
Vito Cristofaro übernimmt zur Spielzeit 2026/27 die Position des 1. Kapellmeisters der Dortmunder Philharmoniker und wird stellvertretender Generalmusikdirektor der Stadt Dortmund. Der italienische Opern- und Konzertdirigent war zuletzt kommissarischer Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater.
Internationale Erfahrung als Opern- und Konzertdirigent
In Dortmund arbeitet er künftig eng mit Generalmusikdirektor Jordan de Souza, den Dortmunder Philharmonikern sowie Oper und Ballett zusammen. Cristofaro begann seine musikalische Laufbahn als Pianist und Geiger und spielte mehrere Jahre in italienischen Orchestern.
Nach seinem Dirigierstudium in Wien arbeitete er von 2010 bis 2014 als Korrepetitor und Kapellmeister am Tiroler Landestheater Innsbruck. Anschließend wechselte er nach Oldenburg, zunächst als 1. Kapellmeister und später als kommissarischer Generalmusikdirektor.
Als Gastdirigent arbeitete Cristofaro unter anderem mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Danish National Symphony Orchestra. Engagements führten ihn zudem an den Wiener Musikverein, die Komische Oper Berlin und das Konzert Theater Bern. 2026 gab er mit Donizettis „Don Pasquale“ sein Debüt am Königlichen Theater in Kopenhagen. In der Spielzeit 2026/27 kehrt er für Verdis „Falstaff“ dorthin zurück.
Motonori Kobayashi verabschiedet sich nach fast zwei Jahrzehnten

„Schon bei meinem ersten Besuch habe ich gespürt, dass hier mit großer Offenheit, Energie und Neugier gearbeitet wird. Dortmund wirkt auf mich wie eine Stadt, in der Kultur mitten im Leben stattfindet. Teil davon zu werden und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen etwas aufzubauen, auch darauf freue ich mich sehr“, sagt Cristofaro.
Mit Cristofaros Amtsantritt endet zugleich eine langjährige Zusammenarbeit am Theater Dortmund: Motonori Kobayashi war fast zwei Jahrzehnte als 1. Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor Teil des musikalischen Leitungsteams. Er leitete zahlreiche Opernproduktionen, Ballettabende und Konzerte.
Zum Ende der Spielzeit 2025/26 verabschiedete sich Kobayashi aus seiner Funktion und widmet sich neuen Herausforderungen.

