
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
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Kunst mit der Kettensäge: Holz lässt sich sehr unterschiedlich einsetzen. Der inklusiven Dialogtour „Holzkunst, die berührt“ im Westfalenpark Dortmund steht das gemeinsame Erleben von Kunst mit allen Sinnen im Mittelpunkt. Blinde und sehende Teilnehmende entdecken Holz sowohl als natürlich gewachsenes Material am lebenden Baum als auch als Werkstoff für künstlerisch gestaltete Skulpturen. Der Künstler Manuel Brockmann, der aktuell in der Galerie Torfhaus ausstellt, gibt Einblicke in seine Arbeitsweise und die Entstehung seiner Werke. Dabei geht es unter anderem um die Auswahl des Holzes, die Arbeit mit der Kettensäge und die Frage, wie die künstlerische Bearbeitung den Charakter des Materials verändert. In Tandems tauschen die Teilnehmenden ihre Wahrnehmungen und Perspektiven aus. Begleitet wird die Führung von der Kunsthistorikerin Dr. Andrea Klotz.

Mit dem Familienkonzert „Die Hexen sind los!“ starten die Dortmunder Philharmoniker am Sonntag, 11. Oktober, in die neue Spielzeit ihrer Familienkonzerte. Im Konzerthaus Dortmund treffen schaurig-schöne Musik, großer Orchesterklang und geheimnisvolle Klangwelten aufeinander. Unter der musikalischen Leitung von Koji Ishizaka erklingt Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Modest Mussorgsky. Passend zum nahenden Halloweenfest können die jungen Besucher:innen als Hexen, Monster oder andere schaurige Wesen ins Konzert kommen und sogar ihren eigenen Zauberstab mitbringen. Das Konzert bildet zugleich den Auftakt zu einem märchenhaften Herbst am Theater Dortmund mit weiteren Produktionen rund um „Hänsel und Gretel“ und die „Knusperhexe“.

„Dortmund unplugged“ gastiert am Freitag, 25. September, erneut in der Pauluskirche. Bei der Veranstaltung präsentieren Isabel Nolte, Christoph Nitz und Björn Nonnweiler die musikalische Vielfalt aus Dortmund und der Region. Isabel Nolte, die 2020 bei „The Voice of Germany“ auftrat, bringt gemeinsam mit ihrer Band eigene Songs auf die Bühne. Der Dortmunder Singer-Songwriter und Schauspieler Christoph Nitz präsentiert akustische Versionen eigener Lieder. Björn Nonnweiler aus Hagen verbindet als Liedermacher und Geschichtenerzähler tiefsinnige, heitere und hoffnungsvolle Lieder mit Geschichten aus dem Leben. Organisiert wird der Abend vom Musiksyndikat Ruhr in Kooperation mit Nordmarkt Records und der Pauluskirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

HEAVYSAURUS verbinden Rock und Metal mit Geschichten rund um vier Dinosaurier und einen Drachen und machen daraus ein Konzerterlebnis für die ganze Familie. Mit dem neuen Album „METAL“ und der gleichnamigen Tour 2026/27 bringt die Band neue Songs und eine neue Show auf die Bühnen. Das Programm umfasst hymnische Refrains, treibende Gitarrenriffs, wilde Soli und viel Mitmachspaß. Licht, Nebel, Funkenregen, Luftballons und Konfetti gehören ebenso zur Show wie Livemusik von professionellen Musikern in Dino-Kostümen. Die Konzerte richten sich besonders an Kinder von drei bis elf Jahren, bieten aber auch Eltern, Großeltern und Geschwistern ein gemeinsames Musikerlebnis.

Im Kinder- und Jugendtheater Dortmund treffen in „Ein König zu viel“ zwei selbsternannte Majestäten aufeinander: König Fritz und König Karl stranden auf einer einsamen Insel und geraten sofort in einen Wettstreit um die Herrschaft. Beide wollen der einzig wahre König sein, doch niemand gehorcht ihren Befehlen – schließlich fehlen Diener und Hofstaat. Johanna Weißert und Bianka Lammert liefern sich als Fritz und Karl einen humorvollen Streit um Macht, Krone und Thron. Das Stück von Gertrud Pidor nimmt mit viel Situationskomik die Fragen nach Macht, Rechthaben und dem Wesen des Herrschens in den Blick. Die Wiederaufnahme für Kinder ab vier Jahren ist am 30. September um 10 Uhr.

