Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. Sabine Bösing hat am 20. Juni 2024, das Wichern-Wohnungslosenzentrum der Diakonie in Dortmund besucht und viele Ideen und Eindrücke mit nach Berlin genommen. In der bundesweiten Sozial- und Wohnungspolitik setzt sie sich für mehr bezahlbaren Wohnraum und passgenaue Unterstützungsangebote in der Wohnungsnotfallhilfe ein und war im Rahmen einer Fachtagung in Dortmund. Im Anschluss besuchte sie auf Einladung von Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back das Wichernhaus in der Stollenstraße 36. „Hier erfahren Menschen Empowerment, um wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Gleichzeitig erleben sie Menschenwürde, die vielen von ihnen auf der Straße genommen wurde. Sei es bei der Fußpflege in der medizinischen Praxis des Hauses oder bei der Begleitung auf dem Weg zurück in eine sichere Zukunft in der eigenen Wohnung.“ Über 2000 Menschen erhalten jedes Jahr im Wichern-Wohnungslosenzentrum Hilfe und Unterstützung. In der Einrichtung bündelt die Diakonie alle Angebote, darunter der Tagesaufenthalt, Ruheräume, Waschcafé mit Duschen und Waschmaschinen, eine medizinische Praxis, Kleiderkammer, Erreichbarkeitsadressen sowie die Beratungsangebote zur Sicherstellung von Krankenversicherung, Grundsicherung und Wohnmöglichkeiten. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mit Sitz in Berlin ist Koordinierungsstelle und Interessenverband der sozialen Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe und macht sich stark für die Rechte wohnungsloser Menschen in Deutschland.
Das Foto zeigt Sabine Bösing, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V., mit Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back beim Besuch des Wichern-Wohnungslosenzentrums in der Dortmunder Nordstadt. Foto: Diakonie
Gemeinsam mit dem AWO-Geschäftsführer Tim Hammerbacher überreichte Sigrid Pranke, Leitung des AWO-Projekts ‚Zukunft mit Herz gestalten‘ zum Abschluss der Fortbildung DEMOKRATISCH BLEIBEN 12 Mitarbeiter*innen ein Zertifikat. Nicht nur aus dem Unterbezirk Dortmund, sondern sogar aus Bochum und aus dem Märkischen Kreis waren die Teilnehmenden zusammengekommen, um sich von Februar bis Juni an 4 Wochenenden mit dem Thema Demokratie zu befassen: Ob eine Gedenkstättenfahrt, systemische Beratung oder auch Situationen im Arbeitsalltag – wichtig war das gemeinsame Lernen und Austauschen. Als besondere Wertschätzung empfanden die Teilnehmenden, dass der neue Geschäftsführer die Zertifikat-Übergabe persönlich übernahm. Dieser findet das Thema so wichtig, dass die Angestellten des UB Dortmund und der Tochterunternehmen die Fortbildung in ihrer Arbeitszeit absolvieren konnten. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, demokratische Grundwerte und Überzeugungen zu stärken und Menschen dabei zu unterstützen, sich gegen Hass und Hetze zu stellen!“, so Tim Hammerbacher. Die zweite schöne Überraschung war, dass sich Anja Butschkau zum Abschluss-Gespräch mit einigen Teilnehmenden traf, um darüber zu sprechen, wie es denn nun weitergehen kann. Als Vorsitzende der AWO Dortmund und auch als SPD-Landtagsabgeordnete ist ihr ein persönliches Anliegen, Demokratie bestmöglich zu fördern. Zu den Fragen: „Ja, warum denn nun eigentlich demokratisch bleiben?“ und: „Wie machen wir das eigentlich?“ entstand ein lebhafter Austausch. Anja Butschkau erzählte von Erfahrungen aus ihrem politischen Alltag und Angela und Marco, Mitarbeitende der WAD, vom persönlichen und vom Arbeitsumfeld. Von Unzufriedenheit, Politikverdrossenheit, Existenzängsten und konkreten Alltagsproblemen war die Rede, ebenso wie vom Einfluss von Social Media. Am Ende zeigte sich große Einigkeit darüber, wie wichtig das Thema Demokratie ist. Und die Fortbildung dazu. ‚Zukunft mit Herz gestalten!‘ ist ein Projekt, das sich stark macht für eine offene, menschenfreundliche, demokratische Zivilgesellschaft, die die AWO-Werte Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität und Toleranz als Kompass gegen Ausgrenzung, Respektlosigkeit und Rechtspopulismus mehr ins Bewusstsein rücken möchte. Mitglieder und Beschäftigte der AWO im Bezirksverband „demokratiestark und-stärker“ zu machen, sie zu sensibilisieren, zu informieren, zu befähigen und zu aktivieren, sodass sie jedweder Form von Diskriminierung – von innen wie außen – informiertes, wertegebundenes Engagement entgegensetzen können, das ist der Auftrag des Projektes.
