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Begehung: Die Bürostandorte der „sozialen“ Ämter in Dortmund sollen bis zum Jahr 2020 fertiggestellt werden

In das ehemalige Postgiroamt am Hohen Wall 9-11 soll das Gesundheitsamt einziehen.

In das ehemalige Postgiroamt am Hohen Wall 9-11 sollen das Gesundheitsamt und der Drogenkosnumraum einziehen.

Bei einem Immobilienrundgang hat sich die SPD-Ratsfraktion über den Zustand der Bürostandorte des Gesundheitsamtes, des Sozialamtes und des Jugendamtes und der Situation der Mitarbeiter vor Ort informiert. Alle drei Gebäude sind in einem schlechten Bauzustand, so dass es bald zu Lösungen für die einzelnen Ämter kommen muss.

Vernünftige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte und solide Finanzierung

In das ehemalige Postgiroamt am Hohen Wall 9-11 soll das Gesundheitsamt einziehen.

„Uns als SPD-Fraktion ist an einer schnellen, aber trotzdem soliden Lösung gelegen. Die Kosten müssen dabei, im Zuge der Verbundlösung für die drei Ämter, im Rahmen bleiben“, Heinz-Dieter Düdder, finanz- und liegenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion meint dazu.

„Besonders wichtig ist es der SPD-Fraktion, den Mitarbeitern der einzelnen Ämter vernünftige Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Aufenthaltsqualität für die Mitarbeiter so motivierend und für die Kunden der Ämter so angenehm wie möglich zu gestalten.“

Das Gesundheitsamt soll dem Konzept nach aus dem dringend sanierungsbedürftigen Gebäude an der Hövelstraße in das alte Postscheckamt neben der Thiergalerie ziehen. Mit dieser Lösung kann weiterhin eine zentrale Lage des Gesundheitsamtes garantiert und eine teure Sanierung unter Denkmalschutzbestimmungen vermieden werden.

Gesundheitsamt und Drogenkonsumraum ziehen in das ehemalige Postscheckamt

Der Drogenkonsumraum, Bestandteil des Gesundheitsamtes, soll ebenfalls mit in das Postscheckamt ziehen. Hier sollen noch Wege gefunden werden, die Nutzer des Drogenkonsumraumes und die Passanten voneinander zu trennen.

Drogenkonsumraum in der Drogenhilfe-Einrichtung Kick der Aidshilfe im Gesundheitsamt. Aussenansicht

Der Drogenkonsumraum in der Drogenhilfe-Einrichtung Kick der Aidshilfe.

Seitens der Ordnungsbehörden werden keine Einwände gegen die Verlegung des Drogenkonsumraumes erhoben.

Nach Abschluss des Umzuges soll das alte Gebäude des Gesundheitsamtes in ein Interessensbekundungsverfahren gegeben werden und gegebenenfalls vermarktet werden.

Im Sozialamt werden marode Etagen saniert

Im Sozialamt werden aktuell die maroden Etagen vier und fünf saniert, um kurzfristig den akuten Bedarf an Büroräumen und Arbeitsplätzen für die Mitarbeiter des Sozialamtes zu bedienen. Aber auch hier soll mittelfristig für das gesamte Amt eine Lösung gefunden werden.

Dafür gibt es verschiedene, noch weiter zu prüfende, Überlegungen. Eine Variante würde einen Umzug des Sozialamtes in ein neues Gebäude an einem anderen Standort vorsehen.

Eine zweite Option wäre der Erhalt des Gebäudes und eine Sanierung im Bestand. Als drittes wird derzeit auch ein Abriss des Gebäudes mit anschließendem Neubau des Sozialamtes nicht ausgeschlossen.

Noch keine abschließenden Lösungen für das Jugendamt gefunden

Die SPD-Ratsfraktion hat sich über den Zustand der Bürostandorte des Gesundheitsamtes, des Sozialamtes und des Jugendamtes informiert,

Die SPD-Ratsfraktion hat sich über den Zustand der Bürostandorte informiert.

 

Das Jugendamt schließlich soll im Bestand, unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes, saniert werden. Hier müssen noch abschließende Lösungen gefunden werden, die Mitarbeiter für die Zeit der Sanierung in anderen Bürogebäuden in der Stadt unterzubringen. Ein Beginn der Sanierungsarbeiten beim Jugendamt ist für frühestens 2017 vorgesehen.

„Wir begrüßen das Konzept der Verwaltung für die Bürostandorte der drei Ämter ausdrücklich. Die SPD-Fraktion fordert aber auch, dass etwaige Zwischenlösungen und Zwischenumzüge für die Mitarbeiter der Ämter möglichst reibungslos gestaltet werden“, so Heinz-Dieter Düdder.

„Das Arbeitsvolumen von Gesundheits-, Sozial- und Jugendamt wird immer größer, deshalb brauchen die Ämter auch schnellstmöglich den angemessenen Büroraum. Bis 2020 sollen die Arbeiten an den drei Ämtern daher abgeschlossen sein.“

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