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Auch beim vierten DORTBUNT!-Cityfest rocken lokale Bands wieder auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne des Kulturbüros

Auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne gibt das Kulturbüro der heimischen Musikszene, die Möglichkeit sich vor großem Publikum zu präsentieren. Foto: Leopold Achilles

Auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne gibt das Kulturbüro der heimischen Musikszene die Möglichkeit, sich vor großem Publikum zu präsentieren. Es werden alte Bekannte, aber auch Newcomer auftreten. Foto: Leopold Achilles

Im Mai ist es wieder soweit. Beim DORTBUNT!-Cityfest verwandelt sich die Innenstadt von Dortmund wieder in ein riesiges Festivalgelände mit Musik, Streetart und vielem mehr. Um vor allem lokalen Bands im Rahmen des Cityfestes die Möglichkeit zu bieten, mal vor großem Publikum mitten in der Stadt Open-Air zu spielen und so ein weitaus größeres Publikum zu erreichen als im Normalfall, hat das Kulturbüro wieder sein Dortmund.macht.lauter-Programm für die eigene Bühne auf dem Platz von Leeds auf der Nordseite der Reinoldikirche zusammengestellt. Die ZuschauerInnen erwartet ein bunt gemischtes Programm mit Schwerpunkt auf Rock und Pop am Samstag und Weltmusik und Jazz am Sonntag.

Rock und Pop made in Dortmund steht am Samstag auf dem Programm

2019 findet das beliebte DORBUNT!-Cityfest am 11. und 12. Mai statt. Über die Innenstadt verteilt wird es wieder zahlreiche Bühnen mit Live-Bands aus Dortmund und der Region geben.

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VeranstalterInnen und MusikerInnen freuen sich auf das vierte Cityfest. Foto: Roland Gorecki

Bereits zum vierten mal ist das Kulturbüro mit eigener Bühne auf dem Platz von Leeds vertreten. Hier stehen wie immer fast ausschließlich Dortmunder Bands auf der Bühne.

„Wir wollen hier im Rahmen unseres Rock- und Pop Förderprogrammes die heimische Bandszene sichtbar machen“, erläutert Didi Stahlschmidt, der das Programm für die Dortmund macht lauter-Bühne zusammenstellte, die Intention des Kulturbüros. 

Bis auf eine hat Stahlschmidt alle Bands bereits live erleben dürfen. In Dortmund seien rund 400 Bands aktiv, denen man eine Bühne bieten wolle. Bei der Bandauswahl orientiert er sich an der jeweiligen Veranstaltung. Ausschreibungen für Bewerbungen seien nicht nötig. Die Möglichkeiten, die das Cityfest bietet hätten sich herumgesprochen, so dass viele Bands eigeninitiativ nachfragen würden.

Für die Bands eine tolle Gelegenheit, sich vor großem Publikum auszuprobieren

Natürlich können nicht alle Anfragen berücksichtigt werden. „Es muss immer zum Event passen. Aber DORTBUNT ist ja nicht das einzige Festival, bei dem wir mit der Dortmund.macht.lauter-Bühne vertreten sind“, so Didi Stahlschmidt.

Neues Personal beim Quartiersmanagement Nordstadt. Dietmar "Didi" Stahlschmidt ist Nachfolger von Heike Schulz

Didi Stahlschmidt hat das Programm für das Kulturbüro zusammengestellt. Foto: Klaus Hartmann

So hätten ander Genre als Rock und Pop beispielsweise ihre Bühne beim Juicy Beats-Festival im Westfalenpark, beim Musikkulturpicknick oder beim Hoeschpark Open Air.

„Für DORTBUNT! haben wir wieder einen bunten Strauß zusammengestellt“, macht Stahlschmidt Lust auf mehr. Und die stellvertretende Leiterin des Kulturbüros, Isabel Pfarre, ist sich sicher, dass Didi Stahschmidt als Kenner der lokalen Bandszene wieder die richtige Auswahl getroffen hat.

So erwartet die Gäste des Cityfestes am Samstag, den 11. Mai, ab 13.30 Uhr ein sechs Live-Acts umfassendes Programm, das ausschließlich von Bands aus Dortmund präsentiert wird. Mit dabei ist unter anderem die deutsch-türkische Sängerin und Komponistin Nic Koray, die einigen vielleicht als Frontfrau der Band Your finest drops in Erinnerung geblieben ist. 

