Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem Bereich der Wirtschaft.
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170 Jubilare und Rentner aus Krankenhaus, Altenpflege und Jugendhilfe geehrt
Langjährige Mitarbeitende werden nach Coronapandemie wieder gefeiert
Es ist eine lange und mit Freude gelebte Kultur in allen Einrichtungen der SJG St. Paulus GmbH (ehemals Kath. St. Johannes Gesellschaft Dortmund), langjährige und ausscheidende Mitarbeitende zu ehren und gemeinsam mit ihnen und ihren Angehörigen, engsten Kolleginnen und Kollegen diesen Anlass zu feiern. Aufgrund der Pandemie konnten in den letzten drei Jahren Zusammenkünfte nicht mehr stattfinden, so dass es umso mehr Freude bereitete, in diesem Jahr drei Jahrgänge zu vereinen und insgesamt über 400 Gäste ins Theater Dortmund einzuladen.
Das Theater Dortmund wurde exklusiv mit dem Theaterstück „Gott des Gemetzels“ gebucht. Hier standen in außergewöhnlicher Atmosphäre und schönen Ambiente ausreichend Plätze für alle Gäste zur Verfügung. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Kath. St. Paulus Gesellschaft, Herrn Prof. Dr. jur. Martin Rehborn, den Stadtdechant von Dortmund und Mitglied im Aufsichtsrat, Herrn Domkapitular Propst Andreas Coersmeier und die Geschäftsführung, vertreten durch den Kauf. Direktor Herrn Christoph Rzisnik, gab es vor und nach der Vorstellung Gelegenheit zu kollegialem Austausch bei Getränken und Catering. Alle Gäste freuten sich, nach der langen Zeit der Distanz an diesem gelungenen Event gemeinsam teilzunehmen.
Die Mitarbeitenden, deren Betriebszugehörigkeit und Renteneintritt geehrt wurde, sind/waren bereits zwischen 25 oder sogar 40 Jahren an Bord. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiteten bzw. arbeiten im St. Johannes Hospital, St. Elisabeth Krankenhaus, Marien Hospital, im Christinenstift, St. Josefinenstift, St. Elisabeth Altenpflege oder in der Jugendhilfe ST. Elisabeth. Insgesamt sind in diesen Dortmunder Einrichtungen rund 3.500 Mitarbeitende tätig.
Alle Einrichtungen gehören der Holding Kath. St. Paulus Gesellschaft an. paulus-gesellschaft.de
Schwarzarbeitsbekämpfung: Runder Tisch bot Gelegenheit zum Austausch
Handwerkskammer lud regionale Akteure nach Dortmund ein
Kammerbezirk. Bei einem Arbeitsgespräch trafen sich Vertreter der regionalen Handwerksorganisationen, der Stadt Dortmund, des Zolls, von Fachverbänden aus NRW, der Wettbewerbszentrale in Dortmund, Gewerkschaften der Region Dortmund-Hellweg sowie der Industrie und Handelskammer zu Dortmund im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Sie nutzten die Gelegenheit, um sich zum Thema Schwarzarbeit auszutauschen und Möglichkeiten für eine noch bessere Zusammenarbeit für eine effektive Bekämpfung von Schwarzarbeit auszuloten. Dieses Treffen soll den Auftakt zu regelmäßigen Zusammenkünften auf regionaler Ebene bilden.
„Der Bekämpfung der Schwarzarbeit im Handwerk kommt eine herausragende Bedeutung für unsere Gesellschaft zu. Diese Aufgabe kann nur dann effektiv bewältigt werden, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten“, so Henrik Himpe, Stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund. Als arbeitsintensiver Bereich ist das Handwerk überproportional von den Auswirkungen illegaler wirtschaftlicher Tätigkeiten, wie insbesondere unerlaubter Handwerksausübung, Schwarzarbeit und unlauterer Werbung, betroffen. Gleichzeitig ist das Handwerk wichtiger Motor für Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Gut 1 Million Betriebe mit 5,6 Millionen Beschäftigten bilden die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ und damit das Rückgrat des deutschen Mittelstands. Mit seiner großen Ausbildungsleistung sichert das Handwerk zudem die Fachkräfte der Zukunft, die zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen wie beispielsweise der Energie- und Mobilitätswende benötigt werden.
Der Vorstand sowie die Vollversammlung der Handwerkskammer Dortmund haben beschlossen, dieses Thema als eines der Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre zu benennen. Obwohl die Handwerkskammern keine eigene gesetzliche Handlungsgrundlage haben, möchte die HWK als Bindeglied zwischen den Handwerksbetrieben und den Ordnungsbehörden fungieren.
Um dem als Handwerkskammer gerecht werden zu können, hat die HWK Dortmund im vergangenen Jahr das Projekt #FürFaireArbeit ins Leben gerufen. Dieses Projekt bündelt eine Vielzahl von Maßnahmen, um Schwarzarbeit im Handwerk effektiv und nachhaltig bekämpfen zu können. Neben der Durchführung von Arbeitstreffen und der Unterstützung der Ordnungsbehörden bei Betriebs- und Baustellenkontrollen, hat die HWK Dortmund beispielsweise eine Resolution verabschiedet und arbeitet weiter intensiv am Aufbau von Netzwerken, um Schwarzarbeit im Handwerk effektiv und nachhaltig bekämpfen zu können.
Weitere Informationen auch online hwk-do.de/faire-arbeit
Werkstätten des Handwerks
bauen Elektromobilität aus
Bildungskreis Handwerk e.V. erweitert Fahrzeugbestand um zweiten Elektrotransporter „Made in Herne“ / Dortmunder Bildungsträger zieht positive Bilanz für Elektroflitzer in der täglichen Praxis
Das Handwerk geht nicht nur beim Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität voran, sondern auch bei seiner Nutzung. Nach fast zwei Jahren im bewährten Einsatz eines Elektrotransporters hat sich der Dortmunder Bildungskreis Handwerk e.V. (BKH) nun für ein zweites, noch größeres Fahrzeug entschieden. BKH-Geschäftsführer Volker Walters und der stellvertretende Geschäftsführer Martin Rostowski konnten am Mittwoch die Schlüssel für den Logistar 200, einen vollelektrischen Transporter des Herner Autoherstellers „Cenntro“ beim Lüner Autohaus Trompeter GmbH entgegennehmen.
Ideal für die Stadt
„Wir haben bisher gute Erfahrungen mit dem Elektrotransporter gemacht. Darum haben wir investiert und unseren Fuhrpark jetzt noch um ein zweites Fahrzeug erweitert“, erklärt Geschäftsführer Volker Walters. „Mit 82 PS, einer Geschwindigkeit von 80 km/h, 260 km Reichweite und rund einer Tonne Nutzlast ist er für das Handwerk gerade auf der Kurz- und Mittelstrecke im städtischen Bereich ideal.“ Auch der stellvertretende Geschäftsführer Martin Rostowski zieht eine positive Bilanz: „Wir setzen die Fahrzeuge hauptsächlich zum Transport von Materialien für die Werkstätten des Handwerks an der Langen Reihe in Dortmund-Körne ein. So wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Mobilitätswandel und Klimaschutz im Handwerk möglich sind.“
E-Transporter aus Herne
Der Logistar 200 kommt aus dem Cenntro-Werk in Herne, wo seit 2020 E-Laster gebaut werden. Die Palette der Fahrzeuge umfasst emissionsfrei angetriebene Nutzfahrzeuge in verschiedenen Größen und Ausstattungen. Sogar Hebebühnen und Kühlaufbauten sind möglich. Entsprechend breit aufgestellt ist der Einsatzzweck, zum Beispiel für Lieferservices, Kurier-, Express- und Paket-Dienstleister, Lebensmittelhandel, Garten- und Landschaftsbau, Tourismus, Industrie und Intralogistik und vieles mehr. Das Autohaus Trompeter in Lünen-Brambauer ist exklusiver Vertriebspartner der Cenntro-Fahrzeuge für die Region Dortmund und Lünen.
Über den Bildungskreis Handwerk e.V.
Der Bildungskreis Handwerk e.V. ist ein gemeinnütziger Bildungsträger, der von den Innungen der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen gegründet wurde. Seit mehr als 40 Jahren ist er erfolgreich in der Aus- und Weiterbildung tätig. Zu seinen Aufgaben gehören die Umschulung mit anerkannten Berufsabschlüssen und die zielgerichtete Qualifizierung von Arbeitssuchenden. Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern finden Kurse in acht Werkstätten mit modernen Ausstattungen und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt. Durch eine individuelle Beratung und pädagogische Begleitung wird die Arbeitsplatzsuche vom BKH aktiv unterstützt.
Bildzeile: Übergabe der Schlüssel für mehr Elektromobilität mit (v. l.) BKH-Geschäftsführer Volker Walters, Verkaufsleiter Dietrich Friedeheim vom Autohaus Trompeter, BKH-Hausmeister und Fahrer Dirk Schaumann und dem stellv. Geschäftsführer des BKH Martin Rostowski.
Der NORDSTERN strahlt über Unternehmen im Dortmunder Norden
Knapp 100 Bewerbungen, elf Teilnehmer*innen und vier Gewinner*innen. Das sind die Zahlen des diesjährigen „NORDSTERN 2022“ Unternehmenswettbewerbs. Den ersten Platz belegt „Clara Himmel – Fair Fashion“ mit der Eröffnung einer Boutique nahe der Innenstadt.
Am Mittwoch (10.05.) zeichneten Vertreter*innen aus Wirtschaft, Kammern, Banken und Verwaltung die Preisträger*innen des Unternehmenswettbewerbs „NORDSTERN 2022“ aus. „Der NORDSTERN zeigt erneut eindrucksvoll, wie viel die nördliche, lokale Wirtschaft in Dortmund von Huckarde über Eving bis Scharnhorst zu bieten hat. Die Ideen tragen nachhaltig dazu bei, die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes zu erhöhen.“, betont Dortmunds Bürgermeister Norbert Schilff.
Insgesamt bewarben sich rund 100 Unternehmen um eine Teilnahme am NORDSTERN und damit die Chance auf ein Coaching durch das Unternehmensberatungsbüro ProPlan sowie Preisgelder für die besten Geschäftskonzepte. Die Bewerber*innen machten es der Jury auch dieses Mal nicht leicht, doch schlussendlich wurden elf der eingereichten Geschäftsideen für die Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.
Bei der Preisverleihung in den TYDE Studios am Dortmunder Hafen ging der mit 5.000 Euro dotierte erste Platz an die Geschäftsidee Clara Himmel – Fair Fashion, das Modelabel von Clara Hedwig. Das Unternehmen wagte 2022 mit einer eigenen Boutique den Schritt vom Online-Handel in den stationären Handel – und das mit Erfolg: In ihrem rund 65qm² großen Laden wird das Label erlebbar gemacht und die Nähe zu den Kund*innen großgeschrieben. Durch lokale Verkäufe werden Onlineshop-Retouren vermieden und somit auch die Umwelt weniger belastet.
Der zweite Platz mit 2.000 Euro Preisgeld zeichnet die Geschäftsidee von Silvia Lüning aus: Lünings Hofladen steht für hochwertige qualitative landwirtschaftliche und ausschließlich heimische und regionale Produkte. Das Ziel ist es, den Kund*innen fast ausschließlich Produkte anzubieten, die sie nicht in Supermärkten oder Discountern kaufen können.
Den dritten Platz und damit ein Preisgeld von jeweils 1000 Euro teilen sich gleich zwei Unternehmen: Die Hafenkombüse und die Dortmunder Borussia Brauerei.
Mehr zum Nordstern-Wettbewerb und den diesjährigen Teilnehmenden finden Sie auf den Seiten von „nordwärts“ unter https://dortmund-nordwaerts.de/nordstern
„Kein Ende der Geschichte – im Tumult der Gegenwart“ – Karl Schlögel referierte vor der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte
Über 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur begrüßte IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann im Großen Saal der IHK zu Dortmund. Anlass war der traditionelle Jahresvortrag der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte (GWWG), den in diesem Jahr der Historiker Karl Schlögel, ein ausgewiesener Experte für die Geschichte Osteuropas und medial sehr gefragter Kenner der Ukraine, hielt.
Schlögel lieferte in seinem Vortrag „Kein Ende der Geschichte – im Tumult der Gegenwart“ keine Prognosen, was den weiteren Verlauf des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine angeht. Er analysierte vielmehr die aktuelle Situation und sprach vom Ende der Illusionen in einer von westeuropäischen Demokratien dominierten Weltordnung seit der Zeitenwende vom 24. Februar 2022. Erst diese Zäsur, so Schlögel, hätte dazu geführt, dass die Ukraine als Staat neben Russland überhaupt von den westeuropäischen Staaten wahrgenommen wurde.
Kennzeichen des Tumults der Gegenwart seien die große Ohnmacht und Sprachlosigkeit angesichts der Bilder der Gewalt, die zum medialen Alltagsgeschäft geworden seien. Diese Bilder machten deutlich, was Putin mit seinem Angriff auf die Ukraine bezwecke: die Auslöschung eines europäischen Staates. Schlögel charakterisierte die russische Invasion in der Ukraine als „Desillusionierung“ und fragte gleichzeitig, wie man sich als Gesellschaft vor der Verführung durch Utopien und Verschwörungstheorien schützen könne. Die Selbstinszenierung eines Diktators neuen Typs prägten die mediale Öffentlichkeit Russlands. Putin beherrsche die „Rituale der Macht“, was Schlögel als „soft power“ von Diktatoren bezeichnete.
Hellwach und auf alles gefasst sein und nicht in Panik zu verfallen, so lautete Schlögels Schlusscredo, das er dem ergriffen zuhörenden Publikum mit auf den Weg in den weiteren Abend gab.
Zudem stand eine Verabschiedung an: Der Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs, Dr. Karl-Peter Ellerbrock, geht nach 27 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Diensten der westfälischen Wirtschaftsgeschichte in den Ruhestand. Ellerbrock hatte sich Karl Schlögel als Referenten für seinen letzten Jahresvortrag ausdrücklich gewünscht. Die Nachfolge als Direktorin des WWA tritt Dr. Kathrin Baas an.
Hinweis an die Medien: Zur Verabschiedung von Dr. Karl-Peter Ellerbrock folgt demnächst eine ausführliche Presseinformation.
Bildunterzeile Das Gruppenfoto zeigt den
GWWG-Vorstand, Referent und Ehrengäste (v.l.): Dirk Schaufelberger, IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann, Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal, Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr, Prof. Dr. Karl Schlögl, Dr. Kathrin Baas, IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber, Dr. Ansgar Fendel und Jürgen Wannhoff.
Elektrisch und geräuscharm:
EDG setzt Anschaffung elektrisch angetriebener Fahrzeuge fort
Für die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den EDG-Fuhrpark sprechen neben Leis- tungsfähigkeit, Produktivität und Wirtschaftlichkeit die deutliche Reduzierung von klima- schädlichen Emissionen sowie die geringen Geräuschemissionen für die Fahrten im inner- städtischen Bereich. Daher setzt die EDG die Anschaffung von batterieelektrisch angetrie- benen Fahrzeugen konsequent fort. Bei der Neubeschaffung von vier Elektro-Kleinkehr- maschinen sowie drei Elektro-Klein-LKW nutzte die EDG aktuelle Fördermöglichkeiten des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) bzw. des Landes NRW
Bei der Vorstellung der neuen Kleinkehrmaschinen und Klein-LKW betonte die EDG-Geschäftsführung: „Für uns hat die Beschaffung klimafreundlicher und emissionsfreier Arbeitsmaschinen höchste Priorität. Dabei legen wir im Interesse der Dortmunder Gebührenentwicklung ebenso Wert darauf, bei den sehr hohen Be- schaffungskosten von klimafreundlich angetriebenen Fahrzeugen die vorhandenen Fördermöglichkeiten aus- zuschöpfen. Dies ist uns auch dank unseres Fuhrparkmanagements bei den neuen Elektro-Kleinkehrmaschi- nen und Elektro-Klein-LKW gelungen!“
Förderung sichert Kauf von vier vollelektrischen Kleinkehrmaschinen: Null CO2-Emissionen und deutlich geringere Geräuschemissionen
Aufgrund der positiven Erfahrungen bei Tests angemieteter batterieelektrisch angetriebener Kleinkehrmaschi- nen im Nachtschichteinsatz hat die EDG entschieden, vier Kehrmaschinen dieser Klasse anzuschaffen.