In feierlichem Rahmen fand im Juni die turnusmäßige Präsidentschaftsübergabe im Lions Club Dortmund-Phönix statt. Der amtierende Präsident Dr. Thomas Doeker über- gab sein Amt an Jan Fatthauer, der die Geschicke des Clubs im Lionsjahr 2024/25 len- ken wird. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin der Einsatz für soziale Projekte und das Gemeinwohl in Dortmund. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zugleich verdiente Mitglieder des Clubs für ihre herausragenden Leistungen und ihr Engagement geehrt. Jürgen Ernst erhielt den re- nommierten Governor Appreciation Award für seine maßgebliche Rolle als Organisator der erfolgreichen Benefiz-Konzerte des Clubs. Mit dem angesehenen Melvin Jones Fel- low wurde Claus-Dieter Weibert ausgezeichnet, insbesondere für sein langjähriges En- gagement im clubeigenen Förderverein für gemeinnützige Projekte. Die Auszeichnun- gen überreichte der amtierende Distrikt Governor Prof. Dr. Ralf Brickau und würdigte dabei die Leistungen der Geehrten. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Aufnahme von Levent Arslan als neues Mitglied in den Lions Club Dortmund-Phönix. Er wird sich nun aktiv am Clubleben und den zukünftigen Projekten beteiligen.
Das Bild zeigt: Dr. Thomas Doeker (2. v. r.) und. Jan Fatthauer (l.) mit Ehefrauen.
Eine Zahl, die steigt und steigt und steigt. Bisher niemals so schnell, wie im vergangenen Jahr. 62.620 dokumentierte und beim Netzwerk United in der Schweiz registrierte Todesfälle gab es seit 1993 an den Außengrenzen der Europäischen Union. Die Dunkelziffer dürfte sehr viel höher sein, aber um wenigstens die identifizierten Todesopfer zu würdigen, haben Evangelische Kirche, Diakonie, der Verein Grenzenlose Wärme e.V., Train of Hope und weitere engagierte Dortmunder Flüchtlingshilfeorganisationen auch in diesem Jahr die Aktion „Beim Namen nennen“ durchgeführt. 24 Stunden lang haben Mitglieder der Organisatoren, Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen der Dortmunder Stadtgesellschaft in der Reinoldikirche Namen verlesen, die Herkunft, Ort und Umstände des Todes. Unter den Menschen, die im Juni jeweils rund 30 Minuten lasen, befanden sich u.a. Julia Wissert, Intendantin Schauspiel Dortmund, Tobias Ehinger, Direktor Theater Dortmund, Ulrich Langhorst, Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Dortmund, der Polizeipräsident Gergor Lange sowie zahlreiche Lokalpolitiker, darunter Bürgermeisterin Ute Mais, sowie Stadtteilbürgermeister*innen, Stadtdirektor Jörg Stüdemann, Ulf Schlüter, Theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, und die Diakonie-Geschäftsführer Uta Schütte-Haermeyer. Rund um die Uhr unterbrach stets ein Musikstück die Lesung, darunter Gruppen der Dortmunder Philharmoniker, Kirchenmusiker*innen, Einzelkünstler und Musikschüler*innen. Im Mittelmeer gekentert oder an einem Grenzfluss in Osteuropa ertrunken, mittellos und unterversorgt verstorben, in einem LKW erstickt oder Suizid in Abschiebehaft. Männer, Frauen, ganze Familien, Babys: Die einzelnen Schicksale sind so erdrückend, wie ihre schiere Zahl. Noch nie war diese so hoch wie in 2023, Menschen flohen aus Syrien, Iran, Afghanistan, Eritrea, Kurdistan – nicht alle kamen an. Die EU verschärft das Asylwesen weiter, auch dagegen wendet sich in der Reinoldikirche in diesen Tagen der Protest. Am vergangenen Wochenende sagte der Soziologe Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani im Auftaktgottestdienst: „Schauen sie sich im Internet die Fotos an. Der Grenzwall, den Donald Trump zu Mexiko zu Ende bauen wollte, steht schon längst fertig in Osteuropa.“ Mit der Aktionswoche zum Internationalen Weltflüchtlingstag kämpfen Reinoldikirche und die beteiligten Organisationen um einen besseren Schutz der Menschen, die sich weiterhin auf den Weg machen.