Bands aus den Genres Reggae, Folk-Pop, Indie-Rock und Elektropop

Sie erzählt in ihren Songs kleine Geschichten in englischer Sprache, bei denen es sich thematisch beispielsweise um ihre Verbundenheit zur Natur dreht.

Nic Koray und Band. Foto: Stefan Gensler

Nic Koray und Band. Foto: Stefan Gensler

Sie und ihre Band freuen sich schon auf das Cityfest. „Wir erwarten einfach eine Menge Lebensfreude, viele Begegnungen und vor allem auch den Austausch mit anderen KünstlerInnen“, so Nic Koray.

Nic Koray und Band treten am Samstag in der Zeit von 15  bis 16 Uhr auf. Los geht’s allerdings schon ab 13.30 Uhr mit Reggae und Ska von Boomtown Shakedown. Die deutschen und englischen Texte der beiden Sänger bestechen durch viel Witz und Ironie und erzählen Alltagsgeschichten, die wahrscheinlich jeder schonmal erlebt hat.

Nach dem Auftritt von Nic Koray betreten um 16.30 Uhr alteingesessne Dortmunder MusikerInnen, die sich mit NachwuchskünstlerInnen zusammengetan haben, die Dortmund.macht.lauter.-Bühne. Die Dortmunder Band Schwarzpaul ist im Herzen geprägt vom Rockers-Sound Jamaikas und der legendären Sound System-Kultur der Insel und hat es geschafft, diesen Klang in ein zeitgemäßes Gewand zu kleiden. Innovativ, spannend und erfrischend erreichen sie mit ihrem Sound sowohl alteingesessene Reggae-Liebhaber, als auch Singer-Songwriter-Fans.

Für die Newcomer Wyme kommt der Auftritt genau zum richtigen Zeitpunkt

Die Newcomer-Band Wyme spilt britisch angehauchten Indie-Rock. Foto: Kulturbüro

Die Newcomer-Band Wyme spielt britisch angehauchten Indie-Rock. Foto: Kulturbüro

Um 18 Uhr ist es an der Zeit für Wyme abzurocken. Die für die Kategorie bester Newcomer beim popNRW-Preis nominierte Band spielt Indie-Rock mit verschiedenen auch elektronischen Einflüssen. Für sie kommt der Auftritt beim Cityfest genau zum richtigen Zeitpunkt, befinden sie sich doch gerade in einer entscheidenden Phase ihrer Bandkarriere.

„Im letzten Jahr standen wir noch auf der Straße und haben Musik gemacht, diesmal können wir auf der großen Bühne spielen. Wo wir gerade kurz vor der Vollendung unserer ersten Produktion stehen, ist es was ganz Besonderes für uns, unsere Songs einem großen Publikum vorstellen zu können“, freuen sich die MusikerInnen.

Von Anfang an haben sie auf das simple Covern bekannter Songs verzichtet und ihr eigenes Ding durchgezogen. Dadurch, dass sie fünf verschieden Charaktere mit unterschiedlichen musikalischen Vorlieben vereinen würden, seien auch die Songs sehr verschieden. Gemein haben sie alle einen britisch angehauchten Sound, der zum Beispiel an Catfish and the Bottlemen oder diverse Brit-Pop-Bands erinnert.

Alteingesessene MusikerInnen aus Dortmund treffen auf die Nachwuchstalente

„Für uns ist jede Show ein Schritt vorwärts. Der Auftritt auf der Dortmund.macht.lauter-Bühne stellt schon eine Herausforderung für uns dar, auf die wir unser aber mehr als freuen“, so die sympathischen Jungs von Wyme.

„Wir entwickeln uns immer weiter und setzen uns keine Grenzen. So werden wir bestimmt noch so einige Überraschungen in unser Set einbauen. Da wir gerne mit Effekten arbeiten, werden wir schon ein paar Kanäle mehr benötigen“, schmunzeln die Musiker.

Alex Schöner, Pele Götzer, Chris Riza und Remco Reents sind feste Größen der Dortmunder Musikszene. Mit ihrer neuen Formation Velvet Attack werden sie beim Cityfest einen der ersten offiziellen Auftritte absolvieren. Die Gäste dürfen gespannt sein, welcher Sound durch die Zusammenarbeit entstanden ist.

