Plakative Botschaften: „Was sagst Du eigentlich dazu?“

AWO-Aktion gegen soziale Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung in Dortmund und anderswo

Überall in der Stadt finden sich „Augenpaare“, die auf soziale Ungleichheit aufmerksam machen wollen.
Überall in der Stadt finden sich „Augenpaare“, die auf soziale Ungleichheit aufmerksam machen wollen.

Die AWO Dortmund macht mit der Aktion „Was sagst Du eigentlich dazu?“ auf soziale Ungleichheit aufmerksam. In Kooperation mit der Wall GmbH, die die Motive mittels ihrer digitalen Werbeflächen in der Dortmunder Innenstadt 14 Tage lang präsentiert, und mit großformatigen Botschaften an vielen AWO-Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet thematisiert der Wohlfahrtsverband Armut und Ausgrenzung.

Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Armut betroffener Menschen

„Die AWO zeigt bereits seit ihrer Gründung soziale Missstände auf. Mit der aktuellen Aktion wollen wir das Thema ‚soziale Ungleichheit‘ in den Fokus nehmen und über gesellschaftliche Ursachen und individuelle Folgen aufklären. Aktiv setzen wir uns in unseren Einrichtungen gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung von Armut betroffener Kinder, Jugendlicher und Erwachsener ein und fordern deren Partizipation in allen sie betreffenden Dingen“, so die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau.

Bis zum 18. März 2022 hängen 20 Zitate an AWO-Einrichtungen im gesamten Dortmunder Stadtgebiet und sollen zur Auseinandersetzung mit dem Thema soziale Ungleichheit sensibilisieren. „Armut ist kein Mangel an Charakter, sondern ein Mangel an Geld“ ist eines der Zitate, „Reiche werden immer reicher, Arme immer zahlreicher“ ist ein weiteres. Die Zitate hat das AWO-Projekt „Zukunft mit Herz gestalten“ ausgesucht, in den AWO-Werkstätten wurden sie auf wetterfeste Planen gedruckt, und sind nun an zahlreichen AWO-Einrichtungen als Banner oder Papierplakat zu sehen.

Kampagne ist auch auf digitalen Werbeträgern in der Innenstadt zu sehen

AWo-Geschäftsführerin Mirja Düwel, Michael Maletz (Regionalmanager der Wall GmbH) und die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau (von links) stellten die Aktion vor.
AWO-Geschäftsführerin Mirja Düwel, Michael Maletz (Regionalmanager der Wall GmbH) und die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau (von links)

Zusätzlich digitale Unterstützung für ihre Aktion erhält die AWO von der Wall GmbH, heute Teil der JCDecaux-Gruppe, dem Weltmarktführer der Außenwerbung. Das seit 1992 als Stadtmöblierer und Außenwerber in Dortmund tätige Unternehmen hat für die gesamte Dauer der zweiwöchigen Kampagne ihre digitalen Werbeträger in der Dortmunder Innenstadt zur Präsentation des AWO-Projekts kostenfrei zur Verfügung gestellt.

„Gegen soziale Ungleichheit und Armut Flagge zu zeigen und aktiv zu werden, sollte für jeden einzelnen von uns, aber auch für Unternehmen, selbstverständlich sein. Uns bei Wall liegt gerade der Kampf gegen Kinderarmut besonders am Herzen“, betont Michael Maletz, Regionalmanager der Wall GmbH.

„Wir unterstützen in unseren Partnerstädten in ganz Deutschland regelmäßig Initiativen und Organisationen, die sich für die Belange von Kindern einsetzen und sich für ihre Rechte engagieren. Als langjähriger Partner Dortmunds im Bereich Außenwerbung haben wir uns daher über die Initiative der AWO Dortmund besonders gefreut und uns gern hier als Partner beteiligt“, so Maletz.

Die AWO positioniert sich gegen soziale Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung

„Die AWO Dortmund positioniert sich öffentlich sichtbar gegen soziale Ungleichheit, Armut und Ausgrenzung. Wir wollen strukturelle Barrieren und Benachteiligungen deutlich machen. Kinderarmut ist Elternarmut. Einkommen müssen armutssicher sein. Vermögen müssen gerechter verteilt werden. Hartz IV muss abgeschafft, die Regelsätze deutlich erhöht und Sanktionen beendet werden“, fordert Anja Butschkau.

Wer mehr über die plakativen Zitate und den Ursprung, aber auch Infos zum Thema soziale Ungleichheit haben will, kann sich über einen QR-Code direkt vor Ort Infos auf sein Handy holen. Alle Informationen sowie die 20 Zitate sind auch direkt online abrufbar.

Hier der Link zur Aktion: awo-dortmund.de/was_sagst_du_dazu

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