Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Je nachdem, welchen Browser Sie benutzen, können evtl. Darstellungsprobleme auftreten. Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir den Mozilla Firefox-Browser zu nutzen.
Tiny Music House: So heißt das kleinste mobile Theater im Ruhrgebiet, das mit einer Bühne, einem Ton- und Filmstudio, einer Kreativecke und einem Workshopraum ausgestattet ist.
Marketing Club Dortmund würdigt das Gesamtmarkenkonzept des sechsspartigen Angebots. „Bestes Opernhaus 2022, die Inszenierungen zum 20-jährigen Jubiläum von Ballettdirektor Xin Peng Wang im Jahr 2023, der Broadway Award für das Musical ‚Rent‘, der neu etablierte und bereits bestens angenommene Feierabendmarkt, die ebenfalls neue Theater Bar und, und, und – die Liste der Möglichkeiten, für die wir unser Theater Dortmund mit dem Ideenpreis auszeichnen könnten, ist sehr lang“, berichtet Thomas Szabo, Präsident des Marketing Club Dortmund (MCDO). „Das Theater Dortmund erweist sich als wahres Juwel im kulturellen Gefüge unserer Stadt. Deshalb freuen wir uns außerordentlich, es für sein herausragendes, publikumsnahes analoges und digitales Gesamtmarkenkonzept für alle sechs Sparten zu würdigen.“ In einer Zeit, in der die Kulturbranche sich ständig weiterentwickelt und neue Wege der Interaktion mit dem Publikum sucht, hat das Theater Dortmund mit seinem innovativen Ansatz bewiesen, dass es nicht nur im traditionellen Sinne ein Ort der Darbietung ist, sondern auch ein lebendiger Teil des städtischen Lebens. Der Feierabendmarkt auf dem Theatervorplatz ist dabei ein gutes Beispiel dafür, wie ein kulturelles Zentrum seine Türen für die Gemeinschaft öffnet und eine vielfältige Palette von Erlebnissen bietet, die über die Bühnenproduktionen hinausgehen. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Markenkonzepts, das alle sechs Sparten des Theaters – von der preisgekrönten Oper über das Schauspiel sowie das Kinder- und Jugendtheater (KJT) bis hin zu den Philharmonikern, dem Ballett und der wegweisenden Arbeit der Akademie für Theater und Digitalität – mit einschließt, ist Theaterleiter Tobias Ehinger, der den Preis entgegennahm. „Kultur kann ein kraftvoller Motor für Innovation sein. Deshalb sehen wir unsere Herausforderung darin, uns als Theater für viele Handlungsfelder zu öffnen und neue Impulse zu setzen. Wir setzen Kunst und Kultur in weitere gesellschaftliche Zusammenhänge und verdeutlichen damit, dass Kunst und Kultur sehr viel mit dem direkten Alltagsleben der Menschen zu tun haben. Umso so mehr freue ich mich daher über diese Anerkennung, die unseren Weg bestätigt. Mein großer Dank gilt allen Beschäftigten des Theaters, die mit ihren herausragenden Leistungen und ihrem Engagement jeden Tag daran arbeiten, das Theater Dortmund zu dem zu machen, was es ist – ein Ort der Inspiration, der Kreativität und der Zusammenarbeit.“, betont Ehinger in seiner Dankesrede. Im Rahmen der Preisverleihung gewährte das Theater Dortmund mit vier Intermezzi auch einen kleinen Einblick in sein Schaffen. Das Publikum freute sich über zwei Arien des Bariton Mandla Mndebele, eine Darbietung der Philharmoniker sowie einen humorvollen Monolog von Ekkehard Freye aus dem Schauspielensemble. „Es ist nicht nur die Qualität der Aufführungen, die das Theater Dortmund auszeichnet, sondern auch sein unermüdlicher Einsatz, neue Wege der Kulturvermittlung zu erforschen und das Publikum in den Dialog einzubeziehen. Diese Auszeichnung ist daher nicht nur eine Anerkennung für vergangene Leistungen, sondern auch eine Ermutigung für zukünftige Innovationen und kreative Entwicklungen. Wir sind stolz darauf, das Theater Dortmund als Vorreiter in der Kulturlandschaft zu ehren und freuen uns darauf, zu sehen, wie es weiterhin die Grenzen des Möglichen im kulturellen Bereich erweitert“, so Szabo.
Auf dem Bild zu sehen: MCDO-Präsident Thomas Szabo (v.l.), MCDO-Vorstandsmitglied Kathrin Schickle-Berger, MCDO-Vorstandsmitglied Lars Gröhnke, Tobias Ehinger, Leiter des Theater Dortmund, MCDO-Vizepräsident Jürgen Wallinda-Zilla, MCDO-Vorstandsmitglied Tanja Frommert, MCDO-Votstandsmitglied Lisa-Marie Hansmeier und MCDO-Vorstandsmitglied Ute Börner.
Im Haus Schulte-Witten in Dorstfeld wurde die Bezirkssiegerin des Vorlesewettbewerbs gekürt. Wir gratulieren Ida, die für die vierte Klasse der Fine Frau Grundschule an den Start gegangen ist. Sie überzeugte durch ihre lebendige Vorleseweise, sowohl beim geübten als auch beim unbekannten Text, gute Betonung und den (Blick-)kontakt zum Publikum beim Vorlesen.