Das Bild zeigt Diakonie-Mitarbeiterin Jasmin Rebbe, eine von über 50 Menschen, die innerhalb von 24 Stunden in der Reinoldikirche Namen aus der Liste von über 60.000 Todesfällen an den EU-Außengrenzen gelesen hat.
Ende Juni lud das Seniorenbüro Mengede in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung in die Bibliotheksräume ein.
Was als Vortrag angeworben wurde, sollte nach den Eingangsworten des Referenten Stefan Waldburg ein dynamischer Austausch mit allen Interessierten werden. Der Sozialarbeiter im ambulanten Hospitz- und Palliativdienst der Diakonie gab den Teilnehmer*innen zunächst einen kleinen Einblick in seine Arbeit und unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts deutlich: „Ehrenamtler*innen sind wichtig, auch im Stadtbezirk Mengede. Der Bedarf besteht überall und wenn Beratungen im Ernstfall gefragt sind, benötigt man die Menschen vor Ort.“ Interessierte Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können sich jederzeit an ihn oder die zuständigen Fachstellen wenden. Das Seniorenbüro Mengede ist ebenfalls ein erster Ansprechpartner, sowohl für die Vermittlung der Kontaktdaten als auch für Betroffene mit Informationsbedarf. Im weiteren Verlauf versorgte Herr Waldburg die Teilnehmer*innen mit vielen wichtigen Informationen und Materialen zum Thema Patientenverfügung und nahm auch detaillierten Bezug auf die Bedeutung einer Vorsorgevollmacht. Im fachmännischen geführten Austausch wurde das teils sehr emotionsgeladene Themengebiet mit konkreten Fallbeispielen für alle zugänglicher und gleichzeitig individuelle Fragen beantwortet. Schritt für Schritt begleitete Waldburg durch die sensiblen Punkte einer Patientenverfügung und zeigte mögliche Grenzen anhand von Erfahrungsberichten auf. Auch das wichtige Thema Vorsorgevollmacht kam hier erneut auf. Wie komme ich an nützliche Vorlagen? Was steckt hinter den einzelnen Klauseln der Patientenverfügung? Wann greift der Ehegattennotvertrag? Was ist der mutmaßliche Wille? – Dies waren nur einige Fragen, die behandelt wurden. Stefan Waldburg machte die Klauseln einer Patientenverfügung greifbarer und unterstrich die Bedeutung von fortwährenden Gesprächen mit Angehörigen, Bevollmächtigten und medizinischem Fachpersonal. Schnell wurde deutlich: Jeder und jede sollte seinen und ihren Willen zunächst sich selbst gegenüber klar definieren, um ihn dann gegenüber seinen Angehörigen, gegebenenfalls Bevollmächtigten und dem medizinischem Fachpersonal deutlich zu machen. „Denn die Aufgabe eines Bevollmächtigten ist es, den bekannten Willen des Vollmachtgebenden umzusetzen. Dafür müssen vorab Gespräche geführt werden und zwar fortwährend, denn Umstände und Meinungen können sich ändern.“, so Waldburg. Der Sozialarbeiter gab den Teilnehmer*innen noch einen exemplarischen Fragenkatalog zu den persönlichen Wertvorstellungen an die Hand, der für Betroffene selbst als auch für die Angehörigen und Entscheidungsbevollmächtigten wichtige Impulse zur Meinungsbildung geben können. Ermöglicht wurde der Vortrag durch das Engagement Herrn Waldburgs sowie durch die Kooperation zwischen dem Seniorenbüro Mengede und der Stadtteilbibliothek Mengede. Über weitere geplante Vorträge informiert das Seniorenbüro Mengede unter 0231/ 50-28090.