Hierzu wurde ein Förderantrag beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gestellt und genehmigt. Das Projekt „EDGo2“ Förderkennzeichen „03EMI4224“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMDV durch das Bundesministerium gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Ziel der Förderung ist es, auch bei Anschaffung von Arbeitsmaschinen für die Straßenreinigung Kraftstoffe, die auf fossilen Brennstoffen basieren, durch erneuerbare Energieträger zu substituieren. Durch den Einsatz der vier Elektro-Kleinkehrmaschinen (E-KKM) wird mit einer jährlichen Einsparung von ca. 104 Tonnen CO2 gerechnet.
Gefördert werden bei Gesamtanschaffungskosten in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro für die vier E-KKM 90 % der Mehrkosten, die sich durch den Elektro-Antrieb ergeben. Das entspricht einem Fördervolumen von über 624.000 Euro.
Aufgrund der sehr geringen Lärmemissionen der E-KKM von 92 dB(A) gemäß der „Richtlinie 2000/14/EG des Europäischen Parlaments über umweltbelastende Geräuschemissionen von zur Verwendung im Freien vorgesehenen Geräten und Maschinen“ ist ein Betrieb der E-KKM rund um die Uhr, also auch nachts, mög- lich. Gegenüber der dieselbetriebenen Kleinkehrmaschine, die unter Arbeitsbedingungen einen Schalldruck- pegel von 97 dB(A) aufweist, verringert sich der Pegel bei den E-KKM um 5 dB(A) auf 92. dB(A). Allgemein gilt, dass eine Verringerung des Schalldruckpegels um 10 dB(A) zu einer Halbierung der Lautstärke führt. Bei den E-KKM wird demnach eine Minimierung um 25 % erreicht. Der Einbau von sogenannten Silentbesen wirkt sich zusätzlich positiv auf die Geräuschminderung aus. Die geringeren Geräuschemissionen stellen auch eine deutliche Verbesserung für den Fahrer dar.
Drei der Elektro-Kleinkehrmaschinen werden in der Nachtschicht u. a. innerhalb des Wallrings und eine im Tageseinsatz im Innenstadtbereich eingesetzt.
Die neue E-Klasse bei den Klein-LKW:
Seit Jahren setzt die EDG zur Leerung der Straßenpapierkörbe in der City elektrisch angetriebene Klein-LKW ein. Nach einem Testverfahren wurde die Beschaffung von drei weiteren batterieelektrisch angetriebenen Elektro-Klein-LKW initiiert.
Der Förderantrag beim Land NRW (Förderrichtlinie progres.nrw – Programmbereich Emissionsarme Mobilität – Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge) wurde bewilligt. Gefördert werden hier bei Gesamtanschaf- fungskosten in Höhe von rund 199.000 Euro für die drei Elektro-Klein-LKW 40 % der Mehrkosten, die sich durch den Elektro-Antrieb ergeben. Das entspricht einem Fördervolumen von über 79.800 Euro.
Auf dem Foto von links nach rechts: Frank Hengstenberg, Geschäftsführer; Prof. Dr.-Ing. Rainer Wallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung; Bastian Prange, Geschäftsführer
Seltener Ehrenmeisterbrief
für 70 Jahre im Handwerk
Karl-Heinz Vorwerk legte vor sieben Jahrzehnten seine Prüfung zum Maler- und Lackierermeister ab / Obermeister und Geschäftsführer der Innung gratulieren dem 93-Jährigen zum außergewöhnlichen Jubiläum
Es ist ein seltenes Jubiläum: Der Dortmunder Karl-Heinz Vorwerk konnte jetzt auf die 70-jährige Wiederkehr seiner Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk zurückblicken. Matthias Behr, Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Dortmund und Lünen und Innungs-Geschäftsführer Joachim Susewind besuchten aus diesem Anlass den 93-Jährigen am Montag (17. April) in seiner Wohnung im Sonnenhof in Dortmund-Eving. Neben den Glückwünschen aller Innungsbetriebe überbrachten sie dabei auch eine Ehrenurkunde und ein Präsent des Handwerks. „Unser Gewerk braucht herausragende Vorbilder wie Sie”, lobte Obermeister Matthias Behr in seiner Laudatio. „Ihr Lebensweg zeigt uns allen, wie erfolgreich eine Karriere im Handwerk sein kann und dass man mit seinem Beruf bis ins hohe Alter hinein glücklich sein kann.”
Mit 23 Meister geworden
Karl-Heinz Vorwerk wurde 1930 in Kirchderne geboren. Noch während des Krieges, 1944, begann der damals 14-Jährige seine Lehre. „Zur Auswahl standen damals Maler oder Bergmann”, erinnert sich der 93-Jährige. „Doch ich wollte lieber Maler werden.” Nach der Lehre arbeitete er zunächst als Geselle, bildete sich dann fort und besuchte die Meisterschule. Am 12. Februar 1953 schließlich legte er mit 23 Jahren vor der Handwerkskammer Dortmund seine Meisterprüfung ab. Schon am 1. Mai eröffnete er seinen eigenen Betrieb im Anbau seines Elternhauses in Dortmund-Kirchderne und wurde noch im Juli Innungsmitglied. Zu den klassischen Malerarbeiten wie Fassadengestaltung, Tapezieren und Streichen kam von Anfang an auch das Autolackieren hinzu, später sogar mit einer eigenen Lackkabine. Mit der Zeit wuchs das Unternehmen und wurde 1980 am Standort in Kirchderne um eine größere Werkstatt erweitert.
Schluss nach 49 Arbeitsjahren
Bis zu sechs Gesellen hatte das Familienunternehmen in seinen besten Tagen. Die Büroarbeit erledigte zumeist Ehefrau Gisela, die gelernte Buchhalterin war und die Karl-Heinz Vorwerk im Oktober 1959 geheiratet hatte. Aus der Ehe ging seine Tochter Susanne hervor und 1991 konnte Karl-Heinz Vorwerk sogar stolz seinen Enkel Marvin in den Armen halten. Das war für ihn auch das Signal, über seinen eigenen Ruhestand nachzudenken. Nach 49 Arbeitsjahren ging er schließlich im Juli 1993 in Rente. Der Betrieb wurde noch mehrere Jahre von seinem Altgesellen fortgeführt. 2014 schließlich verkaufte Karl-Heinz Vorwerk auch sein Haus in Kirchderne und zog mit seiner Frau in den Sonnenhof in Eving, wo der heutige Witwer nun zusammen mit seiner Tochter sein Jubiläum feierte.
Bildzeile:
Gratulation zum Jubiläum: (v.l.) Innungsgeschäftsführer Joachim Susewind, Jubilar Karl-Heinz Vorwerk zusammen mit Tochter Susanne Vorwerk-Wedekind und Obermeister Matthias Behr.
Mit Liebe zum doppelten Meisterbrief
Stefanie und Marcel Kamin aus Dortmund-Wambel konnten ihre Silbernen Meisterbriefe im Friseurhandwerk entgegennehmen / Ehepaar lernte sich 1997 auf der Meisterschule kennen / Vertreter des Handwerks gratulieren zum 25-jährigen Doppel-Jubiläum
Die Liebe zum Beruf brachten beide mit, die Liebe zueinander fanden sie in der Meisterschule: Stefanie und Marcel Kamin vom Salon „Ihr Friseur Kamin” in Dortmund-Wambel konnten jetzt gemeinsam auf den 25. Jahrestag ihrer Meisterprüfung zurückschauen. Anlässlich des außergewöhnlichen Doppel-Jubiläums waren der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen Joachim Susewind sowie Unternehmensberater Andreas Schmidt von der Handwerkskammer Dortmund eigens in den Betrieb an der Gosestraße gekommen und überbrachten die Glückwünsche des Handwerks und aller Innungsbetriebe. „Es war für Sie selbst und für das Friseur-Handwerk in unserer Region ein echter Glücksfall, dass Sie sich beide für diesen Beruf entschieden haben”, so Joachim Susewind. „Denn zum einen gehört Ihr Salon zu den renommiertesten des Dortmunder Handwerks, zum anderen haben Sie durch Ihr Engagement viel zur Förderung des Friseurberufs beigetragen. Herzlichen Glückwunsch im Namen aller Innungsbetriebe.”
Zu zweit Salon in Wambel gegründet
Stefanie und Marcel Kamin hatten nach ihrer Lehre in Dortmund die Initiative ergriffen und sich für eine Meisterausbildung im Friseurhandwerk entschieden, die sie mit der erfolgreichen Prüfung vor der Handwerkskammer Dortmund im Jahr 1997 abschlossen. „Wir haben in der Meisterschule zusammen gelernt und gearbeitet und dabei gemerkt, dass wir mehr füreinander empfinden, als nur die gemeinsame Begeisterung für den Friseurberuf”, schmunzelt Marcel Kamin. „Schon drei Monate nach unserer Prüfung sind wir zusammengezogen und haben im Dezember 1997 geheiratet.” Im Jahr 2000 erfüllte sich das Ehepaar Kamin dann seinen Traum vom eigenen Salon in Dortmund-Wambel. Was zunächst nur zu zweit auf 55 Quadratmetern begann, wuchs aufgrund der guten Arbeit des meisterlichen Friseur-Ehepaars erstaunlich schnell. 2005 gab es bereits vier Angestellte und 2016 wurde der Salon schließlich auf 140 Quadratmeter erweitert. Heute hat das Unternehmen insgesamt acht Beschäftigte, davon vier Meister. Und seit drei Jahren betreibt Marcel Kamin zusammen mit einem Geschäftspartner sogar einen zweiten Salon in Herne. Eines der großen Anliegen des Meister-Ehepaars Kamin war und ist das gemeinsame Engagement für den beruflichen Nachwuchs. Insgesamt 15 junge Menschen wurden seit dem Bestehen des Salons ausgebildet.
Internationaler Fachtrainer
Zum besonderen Renommee des Salons trug in den vergangenen Jahren vor allem die Karriere von Marcel Kamin bei, der nach seiner Meisterprüfung eine weitere Ausbildung zum Diplom-Coloristen absolvierte und im Jahr 2010 vom kalifornischen Pflegeprodukthersteller Paul Mitchell entdeckt wurde. Nach Fortbildungskursen für Färbe-, Schneidetechnik und Produkt-Know-how wurde er selbst Fachtrainer und gab Schulungen und Seminare in Salons, an Friseurakademien und bei Messen wie der Top Hair Düsseldorf und Shows im In- und Ausland. In New York, Taiwan, Griechenland und Los Angeles stellte Marcel Kamin von da an neue Farbtrends, Stylings und Haarschnitte vor, trat auf die Bühne bei großen Veranstaltungen und war bis zu 40 Wochen im Jahr im Ausland unterwegs. Heute gilt der Dortmunder Friseurmeister als einer der besten Stylisten Deutschlands und arbeitet unter anderem seit 12 Jahren für RTL-Fernsehproduktionen, darunter „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)”, den Comedy Preis und Veranstaltungen wie die Plattform Fashion Düsseldorf und die Fashion Week Berlin. In Zukunft will Marcel Kamin, der selbst stellvertretender Obermeister der Friseur-Innung Dortmund und Lünen ist, auch online für seinen Beruf werben. Derzeit plant er eine Online-Plattform für Frisuren und einen eigenen Fashion-Podcast auf Youtube und Spotify.
Auf dem Foto: Gratulation zum Doppel-Jubiläum mit (v. l.) KH Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, Friseurmeister Marcel Kamin und Friseurmeisterin Stefanie Kamin sowie Unternehmensberater Andreas Schmidt von der Handwerkskammer Dortmund.
Drei Super-Azubis aus der Region in Berlin feierlich geehrt
DIHK-Präsident und Bundesarbeitsminister gratulieren
Die bundesbesten IHK-Azubis sind in Berlin offiziell geehrt worden – nach über zweijähriger Coronapause wieder im Rahmen einer Feierstunde im
Berlin Congress Center (BCC). Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gratulierten den Preisträgerinnen und Preisträgern und überreichten Pokale und Urkunden. Adrian sprach den Super-Azubis
seine besondere Anerkennung aus. Diese hatten in ihren Abschlussprüfungen im vergangenen Jahr bei den Industrie- und Handelskammern die höchsten Punktzahlen in ihren Berufen erreicht und sich damit unter knapp 300.000 Prüfungsteilnehmern durchgesetzt.
Aus dem Bezirk der IHK zu Dortmund sind unter den Bundesbesten Michelle Grunert (Fleischerin), REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund, 93 Punkte, Mattes Tillmann (Hochbaufacharbeiter),
Hugo Schneider GmbH, Hamm, 93 Punkte, und Jona Vittinghoff (Konstruktionsmechaniker), Ruhrverband, Dortmund, 99 Punkte. Insgesamt gab es im Jahrgang 2022 in 208 Ausbildungsberufen 216 Bundesbeste. Denn fünfmal erreichten zwei Beste im gleichen Ausbildungsberuf
exakt die gleiche Punktzahl in ihren Abschlussprüfungen. Sogar siebenmal wurde die höchstmögliche Punktzahl 100 erreicht. Unter den Besten waren 99 Frauen und 117 Männer.
Adrian dankte in seiner Rede den ausbildenden Betrieben ebenso wie den Eltern der Preisträger für deren Engagement und motivierenden Zuspruch. Er würdigte insbesondere
auch die Leistungen der Ausbilderinnen und Ausbilder, ohne die so viele erfolgreiche Berufsqualifizierungen nicht denkbar wären. In seiner Festrede betonte Adrian: „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Deutschland eine sehr gute Berufliche Bildung haben. Leider
sind die Vorteile einer Ausbildung nicht allen jungen Menschen und deren Eltern bewusst: gute Verdienstaussichten, beste Chancen auf eine unbefristete Übernahme und hervorragende Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind nur einige Pluspunkte.“ Die IHK-Organisation,
so Adrian weiter, habe eine bundesweite Kampagne gestartet, um Schulabgänger für die Ausbildung in einem IHK-Beruf zu begeistern. Mit Blick auf ein neues Gesetz der Bundesregierung lobte der DIHK-Präsident die geplante Förderung eines neuen berufsorientierenden
Praktikums, die flexiblere Gestaltung von Einstiegsqualifizierungen und den angekündigten Mobilitätszuschuss für Azubis. Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, hielt die Festrede.
An der Preisverleihung nahmen rund 900 Gäste teil – neben Eltern und Angehörigen der Besten auch Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Bundestagsabgeordnete
sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Moderator Thore Schölermann führte mit Schwung durch die Veranstaltung, die live im Internet übertragen wurde: www.dihk.de/bestenehrung
Azubi-Teams überzeugen bei den „IHK-Energie-Scouts“ mit innovativen Effizienz-Projekten
Azubi-Teams von Vitesco Technologies und GEA Farm Technologies setzen sich in IHK-Wettbewerb um Klimaschutz-Ideen durch
Auszubildende in den Unternehmen der Region für Energie- und Ressourceneffizienz sensibilisieren und als „Energie-Scouts“ mobilisieren – das möchte die Industrie-
und Handelskammer (IHK) zu Dortmund gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW. Zum Abschluss der aktuellen Projektrunde haben jetzt zehn Azubi-Teams bei der „Energie-Scouts-Challenge“ der IHK ihre Projekte vorgestellt und von einer Jury bewerten lassen. Die
Teams der Vitesco Technologies GmbH aus Dortmund (1. Platz) und der GEA Farm Technologies GmbH (2. Platz) aus Bönen hatten am Ende die Nase vorn und dürfen die Region nun in Berlin vertreten: Die bundesweite Bestenehrung der Energie-Scouts 2023 findet am 14.
Juni im Rahmen der Jahresveranstaltung „Climate Champion“ des Unternehmensnetzwerks Klimaschutz statt.
In dem Projekt der Auszubildenden der Vitesco Technologies GmbH am Standort Dortmund, einem Automobilzulieferer für Antriebstechnologien, ging es um die thermische
Isolierung der Spritzgusswerkzeuge. Die beiden angehenden Industriemechaniker haben mit Hilfe von selbst angefertigten Isolierplatten eine Möglichkeit gefunden, die Wärmeabgabe einer Spritzgussmaschine zu reduzieren. Die Maschine, die dauerhaft mit einer Temperatur
von 80 Grad betrieben werden muss, verbraucht somit weniger Energie. Insgesamt konnten die Azubis damit jährlich 23 Tonnen CO2 einsparen bei einer Amortisationszeit von gerade mal einem Jahr und einer Kostenersparnis von 22.000 Euro.
