Studie des F.A.Z.-Instituts sieht Dortmunder Klinik bundesweit auf Platz 1

Das St. Johannes Hospital Dortmund ist Deutschlands bestes Krankenhaus seiner Größe

Für das Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ wurden Daten von über 1.659 Kliniken in Deutschland systematisch ausgewertet.
Für das Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ wurden Daten von über 1.659 Kliniken systematisch ausgewertet. Foto: JOHO

Das St. Johannes Hospital Dortmund ist nach einer Studie des F.A.Z.-Instituts Deutschlands bestes Krankenhaus in der Kategorie 500 bis unter 800 Betten. Die aktuelle Studie über Deutschlands Krankenhauslandschaft führt dabei die zwei wesentlichen Bewertungsstränge zusammen: Die fachliche Bewertung, die die medizinisch und pflegerische Kompetenzen in den Fokus rückt auf der einen Seite und die Bewertung durch die Patient:innen selbst, die auch weiche und emotionale Kriterien berücksichtigt auf der anderen Seite.

Studie bewertet systematisch 1659 Kliniken in Deutschland

Für das Zertifikat „Deutschlands beste Krankenhäuser“ wurden Daten von über 1.659 Kliniken in Deutschland systematisch ausgewertet. Datenbasis waren die Qualitätsberichte der Krankenhäuser aus dem aktuellsten Berichtsjahr 2020 sowie ein Social Listening und gezieltes Monitoring der beiden Bewertungsportale „Weisse Liste“ und „Klinikbewertungen.de“.

Die Patientenbewertungen auf den beiden Portalen fließen zu 50 Prozent in die Gesamtbewertung der Kliniken ein. An der Spitze der Rangliste stehen dann in der jeweiligen Größenkategorie die Kliniken, die aus emotionaler und sachlicher Sicht mit ihrem Gesamtangebot überzeugen können, erklärt das F.A.Z.-Institut in seiner Veröffentlichung zu den Studienergebnissen.

Wissenschaftlich begleitet hat die Studie Arne Westermann, Professor für Communications & Marketing an der International School of Management in Dortmund.

Positive Bewertungen durch Patient:innen ein besonderer Grund zur Freude

Prof. Dr. Markus Kohlhaas ist ärztlicher Direktor im St. Johannes Hospital.
Prof. Dr. Markus Kohlhaas ist ärztlicher Direktor im St. Johannes Hospital. Foto: Rene Siciliano

Klar, freuen wir uns über diese Auszeichnung“, erklärt Prof. Dr. Markus Kohlhaas, ärztlicher Direktor im St. Johannes Hospital.

„Dabei ist es besonders schön, dass unsere Patientinnen und Patienten uns so positiv bewerten. Denn schließlich machen wir unsere Arbeit ja für die Menschen, die in unser Haus kommen. Und es ist einfach toll, wenn das Engagement, das wir alle hier 24 Stunden täglich einbringen, auch öffentlich so gelobt wird. Denn wir leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Menschen in Dortmund.“

Das St. Johannes Hospital Dortmund führt 570 Betten in 17 verschiedenen Fachrichtungen. Interdisziplinäre Zentren für spezialisierte Behandlungen und Therapien runden das medizinische Angebot ab. Angeschlossen ist zudem ein Ambulantes Operationszentrum. Das St. Johannes Hospital gehört der Kath. St. Paulus Gesellschaft an. Auch andere Paulus-Häuser in Castrop-Rauxel, Lünen, Schwerte und Werne sind im F.A.Z. Ranking benannt.

Hier gibt es die gesamte Sonderveröffentlichung als PDF zum Download: F.A.Z.-Sonderbeilage_Deutschlands_beste_Krankenhäuser_2022_F.A.Z

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Reaktionen

  1. Hervorragende Behandlung der Herzschwäche im St. Johannes Hospital bestätigt: Kardiologie als überregionales Herzinsuffizienz-Zentrum zertifiziert

    Nun ist die hervorragende Qualität in der Behandlung der Herzschwäche im St. Johannes Hospital von offizieller Seite bestätigt. Die Dt. Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e.V. bescheinigt dies in ihrem Zertifizierungsgutachten, denn es „besteht am St. Johannes Hospital Dortmund ein Schwerpunkt in der Herzmedizin mit umfangreicher diagnostischer und therapeutischer Infrastruktur. Bezüglich der Behandlung von herzinsuffizienten Patienten aller Schweregrade sind alle notwendigen strukturellen Voraussetzungen erfüllt“, so die Verlautbarung im Bestätigungsschreiben der DKG.