Auch Selin und Rafael haben sich wacker geschlagen und die Herausforderung, vor anderen Leuten zu lesen, toll gemeistert. Die Jury, die sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht hat, bestand aus Astrid Cramer, Bezirksbürgermeisterin, Birgit Buchholz, Geschäftsführerin Bezirksvertretung Innenstadt West, Christina Theren, Literaturpädagogik Stadt- und Landesbibliothek, und Fabian Köser, Seniorenbereich Stadt- und Landesbibliothek.
Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater Dortmund wurden beim diesjährigen WESTWIND-Festival, mit drei Preisen ausgezeichnet.
Melange e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Dortmund, der als Literaturveranstalter tätig ist. Er wurde am 25. Mai 2004 ins Vereinsregister der Stadt Dortmund eingetragen. Aus diesem Anlass trafen sich die Mitglieder am Jubiläumstag zur Jahresversammlung mit anschließendem Essen und Torte zum Nachtisch. Als Organisator arbeitet die „literarische Gesellschaft zur Förderung der Kaffeehauskultur“ mit verschiedenen Veranstaltungspartnern in der Region zusammen – mit Cafés und Gastronomiebetrieben, aber auch mit Museen, Bibliotheken und anderen Organisationen. Seit 2004 konnten auf diese Weise ca. 2.000 Kleinkunstveranstaltungen mit mehr als 80.000 Teilnehmenden durchgeführt werden. In der Publikumswahrnehmung geht es dabei immer um Performanz von Wortkunst – an der Schnittstelle zwischen literarischem Text, Lied und Theater. Lesungen, Live-Hörspiele, Rezitationen, Chansonabende, Kabarett und andere kleinere theatrale Formen bilden das Spektrum des Melange-Programms.
20 Jahre Literaturveranstaltungen für die Region – ein Jubiläum, das nach allen Schwierigkeiten der letzten Jahre zwischen Corona, Krieg und Krise gefeiert werden soll – nicht nur mit der obligatorischen Vereinssitzung, sondern vor allem mit einem Lesebuch, Buchpräsentationen und Veranstaltungen im Herbstprogramm II/2024, die auf das Buch Bezug nehmen. Schon im Herbst 2023 wurde mit den Vorbereitungen für die erste Buchpublikation des Vereins begonnen. Sie dient nicht zuletzt der Profilierung des Vereins als literarische Gesellschaft; denn Melange will mehr sein als nur ein Literaturveranstalter. Nun ist es da: das Melange-Lesebuch mit dem schönen Titel „Was machen Sie denn sonst so?“, herausgegeben von Vereins-Geschäftsführer Thomas Eicher. Er hat den schreibenden Darstellern vieler Melange-Veranstaltungen diese Frage gestellt, die mit einer Auswahl von Texten beantwortet wird, die im Laufe der Jahre im Kontext seiner Programmarbeit entstanden sind. Ein ungewöhnliches Vorhaben; denn hier werden erstmals Texte in Buchform publiziert, die ursprünglich nur für den Vortrag entstanden sind. So wird der Beweis dafür angetreten, dass es sich nicht nur lohnt, dem gesprochenen Wort zu lauschen, sondern auch das Vorgetragene nachzulesen. Das Melange-Lesebuch soll u.a. darauf aufmerksam machen, dass viele darstellende Künstler auch produzierende sind. Sie treten nicht nur auf, sie schreiben auch selbst die Texte, die sie vortragen. Nichtsdestotrotz wird das Buchprojekt in der zweiten Jahreshälfte wiederum in das Bühnengeschehen einmünden. Hier stehen einige der Veranstaltungen auf dem Programm, die ihre Spuren im Lesebuch hinterlassen haben: von Kabarett und Komödie bis zur historischen Fiktion, etwa „Jenseits von Woll“, das Westfalen-Kabarett mit Stefan Keim, Der Menü-Krimi „Blut ist dicker als Wasser“ mit Caroline Keufen und Martin Bross oder das Erzählkonzert „Schlagobers“ mit Martin Brödemann und Thomas Eicher.