Die Jury bestand aus Prof. Dr. Udo Gieseler, Fachhochschule Dortmund, IHK-Projektleiter Lukas Metzger und IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber. „Eigentlich
bringt jedes dieser Azubi-Projekte jeweils drei Gewinner hervor“, so Schreiber, der als IHK-Federführer Energie und Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen vor einigen Jahren das Projekt maßgeblich initiiert hatte: „Die Unternehmen sparen durch einen effizienteren
Energieeinsatz Kosten ein. Die Azubis lernen, Ideen zu entwickeln, im Betrieb umzusetzen und vor einer Jury zu präsentieren. Und der wichtigste Gewinner ist immer der Klimaschutz.“
Neben den beiden Gewinner-Teams wurden auch die Azubis der Diagramm Halbach GmbH & Co.KG (Präzisions- und Sicherheitsdruck), Schwerte, FORVIA (Automobilzulieferer),
Hamm, REMONDIS Production GmbH, Lünen, EGV AG (Lebensmittelgroßhandel), Unna, Flughafen Dortmund GmbH, REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG, Lünen, Bayer AG, Bergkamen, und der Sparkasse Hamm für ihre Projektideen mit einer Urkunde geehrt. „Auch sie haben
tolle Ideen entwickelt und teilweise bereits in ihren Unternehmen umgesetzt“, so Lukas Metzger, Verantwortlicher für die Energie-Scouts bei der IHK zu Dortmund.
Die IHK-Energie-Scouts starten voraussichtlich im Oktober 2023 in die nächste Runde. Das Projekt umfasst drei ganztägige Workshops, in denen die Auszubildenden
zu den Themen Energiewende und Klimaschutz weitergebildet werden. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht allen Mitgliedsunternehmen der IHK zu Dortmund offen. Projektverantwortlicher und IHK-Ansprechpartner ist Lukas Metzger, Tel.: 0231 5417-229, E-Mail
l.metzger@dortmund.ihk.de.
„Derzeit bewegen sich unsere Betriebe im Spannungsfeld der drei großen Ds: Demografie, Digitalisierung, Dekarbonisierung“, sagte Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, in seiner Rede beim gestrigen Jahresempfang der HWK an der Ardeystraße. Zahlreiche Entscheidungsträger aus Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Kirchen folgten der Einladung des Kammer-Präsidenten.
Fachkräftelücke kann nicht so schnell geschlossen werden
Geburtenstarke Jahrgänge würden in den kommenden Jahren in Rente gehen, die „Baby-Boomer“-Generation wegfallen, betonte Schröder. Schon heute fehlten an allen Ecken Fachkräfte. Gleichzeitig befänden sich die Unternehmen in einem digitalen Transformationsprozess. Das verändere das Arbeiten im Handwerk, schwere körperliche Arbeiten würden durch den Einsatz moderner Techniken erleichtert. Gleichzeitig gebe es zahlreiche Herausforderungen, die sich Handwerker im Zuge der Digitalisierung stellen müssten, wie beispielsweise Sicherheitsrisiken, ein hoher Bedarf an Investitionen und Qualifizierung. Beim Thema Dekarbonisierung seien Handwerksbetriebe gleich doppelt gefragt. Zum einen seien sie Umsetzer der Nachhaltigkeits- und Klimawende. Auf der anderen Seite würden sie in der Pflicht stehen, ihre eigenen Emissionen zu reduzieren und sich nachhaltig aufzustellen.
In diesem Zusammenhang ging Schröder auf das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) der Bundesregierung ein. Schröder plädierte für eine ordnungspolitische Kurskorrektur, weniger staatliche Eingriffe und mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der Bevölkerung. So würden die Pläne für das neue Gebäudeenergiegesetz die Kunden so verunsichern, dass viele jetzt noch eine neue Gas- oder Ölheizung einbauen würden. Dem Klimaschutz sei damit ein Bärendienst erwiesen. Eine bessere Alternative wäre es, hier den Preismechanismus über die CO2-Bepreisung wirken zu lassen und den Menschen die Wahlfreiheit zu lassen, mit welchen technischen Maßnahmen am Gebäude am effektivsten der Verbrauch und die Kosten zu senken seien.
Nachhaltigkeits-Check soll Potentiale identifizieren
„Um unsere Mitglieder bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat das Handwerk in NRW den Nachhaltigkeits-Check entwickelt. Bei diesem Check geht es darum, den Stand der Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit zu erfassen und weitere Potentiale zu identifizieren, damit darauf aufgebaut werden kann. Die Pilotierungsphase lief Anfang des Jahres bei uns in Dortmund. Der Check soll jetzt nachjustiert und dann schrittweise in ganz NRW ausgerollt werden“, so der Kammer-Präsident.
Finanzielle Polster sind aufgebraucht
Mit Blick auf die aktuelle Lage der Betriebe erklärte der Präsident, dass die Handwerksbetriebe vor allem unter den hohen Energie- und Materialpreisen leiden würden. Die meisten könnten jedoch ihre gestiegenen Kosten nicht zur Gänze an ihre Kunden weitergeben. Durch die Corona-Pandemie seien die finanziellen Polster vieler Betriebe aufgebraucht und es bliebe wenig Spielraum, um weitere Härten abzufedern. Gleichzeitig merkten vor allem die Lebensmittelgewerke, wie Bäcker und Fleischer, einen deutlichen Rückgang beim Verbraucherkonsum. In der Baubranche seien die Auftragsbücher noch gut gefüllt, mehr und mehr Projekte würden jedoch auf Eis gelegt.
Besonders im Bereich des Wohnungsbaus würden die Aufträge wegbrechen, Grund dafür seien unter anderem die gestiegenen Zinsen und Baukosten. „Eine brisante Entwicklung, denn wenn wir unsere ambitionierten Klimaschutzziele erreichen wollen, müssen wir in den kommenden Jahren kräftig in unseren Gebäudebestand und die Verbreitung nachhaltiger Techniken investieren“, so Schröder. Auch beim Wohnungsbau sei Tempo angesagt, derzeit fehlten gut 700.000 Wohnungen in Deutschland.
Fachkräfte dringend gebraucht
Sollte sich die Auftragssituation am Bau weiter zuspitzen, könnten auf lange Sicht Mitarbeiterbestände im Handwerk abgebaut werden, die aber eigentlich zur Erfüllung der anstehenden Aufgaben dringend gebraucht würden. „Angesichts der Aufgaben, die in den kommenden Jahren auf die Gesellschaft zukommen, können wir es uns nicht leisten, auch nur eine Fachkraft zu verlieren. Gleichzeitig entscheiden sich seit Jahren zu wenig junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk“, so der Kammer-Präsident weiter. Dabei brauche es das entsprechende Personal, das die alten Heizsysteme umrüste und ggf. weitere Sanierungen vornehme, wenn ab 2024 neu installierte Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen. Laut Schätzungen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks fehlen bereits heute rund 250.000 Handwerkerinnen und Handwerker bundesweit.
Handwerksbetriebe suchen neue Chefinnen und Chefs
Hinzu komme das Problem der Betriebsübernahmen. Im Kammerbezirk Dortmund müsse in den kommenden Jahren jeder vierte Betrieb übergeben werden. Aber ohne passende Fachkräfte fehlten auch die Inhaberinnen und Inhaber von morgen. Um genügend Nachwuchs für das Handwerk zu finden, müsse die öffentliche Wertschätzung für die berufliche Bildung deutlich gesteigert und eine Ausbildung attraktiver gemacht werden. Der Kammer-Präsident begrüßt es daher sehr, dass die Landesregierung eine Fachkräfteoffensive gestartet hat. Im Rahmen dieser Offensive wurde bereits die Landesförderung für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung angehoben. „In diesem Jahr wird die Förderung noch einmal angehoben, sodass sich künftig Land, Bund und Betriebe einheitlich zu je einem Drittel an den Kosten beteiligen und unsere Betriebe nicht mehr den größten Anteil tragen müssen. Das ist ein starkes Signal der Wertschätzung!“, fasste Schröder zusammen. Auch die angekündigte Meisterprämie in Höhe von 2.5000 Euro für jede erfolgreich abgelegte Meisterprüfung im Handwerk sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.
Bereits vor drei Jahren sollte beim Dortmunder Büro post welters + partner Architekten & Stadtplaner das 30-jährige Jubiläum gefeiert werden. Doch das Coronavirus kam dazwischen. Im Mai 2023 konnte es nun endlich gefeiert werden – jetzt als 33-jähriges Büro-Jubiläum.
Im Jahr 1990 von Norbert Post und Hartmut Welters gegründet, folgen die beiden Partner mit ihrem Büro von Beginn an der Überzeugung: Architektur und Städtebau gehören untrennbar zusammen. Mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt zu planen, war dabei von Anfang an ihr Anspruch. Dazu gehört, mit Mitteln der Stadtplanung und Architektur, Orte zu schaffen, die Begegnungen und gesellschaftliche Kommunikation fördern. Alle Projekte des Büros post welters + partner sind von diesem Anspruch geprägt.
Mit Wohnungsbauprojekten der 1990er Jahre wie „Einfach und selber Bauen“ in Bergkamen und der „Gartensiedlung Westende“ in Herdecke zeigt das Büro schon damals, wie die heute weiterhin hochaktuellen Themen Bezahlbares Wohnen, Beteiligung der Bewohner*innen und die Schaffung eines identitätsstiftenden Lebensortes in gebauter Form umgesetzt werden können. Hier entwickelten sie den Schwerpunkt für das Bauen für Baugemeinschaften und gemeinnützige oder soziale Träger. So beschäftigt man sich in Zusammenhang mit der jeweiligen Bauaufgabe früh mit den Aspekten: Planen und Bauen für Baugruppen, Generationenwohnen, soziale Nachhaltigkeit und kommunikative Architektur. Die Projekte »WohnreWIR« in Dortmund (2004), »Wohnen mit Kindern 3« (2018) in Düsseldorf und das »Haus Zeppelinstraße« in Herne für Menschen mit Behinderungen (2017) sind dafür eindrucksvolle Beispiele.
Darüber hinaus ist post welters + partner seit vielen Jahren als Wettbewerbs- und Verfahrensmanager tätig. Als Berater von Auslobenden und als „Anwalt“ der Verfasserteams setzt sich das Büro für faire Wettbewerbe ein und sorgt für Verfahrenssicherheit, Transparenz und damit für die besten Lösungen in Gebäuden, Städten und Landschaften. Die Beharrlichkeit, eine lebenswerte gebaute Umwelt zu sichern, zeichnet die Arbeit von post welters + partner aus und wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt. Das gesamte Team von post welters + partner steht bis heute – und auch in Zukunft – für diese Qualität.
Haus & Grund-Beiratssitzung im Konzerthaus Dortmund
Vorstand um Präsident Christian Oecking für vier Jahre wiedergewählt
Im Rahmen der Beiratssitzung des Eigentümerverbandes Haus & Grund Dortmund wurde der Vorstand im Amt bestätigt und für weitere vier Jahre wiedergewählt. Für ihr Treffen hatten sich die Mitglieder des Gremiums eine ganz besondere Location ausgesucht: das Konzerthaus Dortmund. Bei einer spannenden Führung erfuhren die Teilnehmer, dass sich dieses innerhalb seiner noch jungen Geschichte zu einer der führenden Spielstätten in Europa entwickelt hat.
Präsident Christian Oecking blickt zurück
Auf dem Programm der Beiratssitzung stand unter anderem ein Blick zurück auf das Geschäftsjahr 2022. Haus & Grund-Präsident Christian Oecking zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Verbandes und seiner Tochtergesellschaften. Die beiden Geschäftsführer Dr. Thomas Bach und Dennis Soldmann gaben einen Ausblick auf die Themen und Projekte, auf denen in den kommenden Wochen und Monaten der Fokus des Vereins liegen wird. Im Anschluss an die Präsentation der Zahlen des Jahresabschlusses 2022 wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Bei den anschließenden Wahlen wurde dem gesamten Vorstandsteam das Vertrauen für eine weitere vierjährige Amtszeit ausgesprochen. Es besteht aus dem Präsidenten Christian Oecking, dem ersten Vizepräsidenten Armin Schade, der zweiten Vizepräsidentin Tanja Bonnemann, Schatzmeister Heinz Urlichs und Beisitzerin Jutta Hilgert-Mehring.
Besichtigung des Konzerthauses Dortmund
Nach dem offiziellen Teil der Beiratssitzung fand eine Führung durch das Konzerthaus Dortmund statt. Rebecca Zimmermann, Leiterin Development beim Konzerthaus Dortmund, präsentierte den Beiratsmitgliedern nicht nur die Räumlichkeiten, sondern ermöglichte den Gästen den Blick hinter die Bühne während eines Live-Konzerts. Beeindruckt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Erfolgsgeschichte der noch jungen Spielstätte.
Bei starkem Wind oder Sturm fällt häufig viel Totholz an. Dieses Holz nutzt Vonovia nun in Dortmund-Bodelschwingh, um Lebensraum für viele Insektenarten, Spinnen und kleine Säugetiere, Reptilien sowie Amphibien zu schaffen. Das Projekt „Wilde Stapel“ sorgt damit auch für ein größeres Nahrungsangebot für Vögel. Vonovia richtet damit auf den Rasen- und Gehölzflächen seiner Wohnanlagen Im Orde Totholzstapel ein.
Ergänzt wird dieses vielfältige Biotop in Bodelschwingh durch einen Pflanzengürtel aus über 300 Blütenstauden unterschiedlichster Arten. Die abwechslungsreiche Blütenpracht bietet aber nicht nur viel Schönes für das Auge des menschlichen Betrachters, sondern ist zugleich ein zusätzlicher Lebensraum und eine Nahrungsquelle für Insekten und weitere kleine Tiere. Die im Winter verwelkenden Blätter können von den Insekten und Mikroorganismen schnell zersetzt und dem Boden als Humus zugeführt werden.
Beitrag zu Nachhaltigkeit und Artenvielfalt
„Es ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit, dass wir die Grünflächen in unseren Quartieren für mehr biologische Artenvielfalt nutzen. Eine kluge Art, angefallenes Totholz zu verwerten“, erläutert Regionalleiter Volker Hehle. „Damit schaffen wir Überwinterungshilfen für verschiedene kleine Lebewesen und Insekten.“
„Genutzt werden größere zusammenhängende Rasen- oder Gehölzflächen. Sie sollten nicht in der Nähe von stark genutzten Straßen, Wegen oder Plätzen liegen, damit Igel, Insekten & Co. einen geschützten Rückzugsort haben“, ergänzt Verena Jedamczik vom NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V.
„Totholz mit unterschiedlichen Durchmessern wird gesammelt und gestapelt. Stützpfosten oder Bandstahl sorgen für den nötigen Halt“, beschreibt Ulli Pinick, Landschaftsarchitekt von Vonovia.
Gemeinsames Konzept von Vonovia und dem NABU
Das Projekt „Wilde Stapel“ gehört zu einem Gesamtkonzept, das Vonovia bundesweit an verschiedenen Standorten in Kooperation mit dem NABU umsetzt. Nisthilfen und Wildblumenwiesen für Wildbienen sowie biologisch sinnvolle Heckenbepflanzungen sind ebenfalls Teil des Konzepts. Ziel ist es, einen allgemeingültigen Maßnahmen-Katalog für die Wohnumfeldgestaltung von Vonovia in Deutschland zu entwickeln. Dieser soll in Vonovia Quartieren bundesweit zum Einsatz kommen. Der NABU begleitet die Erstellung des Maßnahmenkatalogs, um einen echten Mehrwert für Umwelt und Artenschutz zu erzielen.
Bildunterschrift: Gemeinsam mit Dominik Faber, Mitarbeiter beim Wohnumfeld Service, besichtigte Quartiersentwicklerin Nora Woker in der Anlage Im Orde den „Wilden Stapel“.
„Grüne“ Berufe liegen im Trend: Zumindest interessieren sich mehr und mehr junge Menschen für (Ausbildungs-)Berufe mit einem starken Bezug zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Und auch wer keinen der sogenannten grünen Berufe ergreift, wünscht sich oft eine Tätigkeit, die Sinn erkennen lässt. In Dortmund arbeiten viele Schulen und Unternehmen daran, Wissen rund um das Thema Nachhaltigkeit an Schüler*innen und Auszubildende zu vermitteln. Dabei half am Mittwoch, 24. Mai, auch die Initiative DORTMUND AT WORK – sie brachte alle an einen Tisch.
