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Der Jugendförderkreis Dortmund e.V. steht im Finale des Deichmann-Förderpreises für Integration: Preisgeld ist sicher

In der Mallinckrodtstraße in der Nordstadt ist das „JFK“. Foto: Dietmar Wäsche

Der Jugendförderkreis Dortmund e.V. („JFK“) ist für das bundesweite Finale des Deichmann-Förderpreises für Integration nominiert worden. Der Verein hilft Schülern beim Erlangen höherer Schulabschlüsse.

„JFK“ aus der Nordstadt kann sich auf mindestens 5.000 Euro freuen

Die genaue Platzierung wird am 5. November 2014 bei der Preisverleihung in Düsseldorf bekannt gegeben. Der Jugendförderpreis e.V. ist in jedem Fall unter den drei Top-Platzierten in der Kategorie „Berufliche Förderung durch Vereine, öffentliche Initiativen und kirchliche Organisationen“.

Der Förderpreis wird seit 2005 verliehen und ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Es gibt drei Kategorien und einen Sonderpreis. Dem „JFK“ sind damit mindestens 5.000 Euro sicher – so viel gäbe es bei Platz 3. Platz 2 ist mit 8.000 Euro, Platz 1 sogar mit 15.000 Euro dotiert.

 Moderatorin Nazan Eckes ist Schirmherrin des Förderpreises für Integration

Die Moderatorin Nazan Eckes (38) übernimmt auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft des Deichmann-Förderpreises für Integration. Initiator ist Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates von Europas größtem Schuheinzelhändler, selbst.

Er verleiht die Preise persönlich in drei Kategorien: Der Jugendförderkreis e.V. wird in der Rubrik „Vereine und öffentliche Initiativen“ für sein vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Neben Vereinen, die Benachteiligte fördern, werden auch Unternehmen sowie Schulen geehrt.

Spaß am Lernen: Jugendförderpreis packt seit 1978 in der Nordstadt an

Seit 1978 hilft der Jugendförderkreis Dortmund e.V. Jugendlichen aus dem Problembezirk Nordstadt einen höheren Schulabschluss zu erreichen.  Dazu bietet er eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung sowie Nachhilfe an. „In erster Linie soll den Schülern jedoch der Spaß am Lernen vermittelt werden“, so Henning Derks, erster Vorsitzender des Vereins.

Pro Jahr nehmen rund 150 Jugendliche an dem Projekt teil – 95 Prozent mit Migrationshintergrund. Betreut werden sie von Studenten der TU und FH Dortmund, die zum Teil selbst ausländische Wurzeln aufweisen oder als Schüler den Jugendförderkreis besucht haben. Sie kennen die Nöte der Heranwachsenden und versuchen sie in allen Lebenslagen zu unterstützen.

„Der Verein ebnet den benachteiligten Jugendlichen den Weg ins Berufsleben. Ein Ansatz, der ganz im Sinne des Förderpreises ist und die Jury daher überzeugt hat“, begründete das Gremium die Entscheidung, den Jugendförderkreis Dortmund e.V. auszuzeichnen.

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