Dass die Namen der übrigen Buch-AutorInnen immer wieder und auch im Herbst 2024 im Melange-Programm präsent sind, ist kein Zufall. Sie sind dem Verein über Jahre verbunden und haben ihm auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten. Dass diese Schwierigkeiten noch nicht überwunden sind, macht Thomas Eicher in seinem Buch-Beitrag „Melange gestern und heute“ unmissverständlich klar: Vom „Publikumsschwund“ ist da die Rede, „dass die Planbarkeit von Veranstaltungen abnimmt, weil das Publikumsverhalten seit Corona nur noch schwer kalkulierbar ist. Ich würde sogar einen Mentalitätswandel unterstellen, der sich immer mehr durchsetzt: Die Unverbindlichkeit wächst allenthalben. Keiner will sich festlegen. Stammkunden kann es auf diese Weise kaum mehr geben, zumindest tendenziell immer weniger. Das wiederum erzeugt viel mehr Werbeaufwand als in früheren Jahren, der sich wiederum nicht im Eintrittspreis abbilden lässt; denn die Kostensteigerungen sorgen ohnehin beim Publikum für Zurückhaltung.“
Es gibt vor diesem Hintergrund viel zu tun, um weiterhin ein attraktives Angebot machen zu können. Das weiß auch Melange e.V. Aber die Mühe lohnt sich, solange sich genügend Interessierte finden „Sie geben uns ein positives Feedback, für das wir dankbar sind. Und so werden wir uns auch in Zukunft bemühen, zur kulturellen Vielfalt der Region beizutragen.“
Gerade erst im vergangenen Sommer stand der gemischte Barbershop-Chor „Barbers‘ Delight“ vor der Auflösung. Die bisherige Chorleiterin musste ihre Tätigkeit aus privaten Gründen aufgeben, eine neue Chorleitung war lange Zeit nicht in Sicht. Dann jedoch fand sich in Elke Wessel eine erfahrene Barbershopperin aus Dortmunds Nachbarstadt Bergkamen, die gerade frisch zur Chorleiterin ausgebildet war und für Barbers‘ Delight gewonnen werden konnte. Mit viel Herzblut, Engagement und Einfühlungsvermögen startete sie die gemeinsame Reise. Innerhalb eines halben Jahres wurde ein Programm erarbeitet, welches die Barbershopper nun erstmals beim Fest der Chöre in der Dortmunder Innenstadt einem breiten Publikum zu Gehör brachten. Von „Bye Bye Love“ der Everly Brothers über „Killing me softly“ bis hin zu „The climb“ von Miley Cyrus war für alle etwas dabei. Im Foyer des Orchesterzentrums feierte der Chor unter Leitung von Elke Wessel die Premiere.Barbershop ist ein Musikstil, bei welchem vierstimmig und a-cappella gesungen wird, also ohne Begleitung durch Instrumente. Für die Chormitglieder ist es selbstverständlich, bei Aufführungen auswendig zu singen, zumal manche Lieder mit Choreografien bereichert werden. Die meisten Barbershop-Chöre sind entweder reine Männer- oder Frauenchöre. Mit Barbers’s Delight ist in Dortmund einer der wenigen gemischten Chöre ansässig. Es können Frauen und Männer jeder Stimmlage mitsingen.
Rund 3.000 Besucher:innen feierten im Konzerthaus das vielfältige Angebot der sieben Sparten von DORTMUND MUSIK mit Konzerten und mehr. Besucher:innen, Musikschüler:innen und Veranstalter:innen waren gleichermaßen begeistert: Es war ein spannender Tag mit Konzerten vom Saxophon-Quartett über Pop- und Jazz-Bands, Gesangs-Ensembles bis hin zu großen Orchestern auf Bühnen, verteilt drinnen oder draußen vor dem Konzerthaus. Dazu hatten die Besucher:innen viel Raum für Gespräche und eigene musikalische Experimente auf vielen Instrumenten in der Klangstraße. Ob Frühförderung, House of Pop, Musik Digital oder Jazz Akademie: DORTMUND MUSIK ist mit sieben Sparten und jährlich mehr als 20.000 Schüler:innen eine der größten Musikschulen Deutschlands. Für ihre Neuausrichtung als Marke wurde DORTMUND MUSIK in zwei Kategorien für den German Brand Award nominiert. Der German Brand Award zählt zu den wichtigsten deutschen Preisen für vorbildliche Markenführung, nachhaltige Kampagnen und außergewöhnliche Marketingprojekte.
Auf dem Bild zusehen: Das Percussion-Ensemble Boogie Voodoo von DORTMUND MUSIK unterhielt die Besucher:innen vor dem Konzerthaus.
Jubel für die Produktion „Kein leichter Fall“: Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund erhält nach dem erfolgreichen Gastspiel in Südtirol auf Initiative des Südtiroler Kulturinstituts den Finstral-Publikumspreis für das beste Theatergastspiel des Jahres. Die von der Firma Finstral gestiftete Trophäe wurde durch Peter Silbernagl, Direktor des Südtiroler Kulturinstituts im Kinder- und Jugendtheater überreicht. Der Preis wird jährlich an die zwei besten Produktionen vergeben, zum einen für Erwachsene und zum anderen für junges Publikum. Er wurde erstmals in der Spielzeit 2012/13 vergeben, den Preis für das Kinder- und Jugendtheater gibt es seit der Spielzeit 2017/18. Der Preis wurde bereits von verschiedenen Südtiroler Künstler*innen gestaltet. Aktuell erscheint er im Design von Martin Pohl, das an die Anfänge des Theaters erinnern soll und eine Hommage an das griechische Amphitheater darstellt. Andreas Gruhn, Intendant des KJT Dortmund, Johanna Weißert, Regisseurin von „Kein leichter Fall“ sowie Bianka Lammert, Thomas Ehrlichmann, Sar Adina Scheer sowie Andreas Ksienzyk aus dem Ensemble der Produktion nahmen die Trophäe entgegen.