In Flashlights („Blitzlichtern“) informierten Expert*innen darüber, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gefördert werden kann und welche Chancen sich bieten, Jugendliche in ihrem Interesse am Klimaschutz und dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Mehr als 70 Vertreter*innen von Dortmunder Unternehmen und Schulen kamen auf Initiative des Regionalen Bildungsbüros im Fachbereich Schule der Stadt Dortmund zusammen.
Berufsbilder abwägen und ökologische Verantwortung sehen
Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ referierten Detlev Lachmann und Dr. Herma Portsteffen vom Verein BEWUSST WIE beispielsweise über wertschätzendes Miteinander, ressourcen-orientiertes Handeln und Möglichkeiten, wie Unternehmen sich an dem Engagement beteiligen können. Iken Draeger und Antje Lembach vom Netzwerk Grüne Arbeitswelt schilderten, wie es gelingen kann, Berufsorientierung für nachhaltige Entwicklung in der Schule zu integrieren. Die Botschaft der beiden Referentinnen: Wenn es gelingt, sozial-ökologische Verantwortung als Entscheidungskriterium im Berufswahlprozess zu verankern, beschleunigt dies auch die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft.
Das Konrad-Klepping-Berufskolleg testete bereits eins der Angebote („Future Talk“) des Netzwerks Grüne Arbeitswelt. Schulleiterin Andrea Schendekehl möchte ihre Schule zu einer nachhaltigen Organisation entwickeln und dafür neue Bildungsangebote für alle Lernenden (Schüler*innen, Auszubildende und Studierende ) schaffen. Dazu verankert sie mit ihrem Kollegium Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Berufswahlprozess.
Sara Glahn stellte dazu die neue Profilklasse „Fit. For. Future.“ vor, in der sich Schüler*innen u. a. mit ihrem Konsum und seinen Auswirkungen auf die Umwelt beschäftigen. Weitere Themen sind dort etwa Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 – so dass sich auch Schnittmengen mit Ausbildungsbetrieben ergeben.
„Das war ein wirklich sehr gelungener Abend“, resümierte Eileen Morawe nach dem Netzwerktreffen. Als Vertreterin der ConSol Dortmund gGmbH, einem Ausbildungsbetrieb und anerkanntem Träger der Jugendhilfe, nutzte sie „DORTMUND AT WORK Flashlights“ fürs Knüpfen von Kontakten, „von denen auch unsere betreuten Jugendlichen sehr profitieren können“.
Themenwoche für mehr Nachhaltigkeit
Das Netzwerktreffen leitet auf die Themenwoche „Work for future“ hin, die von der DORTMUND AT WORK organisiert wird. Vom 5. bis 11. Juni beschäftigt sich die Initiative online und in den sozialen Medien mit Fragen rund Nachhaltigkeit und Jobsuche für junge Menschen.
www.dortmundatwork.de/future
www.instagram.com/dortmundatwork
Redaktionshinweis: Anbei ein Foto der Redner*innen des Tages (v.l. n.r.): Sara Glahn (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Detlev Lachmann (Bewusst wie e. V.), Andrea Schendekehl (Konrad-Klepping-Berufskolleg), Nadine Wecke (Dortmund at work), Antje Lembach und Iken Draeger (Netzwerk Grüne Arbeitswelt) und Katja Pfost (Konrad-Klepping-Berufskolleg).
Eine insektenfreundliche Stadt – wie können wir sie gestalten? Das gemeinsame Projekt „Stadt.Nah.Tour“ von Grünflächenamt, SIGNAL-IDUNA-Gruppe, BVB und BVB-Lernzentrum zeigt Kindern, welche Möglichkeiten es gibt, mehr ökologische Diversität zu schaffen. Am vergangenen Montag, dem Tag der Artenvielfalt, sind die Kinder der Winfried-Grundschule mit Biene EMMA auf gemeinsame Entdeckungstour gegangen.
Das Projektgebiet von Stadt.Nah.Tour umfasst einen Bereich, der im Norden durch die B1 begrenzt ist, im Süden durch die Kleingartenanlagen und die Bolmke – östlich verläuft die Grenze am Westfalenpark und westlich in etwa an der Wittekindstraße. Dort sind seit 2020 jedes Jahr bereits viele kleine und große Maßnahmen für mehr Biodiversität umgesetzt worden, nun ging’s gemeinsam weiter. Die Schüler*innen haben am Montag eine neue Attraktion besucht, nämlich eine ganz besondere Schmetterlingsspirale: Dieses einzigartige Hochbeet mit falterfreundlichen Pflanzen wurde gebaut aus Steinen der historischen Dortmunder Stadtmauer, die bei Ausgrabungen am Ostwall entdeckt worden waren. Zudem gab es eine exklusive Imkerstunde, bei denen die Kinder Interessantes über EMMAs emsige Artgenossen und das Leben in den Bienenstöcken lernen konnten. Die Schüler*innen haben außerdem Samenbomben gebastelt und mit dem BVB-Maskottchen das Gebiet erkundet.
Was kommt?
Als nächstes wird nun der „Käfer-Keller“, ein Totholz-Habitat zur Entwicklung zahlreicher Käferarten, mit einzeln angelegten Totholzhaufen durch Stammholz und Totholz verbunden und vergrößert.
Hintergrund: Stadt.Nah.Tour
Die Förderung der Biodiversität ist ein zentrales Anliegen der Projektpartner. Mit der Umsetzung vor Ort war die Ausbildungsabteilung des Grünflächenamts betraut. Die Konzepte stammen von der Biologin Kirsten Gulau aus dem Büro STADTNATURENTWICKLUNG, initiiert und gefördert von der SIGNAL IDUNA Gruppe. Die durch Stadt.Nah.Tour entstandenen Flächen sind Rückzugsorte für bedrohte Tierarten und sie stärken das öffentliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt. Spaziergänger*innen können sich außerdem von den Pflanzideen für die Umsetzung im eigenen Garten inspirieren lassen.
Das Wohnungsunternehmen Vonovia begrüßte die ersten Mieterinnen und Mieter der modernen Neubauten in der Kuntzestraße 7 und 41. Das Neubauprojekt in der Kuntzestraße wurde nun erfolgreich abgeschlossen und zeichnet sich nicht nur durch die attraktive Bauweise aus, sondern auch durch seine klimafreundliche Wärmeversorgung. Vonovia installierte in den Neubauten Wärmpumpen, die eine regenerative Wärmeerzeugung ermöglichen.
Zentral Wohnen in Hombruch
Die insgesamt 16 neuen Wohnungen überzeugen nicht nur durch Nachhaltigkeit, sondern auch mit moderner Ausstattung. So ist jede der 66 bis 108 Quadratmeter großen Wohnungen mit einer komfortablen Fußbodenheizung sowie Handtuchheißkörpern und elektrischen Rollläden ausgestattet. Alle barrierefreien Wohnungen verfügen über Balkone. Mieterinnen und Mieter im Erdgeschoss können sich über eine eigene Terrasse und einen Mietergarten freuen.
Die positive Gestaltung des Quartiers und des direkten Wohnumfelds ist Vonovia wichtig. Neben 13 neuen PKW-Stellplätzen wurden auch Fahrradboxen für die Mieterinnen und Mieter installiert. Für Familien mit Kindern errichtete Vonovia einen neuen Spielplatz.
Viel Vorfreude auf den Frühling
Vonovia Objektbetreuer Youssef Ramadan überreichte den ersten Mieterinnen und Mietern nachhaltige Willkommensgeschenke für das neue Zuhause in Hombruch. Mieter Uwe Lütge-Varney freute sich sehr, gemeinsam mit seiner Partnerin Diana Tong endlich die Schlüssel zu ihrer neuen Vier-Zimmer Wohnung zu erhalten: „Die Wohnung ist großartig geschnitten, perfekt für uns. Das Highlight ist der große Balkon, wo unser Hund Fred und wir die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen.“
„Bei dem Neubauprojekt in der Dortmunder Kuntzestraße haben wir nicht nur auf eine klimaschonende Wärmeerzeugung und moderne Elemente gesetzt, sondern auch auf ein besonders familienfreundliches und zukunftsfähiges Wohnumfeld. Wir freuen uns, den Erfolg unseres Projektes zu sehen und heißen unsere neuen Mieterinnen und Mieter hier in Hombruch herzlich willkommen“, so Vonovia Regionalbereichsleiter Ralf Peterhülseweh.
Bildunterschrift: Neben Uwe Lütge-Varney und Diana Tong (rechts) begrüßte Vonovia Objektbetreuer Youssef Ramadan (Mitte) unter anderem auch Peter und Ingrid Schnurbusch (links) in ihrem neuen Zuhause.
Es ist ein Schritt, der doppelter Event-Power mit sich bringen wird: Die F & H Kultur und Entertainment GmbH (mit world of lights) ist Teil der Gravitation GmbH. Damit schließt sich F & H als Veranstalter von Illuminations-Events einer großen Frankfurter Holding aus dem Bereich des Veranstaltungsmanagements und Ticketings an. Hintergrund für diese Veränderung ist, dass die Gründer der F & H Kultur und Entertainment GmbH mit 70 Jahren nun in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
Die beiden Gründer der der F & H Kultur und Entertainment GmbH, Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif, legen die Zukunft des Unternehmens ganz bewusst in junge Hände: Die Geschäftsführer der Gravitation GmbH Berlin, Rouven Boenisch und Kerem Sargut sind nun zudem Geschäftsführer der F & H Kultur und Entertainment GmbH. Mit an die neue Unternehmensspitze rückt Justus Rittmeyer. Die erfahrene Fachkraft für Veranstaltungstechnik stammt aus der Crew von F & H und übernimmt nun als Mitinhaber die Betriebsleitung.
„Wir freuen uns, dass wir unserem Unternehmen und unseren Mitarbeitern nach unserem Ausscheiden eine gute Zukunft geben können“, sagen Reinhard Hartleif und Wolfgang Flammersfeld. Vor 28 Jahren haben sie gemeinsam das Unternehmen in Unna gegründet. Bevor sie 2006 die ersten Illuminations-Events ins Leben riefen, organisierten sie größere Musik-, Kunst- und Jugendveranstaltungen – so wie Rouven Boenisch von der Gravitation GmbH. Dier Geschäftsfelder und Erfahrungen beider GmbHs sind somit ähnlich. „Dass sich hier Kompetenzen zusammenschließen, ist eine Win-Win-Situation“, sind sich alle Beteiligten einig. Rouven Boenisch wird seine große Expertise im Event-Marketings in die Illuminations-Veranstaltungen von F & H Kultur und Entertainment GmbH (mit world of lights) einbringen. Auf der anderen Seite kann die Gravitation GmbH ihr Portfolio mit den Licht-Events weiter ausbauen.
Es wird eine Übergangszeit geben, in der Wolfgang Flammersfeld, der neuen Unternehmensspitze weiter beratend zu Seite steht und die künstlerische Leitung der Events im Vorfeld und vor Ort fortführt. Somit ist ein fließender Übergang möglich und die abwechslungsreiche, immer neue Kreativ-Konzeption kann nach und nach „weitervererbt“ werden.
In Zukunft haben Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif dann wieder mehr Zeit für das, was sie einst zusammengeführt hat: die Blues-Musik. Beide spielen nach wie vor in Bands. Gitarrist und Sänger Wolfgang Flammersfeld möchte die dazugewonnene Freizeit nutzen, um an seine frühere professionelle Musiker-Zeit anzuknüpfen und wieder mehr auf der Bühne zu stehen.
Bild: Wolfgang Flammersfeld (3.v.l.) und Reinhard Hartleif (2.v.l.), legen die Zukunft des Unternehmens in die Hände von Justus Rittmeyer (l.) und Rouven Boenisch (r.)
Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) und AgroSolar Europe GmbH kooperieren auf dem Gebiet der Agri-Photovoltaik, um in der Metropolregion Ruhr strukturiert die Potentiale dieser Technologie zu nutzen.
DEW21 treibt die Energiewende lokal und bundesweit voran und investiert konsequent in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits heute erzeugt das Dortmunder Unternehmen rund 280 GWh grünen Strom aus erneuerbaren Energien. Neben Windkraft hat insbesondere Photovoltaik einen außerordentlichen Stellenwert für DEW21. Das Unternehmen verfügt heute über einen ersten eigenen Photovoltaik-Park im rheinland-pfälzischen Einöllen, knapp 60 eigene Photovoltaik-Anlagen in Dortmund und fast 500 Anlagen im DEW21-Contracting. AgroSolar Europe ist einer der größten Hersteller in Deutschland auf dem Gebiet der Agri-PV und wird mit seiner Expertise dabei helfen, die Ziele der Klimaneutralität in Dortmund umzusetzen. Im Rahmen der Kooperation mit AgroSolar Europe geht DEW21 jetzt neue Wege, um die Kraft der Sonne für die Energieerzeugung zu nutzen.
„Nicht nur aus Klimaschutzaspekten ist ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien notwendig, sondern auch um den Bürger*innen und Unternehmen eine sichere und wettbewerbsfähige Versorgung bieten zu können“, erklärt Stephan Stollenwerk, Leiter Technische Innovationen und Services bei DEW21. „Durch die Kooperation mit AgroSolar Europe können wir die Ausbaupotenziale für Agri-Photovoltaik nutzen und gemeinsam für mehr klimafreundlichen Strom sorgen. Das unterstützt uns auch dabei unser Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, zu erreichen.“
Agri-PV Anlagen ermöglichen die Nutzung einer Fläche sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Stromproduktion. Dabei werden Solarmodule so über oder neben der landwirtschaftlichen Fläche errichtet, dass eine Bewirtschaftung mit konventionellen Maschinen weiterhin möglich ist und die landwirtschaftliche Nutzung weitestgehend vollständig erhalten bleibt. Die Fläche wird also nicht für die Stromproduktion reserviert, sondern wird weiterhin zur Erzeugung von Lebensmitteln genutzt. Erste Studien zeigen, dass die landwirtschaftliche Produktion insbesondere in sehr trockenen Jahren zusätzlich von der Agri-PV profitieren kann. Hierfür ist der integrierte Ansatz von landwirtschaftlicher und energietechnischer Nutzung unabdingbar, den DEW21 und AgroSolar gemeinsam mit den Landwirten einschlagen.
„Wir freuen uns, dass wir mit einem starken Partner das Potential der Erneuerbaren durch den Ausbau der Agri-PV in der Metropolregion aktivieren können“ erklärt Markus Haastert, Geschäftsführer der AgroSolar Europe GmbH. “Wir sehen dies als ein Modell für weitere Kooperationen mit Stadtwerken in ganz Deutschland.“
Interessierte Landwirt*innen, die sich eine solche Nutzung ihrer Flächen vorstellen können, können sich gerne direkt unter presse@dew21.de an DEW21 oder an info@agrosolareurope.de wenden.
Auf dem Foto (v.l.n.r):
Stephan Stollenwerk, Leiter Technische Innovationen und Services bei DEW21, und Markus Haastert, Geschäftsführer der AgroSolar Europe GmbH.
DSW21 geht in Sachen Digitalisierung neue Wege: Alle rund 1.000 Bus- und Stadtbahn-Fahrer*innen haben ein persönliches Tablet bekommen. Das sorgt für einen noch besseren und schnelleren Informationsfluss – und zahlt auch auf den Aspekt der Nachhaltigkeit ein. Denn durch die eingesparten Ressourcen für die Papier-Produktion spart das Dortmunder Verkehrsunternehmen jährlich zwei Millionen Blatt Papier und mehr als 10 Tonnen CO2.
DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger dazu: „Die Digitalisierung hierzulande hat durch Corona einen deutlichen Schub bekommen. Auch in der Verkehrsbranche nimmt sie immer mehr Fahrt auf, was nicht zuletzt auch das Deutschland-Ticket zeigt. Das gibt’s nämlich ganz einfach und digital in Apps wie der von DSW21 zu kaufen. Und in solch dynamischen Zeiten müssen wir natürlich auch im Fahrdienst Schritt halten und unsere Kolleg*innen mit modernem Equipment ausstatten. Das erleichtert ihnen spürbar die Arbeit und macht uns als Unternehmen und Dienstleister für unsere Fahrgäste insgesamt noch besser.“
Wie diese Arbeitserleichterung in der Praxis aussieht, kann DSW21-Fahrer Martin Tourbier berichten, der kürzlich am Morgen vor seiner eigentlichen Schicht einen Anruf bekam. „Ein Kollege war über Nacht krank geworden, es wurde kurzfristig Ersatz gesucht“, erinnert sich der 44-Jährige. „Ich sehe mich als Teamplayer und bin in solchen Fällen bereit, auch mal spontan einzuspringen.“ Doch mit welchem Bus hätte der erkrankte Kollege welche Route wann fahren sollen? Früher hätte dies eine Recherche in Ringbuch-Ordnern und an den Aushängen am schwarzen Brett erfordert. Jetzt spielen ihm die Kollegen aus der Disposition im Handumdrehen alle Infos auf sein Tablet – neuer Dienstplan, Linienwege, Umleitungen und verlegte Haltestellen inklusive.
