Neunmonatiger Modellversuch läuft bis 30. Juni 2022

Ab Oktober entfällt in Dortmund die Sperrstunde

Das Nachtleben läuft erst langsam wieder an. Die Aufhebung der Sperrstunde soll helfen.
Das Dortmunder Nachtleben läuft nach Corona erst langsam wieder an. Die Aufhebung der Sperrstunde soll helfen. Archivfoto: Alexander Völkel

Hilfe fürs angeschlagene Nachtleben in Dortmund: Im Rahmen eines Pilotversuchs soll die Sperrstunde abgeschafft werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten gilt sie in Dortmund noch. Das soll sich nun ändern – zumindest versuchsweise.

Die Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr dient dem Schutz der Nachtruhe

Der Rat der Stadt Dortmund hatte in seiner Sitzung vom 25. März 2021 entschieden, die Sperrstunde in einem neunmonatigen Pilotversuch probehalber aufzuheben. Die landesrechtlich vorgeschriebene Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr dient dem Schutz der Nachtruhe und der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs.  ___STEADY_PAYWALL___

In dem neunmonatigen Testlauf soll festgestellt werden, ob es angesichts der in Dortmund bestehenden räumlichen Nähe von Wohnbebauung und Nightlife-Betrieben zu Störungen kommt, die gegen eine dauerhafte Liberalisierung sprechen würden. 

Die Dortmunder Clubs und Diskotheken öffnen nach langer, pandemiebedingter Zwangspause im September vereinzelt wieder ihre Türen. Mit einer durchgehenden Öffnung ist ab Oktober zu rechnen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch der Pilotversuch. 

Vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. Juni 2022 können Betriebe rund um die Uhr öffnen

Alle Gaststätten, Clubs, Diskotheken können dann zunächst vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. Juni 2022 rund um die Uhr öffnen, kündigte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen an. Die Probephase wird durch das Ordnungsamt und den Nachtbeauftragten der Wirtschaftsförderung begleitet, dabei sollen auch polizeiliche Erkenntnisse einfließen. 

Im Anschluss an den Pilotversuch erfolgt eine Auswertung dieser Phase. Hierbei wird vor allem auf lärm- und alkoholbedingte Störungen geschaut.

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