Etwas aus dem Rock und Pop-Rahmen fällt der Headliner am Samstagabend. Mit RRyoce hat Didi Stahlschmidt eine Elektropop- Gothicband engagiert, die deutschlandweit große Erfolge feiert. Ganz dem Geist der 80er Jahre verschrieben, rettet Royce die Einflüsse von Wave-, Elektro- und Synth-Pop in die Neuzeit. Das Trio freut sich, durch den Auftritt auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne die Verbundenheit zu ihrer Heimatstadt demonstrieren zu können.

Jazz und Weltmusik wird am Sonntag präsentiert

Am Sonntag wechselt das Programm von Rock und Pop zu Weltmusik und Jazz. Hier kommen auch überregionale KünstlerInnen in den Genuss auf der großen Bühne spielen zu können.

Die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie. Foto: Kurt Rade

Die Big Band der Glen Buschmann Jazz Akademie. Foto: Kurt Rade

Für das Programm arbeitet das Kulturbüro eng mit dem Konzerthaus, dem domicil-Club, der Glenn Buschmann Jazzakademie und dem Verein ProJazz zusammen.

Die ZuschauerInnen können sich auf vier Live-Auftritte am Sonntag freuen. Den Auftakt macht die Glen Buschmann Jazzakademie mit Solisten aus der Dortmunder Partnerstadt Rostow am Don in Russland unter der Leitung von Uwe Plath.

Die Jazzakademie wird abgelöst vom Transorient-Ensemble mit Jens Pollheide, die World Jazz zum besten geben werden, bei dem sich orientalische und westliche Einflüsse vermischen. So werden türkische oder persische Lieder in Jazzgewänder gekleidet und es kommen orientalische Instrumente wie Santour, Kaval und Darbuka zu Einsatz.

Jazz mal ganz anders mit dem Peter Heinrich Köcke-Trio

Banda Senderos sind die Headliner am Sonntag. Foto: KNSY

Banda Senderos sind die Headliner am Sonntag. Foto: KNSY

Ganz besonders freut sich Didi Stahlschmidt auf das Peter Heinrich Köcke-Trio, das am Sonntag ab 15.30 Uhr auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne spielen wird. „Da wird eine ganz andere Duftnote von Jazz präsentiert, die mit Attitüden und Traditionen bricht“, macht Stahlschmidt Lust auf mehr.

Das Trio spielt mit Mut zum Risiko einen experimentierfreudigen, selbstbewussten Jazzstil, der durch die Vorlieben zu Jazz der swingenden Blue Note-Ära, dem Neobop der 80er aber auch zur klassischen Musik inspiriert ist.

Zum Abschluss des Festivalprogramms auf der Dortmund.macht.lauter.-Bühne präsentiert das Konzerthaus Dortmund Banda Senderos mit Dancehall und Hip Hop. Die neunköpfige Band spielt einen basslastigen Sound, der Elemente des Dancehall, Reggae-Grooves und fette Bläsersätze vermischt. Das gesamte Programm der Dortmund.macht.lauter.-Bühne kann im Anhang des Artikels als pdf-Datei eingesehen und heruntergeladen werden.

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Weitere Informationen:

Die Musikmarke “Dortmund.Macht.Lauter.” steht seit 2015 für das Schwerpunktprogramm zur “Förderung der Populären Musik/Popkultur” des Kulturbüros Dortmund und symbolisiert im doppelten Sinne die pragmatische wie programmatische Ausrichtung dieses Förderprogramms. 

Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die lokalen Bands, MusikerInnen, ProduzentInnen, ClubbetreiberInnen, Musikvereine und weitere Protagonisten zu fördern und zu unterstützen. Hierbei werden neben Bereichen wie Marketing, Image und Netzwerkarbeit vor allem Schwerpunkte bei der Spielstätten- und Festivalförderung sowie der Unterstützung von Bands und Musikstrukturen gelegt. 

Dazu zählen unter anderem die monatlichen Musik-Stammtische mit themenorientiertem Infotainment, die finanzielle Unterstützung von Musikvereinen, Festivals oder Veranstaltungsreihen, aber auch eigene Liveformate und die aktive Beteiligung an Festivals wie „DortBunt!“, dem „Musik.Kultur.Picknick.“ bis hin zum „Juicy Beats Festival“ mit eigenen Bühnen und Bands aus Dortmund.

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