Gebündelter Informationsfluss
Diese Episode aus dem Arbeitsalltag beschreibt nur einen der vielen Vorteile, die aus dem Einsatz der Fahrer*innen-Tablets herrühren. Die Geräte helfen, Abläufe zu modernisieren, die vielen Informationen zu bündeln und sie den rund 1.000 Kolleg*innen im Fahrdienst schneller und passgenauer als zuvor bereitzustellen. Sie alle hat DSW21 in den vergangenen anderthalb Jahren mit einem eigenen Tablet ausgestattet und umfassend geschult. Da die umständliche Papierverwaltung mit Ausdrucken, Lochen, Einheften, Verteilen etc. wegfällt, werden tausende Arbeitsstunden im Jahr und viel Papier eingespart. So ist mehr Zeit für anderes und Ressourcen werden geschont.
„Die Umstellung von analog auf digital ist ein tiefgreifender Prozess. Natürlich gab es hier und da Vorbehalte. Am Ende überwiegen aber die vielen praktischen Vorteile, die für eine breite Akzeptanz gesorgt haben“, sagt Andreas Hibbeln, Digitalisierungsbeauftragter bei DSW21.
Werkstätten anbinden
Das Thema Digitalisierung ist damit jedoch noch lange nicht abgehakt. „Letztlich befinden wir uns mitten in einem Transformationsprozess“, so Hibbeln. Als nächstes sollen die Schnittstellen zu den Werkstätten, die ebenfalls ihre Prozessschritte digitalisiert haben, bedient und digital angebunden werden. „Schäden am Fahrzeug etwa können später übers Tablet direkt ins System eingegeben werden – und in der Werkstatt können diese Informationen schneller verarbeitet werden.“
Genutzt werden dürfen die Tablets, die speziell gegen Diebstahl und Missbrauch durch Dritte gesichert sind, natürlich nicht während der Fahrt – sondern nur davor und danach. Als Bonus stehen die Geräte auch für die private Nutzung zur Verfügung. „Dafür haben wir im Vorfeld gemeinsam mit dem Betriebsrat klare Verhaltensregeln aufgestellt“, betont Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb und Marketing bei DSW21.
Trumpf beim Recruiting
Und natürlich ist das Tablet auch beim Recruiting ein Faktor, wie DSW21-Personalleiter Tom Kintgen ganz unumwunden zugibt. „Es macht schon Eindruck, wenn wir in Bewerbungsgesprächen davon berichten. Schließlich ist das kein Standard in der Branche.“ Das Tablet werde als Zeichen der modernen Ausrichtung des Unternehmens wahrgenommen.
Die DSW21-Fahrer*innen Marion von Elling und Martin Tourbier mit den Tablets.
Eine gute Nachbarschaft kann ein Gefühl der Gemeinschaft und des Zusammenhalts schaffen. Das Wohnungsunternehmen Vonovia setzt seit jeher auf das Miteinander in den Dortmunder Quartieren. Deshalb lud Vonovia Bewohnerinnen und Bewohner am „Tag der Nachbarschaft“ ein, die Menschen in ihrer Umgebung besser kennenzulernen, neue Freundschaften zu knüpfen und das Miteinander zu feiern. Der Tag der Nachbarschaft ist eine jährliche Initiative der nebenan.de Stiftung zur Stärkung der Nachbarschaft. Vonovia organisierte in verschiedenen Dortmunder Quartieren zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen, um die Bedeutung guter Nachbarschaft hervorzuheben.
Musik, Spiel und kleine Präsente für die Stadtgesellschaft
Vom italienischen Hofkonzert über eine Tischtennispartie mit Kaffeeklatsch bis hin zur Verteilung von Blumenpräsenten für den eigenen Balkon – über die Stadt verteilt bot Vonovia in drei Quartieren vielfältige Veranstaltungen.
Das venezianische Gesangsduo „I Gondolieri“ begeisterte die Nachbarschaft mit ihren italienischen Klängen am Bahnhof Tierpark. Die gesamte Anwohnerschaft genoss das exklusive Hofkonzert und lauschte den Klängen des Duos freudig. Es wurde mitgesungen und getanzt – ein tolles Event, bei dem verschiedenen Kulturen und Generationen zusammenkommen.
Im Quartier Kirchlinde ging es sportlich und lecker zugleich her. Vonovia lud die Mieterinnen und Mieter vom Steinfurtweg zu Kaffeespezialitäten, Cookies und Muffins am Coffee Bike ein. Gestärkt ging es dann weiter zur Tischtennis-Partie an der im letzten Jahr neu installierten Tischtennis-Platte. Mieter Reinhard Seroka zieht ein positives Fazit: „Es hat mir sehr gut gefallen. Man kann die Menschen nur mit solchen Aktionen aus den Häusern rauslocken und zusammenbringen. Es war wie eine kleine Feedbackrunde zwischen Vonovia und den Menschen vor Ort.“ Seit 2013 lebt er in seiner heutigen Wohnung, in der er sich wohlfühlt: „Es ist sehr schön, hier zu wohnen. Auch wenn nicht Tag der Nachbarschaft ist, sage ich zu meinen Nachbarn: Komm, wir quatschen ein bisschen.“
Geschichten erzählen, Traditionen bewahren und Neues entdecken
Der 86-Jährige Gotthard Kindler freute sich besonders über die frischen Balkonblumen, die Vonovia an die Mieterinnen und Mieter verschenkte. „Es war ein wunderbarer Tag. Ich bekam von Vonovia Geranien und Petunien“, sagt der ehemalige Bergmann der Zeche Minister Stein. Mit den Blumen möchte er eine alte Lore in Brechten verschönern. „Diese Lore ist ein ganz besonderes Objekt für mich“, erklärt Herr Kindler, der mit 18 Jahren aus dem Schwarzwald nach Dortmund kam und 32 Jahre unter Tage arbeitete. Auf seine Zeit als Kumpel ist er bis heute stolz. Deshalb setzt er sich seit der Schließung der Zeche Minister Stein im Jahr 1987 dafür ein, dass die Erinnerung an die Kohle im Ruhrgebiet lebendig bleibt: „Ich trete in Seniorenheimen mit meiner Mundharmonika auf und erzähle meine Geschichten von früher. Wenn ich dann sehe, wie sich die Senioren freuen, freue ich mich auch.“
Nachbarschaft als Ort der Begegnung und Miteinanders
„Der „Tag der Nachbarschaft“ ist eine Initiative, die Menschen dazu ermutigt, mit ihren Nachbarn in Kontakt zu treten und die Nachbarschaft als Ort der Begegnung und des Miteinanders zu gestalten. Mit den diversen Aktionen in den Vonovia Quartieren wollen wir die Nachbarschaft als wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft würdigen und stärken“, sagt Ralf Peterhülseweh, Vonovia Regionalbereichsleiter Dortmund.
Jens Viefhues ist seit dem 1. Juli als neuer Geschäftsführer der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ) für das Ressort „Service und Netzsteuerung“ verantwortlich. Dieses umfasst neben dem Betrieb der Strom-, Gas- und Wassernetze sowie der Netzsteuerung auch den Bereich Lager und Werkstätten.
Er folgt auf René Kattein, der über 30 Jahre für das Unternehmen in leitender Stellung tätig war und in den Ruhestand gegangen ist.
Bis zu seinem Wechsel zu DONETZ leitete Jens Viefhues bei der Westnetz GmbH das Regionalzentrum Arnsberg. Der 45-jährige Diplom-Ingenieur hatte dort die Gesamtverantwortung in der Region für Planung, Bau, Betrieb und Entwicklung der Strom- und Gasnetze, der Straßenbeleuchtungen sowie der Breitbandnetze.
„Ich freue mich sehr auf meine neue berufliche Herausforderung bei der Dortmunder Netz GmbH“, so Jens Viefhues. „Als Netzbetreiber sind wir das Rückgrat der Energiewende vor Ort. Unsere Aufgabe ist es daher, unsere Netze schon jetzt so aufzustellen, dass sie auch zukünftigen Anforderungen gewachsen sind.“
Jens Viefhues kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Energiebranche zurückblicken: Nach seiner Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur und seinem Studium der Versorgungstechnik war er u.a. bei den Stadtwerken Hamm, bei Terranets BW in Stuttgart und seit 2010 bei der Westnetz GmbH tätig.
In Dortmund-Hörde haben die Auszubildenen Sören Reschke und Niklas Hafermann vom Vonovia Wohnumfeld Service die Vorgärten des Vonovia Bestands neu bepflanzt. An der Langen Hecke 60 zeigten die angehenden Gärtner ihr Können im Umgang mit Pflanzen und trugen mit der Aktion dazu bei, das Quartier nachhaltig zu verschönern. „Die selbständige Pflanzaktion unserer Auszubildenden war ein voller Erfolg. Wir hoffen, dass die Anwohnerinnen und Anwohner die neue Pflanzenpracht genießen“, sagt Gärtnermeister Alfred Fritsch.
Bei bestem Frühsommerwetter fand gestern im Hof der Unternehmensverbände Dortmund das 13. Westfälische Sommerfest der Dortmunder Wirtschaftsverbände statt. Zahlreiche Vertreter der Dortmunder Wirtschaft sowie zahlreiche geladene Gäste aus Politik, Behörden und Stadtgesellschaft verfolgten eine interessante und teilweise kontroverse Debatte zum Thema „Transformation im Ruhrgebiet – gelingt die Energiewende sicher und bezahlbar?“.
Paul Höller (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium NRW unterstützte ausdrücklich die Forderung der Wirtschaft nach einem wettbewerbsfähigen Industriestrompreis. Dieser müsse schnell kommen und den Unternehmen Planungssicherheit geben, sonst würden Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, prophezeite Dr. Andreas Denstorf, Geschäftsführer der Ernst Schad GmbH in Eving. Heike Heim, Vorstandsvorsitzende DSW 21, setzte klare Forderungen ab. Um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen sei es notwendig sowohl die erneuerbare Energien massiv auszubauen, als auch ausreichend Gaskraftwerke zu erstellen, die bei Dunkelflauten zur Verfügung stünden. Gleichzeitig werde bis 2030 eine Erweiterung des Netzausbaus um 13.000 Km benötigt. Dies entspreche der Gesamtlänge des bestehenden Autobahnnetzes. Frau Prof. Elberg, FH Dortmund, verwies darauf, dass Deutschland immer ein Energieimportland gewesen sei und dies auch zukünftig bleibe. Hierzu sei insbesondere in die Infrastruktur für LNG und grünen Wasserstoff zu investieren. Denn die Möglichkeit, ausreichend grünen Wasserstoff herzustellen, gibt es, bestätigt Dr. Arno Pfannschmidt, Vorstandsmitglied der thyssenkrupp nucera AG, mit Verweis auf die Wasserelektrolyse-Technologie seines Unternehmens. Wirtschaftlich sei dies aber nur durch den Einsatz von Sonnenenergie umzusetzen, z.B. im Nahen Osten, Afrika oder Australien.
Auf die Abschlussfrage des Moderators Peter Wulle, Redakteur der Ruhrnachrichten, ob die Energiewende denn gelinge, zeigten sich alle Teilnehmer verhalten optimistisch, es sei schwierig aber machbar.
Im Anschluss an die traditionelle Diskussion zu Beginn des Sommerfestes ließen die Teilnehmer den Abend bei einem pandemiegerechten Barbecue mit Live-Musik und interessanten Gesprächen ausklingen lassen.
Der Mieterbeirat hat die Starter-Sets für den diesjährigen Balkonblumenwettbewerb in Scharnhorst-Ost verteilt und der Ansturm war wie immer groß. Rund 240 Mieterinnen und Mieter haben sich ihre Blumen aus dem bienenfreundlichen Angebot ausgesucht: Studentenblume, Petunie, Ringelblume oder Fleißiges Lieschen gab es u. a. zur Auswahl. Jetzt heißt es: „Hegen und Pflegen“, denn wenn die Balkone im Sommer in voller Blüte stehen, wird eine Jury aus Mieterbeirat, Gartenfachbetrieb und DOGEWO21-Mitarbeiter*innen wieder einen Rundgang durch das Quartier machen und die zwanzig schönsten Balkone sichten und prämieren.
Nur noch wenige Wochen, dann geht es für die neuen Auszubildenden im Handwerk ins erste Lehrjahr. Damit alle zum Berufsstart am 1. August gut vorbereitet sind, hatte die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen die neuen Auszubildenden aller Gewerke am Dienstag (13.6.) zur Veranstaltung „Ihre Zukunft im Handwerk – Informationen rund um Ihre Ausbildung“ eingeladen. Rund 70 angehende Handwerker waren zum Teil in Begleitung ihrer Eltern in das Bildungszentrum des Handwerks an der Langen Reihe in Dortmund-Körne gekommen. KH-Geschäftsführer Volker Walters und Kreislehrlingswart Ulrich John begrüßten die Gäste sehr herzlich im Namen des Dortmunder und Lüner Handwerks. Anschließend stellten Birgit Rages von der Berufsbildungsabteilung der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und Justiziarin Ass. Svenja Hütter den Weg vom Ausbildungsstart bis zur Gesellenprüfung vor.
Wichtige Infos gab es auch von Stephan Hölter von der IKK classic, der zusammen mit zwei Auszubildenden seines Hauses gekommen war. Er hatte wertvolle Details zur gesetzlichen Kranken- und Sozialversicherung beim Ausbildungsbeginn zusammengestellt. Und von der Signal Iduna Versicherung, vertreten durch die beiden Auszubildenden Luke Newman und Kevin Picknik, wurden die besonderen Leistungen der Versicherung für Berufsstarter des Handwerks präsentiert. Als besonderes Highlight verloste die Versicherung unter allen teilnehmenden Azubis zweimal zwei BVB-Tickets. Nicht fehlen durften an diesem Tag auch die Informationen zur Berufsschule: Markus Vorspohl, Schulleiter des Fritz-Henßler-Berufskollegs der Stadt Dortmund berichtete den angehenden Auszubildenden, welche Anforderungen sie in der Berufsschule erwarten. Zum Abschluss konnten sich alle Anwesenden an den Infoständen und im Gespräch mit den Referenten individuell beraten lassen. Gleichzeitig lud die Kreishandwerkerschaft ihre Gäste zu einem zünftigen Grillen ein.
Dass Genossenschaft von Partizipation lebt, zeigte sich bei der diesjährigen Vertreterversammlung der Spar- und Bauverein eG. 103 der insgesamt 145 ehrenamtlichen Mitgliedervertreter folgten der Einladung, um mit Vorstand und Aufsichtsrat Bilanz zum vergangenen Geschäftsjahr zu ziehen.
Beständigkeit zeichnet sich ganz besonders auf der Baustelle ab: Trotz herausfordernder Marktbedingungen wurde weiter in die Schaffung neuen Wohnraums investiert und der Grundstein für 37 neue Wohnungen an der Zillestraße gelegt. Darüber hinaus investierte die Genossenschaft fast 38 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandhaltung seiner Bestände. Mit einer durchschnittliche Nettokaltmiete von 5,17 Euro/m² steht die Spar- und Bauverein eG auch weiterhin für bezahlbares Wohnen im Großraum Dortmund.
„Das Jahresergebnis spricht nicht nur für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung, sondern vor allem auch für die Beständigkeit unserer Genossenschaft“, betont Vorstandsvorsitzender Franz-Bernd Große-Wilde und fügt hinzu, „Dass wir auch in diesen herausfordernden Zeiten bezahlbaren Wohnraum anbieten können und eine nachhaltige Bestandsentwicklung vorantreiben können, ist einzig auf das Miteinander aller Beteiligten zurückzuführen“.
Das Geschäftsjahr schloss die Genossenschaft mit dem höchsten Jahresüberschuss seit ihrer Gründung vor 130 Jahren ab (5.711.847,37 Euro). Die Vertreterversammlung entlastete sowohl den Vorstand wie auch den Aufsichtsrat für seine Tätigkeit im Jahr 2022. Nach Beschluss der Mitgliedervertreter soll wieder eine Dividende in Höhe von 4 % ausgeschüttet werden. Weiterhin wird der Jahresüberschuss verwendet, um die klimagerechte Entwicklung der Gebäude voranzutreiben.
