Das Café Berta hat wieder geöffnet: Diakonie Dortmund bietet als neue Betreiberin Beratung und Hilfen in der Nordstadt

Seit dem 1. Juli ist das Café Berta in der Heroldstraße wieder geöffnet. Foto: Stadt Dortmund

Seit Mitte März war das Café Berta im Dortmunder Münsterstraßenviertel aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz geschlossen, seit 1. Juli hat der Tagesaufenthalt wieder für Nutzer*innen geöffnet. Montags bis samstags haben hier täglich von 12 bis 19 Uhr Menschen aus der Trinker- und Straßenszene der Dortmunder Nordstadt die Möglichkeit, sich in geschützten Räumen in der Heroldstraße 22 aufzuhalten. Gleichzeitig bietet die Diakonie als Betreiber Beratungs- und Hilfsangebote, u. a. der Suchtkranken- und Wohnungslosenhilfe, vor Ort an. 

Geschützter Raum: Anlaufstelle in der Nordstadt für Menschen aus der Trinker- und Straßenszene

Insgesamt sechs Mitarbeitende der Diakonie sind im Café Berta tätig. Darunter Sozialarbeiter*innen und Pädagogische Kräfte. Schließlich soll das Café Berta nicht nur Aufenthalts- oder öffentlicher Trinkraum sein, sondern Besucher*innen Beteiligungsangebote und einen Anschluss an weiterführende Hilfsstrukturen bieten. ___STEADY_PAYWALL___

Normalerweise haben bis zu 70 Personen im Café Berta Platz, aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz dürfen sich derzeit nur 20 Personen gleichzeitig in den Räumen aufhalten. Die Diakonie ist in Dortmund im Bereich Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe bereits sehr breit aufgestellt: Die Zentrale Beratungsstelle für wohnungslose Menschen, die Frauenübernachtungsstelle, der Tagesaufenthalt „Brückentreff“ oder die Bahnhofsmission sind lokale Beispiele dafür aus diakonischer Trägerschaft. 

Durch das Café Berta möchte die Diakonie Klient*innen, die diesen Tagesaufenthalt nutzen, noch besser an weiterführende Hilfsstrukturen anbinden. Durch Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe in Dortmund, wie das Bodelschwingh-Haus oder die Diakonie Fachstelle Sucht sowie das Ludwig-Steil-Haus oder das Ambulant Betreuten Wohnen „MobiFlex“, befasst sich die Diakonie ebenfalls bereits seit vielen Jahren ausführlich mit dem Thema Teilhabe von Menschen mit Alkoholabhängigkeit. Die Finanzierung des Café Berta erfolgt aus kommunalen Finanzmitteln. Die Projektleitung liegt beim Ordnungsamt der Stadt Dortmund.

 

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