Claudia Middendorf (CDU) wird neue Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung und PatientInnen

Wahlkreisvertreterversammlungen zur Aufstellung der CDU-Kandidaten für die Landtagswahl 2017 im Helmholtz-Gymnasium. Claudia Middendorf, 114/Dortmund IV
Die ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf hat eine neue Aufgabe. Foto: Klaus Hartmann

Mit großer Freude verkündet der CDU Kreisvorsitzende Steffen Kanitz, dass die ehemalige Dortmunder Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Claudia Middendorf in der heutigen Kabinettssitzung in Düsseldorf als neue Beauftragte des Landes für Menschen mit Behinderung sowie für Patienten und Patientinnen ernannt wurde. Claudia Middendorf wird diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Wirkung zum 01. Oktober 2017 übernehmen.

„In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft, in der die Themen Gesundheit und Pflege immer wichtiger werden, ist es gut mit Claudia Middendorf eine so engagierte Kämpferin für die Rechte von Patienten zu berufen. Es ist zusätzlich eine tolle Bestätigung für die engagierte Arbeit von Claudia Middendorf in der Landespolitik der vergangenen Jahre. Wir freuen uns mit Claudia Middendorf nun eine starke Stimme in der Landespolitik zurückzugewinnen und wünschen ihr für diese Aufgabe alles Gute“, freut Kanitz sich über diese Personalentscheidung.

Reaktionen

  1. NRW-Patientenbeauftragte Claudia Middendorf zu Gast im Klinikum Dortmund – Patientenrechte als Grundlage guter Versorgung (PM)

    Anlässlich des „Tags für alle im Krankenhaus“ – früher „Tag des Patienten“ – hat die nordrhein-westfälische Patientenbeauftragte Claudia Middendorf das Klinikum Dortmund besucht, um sich über die aktuelle Situation und zentrale Herausforderungen zu informieren. Bei ihrem Termin mit der Geschäftsführung, den Patientenfürsprecherinnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kinderklinik betonte die gebürtige Dortmunderin die grundlegende Bedeutung von Patientenrechten für eine gute Gesundheitsversorgung: „Patientenrechte sind kein Zusatz, sondern Voraussetzung für gute Versorgung.“

    Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Kinder- und Jugendmedizin. Dr. Andreas Leutner, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie und -urologie, und Oberärztin Ulrike Mause, Leiterin des Sozialpädagogischen Zentrums (SPZ), führten die Patientenbeauftragte durch die Kinderklinik. Im Austausch ging es unter anderem um die Bedeutung etablierter Versorgungsstrukturen wie des SPZ und der Kinderschutzambulanzen, die derzeit um eine stabile und ausreichende Finanzierung ringen, da nicht alle Krankenkassen zur Übernahme der Kosten im notwendigen Umfang bereit sind. Claudia Middendorf betonte, dass diese Einrichtungen zur ambulanten Versorgung bei Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch einen unverzichtbaren Baustein bei der Versorgung von Kindern darstellen.

    Positiv hob die Patientenbeauftragte die gesicherte Finanzierung für den Bau der neuen Kinderklinik hervor. Darüber freue sie sich auch persönlich, betonte Middendorf: „Als Dortmunderin freue ich mich ganz besonders darüber, dass wir hier für die Kleinsten der Kleinen etwas tun.“

    Ein patientenorientiertes Gesundheitswesen zeichne sich nicht allein durch medizinische Qualität aus, sondern ebenso durch gute Kommunikation, Respekt und die Beteiligung der Betroffenen. Der jährliche Tag des Patienten solle dazu beitragen, den Dialog zwischen Patientinnen und Patienten, den Beschäftigten im Gesundheitswesen sowie den Verantwortlichen weiter zu stärken.

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