Unterstrichen wird die mitgliederorientierte Rechtsform auch durch die turnusmäßige Neuwahl von sechs der zwölf Aufsichtsratsmandate. Insgesamt 15 Mitglieder hatten sich um ein Mandat beworben. Wiedergewählt wurden Winfried Köhler, Cornelia Harnacke und Michael Langenkämper. Neu gewählt wurden Wiebke Claussen, Svenja Noltemeyer und Ella Kwiatkowska. Das große Interesse an einem Aufsichtsratsmandat zeugt von einer starken Mitgestaltungsstärke der Genossenschaft.
(v.l): Cornelia Harnacke, Winfried Köhler, Ella Kwiatkowska, Wiebke Claussen, Svenja Noltemeyer, Michael Langenkämper
Die ersten Mieter*innen der neu gebauten Dachgeschosswohnungen in Hörde und Renninghausen wurden von Helen Waltener und Tristan Neuser von DOGEWO21 traditionell mit Brot & Salz zum Einzug begrüßt. Die Wohnungen, die das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 durch Dachgeschossaufstockungen neu gebaut hat, sind fast alle bezogen: Zehn von vierzehn Wohnungen genau genommen, vier weitere Wohnungen mit 82 m2 Wohnfläche in Hörde werden im Herbst 2023 bezugsfertig sein. DOGEWO21 hat im Zuge der Maßnahme an den ursprünglich zweigeschossigen Bestandsgebäuden umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Alle Wohnungen sind energetisch modernisiert und mit Balkonen ausgestattet.
Bild: Erstmieter in Hörde: Offizielle Begrüßung mit Brot & Salz. (v. l.: Helen Waltener, Tristan Neuser (beide DOGEWO21), Lea Stanzmann (Mieterin) und Benedikt Kaubrügge (Mieter).
Die UEFA EURO 2024 wird in Dortmund immer sichtbarer. Mit der Vorstellung der neuen, in den fröhlichen EURO-Farben gestalteten Stadtbahn von DSW21 beginnt ein weiteres EURO-Kapitel in Dortmund. Denn am 14. Juni 2023 dauert es nur noch exakt ein Jahr, bis der erste Ball der EURO 2024 beim Eröffnungsspiel in München rollt. Dortmund mit seinen insgesamt sechs Spielen steigt am Samstag, 15.06.2024, ins Turnier ein. Im „BVB Stadion Dortmund“ werden vier Vorrundenpartien, ein Achtel- und ein Halbfinale ausgetragen. Damit hat Dortmund von allen NRW-Städten, die am Turnier teilnehmen (Düsseldorf, Köln, Gelsenkirchen) die meisten Spiele. Dies zeigt wieder einmal: Dortmund ist Fußballhauptstadt.
Kurze Wege für Fußballfans und Co.
Neben den Spielen wird es im gesamten Turnierzeitraum in der Stadt ein Fan-Festival geben. Dies teilt sich auf in die Fan-Zone im Westfalenpark mit Public Viewing auf einer 144 m² großen Videowand, Catering und Konzerten sowie Angeboten für Familien und das Football Village auf dem Friedensplatz. Hier werden Fans und Interessierte aus aller Welt unter zwei Magic Skies im Schatten die Spiele in lockerer Atmosphäre genießen können. Zudem wird ein Kulturprogramm vorbereitet, das bereits vor dem Turnier starten wird und Vorfreude bei den Dortmunder*innen aber auch weit darüber hinaus schüren soll. Alles erreichbar mit der Stadtbahn…
„In einem Jahr werden wir Gastgeber, Eventmetropole und Wohlfühlort für viele Fußallbegeisterte aus ganz Europa sein, auf die wir uns schon jetzt sehr freuen. Wir werden uns als Großstadt der Nachbarn und des Sports präsentieren. Die Vorbereitungen und Planungen dazu laufen bestens“, so Oberbürgermeister Thomas Westphal: „Da passt es doch, dass man mit dieser Stadtbahn ein optisches Signal der Vorfreude setzen kann und damit gleichzeitig die gute Mobilität in unserer Stadt betont, von der auch die Fans profitieren.“
Besucher*innen aus ganz Europa erwartet
Dortmund ist die Stadt der kurzen Wege, und die neue Stadtbahn ist ein weiterer Meilenstein, dies zu untermauern. „DSW21 ist seit vielen Jahrzehnten der Mobilitätspartner der Fußball-Fans in Dortmund. Das ist bei allen Heimspielen von Borussia Dortmund so. Das war bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 so – und das wird natürlich auch im kommenden Jahr bei der Europameisterschaft wieder so sein“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger. „Wir freuen uns auf die vielen Besucher*innen aus ganz Europa. Mit der EM-Bahn tragen wir diese Vorfreude jetzt ein Jahr lang in und durch die ganze Stadt.“
FOTO: Freuen sich über die Stadtbahn in UEFA EURO 2024 Optik (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Thomas Westphal, EURO-Botschafter Roman Weidenfeller, EURO-Beauftragter Martin Sauer, Verkehrsvorstand DSW 21, Ulrich Jaeger.
Dem Wohnungssektor kommt im Hinblick auf das Erreichen der Klimaziele eine wichtige Rolle zu. Mit Hilfe energetischer Modernisierungen macht sich das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO21 schon seit Jahren daran, die CO2-Bilanz des eigenen Wohnungsbestands zu reduzieren und so die eigene Klimabilanz zu verbessern.
Die derzeit laufende Großmaßnahme in Eving zahlt genau darauf ein. In der Märchensiedlung werden aktuell 51 Häuser mit 248 Wohnungen energetisch modernisiert. Das Wohnungsunternehmen investiert mehr als 7,7 Millionen Euro, davon entfallen allein 5,2 Millionen Euro auf CO2-reduzierende Maßnahmen.
Die Häuser im Dornröschenweg und an der Lüdinghauser Straße stammen aus den späten 20er- und z. T. aus den frühen 50er-Jahren. Um die Klimabilanz zu verbessern, werden sämtliche Fassaden, aber auch die Geschossdecken der nicht ausgebauten Dachgeschosse gedämmt. Zusätzlich erhalten die Wohnungen neue Fenster, ebenso die Treppenhäuser, deren Fenster nicht bereits bei früheren Sanierungen ausgetauscht wurden. Durch diese gezielten energetischen Maßnahmen wird die gesamte CO2-Reduzierung in diesem Quartier jährlich mehr als 290 Tonnen betragen. Umgerechnet auf den Quadratmeter werden nach Fertigstellung der Modernisierung etwa 16,5 kg CO2 eingespart.
„Das alles kommt natürlich auch der Wohnqualität unserer Mieter*innen zugute. Denn in Wohnungen mit einer weiter verbesserten Dämmung kann in Zukunft natürlich etwas weniger geheizt werden“, so Bauleiter Tim Haverkamp. Er betreut das in zwei Bauabschnitte untergliederte Großprojekt gemeinsam mit seinem Kollegen Tristan Neuser.
Erweiterung des Wohnkomforts durch Vorstellbalkone
Zusätzlich zur energetischen Modernisierung werden in dem Evinger Quartier auch rund 100 Balkontürme an die Häuser montiert. So erhalten die Mieter*innen erstmals 2 mal 3 Meter große Balkone, die die Wohnqualität noch einmal erhöhen. Hiervon ausgenommen sind lediglich, aufgrund baulicher Gegebenheiten, die Dachgeschosswohnungen. Im Rahmen der Arbeiten werden u. a. auch die Treppenhäuser und Hauseingänge saniert. Optisch wird das Projekt ein Hingucker, denn das Quartier erhält eine komplett neue, freundliche Farbgebung.
Nachdem in den vergangenen zwei Jahren bereits ein Teil der Häuser in der Lüdinghauser Straße modernisiert wurde, fiel im April der Startschuss für die aktuelle Großmodernisierung. „Zum Jahreswechsel wollen wir mit der Gebäudehülle inklusive der Balkone fertig sein“, erklärt Bauleiter Tristan Neuser den Zeitplan. „Die Außenflächen werden wir nach Abschluss aller Maßnahmen wiederherstellen, das steht dann noch für das erste Halbjahr 2024 an.“
Bildzeile: Setzen die energetische Großmaßnahme in Eving planmäßig um: DOGEWO21-Bauleiter Tristan Neuser (l.) und Tim Haverkamp.
Der Wert mancher Eigentumswohnungen in der Nordstadt hat sich innerhalb von fünf Jahren verdoppelt, bei Mehrfamilienhäusern stieg der Wert im selben Zeitraum teils um 30 Prozent – dies erfuhren die rund 200 Teilnehmer*innen beim großen Eigentümer*innenforum Nordstadt Anfang Juni. Damit wurden die Besucher*innen der Veranstaltung in ihrer hohen Investitionsbereitschaft bestätigt, die eine Befragung des Amts für Stadterneuerung unter den Eigentümer*innen von rund 3.500 Immobilien jüngst ergeben hat.
Ziel der Veranstaltung im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule war es, Eigentümer*innen mit aktuellen Herausforderungen nicht allein zu lassen: Material, Energie und Bauleistungen sind viel teurer geworden, fehlende Fachkräfte und Lieferengpässe erschweren Projekte. Hinzu kommen neue Aufgaben mit Blick auf den Klimawandel. Wie setzt man etwa die kommenden energetischen Vorgaben um und was ist künftig sinnvoll zur Anpassung an Starkregen und Hitze? Den hohen Bedarf an Beratung, Information und Austausch rund um diese Themen belegte der große Andrang der 200 Eigentümer*innen, die der persönlichen Einladung durch die Stadt gefolgt waren. Das Format des Eigentümer*innenforums bot auch im zwanzigsten Jahr seines Bestehens auf bewährte Weise Orientierung – mit Vorträgen und einem offenen Beratungsmarkt sowie Gelegenheit zur Vernetzung.
Nach der Eröffnung durch Planungsdezernent Stefan Szuggat legte Christian Hecker vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in seinem Vortrag dar, dass sich Investitionen in den Wohnungsbestand der Nordstadt lohnen. Er betonte die gewachsene Bedeutung der Nordstadt am Dortmunder Grundstücksmarkt. Allein in den letzten fünf Jahren haben sich die Werte einer beispielhaften Eigentumswohnung in der Nordstadt verdoppelt, die Werte entsprechender Mehrfamilienhäuser stiegen um 30 Prozent, und die Mieten um 35 Prozent.
Erik Vorwerk vom Amt für Stadterneuerung präsentierte die Ergebnisse einer Eigentümer*innenbefragung im Rahmen von vorbereitenden Untersuchungen für ein Sanierungsgebiet. Insgesamt wurden Daten zu 3.436 Objekten in der Nordstadt abgefragt. Die Gesamtquote ausgefüllter Befragungen lag bei gut 67 Prozent. Unter anderem zeigte sich, dass im Untersuchungsgebiet bereits viel investiert wurde, insbesondere in bauliche Instandsetzung, Fassadensanierung sowie energetische Verbesserung. Auch in Zukunft planen viele Eigentümer*innen demnach weitere Investitionen vor allem in diesen Bereichen.
Das Herzstück der Veranstaltung bildete der Beratungsmarkt mit mehr als 50 Expert*innen aus Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung sowie von unabhängigen Beratungsstellen. An den Ständen konnten Eigentümer*innen sich kostenlos informieren und untereinander austauschen. Insbesondere das Thema energetische Sanierung mit Berater*innen der Verbraucherzentrale NRW, des städtischen Dienstleistungszentrums für Energieeffizienz (DLZE) sowie der DEW21 war stark nachgefragt. Besucher*innen konnten unter anderem über den Express-Fernwärmecheck der DEW21 herausfinden, ob ihre Immobilie an das Fernwärmenetz angeschlossen werden kann. Auch die anderen Themen wie allgemeine Modernisierung, Hof- und Fassadengestaltung, Denkmalpflege, Klimafolgeanpassung, Vermietung und Bewirtschaftung, Finanzierung, Vermarktung und Vermittlung sowie Förderung von Nachbarschaft wurden bis weit in den Abend hinein rege nachgefragt.
Das Eigentümer*innenforum wird seit 2015 vom Immobilienteam des Quartiersmanagements Nordstadt organisiert. Das Immobilienteam ist Ansprechpartner bei allen Fragen von Eigentümer*innen zu ihren Vorhaben und Fördermöglichkeiten. Es ist zu erreichen unter immobilien@nordstadt-qm.de sowie telefonisch unter 0231 / 222 73 73.
Das Quartiersmanagement Nordstadt ist ein Projekt des Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt“. Es wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.
Mehrwegsysteme funktionieren bei Getränkeflaschen, warum nicht auch in der Logistik? Bislang war das Management von Paletten und Behältern sehr aufwendig. Das ändert sich mit der Software der „Logistikbude“ aus Dortmund, die diese Prozesse automatisiert und wirtschaftlich macht. Die webbasierte Lösung organisiert die Verfolgung eigener Ladungsträger und das Management der Tauschprozesse.
Belohnt wurde das Startup für diesen innovativen Ansatz mit dem „Rising Digital Award“, den das Dortmunder IT-Unternehmen Conciso jetzt zum zweiten Mal vergeben hat. „Die Lösung der Logistikbude ist effizient und gewinnbringend für die Kunden. Genau solche digitalen Lösungen zeichnen wir aus“, sagt Sebastian Neus, einer der Geschäftsführer bei Conciso. „Den Ausschlag für unsere Jury gab dabei nicht nur das beeindruckende Wissen der Gründer über Logistik und Materialflüsse, sondern auch die Fähigkeit, ihre Idee einer fachfremden Jury schlüssig und nachvollziehbar zu vermitteln.“
Dass sich das Startup mit Ladungsträgermanagement beschäftigt, ist kein Zufall: Das Team um Gründer Dr. Philipp Wrycza hatte zuvor am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik gearbeitet und in einem Projekt die Herausforderungen rund um die Europalette kennengelernt. „Für die Nachverfolgung und gegen den Schwund gab es bislang keine zeitgemäße Lösung, auch nicht für die vielen weiteren Mehrweg-Ladungsträger, die im Umlauf sind, zum Beispiel für Obst und Gemüse”, sagt Dr. Philipp Wrycza.
Logistikbude erhält nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 30.000 EUR, sondern wird zudem in den kommenden Monaten von Conciso bei der Weiterentwicklung des Unternehmens unterstützt – mit Coachings durch ihre erfahrenen Expert:innen und die Bereitstellung des Conciso-Workgardens für Meetings und Trainings.
In den Wochen vor der Preisverleihung hatte die Expertenjury aus der Dortmunder Wirtschaft und Wissenschaft mehr als 60 Bewerbungen unter die Lupe genommen und davon 15 Startups zu den Pitch Days nach Dortmund eingeladen. Dort konnten die Gründer:innen ihre Ideen präsentieren – alles businesstaugliche Ansätze aus Logistik, Datenanalyse, Kommunikation, oder AI, die aktuelle Technologien nutzerfreundlich umsetzen.
Könnte der Rising Digital Award sogar der Zündfunke für ein regionales Startup-Ökosystem sein? Friedrich-Wilhelm Corzilius, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, sieht hier eine Chance: “Ein Startup-Ökosystem kann nur funktionieren, wenn sich auch privatwirtschaftliche Unternehmen engagieren und die Zusammenarbeit mit Startups ernst nehmen und sie nicht als „nice-to-have“ ansehen. Nur so können etablierte Unternehmen über den Tellerrand blicken, gemeinsam Lösungen erarbeiten, sich auf dem aktuellen Stand der Technik halten und ihre eigenen Netzwerke stetig vergrößern.”
Auf dem Bild: Die Gewinner Dr. Philipp Wrycza und Jan Möller von Logistikbude
Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und des Bildungskreises Handwerk e.V. beglückwünschen Michelle Weßing zum Abschluss als Kauffrau für Büromanagement
Vor drei Jahren begann sie ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, jetzt bestand sie erfolgreich ihre letzte mündliche Prüfung: Michelle Weßing aus Lünen konnte am 20. Juni Blumen und Glückwünsche seitens der Geschäftsleitung der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen entgegennehmen. Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind und Volker Walters, der nicht nur Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, sondern auch Geschäftsführer des Bildungskreises Handwerk e.V. (BKH) ist, gratulierten persönlich zum Berufsabschluss. Am 1. Februar 2021 hatte die heute 26-jährige Absolventin ihre Ausbildung beim BKH gestartet und dafür bereits die Fachhochschulreife mitgebracht. Ihre nächste berufliche Position ist nun die Rezeption eines Dortmunder Seniorenheims. Die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und der Bildungskreis Handwerk eV bilden regelmäßig Kaufleute für Büromanagement aus.