Die Konzertreihe „Soundtrips NRW“ bringt am Freitag, 25. September 2026, internationale Musikerinnen mit dem Sprechkunst Dortmund e. V. in der Parzelle im Depot zusammen. Ab 20 Uhr spielen Gabby Fluke-Mogul (USA) an Violine, Stimme und Elektronik, Paula Sanchez (Argentinien/Schweiz) an Violoncello, Stimme und Elektronik sowie Mariá Portugal (Brasilien/Deutschland) am Schlagzeug und mit Stimme. Im ersten Teil präsentieren die Musikerinnen ihre eigene, entwickelte Musik, bevor sie in der zweiten Konzerthälfte gemeinsam mit dem Sprechkunst Dortmund e. V. improvisieren. Der Verein widmet sich der Sprech- und Sprachkunst und verbindet dabei Theatertexte, Geräusche, Stimmen und experimentelle Formen. Das Konzert verspricht eine Begegnung jenseits fester ästhetischer Grenzen und neue musikalische Erfahrungen.

Die Jugendstilkirche St. Immanuel in Dortmund-Marten wird am Sonntag, 11. Oktober 2026, zum Konzertort des Dortmunder Schubert-Chors. Unter der Leitung von Katherine Seiss präsentiert der Chor ab 17 Uhr das Konzert „Erlebnis der Sinne – ART NOUVEAU Jugendstil und Musik“. Dabei treten Musik und Architektur in einen besonderen Dialog. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Gustav Mahler und Richard Strauss, deren Musik die Zeit des Jugendstils widerspiegelt. Im Eintrittspreis sind außerdem ein kleiner Snack sowie ein Getränk nach Jugendstil-Rezeptur enthalten.

Der Westfalenpark Dortmund lädt am Samstag, 31. Oktober 2026, zum Halloween-Familienfest ein. Von 17 bis 20 Uhr erwartet Familien mit Kindern bis etwa zehn Jahren ein Gruselrundweg mit verschiedenen Stationen und schaurig-schönen Begegnungen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Gruselkabinett mit Ekelparcours, ein Grusel-Pirat, eine Wahrsagerin, Zaubershows mit Zauberclown Bubu und eine Kinder-Zombie-Disco. Auch eine Zu-Fuß-Geisterbahn, ein Halloween-Friedhof, Nebelschwaden, mystische Lichter, gruselige Walk-Acts und ein altersgerecht gestaltetes Horrorlabyrinth gehören zum Programm. Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht. Der Vorverkauf für die limitierten Tickets startet am Montag, 21. September. Eine Tageskasse gibt es nicht.

m Kinder- und Jugendtheater Dortmund kehrt das Stück „Job Safari“ zurück. Im Mittelpunkt stehen die Freundinnen Leonore und Ranja, die in ihrem gemeinsamen Spiel verschiedene Berufe und Lebensentwürfe ausprobieren. Dabei wird zunehmend deutlich, dass ihre unterschiedlichen sozialen Ausgangslagen auch ihre Vorstellungen und Möglichkeiten für die Zukunft beeinflussen. Unter der Regie von Benedikt Grubel erzählt das Stück mit Humor und Fantasie von Zukunftsplänen, Geld, sozialer Herkunft, Freundschaft und Selbstbestimmung. „Job Safari“ entstand als Auftragswerk der Autorin Elisabeth Pape in Zusammenarbeit mit der Marie-Reinders-Realschule Dortmund. Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse brachten in Workshops ihre Vorstellungen von Arbeit, Geld und Zukunft in die Entwicklung des Stücks ein. Die Wiederaufnahme ist am Freitag, 25. September 2026, um 11 Uhr im Kinder- und Jugendtheater Dortmund zu sehen.

Ekkehard Freye steht im Monologstück „Nachrichten an meinen Sohn“ erstmals allein auf der Studiobühne des Schauspiel Dortmund. Die Inszenierung von Leonard Dick erzählt von den ersten hundert Tagen des Vaterseins und verbindet Zärtlichkeit und Überforderung, Nähe und Schwermut. Mit einem Klavier, einem Fußball und einigen Büchern auf der Bühne nimmt Freye das Publikum mit durch Briefe, Fragmente und Momentaufnahmen aus dem Alltag mit einem Neugeborenen. Die autobiografisch geprägte Vorlage von Alejandro Zambra thematisiert dabei unter anderem Familie, Erinnerung, Fußball, Nähe und die Angst vor Entfremdung. Die Wiederaufnahme ist am Freitag, 25. September, um 20 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund zu sehen.