    „Wir haben offensichtlich schon viele Jahre die richtigen Entscheidungen getroffen, die richtigen Diagnostik- und Behandlungsverfahren eingesetzt und im Herzteam Dortmund mit allen Professionen Hand in Hand gearbeitet,“ freuen sich die beiden Chefärzte Prof. Dr. Helge Möllmann, Kardiologie, und Priv.-Doz. Dr. Guido Dohmen, Klinik für Herz-, Thoraxchirurgie, über das Ergebnis der Prüfungsgesellschaft.

    Die Herzinsuffizienz, allgemein als Herzschwäche bekannt, ist eine „Erkrankung auf leisen Sohlen. Meistens denken die Patienten, dass es am Alter läge, wenn das Treppensteigen schwerfällt. Dass sie an einer chronischen Herzschwäche leiden, kommt den Patienten oftmals nicht in den Sinn. Daher ist es wichtig, für Anzeichen und Gefahren einer Herzinsuffizienz zu sensibilisieren“, bestätigt Prof. Dr. Helge Möllmann, Chefarzt der Kardiologie im JoHo. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland haben eine Herzschwäche, Tendenz steigend. Wichtig ist die rechtzeitige Behandlung der typischen Symptome wie beeinträchtigte Leistungsfähigkeit, Atemnot und Wassereinlagerungen, „denn unbehandelt geht sie mit einer extrem hohen Sterblichkeit einher, und muss damit im wahrsten Sinne mehr noch als manche Krebserkrankung als bösartig eingestuft werden“, so Möllmann.

    Herzinsuffizienz – Ein Fall für Spezialisten

    Von einer Herzschwäche spricht man, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in den Körper zu pumpen. Das kann dazu führen, dass Organe, Muskeln und anderes Gewebe unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. „Herzinsuffizienz ist aber keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Erkrankungen“, betont auch Priv.-Doz. Dr. Guido Dohmen, Chefarzt der Klinik für Herz- und Thoraxchrirurgie. Das sei auch ein Grund, warum Spezialisten bei der Behandlung eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

    Im Herzteam Dortmund im St. Johannes Hospital arbeiten Experten interdisziplinär Hand in Hand zusammen. Denn die Therapie der Herzinsuffizienz stützt sich auf mehrere Säulen. Zunächst einmal gilt es, die Grunderkrankung zu behandeln. Gleichzeitig können Medikamente das Herz entlasten und die Beschwerden lindern.

    Ebenfalls wichtig: angepasstes körperliches Training. Für Menschen mit Herzinsuffizienz gibt es spezielle Herzsport-Programme, die die körperliche Belastbarkeit erhöhen und die Lebensqualität verbessern. In bestimmten Fällen ist auch der Einsatz eines Herzschrittmachers oder die Verbesserung der Herzdurchblutung durch Katheter- Eingriffe oder Operationen notwendig.

    Die Ursachen für eine Herzschwäche sind vielfältig. Es können Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, systemische oder angeborene Erkrankungen sein. Auch eine Herzmuskelentzündung, etwa nach verschleppter Grippe oder COVID-19-Erkrankung, zählt dazu. Die Aufgabe des Spezialisten für Herzinsuffizienz ist es vor allem, Diagnostik und Therapie in den verschiedenen kardiologischen Fachbereichen zu koordinieren und damit Früherkennung und eine sorgfältige und kontinuierliche Behandlung des Patienten zu gewährleisten.

    Herzteam Dortmund

    Das Herzteam Dortmund besteht aus mehr als 150 medizinischen Spezialisten der Klinik für Kardiologie, der Klinik für Herzchirurgie und der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im St. Johannes Hospital. Gemeinsam im Team mit Fachpflegenden, Physiotherapeuten und weiteren Professionen werden Patienten mit Herzschwäche diagnostiziert und therapiert. Alle Untersuchungs- und Behandlungsmethoden stehen hierfür im St. Johannes Hospital zur Verfügung.

    Eine besondere Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Magnetresonanztomographie des Herzens. „Sie garantiert die besten Chancen, um der Ursache und dem Ausmaß der Herzinsuffizienz wirklich auf die Spur zu kommen, indem sie Struktur und Funktionsweise des Herzens deutlich zeigt, zum Beispiel den Grad von Vernarbungen“, erklärt Prof. Möllmann.