Bildzeile: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Ausbildung: (v.l.) Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind, Michelle Weßing, BKH-Geschäftsführer Volker Walters.
Bei der alljährlichen Freisprechungsfeier des Gerüstbauerhandwerks in der alten Kaue im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer (HWK) Dortmund wurden 78 Auszubildende der Winter- und Sommergesellenprüfung aus ganz Deutschland freigesprochen. 76 Gerüstbauer und zwei Gerüstbauerinnen nahmen im feierlichen Rahmen ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse entgegen.
Bei einem stimmungsvollen Rahmenprogramm wurden die Junggesellen und Junggesellinnen im Handwerk im Beisein ihrer Familien, Freunde und geladenen Gästen mit drei Hammerschlägen (*) auf einer bühnenartigen Gerüstkonstruktion von Jörg Berger, Ehren-Bundesinnungsmeister für das Gerüstbauer-Handwerk, und Peter Kahl, Leiter des Bildungszentrums Hansemann, von ihren Pflichten als Handwerkslehrlinge entbunden.
Durch das bunte Programm führten Florian Pelmer, Gerüstbaumeister und Ausbilder, und BZH-Internatsleiter Marc Thomas. „The Voice“-Teilnehmer Guido Westermann rockte die alte Kaue und Beatboxer Kevin O’Neal sorgte für lautstarke Unterhaltung.
Arbeiten im Ausland & Auszeichnungen
Zwei Azubis berichteten von ihrer Teilnahme am internationalen Austauschprogramm Erasmus+. In Frankreich und Norwegen lernten sie ihren Beruf in einem anderen Land neu kennen.
Zudem wurden zwei Gesellen für ihre herausragenden Leistungen von der Dinser-Stiftung prämiert: Moritz Blumtritt aus Kronshagen in Schleswig-Holstein bekam als Bestgeselle einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Andre Simon Lenz aus Solingen erhielt den mit 250 Euro dotierten Sozialpreis für herausragendes soziales Engagement.
„Ein besonderer Dank geht an die Organisatoren der Veranstaltung, an unsere Partner und Sponsoren, die diese Feier in dieser Form möglich gemacht haben, sowie an die Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes für ihr Engagement in der Förderung der beruflichen Aus- und Fortbildung“, betonte BZH-Leiter Kahl.
*Drei Hammerschläge? Die Bedeutung…
Der erste Hammerschlag bedeutet, dass der Freigesprochene nun zu den Gesellen im Handwerk gehört. Der zweite Hammerschlag fordert dazu auf, die anderen Gesellen und Meister des jeweiligen Handwerks zu achten, damit Frieden und Eintracht zwischen den Handwerkern herrscht. Der dritte Hammerschlag mahnt den Gesellen zur Treue zum Handwerk und zu einer gewissenhaften Ausführung des Handwerks.
Kund*innen ehrlich beraten und ihnen erlebbaren Service anbieten: Als kommunaler Energieversorger ist sich die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) ihrer Verantwortung für die Menschen und für die Stadt bewusst. Bei DEW21 gibt es jetzt zwei neue Gesichter in Führungspositionen im Bereich Service und Beratung für Privatkund*innen: Linda Borowiak hat bereits ihre Ausbildung beim Energieversorger gemacht und seitdem Erfahrungen im Vertrieb von DEW21 gesammelt. Nun leitet sie das DEW21-Servicecenter und das Expresscenter in Dortmund sowie das DEW21 Kund*innenberatungsbüro in Herdecke. Thorsten Fischmann ist seit 2022 Teil der DEW21-Mannschaft, er verantwortet seit April den Kund*innenservice. „Dortmund ist eine Stadt mit viel Charakter und Identität, wir freuen uns auf unsere neuen Aufgaben und darauf, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam Lösungen für ihre Anliegen zu finden“, erklärt Linda Borowiak. DEW21 hat sich bewusst dafür entschieden, diesem Bereich eine hohe Priorität einzuräumen. Nicht nur die zuverlässige Energie- und Wasserversorgung, sondern auch der Beratungsauftrag steht bei DEW21 im Vordergrund. „Gerade in den turbulenten Zeiten der Energiekrise hat sich gezeigt, dass die Kund*innen umfangreiche Informationen benötigen“, ergänzt Thorsten Fischmann, „wir sind bei DEW21 auf allen Kanälen sehr gut besetzt und können qualitativ hochwertige Beratung leisten – das spüren auch unsere Kund*innen.“ Die Anfragen und das Beratungsaufkommen sind weiterhin hoch – in allen drei Beratungszentren zählt DEW21 jährlich 80.000 Besucher*innen. Kund*innen und Interessierte können auf unterschiedlichen Wegen mit dem Service- und Beratungs*kolleginnen in Kontakt treten: Persönlich vor Ort im DEW21-Servicecenter am Günter-Samtlebe-Platz, im Expresscenter an der Kleppingstraße, im Kund*innenberatungscenter in Herdecke, telefonisch unter 0231.22 22 2121 oder auch per E-Mail und im Onlinechat.
38 Absolventen der Winter- und Sommergesellenprüfung in den Gesellenstand erhoben / Jury bewertet beste Gesellenstücke / Sieger des diesjährigen Leistungswettbewerbs erhalten Prämien der Sparkasse Dortmund
Dass die Tischlerlehre nach wie vor zu den beliebtesten und kreativsten Ausbildungen im Handwerk gehört, stellte am Freitag (16.6.) die Freisprechungsfeier der Tischler-Innung Dortmund und Lünen unter Beweis. Von den insgesamt 42 Prüflingen der Wintergesellenprüfung 2022/2023 und der Sommergesellenprüfung 2023 konnten 38 Absolventen ihren Gesellenbrief entgegennehmen.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass erneut mehr als 90 Prozent der Auszubildenden in unserem Handwerk ihre Gesellenprüfung mit beachtlichem Erfolg bestanden haben“, lobte Obermeister Dirk Goebel die Freisprechungsteilnehmer in seiner Eröffnungsrede. In seinem Grußwort gratulierte anschließend Kreishandwerksmeister Christian Sprenger den anwesenden Gesellinnen und Gesellen zu ihrem Erfolg: „Sie haben vor drei Jahren die richtige Entscheidung getroffen. Das Handwerk ist in unserer Gesellschaft eine tragende Säule mit einer Million Handwerksbetrieben und 5,5 Millionen Beschäftigten. Wir sind die ‚Wirtschaftsmacht von nebenan‘ und Sie gehören ab sofort dazu.“
Als Festredner hatte die Innung Dortmunds Ersten Bürgermeister Norbert Schilff gewinnen können. Dieser überbrachte die Glückwünsche der Stadt und stellte die Bedeutung des Handwerks für die Stadt Dortmund und die Region in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, nicht ohne den Hinweis auf die künftigen Herausforderungen, die sich dem Handwerk als wichtigem Partner bei der Umsetzung der Energiewende stellen. Besondere Dankesworte aus Sicht eines Prüfungsteilnehmers gab es dann von Moritz-Josef Brocher, der bei dem Dortmunder Tischler-Betrieb Giese & Liebelt GmbH seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hatte.
Beste Auszubildende geehrt
Die traditionelle Freisprechung, in deren Rahmen die Zeugnisse und Gesellenbriefe ausgegeben wurden, lag dann in den bewährten Händen von Lehrlingswart Ulrich John. Gleichzeitig erfolgte die Ehrung der Prüfungsbesten, die ein Buchgeschenk der Innung und im Beisein von Geschäftsführer Markus Wölbert den Förderpreis der Firma Sperrholz Wölbert KG entgegennehmen konnten. Die drei Besten der Sommer- und Wintergesellenprüfung sind:
1. Platz: Tom Faulhaber, Ausbildungsbetrieb Giese & Liebelt GmbH, Dortmund
2. Platz: Mark Ansorg, Ausbildungsbetrieb: 3 form GmbH, Dortmund
3. Platz: Pia Bachtrup, Ausbildungsbetrieb: Giese & Liebelt GmbH, Dortmund
Kreative Leistungen im Wettbewerb „Die gute Form“
Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wurde die anschließende Übergabe der Auszeichnungen im diesjährigen Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form – Tischler gestalten ihr Gesellenstück“. Eine Fachjury hatte neun ausgewählte Gesellenstücke der Wintergesellenprüfung 2022/2023 und der Sommergesellenprüfung 2023 prämiert. Bewertet wurden die eingereichten Arbeiten nach den Kriterien Idee (Eigenständigkeit und Qualität der Idee), Form (Linienführungen, Gliederungen, Proportionen sowie Material- und Farbkomposition), Funktion (Nutzungsqualität, Handhabung und Ergonomie) sowie die werkgerechte Konstruktion. „Das handwerkliche Niveau war beeindruckend. Wir haben darum neben den drei Bestplatzierten in diesem Jahr allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Belobigung ausgesprochen“, so Obermeister Dirk Goebel. „Herzlichen Dank an alle, die ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt haben.“ Michael Rüschenschmidt, Kundenbetreuer Firmenkunden der Sparkasse Dortmund überreichte anschließend die von dem Geldinstitut ausgelobten Preisgelder.
Die Sieger des Wettbewerbs sind:
1. Platz: Alexander Irlbacher vom Betrieb Honikel GmbH, Dortmund
mit der Arbeit „Schreibtisch aus Birke mit Fronten im ‚Yokisagi‘-Stil; lackiert mit Natur-Holz-Effekt Lack“ verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro
2. Platz: Moritz-Josef Brocher vom Betrieb Giese & Liebelt GmbH, Dortmund
mit der Arbeit „Im Schatten der Ulme – Garderobe aus Ulme / MDF Anthrazit“
verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 150 Euro
3. Platz: David Rau vom Betrieb Innenausbau Krause & Co. GmbH
mit der Arbeit „Schreibtisch mit formverleimten Füßen“
verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 100 Euro
Der Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ zeichnet jedes Jahr exzellent gestaltete Gesellenstücke im Tischler- und Schreinerhandwerk aus. Die Innungsorganisationen des Tischlerhandwerks richten ihn zunächst auf Innungs-, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene aus.
Es war eine Premiere für das Friseurhandwerk der Region: Im Rahmen einer Feierstunde im Ausbildungszentrum des Handwerks in Dortmund-Körne hat die seit Juli fusionierte Friseur-Innung Dortmund Hagen Lünen erstmals ihre Auszubildenden freigesprochen. Insgesamt 37 junge Friseurinnen und Friseure, die die Wintergesellenprüfung 2022/2023 und die Sommergesellenprüfung 2023 bestanden hatten, wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wandte sich Kreishandwerksmeister Christian Sprenger mit einem Grußwort an die Absolventinnen und Absolventen und überbrachte die Glückwünsche der neuen Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen. „Das Handwerk, zu dem Sie ab heute als Gesellinnen und Gesellen gehören, steht jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Darum hört auch nach der Ausbildung das Lernen nicht auf“, so Sprenger. „Geben Sie jeden Tag 100 Prozent und bleiben Sie am Ball.“ Anschließend warf Obermeister Frank Kulig in seiner Rede einen Blick zurück in die Geschichte des Friseurhandwerks und der Berufsausbildung: „Vor Ihnen liegen heute – anders als noch vor hundert Jahren – vielfältige Karrierechancen. Machen Sie Ihre Ausbildung zur Grundlage eines erfolgreichen Berufslebens – herzlichen Glückwunsch im Namen des ganzen Friseurhandwerks.“
Ehrung der Prüfungsbesten
Dem schloss sich auch die stv. Obermeisterin Bärbel Nolzen an, die zusammen mit Vorstandmitglied Yalcin Ilbay die Bestenehrung vornahm. Prüfungsbeste ist Hannah Hanemann aus Dortmund. Stellvertretend für sie nahm Nicole Bielicki, Inhaberin des ausbildenden Salons „Makeover by Nicole“ die Ehrung nebst Blumenstrauß, Ehrenurkunde und 50-Euro-Gutschein des Friseurausstatters Tondeo entgegen. Gleichzeitig erhielt sie eine Auszeichnung als bester Ausbildungsbetrieb. Weitere Auszeichnungen für beste Prüfungsleistungen gingen an Michelle Lurse (Platz 2) vom Ausbildungsbetrieb Bildungskreis Handwerk e. V. in Dortmund und an Dilara Celik (Platz 3) vom Ausbildungsbetrieb Nergis Haarstudio in Hagen.
Für Beruf und Ehrenamt geworben
Schließlich wurden die Absolventinnen und Absolventen vom Obermeister der Innung in traditioneller Weise freigesprochen und erhielten aus den Händen von Lehrlingswartin Christiane Belz ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe. Zum Abschluss der Feier warb Cornelia Garneyer-Bergenthal als Kreislehrlingswartin und Vorstandsmitglied der Friseur-Innung dafür, dem Beruf des Friseurs treu zu bleiben und sich darüber hinaus auch ehrenamtlich zu engagieren: „Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen im Zusammenhang mit der Innung bei Fort- und Weiterbildungen geboten werden, um Ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter zu vertiefen. Wir stehen dabei an Ihrer Seite.“ Anschließend lud die Friseur-Innung Dortmund Hagen Lünen die Absolventinnen und Absolventen zu einem zünftigen Imbiss ein.
Acht Azubis der Fachhochschule Dortmund konnten sich jetzt über ihre Abschlusszeugnisse freuen. Alle bleiben als Beschäftigte oder als Duale Studierende mit der FH verbunden.
Kanzler Jochen Drescher, der die jungen Leute vor drei Jahren zum Ausbildungsstart begrüßt hatte, überreichte ihnen nicht nur die Zeugnisse, sondern überraschte sie auch mit Geschenkgutscheinen. Im Anschluss lud sie das FH-Ausbildungsteam zusammen mit den übrigen und neuen Azubis, die im August starten, zu einer sportlichen Runde Fußballgolf ein.
Persönlich gratulierte Kanzler Jochen Drescher (im Bild rechts) den anwesenden Azubis (vorne, von rechts) Margarita Popova und Felix Ehmke (jeweils Fachinformatiker*in Systemintegration), Phuong Anh Dang und Leonie Ringmann (jeweils Kauffrau für Büromanagement) sowie Max Schwengberg (Dualer Student Informatik).
Gekommen waren auch (von links) Mario Essig (Leiter des Ausbildungsteams) und Thomas Kendziorra (Kanzlervertreter und Leiter des Dezernats Ressourcen) sowie (hinten, von links) Laura Blonstein, Julia Huerkamp und Viviane Heß vom Ausbildungsmanagement.
Nicht vor Ort sein konnten die Azubis Amelie Flitsch (Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste), Min Son (Dualer Student Informatik) und Christina Zawodny (Fachinformatikerin Systemintegration).
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Eigentümerverbandes Haus & Grund Dortmund im Westfälischen Industrieklub wurde der Beirat entlastet und Gremiums-Mitglied Rolf Hahn mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.
Präsident und Geschäftsführung präsentieren Jahresbericht und -abschluss 2022
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen der Jahresbericht und der Jahresabschluss für 2022. Präsident Christian Oecking gab den Mitgliedern bei der Vorstellung des Berichts für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Einblick in die Arbeit des Verbandes und ging auf aktuelle politische Entwicklungen ein, die für viele private Hauseigentümer zu einer immer größeren Belastung werden. Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Bach und Geschäftsführer Dennis Soldmann berichteten über den Ausbau des Serviceangebots für die Mitglieder in Form von Seminaren, Webinaren, Energieberatungen sowie die Erweiterung der Online-Services, die unter www.haus-und-grund.com zu finden sind.
Dem Jahresbericht folgte die Präsentation des Jahresabschlusses 2022 durch Soldmann, der von einem wirtschaftlich sehr erfolgreichen Geschäftsjahr des Verbandes und insbesondere dessen Tochtergesellschaften berichten konnte. Präsident Oecking zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung und dankte den Mitarbeitern des Verbandes, Schatzmeister Heinz Urlichs sowie den beiden Rechnungsprüfern Uwe Samulewicz und Andreas König für ihren Einsatz. Beide Berichte wurden von den Mitgliedern einstimmig genehmigt und der Beirat des Verbandes anschließend
entlastet.
