ist „#IhrLasstUnsKeineWahl“. Die nächste Legislaturperiode sei die letzte, in der es noch möglich sein wird, die 1,5°-Grenze einzuhalten, sagt Sarah Mack von „Fridays for Future Dortmund“.

#UprootTheSystem: Forderung nach systematischem Wandel 

Foto: Karsten Wickern für Nordstadtblogger.de

Überschreitet die globale Erwärmung diesen Wert, ist mit schwerwiegenden Folgen zu rechnen. „Besonders Menschen im Globalen Süden werden hiervon betroffen sein.

Schon jetzt haben diese mit den Folgen der Klimakrise, wie Überflutungen oder Dürren, besonders zu kämpfen“ , so Sarah Mack weiter. Auch darauf soll auf der Kundgebung hingewiesen werden.

Die Aktivist*innen machen besonders auf die Verantwortung Deutschlands bei der Reduktion der Treibhausgasemissionen aufmerksam. In den aktuell stattfindenden Sondierungsgesprächen und anstehenden Koalitionsverhandlungen ist es ihnen besonders wichtig, dass eine 1,5° konforme Politik für die nächsten Jahre festgeschrieben wird. Dazu brauche es „Fridays for Future“ zufolge einen systemischen Wandel hin zu klimagerechtem Handeln. Daher auch das internationale Motto #UprootTheSystem.

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