Ausstellung als Retrospektive: „Was bleibt sind Bilder und Geschichten – 55 Jahre Grafik“

Torhaus Rombergpark zeigt Arbeiten von Irmhild Koeniger Rosenlecher

Die Künstlerin steht vor einem ihrer Werke
Zum 80. Geburtstag blickt die Künstlerin Irmhild Koeniger Rosenlecher auf 55 Jahre grafisches Schaffen zurück. Foto: Axel M. Mosler

Zum 80. Geburtstag blickt die Künstlerin Irmhild Koeniger Rosenlecher auf 55 Jahre grafisches Schaffen zurück. Im Torhaus Rombergpark zeigt sie Zeichnungen, Collagen und Tiefdrucke aus unterschiedlichen Phasen ihres künstlerischen Wirkens. Die Ausstellung wird am Sonntag, 27. September 2026, eröffnet.

Literatur, Landschaften und politische Themen

„Was bleibt sind Bilder & Geschichten – 55 Jahre Grafik“ heißt die Retrospektive, die um 11 Uhr beginnt und das langjährige Schaffen der Künstlerin würdigt. Koeniger Rosenlecher präsentiert Arbeiten aus drei Themenkreisen: Grafiken zu literarischen Texten, Landschaften und Menschen sowie politische Grafik.

Dabei beschäftigt sie sich unter anderem mit Umwelt, Krieg und Frieden sowie der Rolle von Frauen in der Gesellschaft. Zeichnungen, Collagen und Arbeiten in verschiedenen Tiefdrucktechniken zeigen die Bandbreite ihres künstlerischen Ausdrucks.

Koeniger Rosenlecher verbindet in ihren Arbeiten persönliche Beobachtungen mit literarischen und gesellschaftlichen Themen. Ein Beispiel für ihre Auseinandersetzung mit Literatur ist die 1989 im Droste-Verlag Düsseldorf erschienene Ausgabe von Heinrich Heines „Die Harzreise“, für die sie neun Zeichnungen schuf. Die ersten 100 Exemplare der auf 1.000 Stück begrenzten Auflage kolorierte die Künstlerin von Hand.

Seit 1975 beteiligt sie sich an Einzel- und Gruppenausstellungen

Irmhild Koeniger Rosenlecher wurde 1946 in Holzminden geboren. Nach einem Studienaufenthalt im Iran im Jahr 1966 studierte sie von 1967 bis 1970 in Hamburg und Dortmund und legte das Erste Staatsexamen ab. Seit 1975 beteiligt sie sich an Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Zu ihren Ausstellungsorten zählen unter anderem das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und die BIG gallery in Dortmund.

Die Künstlerin gehört dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Westfalen e. V. und dem Westfälischen Künstlerbund Dortmund e. V. an. Im Westfälischen Künstlerbund hatte sie von 2019 bis 2025 den Vorsitz inne.

Die Ausstellung gehört zur Reihe „Torhaus im Verbund“, einer Kooperation der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark mit dem Kulturbüro Dortmund und lokalen Künstlerverbänden. „Was bleibt sind Bilder & Geschichten – 55 Jahre Grafik“ ist von Sonntag, 27. September, bis Sonntag, 18. Oktober, im Torhaus Rombergpark zu sehen.

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