Wahl von Beiratsmitgliedern
Die Beiratsmitglieder Rolf Hahn und Propst Andreas Coersmeier standen satzungsgemäß nach vierjähriger Amtszeit zur Wiederwahl an. Hahn, der dem Verbandsbeirat seit 2006 angehörte, ließ sich aus Altersgründen nicht wieder zur Wahl aufstellen. Präsident Oecking dankte ihm für sein
Engagement für den Verband und verlieh ihm in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um das private Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum die Silberne Ehrennadel des Verbandes. Propst Coersmeier wurde von der Mitgliederversammlung für weitere vier Jahre wiedergewählt.
Ausblick auf Veranstaltung am 7. September 2023
Die öffentliche Veranstaltung mit einer prominenten Gastrednerin findet am 7. September im Westfälischen Industrieklub statt. „Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf einen ganz besonderen Gast. Die bekannte Journalistin und Medienunternehmerin Sabine Christiansen kommt an diesem Tag zu uns in den Westfälischen Industrieklub“, warf der Präsident von Haus & Grund Dortmund einen Blick in die Zukunft.
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Begrüßten die Teilnehmer der diesjährigen Mitgliederversammlung des Eigentümerverbandes Haus & Grund Dortmund im Westfälischen Industrieklub: Präsident Christian Oecking (Mitte) sowie die beiden Geschäftsführer Dr. Thomas Bach (rechts) und Dennis Soldmann (links).
Im Rahmen einer Feierstunde hat die Innung für Metall- und Kunststofftechnik Dortmund und Lünen die erfolgreichen Prüflinge der Sommergesellenprüfung 2023 geehrt. Insgesamt 10 Absolventen der Ausbildungsberufe Metallbauer, Metallbearbeiter, Feinwerkmechaniker und Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bekamen am 16. Juni im Sitzungszimmer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen ihre Zeugnisse überreicht. Innungsgeschäftsführer Volker Walters würdigte die Prüfungsleistungen der frischgebackenen Gesellen und überbrachte die herzlichen Glückwünsche der Innung und der Kreishandwerkerschaft. „Sie halten mit diesem Zeugnis den Schlüssel für Ihre Karriere in der Hand“, gab Obermeister DipI.-Ing. Christian Sprenger den jungen Handwerkern mit auf den Weg. „Im Handwerk lässt sich Karriere machen, denn Sie werden als Fachkräfte dringend gebraucht und viele Betriebe suchen in den kommenden Jahren Nachfolger. Bessere Chancen gibt es nirgendwo.“ Im Anschluss an die Zeugnisübergabe lud die Innung die erfolgreichen Prüflinge zu einem standesgemäßen Mittagessen ein.
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Die erfolgreichen Prüflinge der Sommergesellenprüfung 2023 der Innung für Metall- und Kunststofftechnik Dortmund und Lünen freuen sich gemeinsam Innungsgeschäftsführer Volker Walters (2. v. r.), Martin Grosch vom Leopold-Hoesch-Berufskolleg (3.v.r.) sowie Obermeister Christian Sprenger (4.v.r.)
Im Rahmen einer großen Feier im Ausbildungszentrum des Handwerks in Dortmund-Körne hat das Fahrzeuglackiererhandwerk am Freitag 90 Auszubildende der Winter- und Sommergesellenprüfung freigesprochen. Heinz-Bernd Raue, Vorsitzender des Fachverbands Lack- und Karosserietechnik Westfalen, begrüßte die rund 120 Gäste sehr herzlich. „Sie haben vor drei Jahren eine gute Entscheidung getroffen, Ihr Bestes gegeben und ihre Ziele erreicht“, so der Vorsitzende in seiner Ansprache. „Jetzt können Sie die Früchte Ihrer Mühe ernten, denn gut ausgebildete Fachkräfte werden gerade im Handwerk überall gebraucht. Herzlichen Glückwunsch!”
Ehrung für Prüfungsbeste
Nach der feierlichen Freisprechung übergaben Heinz-Bernd Raue, der Ausbildungsbeauftragte Karsten Zimmer, Julia Bröker von der Handwerkskammer Münster und Verbandsgeschäftsführer Volker Walters die Zeugnisse an die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen. Eine ganz besondere Ehrung bekamen anschließend die anwesenden Prüfungsbesten des Fahrzeuglackiererhandwerks.
Die anwesenden Prüfungsbesten erhielten neben einer Urkunde aus den Händen des Vorsitzenden Heinz-Bernd Raue als Geschenk des Fachverbands einen Tankgutschein und einen 300-Euro-Gutschein für eine zweitägige Hochvolt-Schulung. Auch von der Krankenversicherung des Handwerks, der IKK classic, gab es ein Präsent.
„Wir im Handwerk stehen durch Klimawandel und Mobilitätswende in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen beim Umbau unserer Gesellschaft”, hob Volker Walters, Geschäftsführer des Fachverbands Lack- und Karosserietechnik Westfalen, in seinem Schlusswort hervor. „Das erfordert von jedem von Ihnen, sich weiter fortzubilden und sich zu engagieren. Wir als Fachverband stehen dabei an Ihrer Seite.” Anschließend lud der Geschäftsführer die Anwesenden zu einem Imbiss und kühlen Getränken auf der Dachterrasse des Ausbildungszentrums ein.
Zehn Standorte im Ruhrgebiet, 270 Beschäftigte und fünf Fahrzeugmarken – kaum ein Dortmunder Autohaus kann auf eine so erfolgreiche Entwicklung zurückschauen wie die Motor Center Heinen GmbH mit Hauptsitz in der Hermannstraße in Dortmund-Hörde. Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte wurde vor 60 Jahren, im Jahr 1963, in Dortmund-Dorstfeld gelegt. Mit einer Kiste Werkzeug, einer gebrauchten Schreibmaschine und etwas Büromaterial starteten die Firmengründer Matthias Heinen und Edeltraud Recke (ehemals Giuliani) mit dem Verkauf und der Wartung von Peugeot-Fahrzeugen. „Sechs Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit in unserem Handwerk sind eine beachtliche Leistung, die eine besondere Würdigung verdient”, lobte Christoph Haumann, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen, der anlässlich des Jubiläums zusammen mit KH-Geschäftsführer Volker Walters nach Holzwickede gekommen war. „Sie sind mit Ihrer Geschichte und Ihrem Engagement ein gutes Beispiel für die Zuverlässigkeit, Flexibilität und Kundennähe, die man in unserem Handwerk braucht.” Zusammen mit den Glückwünschen aller Innungsbetriebe überreichte der Obermeister eine Ehrenurkunde des Handwerks zum 60-jährigen Bestehen an die heutigen Geschäftsführer Ralf und Andreas Giuliani.
Schon früh mit Weitblick gelenkt
Die Geschichte des Autohauses Heinen ist eine Dortmunder Erfolgsgeschichte. Schon drei Jahre nach seiner Gründung siedelte das Unternehmen 1966 – mit dem Beginn des Strukturwandels im Ruhrgebiet – auf das brachliegende Gelände der stillgelegten Zeche Dorstfeld (Schacht 2/3) an der Wittener Straße um. Die ehemalige Lampenstube und Waschkaue dienten als Büro und Werkstatt. Mit seinem persönlichen Service machte sich das junge Unternehmen als Peugeot-Niederlassung von Anfang an einen guten Namen bei seinen Kunden. Gerade in diesen frühen Jahren lenkte die 2018 verstorbene Unternehmensgründerin Edeltraud Recke, Mutter der beiden heutigen Geschäftsführer Andreas und Ralf Giuliani, das Unternehmen mit großem Weitblick. Mit starkem persönlichem Engagement setzte sie sich in der klassischen Männer-Domäne des Kfz-Handwerks durch und prägte das Familienunternehmen mehr als 50 Jahre lang.
Im Schnitt alle zwei Jahre ein neuer Standort
Der Betrieb wuchs mit den Jahren beachtlich – ab 2000 im Schnitt alle zwei Jahre um einen neuen Standort. 2001 wurde das Motor Center Heinen auch in Dortmund-Hörde ansässig und machte seine neue Immobilie dort zum Haupthaus. Auch in Dorstfeld wurde in dieser Zeit umgezogen. 2002 wechselte „Honda Heinen” dort von der Wittener Str. ins Kortental 77 in ein moderneres Gebäude, in dem die Geschäftsleitung erstmals das Prinzip des Autohauses als „Erlebnisgalerie“ umsetzte. Im März 2003 schließlich überschritt die Motor Center Heinen GmbH mit einem neuen Standort in Bergkamen erstmals die Stadtgrenzen von Dortmund. Fünf Jahre später, im Jahr 2008, wurde in Essen der vierte Betrieb feierlich eröffnet. In den nächsten Jahren folgten dann Dependancen in Bochum (2009), ein Doppel-Standort in Holzwickede am Dortmunder Flughafen (2012), in Werne (2020) und Kamen (2021). Die vorerst letzte Erweiterung war 2022 die Übernahme von gleich zwei Autohäusern in Menden und Hagen.
Das Vertrauen von fünf Marken
Mit den Filialen wuchs auch die Palette der Fahrzeugmarken der Motor Center Heinen GmbH. Schon 1980 hatte man erstmals das Fabrikat gewechselt. Aus der Peugeot-Vertretung wurde eine Honda-Niederlassung – eine Marke, die bis heute eng mit der Motor Center Heinen GmbH verbunden ist. 2011 wurde das Unternehmen auch Vertragshändler für Suzuki-Pkw in Dortmund-Hörde und Bochum. 2012 präsentierte sich Heinen darüber hinaus in der Holzwickeder Filiale neben Suzuki erstmals auch mit der neuen Marke SEAT. Und im September 2013 wurde das Motor Center Heinen auch KIA-Händler an den Standorten Dortmund-Hörde, Holzwickede und Essen. Besonders exklusiv ging es 2019 zu, als Heinen an seinen beiden SEAT-Standorten Holzwickede und Bergkamen auch CUPRA- Partner wurde. In Holzwickede entstand dazu eigens ein Anbau mit zusätzlicher Ausstellungsfläche, um zukünftig die Produkte der Performance-Marke noch besser ins rechte Licht setzen zu können. Um den mit der Zeit gehobenen Ansprüchen der kooperierenden Hersteller und auch der Kunden gerecht werden zu können, investierte das Kfz-Unternehmen 2018 und 2019 an allen Standorten in erhebliche Umbauten und Erweiterungen. Ausstellungsräume, Fassaden und Werkstätten wurden modernisiert, um den Kunden weiterhin den bestmöglichen Service bieten zu können. Jüngstes Prunkstück ist der im Juni 2023 fertig gestellte Umbau des Standorts Bergkamen zum Seat- und Cupra-Store. Insgesamt fünf Marken – Honda, Seat, Kia, Suzuki und Cupra – sind heute Partner der Motor Center Heinen GmbH. Eine Vielfalt, die Kunden zu schätzen wissen. Darüber hinaus ist der Name „Motor Center Heinen” bis heute fest verbunden mit einem hohen Service- und Qualitätsversprechen, der in dem Firmengrundsatz „Service von Mensch zu Mensch” auch nach 60 Jahren weiterlebt und auch in Zukunft zu Philosophie des Unternehmens gehören wird.
Bildzeile: Gratulation zum Jubiläum mit (v.l.) Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Volker Walters, Geschäftsführer der Motor Center Heinen GmbH Andreas Giuliani und Ralf Giuliani, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen Christoph Haumann.
Mit zwei neuen Führungskräften komplettiert die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) ihre Leitungsebene.
Der Personalmanager Olaf Borninghoff (rechts) hat die Leitung des Fachbereichs HR/Human Relationship übernommen. Der gebürtige Essener studierte nach der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit den Schwerpunkten Personalwesen, Marketing und Unternehmensrecht an der Universität Duisburg-Essen. Nach einer studienbegleitenden Traineeausbildung arbeitet er im Personalmanagement in verschiedenen Branchen von der Automobilzuliefererindustrie über die Gefahrstoff-Logistik bis zuletzt siebeneinhalb Jahre in der Energiebranche – und war dabei in allen Facetten des Personalwesens zuhause. Seit 2009 ist Olaf Borninghoff dabei in leitenden Positionen tätig.
„Die Anforderungen an einen kommunalen Energieversorger verändern sich enorm, insbesondere mit Blick auf den zunehmenden Fach- und Arbeitskräftemangel. Ich freue mich darauf, diese Herausforderungen gemeinsam mit meinen neuen Kolleg*innen anzugehen und unsere Attraktivität als Arbeitgeber auch in diesen ereignisreichen Zeiten zu stärken“, so Olaf Borninghoff.
Auch der Bereich C/Controlling bei DEW21 hat mit Lars Aufderheide (links) eine neue Leitung. Der gelernte Industriekaufmann absolvierte ein berufsbegleitendes Wirtschaftsstudium mit dem Schwerpunkt General Management. Anschließend übernahm er verschiedene Führungspositionen im E.ON-Konzern als auch zuletzt bei Enervie, wo er zudem als Geschäftsführer der Kraftwerksverwaltungsgesellschaft Herdecke mbH tätig war. Während seiner über 25-jährigen beruflichen Laufbahn in der Energiebranche arbeitete er darüber hinaus erfolgreich in verschiedenen konzernweiten Optimierungs- und Sonderprojekten mit.
„Die Dynamik in der Energiewirtschaft hat gerade in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ein effektives Controlling unter Berücksichtigung neuer Technologien und Methoden als auch ein adäquates Risikomanagement sind dabei essentiell, um den aktuellen wie zukünftigen unternehmerischen Herausforderungen gerecht werden zu können. DEW21 ist hier bereits gut aufgestellt und ich freue mich gemeinsam mit meinen neuen Kolleg*innen diese Bereiche auch weiterhin kontinuierlich weiterzuentwickeln“.
Dortmunder Eisenbahn und Container Terminal Dortmund luden zur Entdeckungsreise am Tag der Logistik
Am deutschlandweiten Tag der Logistik luden die Dortmunder Eisenbahn GmbH (DE), ein Unternehmen der Captrain-Deutschland Gruppe, sowie die Dortmunder Hafen AG und das Container Terminal Dortmund zur Eisenbahnrundfahrt ein. Eine Gruppe aus Vertretern der lokalen Wirtschaft, Studierenden und Interessierten erkundete gemeinsam das Container Terminal und das IKEA-Betriebsgelände von der Schiene aus. Während der Fahrt stellten sich die Unternehmen vor und beantworteten alle Fragen rund um das Thema Schienenlogistik.
Ein spannendes Programm zum Tag der Logistik erwartete die Teilnehmer*innen im Dortmunder Hafen. Bei der Fahrt im Schienenbus informierten sich die Gäste über das Terminal, die Eisenbahn, ihre Verkehrswege und Umschlagsplätze. Los ging es um 11:00 Uhr im Containerterminal 2 in der Franz-Schlüter-Straße. Nach der Begrüßung durch die DE-Geschäftsführung stellten Alexandra Reinbach, Prokuristin der Dortmunder Hafen AG und Robert Stirner, Prokurist des Container Terminal Dortmunds den Hafen und das Terminal vor. Jan Läzer, Geschäftsführer der DE und Thorsten Dresp, Leiter des operativen Geschäfts präsentierten die Dortmunder Eisenbahn, während die Gruppe durch Dortmund-Obereving fuhr.
Nach der Ankunft auf dem Betriebsgelände eines großen Möbelherstellers informierte Robert Stirner über die Herausforderungen an die Verkehrsträger in der Supply Chain der Konsumgüter-Distribution und beantwortete die Fragen der Gäste. Auf dem Rückweg zum Containerterminal erläuterten Jan Läzer und Thorsten Dresp die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Dortmunder Eisenbahn und in der Captrain Deutschland Gruppe. So bildet die Dortmunder Eisenbahn GmbH als starker Arbeitgeber in der Region, Eisenbahner*innen im Betriebsdienst, Elektriker*innen und Industriemechaniker*innen aus und heißt auch Quereinsteiger*innen willkommen.
„Die Dortmunder Eisenbahn stellt gemeinsam mit ihren Partnern die Weichen für innovative Logistiklösungen im Ruhrgebiet. Der Schienengüterverkehr ist stark, leistungsfähig und zudem der grünste aller Verkehrsträger. Egal mit welcher Antriebsart: der Schienentransport benötigt nur etwa 1/5 der Energie des Transports auf der Straße. Mit unseren neuen Zweikraftlokomotiven gestalten wir die Lieferketten unserer Kunden noch flexibler und ökologisch nachhaltiger, bis in die Werkshalle hinein“, so Jan Läzer, Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn.