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Die Katholiken feiern an Fronleichnam: Eine Prozession aller sechs Gemeinden und Missionen durch die Nordstadt

Das Pastoralteam der katholischen Kirchen in der Nordstadt. Foto: Dietmar Wäsche

Das Pastoralteam der katholischen Kirchen in der Nordstadt bereitet sich auf Donnerstag vor. Foto: Dietmar Wäsche

Am Donnerstag, den 4. Juni 2015,  gibt es wieder eine gemeinsame Fronleichnamsprozession aller sechs Nordstadt-Gemeinden der katholischen Kirche. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in St. Aposteln.

Prozession von St. Aposteln nach St. Joseph

Danach, ca. 10.50 Uhr, beginnt die Prozession durch die Nordstadt. Folgender Weg ist geplant: Clemens-Veltum-Straße, Feldherrnstraße, Westerbleichstraße – Station in St. Michael – dann durch den Dietrich-Keuning-Park, Leopoldstraße, Priorstraße, dann Ankunft in St. Joseph.

In der Kirche  auf der Münsterstraße schließen die Katholiken den Gottesdienst ab. Dann sind alle Interessierten zu Getränken und Suppe, Kaffee und Kuchen eingeladen.

„Wir feiern diesen Tag wieder zusammen mit allen sechs Gemeinden der Dortmunder Nordstadt und mit den Missionen und ausländischen Gruppen an unseren Kirchen“, betont Pfarrer Ansgar Schocke. „Zudem hat Pfarrer Lohoff am 2. Juni sein 25. Priesterjubiläum, das wir alle zusammen am Fronleichnamstag feiern werden.“

Stichwort: Was ist Fronleichnam?

Für die katholische Kirche ist Fronleichnam ein Hochfest, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Der Name leitet sich ab von den althochdeutschen Worten „fron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „Leib“.

Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten wird das „Fest des Leibes und Blutes Christi“ begangen. Der Donnerstag als Termin des Festes steht in Verbindung mit Gründonnerstag, an dem der Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl gedacht wird.

Brot und Wein werden in der Eucharistie zu Leib und Blut Jesu Christi gewandelt. Bei der Fronleichnamsprozession wird somit Jesus Christus in der Gestalt des gewandelten Brotes in einer kostbaren Monstranz durch die Straßen und Felder getragen zum Segen für die Welt.

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