
Die Stadt Dortmund stellt für das Jahr 2027 erneut 50.000 Euro aus ihrem Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement bereit. Gemeinnützige Vereine und Organisationen können die städtischen Zuschüsse nutzen, um Fortbildungen, Auslagen oder Helferfeste für freiwillig engagierte Bürger:innen zu finanzieren. Der erste Stichtag zur Einreichung der Förderanträge endet am Dienstag, 15. Dezember 2026. Das bewährte Programm soll dazu beitragen, das Ehrenamt vor Ort spürbar zu stärken und die gesellschaftliche Arbeit abzusichern.
Der städtische Fonds deckt Qualifizierung und Anerkennung ab
Freiwillige Helfer:innen übernehmen in Dortmund wesentliche Aufgaben im Sportverein, in der Nachbarschaft, bei sozialen Projekten oder im Kulturbereich. Damit Vereine ihre freiwillig Engagierten unterstützen können, stellt die Kommune das Fördergeld in drei Bereichen bereit. Gefördert werden konkrete Maßnahmen, die das freiwillige Engagement im Vereinsalltag erleichtern.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Erstattung individueller Auslagen, beispielsweise für anfallende Kosten bei Fort- und Weiterbildungen. Zudem bezuschusst der Fonds Qualifizierungsmaßnahmen wie Supervisionen oder digitale Workshops, die Ehrenamtliche für ihre Tätigkeiten schulen. Auch Ausgaben für Anerkennung und Wertschätzung wie Jahresempfänge oder Helferfeste sind abgedeckt.
Der seit 2019 bestehende Fonds ist fester Bestandteil des Dortmunder Modells der Anerkennungskultur. Ziel der Stadtverwaltung ist es, den freiwilligen Einsatz für andere sichtbar zu würdigen und Vereine von organisatorischen Kosten zu entlasten. Die Fördermittel sichern so verlässliche Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Handeln im Stadtgebiet.
Die FreiwilligenAgentur Dortmund nimmt Anträge entgegen
Die praktische Abwicklung des Förderprogramms übernimmt die FreiwilligenAgentur Dortmund im städtischen Auftrag. Träger und Vereine, die Mittel für 2027 beanspruchen wollen, müssen ihre Unterlagen bis zum Stichtag am 15. Dezember 2026 einreichen. Ein Beirat bewertet die fristgerecht eingegangenen Vorhaben voraussichtlich Mitte Januar 2027.
Aufgrund der Begutachtungsfristen sollten Organisationen geplante Veranstaltungen oder Projekte frühestens ab Ende Januar 2027 terminieren. Antragsunterlagen und weiterführende Informationen erhalten Interessierte direkt bei der FreiwilligenAgentur. Für offene Fragen steht Ansprechpartnerin Iris Wolniewicz telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
Mit der frühzeitigen Ausschreibung will die Stadtverwaltung sicherstellen, dass Vereine ihre Projekte rechtzeitig planen und finanzieren können. Das Antragsverfahren steht Organisationen aus allen Engagementfeldern offen. Die kontinuierliche Förderung soll gewährleisten, dass bürgerschaftliches Engagement in Dortmund dauerhaft verlässliche Unterstützung findet.

