53-jähriger Obdachloser konnte das Gebäude rechtzeitig verlassen

Einsatz für die Feuerwehr Dortmund an leerstehendem Fachwerkhaus in Mengede

Brandschützer vor dem einsturzgefährdeten Gebäude. Foto: Feuerwehr Dortmund

Feuerwehr und Rettungsdienst Dortmund wurden am heutigen Donnerstag gegen 5.30 Uhr (23. Juni 2022) in den Stadtteil Mengede alarmiert. In der Freihofstraße brannte es in einem unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhaus. Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die alarmierten Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung über dem Ortsteil erkennen. Bei Eintreffen der ersten Brandschützer schlugen bereits Flammen aus den Fenstern beider Etagen und dem Dachgeschoss. Ein wohnungsloser 53-jähriger Mann hatte sich seit längerer Zeit in dem leerstehenden Gebäude aufgehalten.

Brand unter Kontrolle – die letzten Glutnester werden noch abgelöscht

Aufgrund der Einsturzgefahr wurden keine Einsatzkräfte ins Gebäude geschickt.
Aufgrund der Einsturzgefahr wurden keine Einsatzkräfte ins Gebäude geschickt. Foto: Feuerwehr Dortmund

Durch die akustischen Signalanlagen der Feuerwehrfahrzeuge sei der Mann geweckt worden und habe das brennende Gebäude unverletzt verlassen können. Zum Glück habe er sich in einem noch nicht von Flammen und Rauch betroffenen Teil des Gebäudes aufgehalten, berichtet die Dortmunder Feuerwehr.

Somit konnten sich die Einsatzkräfte auf das Löschen des ausgedehnten Brandes von außen konzentrieren. Über zwei Drehleitern wurden die Dachziegel entfernt und der Dachstuhl massiv mit Wenderohren abgelöscht. Von zwei Außenseiten agierten mehrere Trupps mit Strahlrohren durch die Fenster.

Aufgrund der akuten Einsturzgefahr verzichtete der Einsatzleiter darauf, Brandschützer im Gebäude einzusetzen. Das vormals unter dem Namen „Cafe Chaos“ bekannte Fachwerkhaus war schon längere Zeit als baufällig eingestuft.

Nachdem das Feuer durch die Einsatzkräfte der Feuerwachen 9 (Mengede), 5 (Marten), und 2 (Eving), sowie des Löschzuges 22 (Mengede) der Freiwilligen Feuerwehr unter Kontrolle gebracht wurde, wird es einige Zeit dauern bis auch die letzten Glutnester unschädlich gemacht werden können. Im Anschluss an die Maßnahmen der Feuerwehr wird die Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

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