Bei der German Brand Convention gab es in Berlin Preise für gutes Marketing und Kampagnen von Unternehmen und Institutionen. DORTMUND MUSIK ist als erste Musikschule überhaupt sowohl als Marke als auch für das Logo-Design in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen, die uns bestätigen, dass wir auf einem guten Weg sind, unseren Bildungsauftrag modern und zeitgemäß umzusetzen“, freut sich der Direktor von DORTMUND MUSIK, Stefan Prophet. Er nahm die Auszeichnungen zusammen mit seiner Stellvertreterin Christine Hartman-Hilter entgegen. DORTMUND MUSIK wurde dreimal als „Winner“ ausgezeichnet (das entspricht einem dritten Platz) und erhält einmal eine „Special Mention“ (entspricht einem 4. Platz).
Die Musikschule hat sich zukunftsfit gemacht, sie begleitet Schüler*innen von Anfang an. Auch in den Bereichen Digitalität und Popkultur entwickelt sie sich immer weiter. Im Detail gab es folgende Auszeichnungen:
Für das Konzept und für die „herausragende Markenarbeit“ ist DORTMUND MUSIK in der Kategorie „Excellent Brand“ (ein Bereich für alle Unternehmen) und „Education & Research“ (ein Bereich für alle Einrichtungen aus der Bildung und Entwicklung) ausgezeichnet worden, außerdem gab es besondere Auszeichnungen für das neue Logodesign der Marke – einmal erreichte DORTMUND MUSIK einen dritten Platz und einmal einen vierten Platz. Das Logodesign wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit NetGroup GmbH.
Der German Brand Award zählt zu den wichtigsten deutschen Preisen für „vorbildliche Markenführung, nachhaltige Kampagnen und außergewöhnliche Marketingprojekte“. Es gab insgesamt 1391 Einreichungen – 95 Special Mention (vierte Plätze), 450 Winner (3. Plätze), 66 Gold (zweite Plätze), 14 Best of Best (erste Plätze).
DORTMUND MUSIK hat sich von der klassischen Musikschule zu einer „Marke“ weiterentwickelt und sich so mit den verschiedenen Bereichen in der Bildungsarbeit neu aufgestellt. DORTMUND MUSIK ist mit jährlich mehr als 20.000 Schüler*innen eine der größten Musikschulen Deutschlands. Die Förderung beginnt früh mit Vorschulkursen, Bildungspartnerschaften mit Kindertageseinrichtungen und allen allgemeinbildenden Schulformen. Die „klassische Musikschule“ mit Einzel- und Gruppenunterricht gibt es hier genauso wie die studienvorbereitende Ausbildung, die „Barockakademie“ und die „Glen-Buschmann-Jazz-Akademie oder „Musik digital“. Zu hören sind die Musiker* innen auch bei zahlreichen Konzerten „Live on Stage“.
Auf dem Bild zu sehen: Frank Scheele, von der NetGroup GmbH Dortmund, mit der das Logo entwickelt wurde, Christine Hartman-Hilter, stellvertretende Direktorin und Stephan Prophet, Direktor von Dortmund Musik.
Das Begegnungszentrum Berghofen, Am Oldendieck 6, zeigt bis zum 30. September unter dem Titel „Kunterbunt“ die Bilder-Ausstellung der Gruppe „Offenes Malen„“. Die Motive sind geprägt von Eindrücken aus der Tierwelt, verschiedener Landschaften, Pflanzen und Portraits. Bunt sind auch die Techniken der 15 Maler*innen, die sich seit einigen Jahren regelmäßig zum kreativen Tun treffen. Aquarelltechniken sind neben Acrylbildern und Kohlezeichnungen die wichtigsten Grundlagen der Gestaltung. Die Ausstellung ist täglich zu den Öffnungszeiten, 9 bis 18 Uhr, zu besichtigen. Weitere Informationen unter Telefon 0231 50-29100 oder per E-Mail: bz_berghofen@stadtdo.de.
DrehMOMENTE NRW ist ein jährlicher Kurzfilmwettbewerb, der Nachwuchstalente aus Nordrhein-Westfalen zusammenbringt und ihre kreativen Filme auszeichnet. Die Gewinner*innen der Kategorien Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene stammen aus verschiedenen Städten in NRW, darunter Essen, Bergisch Gladbach, Mettmann, Düsseldorf, Witten, Bonn, Köln und Bochum.
Die Sieger*innen in den Alterskategorien Kids, Teens und Junge Erwachsene wurden ausgezeichnet und erhielten attraktive Preise. Die Preisverleihung fand in Zusammenarbeit mit der uzwei im Kino des Dortmunder U statt. Insgesamt wurden 65 Filme beim Nachwuchswettbewerb eingereicht, aus denen drei Jurys in Videokonferenzen die Preisträger auswählten. Die Jurys stellten ein abwechslungsreiches und genreübergreifendes Programm aus den Einreichungen zusammen. Moderator Tom Westerholt diskutierte ausführlich über die Wettbewerbsbeiträge mit Jurymitgliedern und Preisträgern. Die Gewinner*innen:
KIDS – 7 bis 13 Jahre:
1. Preis „Die Geisterbahn des Grauens“, Schule am Krausen Bäumchen , Essen
2. Preis „Das Mysterium der Schulstunde“, GGS Kippekausen, Bergisch Gladbach
3. Preis „Erlebnis im Wald“, GGS Kippekausen, Bergisch Gladbach
TEENS – 14 bis 17 Jahre:
1. Preis „Life kills Artists“, Privat (Mika), Mettmann
2. Preis „Yellow Hood: Murder in Mind“ (Trailer), Privat (Victor), Düsseldorf
3. Preis „SOLITUDE – der vermeintlich einzige Ausweg…?“, Privat (Tim), Witten
JUNGE ERWACHSENE – 18 bis 25 Jahre:
1. Preis „Morgen irgendwo am Meer“ (Trailer), FH Dortmund/ Patrick Büchting, Bonn
2. Preis „Erfolg“, Privat (Lisa Stangenberg), Köln
3. Preis „Breakthrough“, Privat (Baran Nargili), Bochum.
Die Karnevalsjugend-Dortmund freut sich, das Kinderprinzenpaar der Session 2024/2025 vorstellen zu können.
Tom Maevus und Mia Dempewulf – 10 und 11 Jahre jung – werden als Prinz Tom I. und Prinzessin Mia I. den Kinderkarneval in Dortmund in der kommenden Session repräsentieren.
Tom kennt sich beim Kinderprinzenpaar schon bestens aus, da er in der Session 2022/2023 bereits Adjutant von Prinz Nicklas I. war. Zudem ist er schon seit seiner Geburt Mitglied der Narrenzunft Blau-Weiß 1964, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. Neben dem Karneval ist er begeisterter Fußballspieler beim TV Brechten.
Seine künftige Prinzessin Mia ist ebenfalls seit einigen Jahren Mitglied der Narrenzunft Blau-Weiß 1964 und tanzt dort mit viel Freude im Showtanz mit. Sie besucht die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Lünen und begeistert sich außerdem fürs Turnen.
Fiona Epmeier (13) und Smilla Froese (14) stehen der Prinzessin in diesem Jahr als Paginnen zur Seite. Beide sind ebenfalls in der Narrenzunft Blau-Weiß 1964 zuhause und tanzen wie Mia auch im Showtanz mit.
Der Standartenträger Milo Sakovic (8) und der Adjutant Rico Vogt (7) kommen aus der KG Grün-Gold Do.-Scharnhorst. Beide spielen Handball beim TuS Scharnhorst und besuchen noch die Grundschule.
Als Betreuerinnen stehen dem Kinderprinzenpaar Roswitha Buchholz und Sabrina Uhlemann zur Seite.
Die Proklamation des Kinderprinzenpaares findet am Sonntag, dem 10. November 2024 um 15:11 Uhr in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses statt. Dort treten sie die Nachfolge von Prinz Julian I. und Prinzessin Vivian II. an. Die Proklamation wird umrahmt von einem stimmungsvollen, karnevalistischen Programm von Kindern für Kinder. Eintrittskarten zum Preis von 5,00€ sind im Ticketshop auf www.dortmunderkarneval.de erhältlich.
DORTMUND MUSIK hat die Bundespreisträger*innen von „Jugend musiziert“ für ihre tollen Leistungen bei dem Wettbewerb geehrt. Gleich 14 Musiker*innen könnten sich über erste Preise freuen. Der 1. Preis geht an in der Kategorie „Besondere Besetzungen“ an Maria Bovensmann, Marlene Kruse, David Elias Kusch, Fabian Strnad, Carlotta Johanna Mecking, Hannah Charlotte Faßbender, Vera Jahnecke, Berta Dieterle Biosca (alle Violoncello) und Cynthia Torka (Sopran);
Simon Elias Laufen und Kristian Brill (Klavier 4-händig),
Joseph Chang und Stanislava Ovdiichuk (Klavier 4-händig) und
Piet Bracklow und Johannes Laufen (Schlagzeug-Ensemble).
Zweite Preise erhielten
Tim Grümmer (Klavier) und Carlotta Johanna Mecking (Violoncello) in der Kategorie „Klavier und ein Streichinstrument“.
Stanislava Ovdiichuk (Klavier) und Eike Elias Wattenberg (Bariton) in der Kategorie „Duo Kunstlied“.
Einen dritten Preis erhielten Anna Leontieva (Klavier) und Isabelle Clara Weinsheimer (Violoncello) in der Kategorie „Klavier und ein Streichinstrument“.
Auf dem Bild zu sehen:
Von links: Christine Hartman-Hilter, Verena Volkmer, Andreas Patschinsky, Sarah Säftel, Sigrid Althoff, Eike Wattenberg, Joseph Chang, Simon Laufen, Kristian Brill, Tilman Muth, Stefan Prophet, Igor Krasovskyy, Birgit Kramarczyk
Bezirksbürgermeister Peter Spineux und Verwaltungsstellenleiter Frank Führer präsentieren Arbeiten des Dortmunder Foto-Designers Axel M. Mosler in der Verwaltungsstelle Huckarde.