    Ebenso wichtig ist die intensiv-medizinische Betreuung von Patienten mit Herzschwäche. Hierfür ist das Spezialisten-Team der internistischen Intensivstation und des Herzkatheterlabores im St. Johannes Hospital rund um die Uhr einsatzbereit. Auf diese Weise können neben der medikamentösen Therapie auch Unterstützungssysteme wie die ECMO im Notfall sofort genutzt werden.

    Auch Patienten, die zur Behandlung ihrer Herzschwäche eine dauerhafte mechanische Unterstützung, das sogenannte Kunstherz (LVAD) benötigen, können im JoHo mit diesem System versorgt und interdisziplinär weiterbetreut werden.

  2. Beste Krankenhäuser 2022: Klinikum Dortmund wird gleich 17 Mal von F.A.Z.-Institut empfohlen – Klinikzentrum Mitte in NRW auf dem ersten Platz (PM)

    Zum vierten Mal in Folge: Das Klinikum Dortmund zählt laut dem F.A.Z.- Institut auch in diesem Jahr zu „Deutschlands besten Krankenhäusern“. Das Klinikzentrum Mitte belegt dabei bundesweit den vierten Platz und schneidet zudem als beste Klinik in NRW ab (Kategorie: 800 oder mehr Bet- ten). Zusätzlich wurden gleich 15 Fachbereiche des Klinikums ausgezeich- net – von der Nephrologie bis zur Wirbelsäulenchirurgie. In einer umfang- reichen Analyse hat das Institut die Qualität von 1.659 Kliniken in Deutsch- land untersucht. Nur weniger als die Hälfte konnte überzeugen und durfte sich über die Auszeichnung freuen. Ziel der Analyse ist laut dem Institut, den Patient:innen einen Wegweiser auf der Suche nach einer geeigneten Klinik zu geben.

    Folgende Bereiche des Klinikums wurden in dem diesjährigen F.A.Z.-Klinik-Ran- king ausgezeichnet:

     Chirurgie (Prof. Dr. Maximilian Schmeding)
     Diabeteszentrum (Dr. Marcus Altmeier)
     Gastroenterologie, Hämatologie und internistische Onkologie und En-
    dokrinologie (Prof. Dr. Marcus-Alexander Wörns)
     Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin / Angiologie (Dr. Markus Winkler)
     Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie / Plastische Operationen (Prof. Dr.
    Dr. Stefan Haßfeld)
     Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Plastische Operationen (mit Abtei- lung für Phoniatrie & Pädaudiologie) (Prof. Dr. Claus Wittekindt)
     Herzchirurgie (Prof. Dr. Alexander Albert)
     Nephrologie (Dr. Fedai Özcan)
     Orthopädie (Prof. Dr. Christian Lüring)
     Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin (PD Dr.
    Bernhard Schaaf)
     Schmerzmedizin (Daniela Fischer)
     Radiologie und Neuroradiologie (Prof. Dr. Stefan Rohde)
     Thoraxchirurgie (Dr. Marcus Albert)
     Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (Dr. Jens-Peter Stahl)
     Wirbelsäulenchirurgie (PD Dr. Kevin Tschöke)

    In der umfangreichen Analyse des F.A.Z.-Instituts, ein Unternehmen der Verlags- gruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung, wurden zahlreiche Daten von Kranken- hausstandorten in ganz Deutschland berücksichtigt. Sowohl Patientenberichte von verschiedenen Bewertungsportalen als auch die Qualitätsberichte der Klini- ken flossen in die Auswertung mit ein, um ein umfangreiches Bild aus subjektiven und objektiven Kriterien von den Häusern zu erhalten. Am Ende haben nur 745 Kliniken bundesweit die nötige Gesamtpunktzahl erreicht und gehören nun zu „Deutschlands beste Krankenhäuser 2022“.

    Das Klinikum Dortmund vereint an zwei Standorten alle medizinischen Fachbe- reiche, mit Ausnahme von Psychiatrie und Organtransplantation, unter einem Dach. Über kurze Wege wird eine optimale Zusammenarbeit ermöglicht. Auf diese Weise werden maßgeschneiderte Therapien und beste Behandlungsergeb- nisse erzielt.

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