Eine plakative Botschaft: „STOP RACISM!“ auf 500 Quadratmetern Fläche über dem Hauptbahnhof Dortmund

Auf 500 Quadratmetern hat Gerüstbau Bönninger seine Botschaft deutlich gemacht.
Das Großflächenplakat ist ein echter Hingucker – und für manche auch ein Aufreger. Das Unternehmen freut es.

Es kann gar nicht groß genug geschrieben werden. 500 Quadratmeter sind jedoch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. So groß ist nämlich das Plakat der Bönninger Gerüstbau über dem Hauptbahnhof in Dortmund. Die Botschaft: „STOP RACISM“.

Das multikulturelle Team des Unternehmens fungiert als Plakatmotiv

Auf 500 Quadratmetern hat Gerüstbau Bönninger seine Botschaft deutlich gemacht.
Auf 500 Quadratmetern hat Gerüstbau Bönninger seine Botschaft deutlich gemacht. Fotos: Firma

Für den Familienbetrieb gab es noch nie einen Grund, auf Herkunft, Geschlecht, Aussehen oder Orientierungen zu achten. Wer anpacken kann ist dort herzlich willkommen.

„Leider ist dies jedoch noch nicht der Regelfall. Auch in der heutigen Zeit ist die Gesellschaft geprägt von Rassismus und Diskriminierung. Viel zu oft werden die Augen verschlossen und es wird weggesehen, statt eingegriffen“, betont Handwerksmeister Christian Bönninger.

Das Riesenplakat, direkt am Dortmunder Hauptbahnhof soll Augen öffnen und auch Aufmerksamkeit auf  das Thema Gleichberechtigung lenken. „Deshalb ist unser Team, wie auf dem Bild erkennbar, schon immer multikulturell“, so Bönninger.

Großbanner wurde möglichst umweltneutral hergestellt – Ausgleich in einem Waldschutzprojekt

Auch der Umweltschutz liegt dem Gerüstbauer am Herzen: Daher wurde das Plakat in Zusammenarbeit mit der Nature Office GmbH im Rahmen eines Waldschutz & Waldökologie-Projekts hergestellt. Die angefallene Emissionsmenge von 0,58 Tonnen CO2 wurde durch ein anerkanntes Klimaschutzprojekt ausgeglichen.

Die CO2-Bindung wird durch das Waldschutzprojekt Jari/Amapa in Brasilien gewährleistet. Durch den Schutz der Waldbestände hilft das Projekt, die vielfältige Fauna zu bewahren. Darüber hinaus ist es ein wichtiger Faktor für den Erhalt lokaler Wasserressourcen, berichtet Bönninger. Von diesem Projekt profitieren über 130 Familien.

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Kommentare

  1. Tom

    Hallo Nordstadtblogger,

    bei der Gelegenheit, wisst ihr was aus dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der DB wird ? Ein Gerüst steht da ja schon eine Ewigkeit ? Ursprünglich war wohl ein Hotel geplant. Was passiert jetzt dort ? Danke !

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