Die Fotoarbeiten Moslers umspannen einen weiten Bogen angefangen bei Aufnahmen eindrucksvoller Landschaften mit imposanten Wolkengebilden, die in Formensprache und Bildkomposition an klassische Malerei erinnern. Daneben gibt es Arbeiten, in denen Detailaspekte von Motiven aus ihrem Zusammenhang gelöst werden und im Zusammenspiel von Formen mit Licht und Schatten eine zunehmend abstrakte Wirkung entfalten. Hierfür stehen Teilansichten von griechischen Häusern und ein Bild von Kondensstreifen. Die Bandbreite der Abstrahierung findet ihren Höhepunkt in einem Werk, das durch besondere fotografische Techniken entstanden ist. Hier tritt das Motiv völlig zurück und wird zur reinen Farbkomposition. Der Kamerablick Axel M. Moslers verleiht damit den flüchtigen Farbbewegungen in der Natur, den steinernen Schatten der Gebäude Momente der Zeitlosigkeit.
Die Ausstellung ist bis zum Ende des Jahres in der Verwaltungsstelle Huckarde, Rahmer Straße 15, zu besichtigen.
Noch bis Freitag, 27. September, zeigt die Artothek der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund Bilder von Doris Gatzke.
Die Künstlerin aus Lünen trägt bei vielen ihrer Bilder Strukturpasten und selbst angerührte Gesteinsmehle auf. So entstehen beim Trocknungsprozess Strukturen und Effekte, die oft nicht vorhersehbar sind. Durch die Weiterverarbeitung, etwa mit flüssigen Farblasuren, Schellack, Acrylsprays sowie mit pastösen Farbaufträgen, erzeugt sie eine spannende Tiefenwirkung.
Besonders begeistern Doris Gatzke auch die unterschiedlichen Rost- und Patina-Effekte. Sie entstehen durch den Einsatz von Eisenpulver und Oxidationsmitteln.
Die Ausstellung ist geöffnet dienstags und freitags von 10 bis 19 Uhr. Die Artothek befindet sich in der zweiten Etage der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3. Der Eintritt ist frei. Über die Artothek
Die Artothek der Stadt- und Landesbibliothek umfasst rund 1.300 Exponate zeitgenössischer Künstler*innen, die für je drei Monate ausgeliehen werden können. Die Bilder aus den Wechselausstellungen können auch käuflich erworben werden.
„Ist das Kunst oder nur technisches Gedöns?“ fragten sich vielleicht einige, als sie auf die gemeinsame Ausstellung des Digitalkünstlers Werner Bedorf und des Fotokünstlers Dirk Schmitz aufmerksam wurden. Die beiden innovativen Künstler boten im Rahmen ihrer Ausstellung zwei spannende Workshops an, um praktische Einblicke in die Entstehung von Digital- und Fotokunst zu geben. Das Motto “Alles, nur nicht gemalt – Kunstbild-Bildkunst“ zog zahlreiche Menschen an, die diese Verschmelzung von Technologie und Kunst hautnah erleben und ausprobieren wollten. Der Digitalkünstler Werner Bedorf brachte seine selbst entwickelte Computeranwendung zum Einsatz, die die Faszination des Wechselbildes durch die Erstellung eines individuellen Wechselbildes erlebbar machte. Da dieses jeweils aus zwei Bildern besteht, sieht man je nach Blickwinkel entweder das eine oder das andere. Obwohl diese Technik bereits im 18. Jahrhundert
verwendet wurde, hat der optische Effekt bis heute nichts von seiner Faszination
eingebüßt. Die Teilnehmer*innen waren begeistert, ihre Ergebnisse anschließend von Hand
und mit viel Geschick fertigzustellen und freuten sich, ein besonderes Kunstwerk
mit nach Hause nehmen zu können, das ein Zusammenspiel zweier Portraits
oder anderer Lieblingsmotive darstellte. Der Fotokünstler Dirk Schmitz hatte sich ebenfalls etwas Besonderes einfallen
lassen. Er lud dazu ein, die Splash-Fotografie auszuprobieren und stellte dazu im
Freien ein umfangreiches Equipment bereit. Ob Obst, das im Wasser zu Kunst wird oder Wasser, das wie von Zauberhand aus Gläsern herausspritzt, unter Anleitung des Künstlers konnten die
Teilnehmer*innen solche faszinierende Bilder selbst fotografisch festhalten.
Alle hatten viel Spaß und freuten sich über die beeindruckenden Fotos. Für den Freundeskreis Westfalenpark ist es wichtig, sich kontinuierlich
weiterzuentwickeln und neue Angebote in das Programm aufzunehmen.
Diese erfolgreichen Workshops im Rahmen der regelmäßigen
Kunstausstellungen in der vereinsbetriebenen Galerie Torfhaus ermutigen die
Verantwortlichen, weiterhin nach kreativen neuen Möglichkeiten zu suchen, die
sie den Gästen des Parks anbieten können.