Der Jugendkonzertchor der CHORAKADEMIE am Konzerthaus Dortmund hat den 12. Landeschorwettbewerb Nordrhein-Westfalen 2026 gewonnen. Rund 35 Sängerinnen und Sänger im Alter von 14 bis 19 Jahren überzeugten die Jury des Landesmusikrats Nordrhein-Westfalen beim Wettbewerb im Konzerthaus Dortmund. Unter der Leitung von Johannes Honecker präsentierte der Chor sechs A-cappella-Werke unterschiedlicher Stilrichtungen in der Kategorie C1 – Jugendchöre, gemischte Stimmen. Mit 24 von 25 möglichen Punkten wurde der Jugendkonzertchor zum Deutschen Chorwettbewerb 2027 nach Leipzig weitergeleitet. Dort tritt der Chor Anfang Mai 2027 gegen die besten Jugendchöre aus ganz Deutschland an.

Die Dortmunder Schallplatten-Börse ist seit mehr als 30 Jahren am 3. Oktober ein fester Termin für Musikfans im Revier. Auch in diesem Jahr präsentieren mehr als 100 Ausstellerinnen und Aussteller aus dem In- und Ausland in den Westfalenhallen eine große Auswahl an Tonträgern aus verschiedenen Musikrichtungen. Angeboten werden unter anderem Vinyl und CDs aus den Bereichen Rap, Rock, Pop, Heavy Metal, House, Funk, Soul, Schlager und Rock’n’Roll. Neben aktuellen Neuerscheinungen aus den Charts gehören auch ältere Tonträger und Raritäten zum Angebot. Die Dortmunder Mega-Schallplatten-Börse findet am Samstag, 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr in den Westfalenhallen statt.

Wo einst die Wasserburg Haus Mengede stand, soll Geschichte künftig digital und spielerisch erlebbar werden. Die NRW-Stiftung unterstützt den Heimatverein Mengede e. V. mit bis zu 20.000 Euro bei der Entwicklung einer digitalen Stadttour und einer Park-App. An zwölf historischen Stationen können Besucherinnen und Besucher künftig per QR-Code Informationen, Bilder, Audioangebote und interaktive Inhalte zur Geschichte Mengedes abrufen. Die Park-App richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche: An acht Stationen rund um das Bodendenkmal können sie die Geschichte des ehemaligen Rittersitzes mit Aufgaben und Rätseln auf ihren Mobilgeräten entdecken. Die Angebote sollen auf Deutsch und Englisch sowie möglichst barrierearm nutzbar sein und unter anderem bei Stadtführungen, schulischen Ausflügen und Veranstaltungen zum Einsatz kommen.Auf dem Foto von links: Stefan Ast (Geschäftsführer der NRW-Stiftung), Hans-Ulrich Peuser (1. Vorsitzender des Heimatvereins Mengede e. V.) und Dr. Benjamin Weber (Geschäftsführer XRbit gUG, Entwickler des digitalen Angebots).

Die RunRig Experience bringt die Musik der schottischen Kultband RunRig wieder auf die Bühne. Die Band um den Sänger und Gitarristen Richie Muir feiert die Songs und den musikalischen Beitrag von RunRig und möchte dabei die besondere Verbindung der Band zu Schottland und ihrer Fangemeinde bewahren. RunRig wurde 1973 auf der Isle of Skye gegründet und verband Folk- und Rockmusik mit Texten über schottische Orte, Geschichte, Menschen und teilweise auch gälischen Lyrics. Nach der Abschiedstournee „The Final Mile“ und der letzten Show „The Last Dance“ im August 2018 gründete Muir die RunRig Experience. Die Formation versteht sich dabei nicht als reine Tribute-Band, sondern als Feier der Musik und des Vermächtnisses von RunRigam . Am 07.10.2026 im Piano Dortmund bringt RUNRIG EXPERIENCE die unvergesslichen Hits von Runrig, eine der erfolgreichsten schottischen Bands, wieder zurück auf die Bühne. RUNRIG EXPERIENCE präsentiert das Beste aus der schottischen Celtic Rock Musik – ein Abend voller Emotionen und purem Highland-Feeling!

Die Ausstellung „Kopfkino“ von Rita-Maria Schwalgin in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund beschäftigt sich mit den Bildern und Gefühlen, die Nachrichten über Krieg, Umweltzerstörung und digitale Gefahren auslösen können. Die Dortmunder Künstlerin arbeitet dabei mit Fotografie, Malerei und Installationen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten zum russischen Angriff auf die Ukraine, zu den Verbrechen des NSU, zur Umweltzerstörung und Klimakrise sowie zu Gefahren der digitalen Kommunikation. Viele Werke wirken zunächst ästhetisch und erschließen ihre Themen erst bei genauerem Hinsehen. Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober kostenlos in der Artothek am Max-von-der-Grün-Platz 1-3 zu sehen.