mit einem Aufruf im diesjährigen Jahresprogramm hatte der Freundeskreis Westfalenpark e. V. zu einem Malwettbewerb über Motive aus dem Westfalenpark aufgerufen. Es haben insgesamt drei Workshops mit 19 Teilnehmenden stattgefunden, die alle ganz viel Spaß beim kreativen Umsetzen ihrer Ideen hatten. Künstlerische Begleiterinnen der Aktion waren Bettina Brökelschen und Vera Nienkemper. Letztere hatte ihr Atelier für den Malwettbewerb zur Verfügung gestellt. Eine Jury wählte anschließend nach künstlerischen und optischen Kriterien, aber auch nach Wiedererkennungsmerkmalen 8 Kunstwerke für den Druck einer Postkarten- Edition aus. Diese kann ab sofort an den Parkeingängen sowie in der Galerie Torfhaus als Paket für 5 € erworben werden. Der Erlös kommt der ehrenamtlichen Arbeit des Freundeskreises zugute, der damit neue Initiativen zum Wohle des Westfalenparks unterstützen möchte. Alle bei den Workshops entstandenen Kunstwerke sind äußerst eindrucksvoll und zeigen den Westfalenpark von vielen schönen Seiten, so dass für einen Monat nicht nur die 8 prämierten, sondern alle 19 Bilder in der Galerie Nienkemper ausgestellt bleiben und besichtigt werden können. Zur Vernissage in der Galerie erhielten die anwesenden Künstlerinnen und Künstler der erfolgreichen Malaktion viel Lob und Applaus. Wobei erstaunt festgestellt wurde, dass bislang nicht alle von ihnen regelmäßig mit Farbe, Pinsel und Leinwand experimentiert haben oder aber sie noch sehr jung sind. So ist eine der Prämierten erst 16 Jahre alt. Und der Freundeskreis-Vorstand freut sich insbesondere darüber, endlich wieder einer häufig gestellten Nachfrage nach „Postkarten aus dem Westfalenpark“ nachkommen zu können.
Auf dem Bild zu sehen: Vorsitzende Monika Greve (1. v. l.) im Kreis der Beteiligten an der Malaktion.
Mit täglichen Aktivitäten von 13 bis 18 Uhr begeisterte der PSD Bank Parksommer rund 30.600 Besucher*innen. Die Wiese am Florianturm diente als zentrale Anlaufstelle. Der Eintritt zur Veranstaltung war kostenfrei. Kinder und Jugendliche nahmen besonders das Zirkuszelt in Anspruch, wo sie sich an der Kunst der Jonglage und Artistik versuchen konnten. Die „Bambusbaustelle“ förderte kreatives Denken und Teamarbeit. Das sportliche Angebot, inklusive des Dortmunder Minisportabzeichens und der beliebten Bungee-Trampoline, bot weitere Anlässe für Bewegung und Vergnügen. Ein Höhepunkt für die jungen Besucher*innen war die Gabelstapler-Aktion, bei der Kinder einen Stapler-Führerschein erwerben konnten. Die generationsübergreifende Ausrichtung des PSD Bank Parksommer war auch in diesem Jahr prägend. Großeltern und Enkel fanden in den verschiedenen Angeboten gemeinsame Erlebnisse, die das Fest zu einem besonderen Treffpunkt für Familien machten. Dank der Unterstützung der PSD Bank Rhein-Ruhr sowie zahlreicher Kooperationspartner konnte der Parksommer bereits zum fünften Mal erfolgreich umgesetzt werden.
Zwischen den dunklen und schweren Kompressoren schleichen hintereinander Ritter, Feen und Ninjas. Es ist mucksmäuschenstill. Langsam, vorsichtig und geduckt bewegen sie sich durch die große Maschinenhalle. Die Jungen und Mädchen wollen auf keinen Fall die Wächter des Labyrinths alarmieren. Denn sie sind auf der Suche nach der dunklen, bösen Macht und dem „Geheimnis der verzauberten Kokerei“. Theatermacherin Cynthia Scholz gibt kurze, laute Anweisungen, aus der fahrbaren Lautsprecherbox ihres Assistenten klingt passende stimmungsvolle Musik. Generalprobe in der Kompressorenhalle. Das neun Kinder umfassende Ensemble „Spiel mit der Realität“ ist nur eine Theatergruppe auf dem Industriedenkmal. Insgesamt drei freie Theatergruppen, mehrere Schulklassen, Vorschulkinder und Theater AGs aus Dortmund, insgesamt 50 Jungen und Mädchen pro Tag, bevölkern im Rahmen des WOOOP-Theaterfestivals die Kokerei Hansa. Das Industriedenkmal ist großzügige und weitläufige Bühne und vor allem Experimentierfläche für das Festival, veranstaltet vom Kulturbüro Dortmund in Kooperation mit Theatervolk, dem Dortmunder Institut für Theaterpädagogik, FABIDO sowie der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
Ritter Milo sitzt in einer Lokomotive. Zu verlockend ist das historische Fahrzeug auf dem Schwarzen Platz. „Ich verteile auch Autogramme“, witzelt er. Die kleine Schauspielerschar hat Spaß. Derweil machen die drei hübschen Prinzessinnen Pause. Und auch die Feen stärken sich im kleinen Birkenwäldchen im Schatten der Bäume und auf grünem Moos. Wahrlich − ein die Fantasie anregender Platz, den die Theatermacherin für ihr Stationen-Theater ausgewählt hat. Davon gibt es auf dem Kokerei-Areal viele. Insgesamt sechs Szenen spielen die Kinder einer heilpädagogischen Einrichtung und laden mit ihrem Theaterstück gleichzeitig die Zuschauer zum Mitmachen ein. Sie sollen die Theatergruppe auf den Stationen über das Denkmalgelände begleiten und nebenbei auch Rätsel lösen. Während die junge Theatergruppe probt, laufen in der Waschkaue die Vorbereitungen für das Stück „Mord in der Schule“. Der Literaturkurs des Helmholtz-Gymnasiums präsentiert seine Eigenproduktion, eine Krimi-Komödie. Die Bühne steht, die Bühnentechnik klappt. Die Zuschauer nehmen unter den Kauenkörben, die an der Decke hängen, Platz. Wo früher die Koker „gebuckelt“, also sich gegenseitig den Rücken gewaschen haben, tummeln sich nun Kinder und Jugendliche. Das Stück der im Schnitt 17-Jährigen wurde in der Schule erarbeitet und vorbereitet. Aber bei der abschließenden Aufführung in der Waschkaue erfährt es noch einmal eine andere, besondere Wirkung als im Klassenzimmer. Das Publikum dankt mit Standing Ovations. „Die Kokerei ist für unsere Idee wie geschaffen“, begeistert sich Susanne Henning vom Kulturbüro der Stadt Dortmund. Sie hat das Theaterfestival konzipiert und organisiert. Zusammen mit Barbara Müller von Theatervolk leitet und koordiniert sie die Woche auf Hansa. „An diesem Kulturort mit Geschichte bieten sich so viele Möglichkeiten zum Entdecken − Landschaften und Gebäude, Technik und Natur.“ Ein Theaterfestival in Dortmund für und mit Kindern und Jugendlichen ist nicht neu. Aber mit Wooop will Henning einen Neuanfang markieren. Statt auf klassischen Theaterbühnen wie bisher, sollen die jungen Schauspieler:innen hier auf dem Kokerei-Gelände und in den Gebäuden mehr Freiheit für Kreativität entfalten. „Der Ort erzeugt Spielenergie“, ist sie sich sicher. Inspiration und Improvisation wünscht sie sich anstelle fester Muster. Diesen Gedanken greift auch der Workshop „Site Specific Theatre“ auf, in dem die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise eigenständig die Räume und Plätze der Kokerei Hansa erkunden. Ein Baum, eine Bank, eine Treppe – die Jungen und Mädchen lassen sich inspirieren, lassen ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf und erschaffen auf und mit dem Gelände Klänge und eigene Szenen. Theater ist eben mehr als nur eine einstudierte Rolle in einem Theaterstück. In der blau gekachelten Kantine steht ein langer Tisch bereit. Tonpapier, Klebeband, Scheren, Zollstock, Acrylfarbe sind im Einsatz. Emsig und in lockerer Atmosphäre arbeiten die Jugendlichen gemeinsam an einer Skulptur. Es wird munter gequatscht, aber auch die Arbeit der anderen begutachtet. Große zweidimensionale Scherenschnitte zeigen ihre Interessen, Vorbilder, Vorlieben und ihren persönlichen Eindruck vom Festival. An einem rollenden Gestell aus Dachlatten werden alle Arbeiten gesammelt und dienen später als Dekoration. Tennisspieler, Rennwagen, ein Fußball, ein Wolfskopf im Profil, ein Blumenplanet, aber auch die Animationsfigur Shaun, das Schaf − alle haben sich hier zusammengefunden. So verschieden und bunt sind die Arbeiten, so bunt wie auch das junge Theatervolk während des Festivals auf der Kokerei Hansa.
„Fliegende Bilder“ zeigen ab 19. September 2024 Tänzerinnen und Tänzer des Dortmunder Balletts. Die Displays auf dem Dortmunder U-Turm bekommen ein neues Video. Regisseur Adolf Winkelmann hat gemeinsam mit Ballettintendant Xin Peng Wang ein Video erstellt, das dann zu jeder vollen Stunde in der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr über den Dächern Dortmunds zu sehen sein wird. Die von Xin Peng Wang eigens für das Video geschaffene Choreographie zeigt weithin sichtbar, dass Dortmund sich in den letzten Jahren zu einer der führenden Tanz-Städte entwickelt hat. Pünktlich um 19 Uhr werden am Donnerstag, 19. September 2024, neue spektakuläre Bilder am Dortmunder U-Turm gezeigt. Zu jeder vollen Stunde wird in der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr das Ballett Dortmund mit einer eigens von Xin Peng Wang hergestellten Choreographie über Dortmund zu sehen sein. Regisseur Adolf Winkelmann hat die Filmaufnahmen in Szene gesetzt und unterstreicht, dass sich Dortmund in den letzten Jahren zu einer der führenden Tanzstädte Deutschlands entwickelt hat. Mit den Filmaufnahmen ehrt Winkelmann auch das Schaffen Xin Peng Wangs, der als Chef des Dortmunder Balletts das künstlerische Leben der Stadt und der Region maßgeblich geprägt hat. Das zukünftige Video wird das Motiv der Tauben ersetzen und ist damit das bisher größte Projekt des Ballett Dortmund in der Zusammenarbeit mit Adolf Winkelmann.
Vorangegangen waren zwei produktionsbezogene Videos zu den Balletten SCHWANENSEE und TRAUM DER ROTEN KAMMER, die stets vor den jeweiligen Vorstellungen gezeigt wurden.
Die Choreografie wurde von Xin Peng Wang mit acht Tänzerinnen und Tänzer extra für dieses Format entwickelt und zeigt verschiedenen Stile aus der Welt des Tanzes.