Im Rahmen der Partnerschaft des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste und der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) wurde Steffen Püschel, Vertriebsleiter bei DEW21, als neuer Botschafter ernannt. In seiner neuen Rolle setzt er sich dafür ein, das Bewusstsein für die Arbeit des Hospizdienstes zu schärfen und neue Unterstützungsmaßnahmen zu initiieren. „Ich bin sehr stolz darauf, diese bedeutende Rolle als Botschafter für den Kinder- und Jugendhospizdienst zu übernehmen. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, die unverzichtbare Arbeit aller ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und Beteiligten im Namen der DEW21 zu unterstützen“, betont Steffen Püschel. Gemeinsam wollen sich der lokale Energieversorger und der Hospizdienst für ein wesentliches Ziel stark machen: bis 2030 eine bedarfsgerechte Versorgung mit kinderhospizlichen Leistungen in Deutschland zu erreichen. Püschel, seit Februar 2024 als Vertriebsleiter für DEW21 tätig, stellt dabei wichtige Aspekte für die Zielerreichung heraus: „Was die Vision bedarfsgerechter kinderhospizlicher Infrastruktur in Deutschland benötigt, sind vor allem Öffentlichkeitswirksamkeit, Zeiteinsatz und finanzielle Mittel. Und wir als kommunales Unternehmen sehen es als besondere Pflicht, durch unser soziales Engagement nicht nur Aufmerksamkeit zu schaffen, sondern gleichzeitig auch aktiv die Lebensqualität in der Gemeinschaft zu fördern.“ In seiner Tätigkeit als Botschafter plant er unter anderem, verschiedene Spendenaktionen und Veranstaltungen zu organisieren, um finanzielle Mittel und Aufmerksamkeit für den Hospizdienst zu schaffen. Mit Einladungen zu Veranstaltungen möchte Püschel auch den betroffenen Familien die Möglichkeit gemeinsamer Erlebnisse geben, um für kurze Zeit auf andere Gedanken zu kommen. Birgit Lindstedt, Projektleiterin für das bundesweite Botschafternetz der Deutschen Kinderhospiz Dienste, freut sich über die intensivere Zusammenarbeit mit DEW21: „Gemeinsam werden wir den 300 lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in Dortmund eine lautere Stimme geben und dafür Sorge tragen, dass unsere Vision bis 2030 umgesetzt wird.“
Auf dem Bild zusehen von links nach rechts: DEW21-Vertriebsleiter Steffen Püschel, DKD-Bärenbotschafter Hope und Birgit Lindstedt, Projektleiterin für das bundesweite Botschafternetz der Deutschen Kinderhospiz Dienste.
Vier fachärztliche Kurzvorträge bildeten den Auftakt beim Sachverständigensymposium veranstaltet vom Sozialgericht Dortmund und der Akademie für medizinische Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Der Gutachter sei ein Koch, der an die Rezepte (in seinem Fall die allgemeine Lehrmeinung) gebunden sei, aber kaum Einfluss auf die Zutaten (unter anderem die vorherigen Befunde) habe. Mit diesem Vergleich zeigte Dr. Roland Strich in seinem Vortrag die Grenzen einer Begutachtung auf. Dr. Martina Diederich-Voigtmann verglich dann Mozart und Goethe mit den „Klassikern“ der Begutachtung. Abgerundet wurde die Vielfältigkeit der Vorträge durch einen Blick auf die Begutachtung vom Post-Covid-Syndrom von Dr. Simone Reck und im psychiatrischen Fachgebiet mit Trauma und Traumafolgen von Dr. Ulrike Pfau-Tiefuhr. Die 100 teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen tauschten sich sodann in Arbeitskreisen in den durch medizinische Ermittlungen geprägten Rechtsgebieten mit Richterinnen und Richter des Sozialgerichts Dortmund aus. In den gefragten Bereichen des Rentenversicherungs- und Schwerbehindertenrechts fanden jeweils zwei Arbeitskreise als außergewöhnliche Veranstaltung in Sitzungssälen des Gerichts statt. Der Präsident des Sozialgerichts Dortmund Peter F. Brückner resümierte im Schlusswort, dass ein Großteil der Verfahren vor dem Sozialgericht medizinisch geprägt seien. Bei etwa 6.000 Gutachten pro Jahr fallen Kosten von in etwa 9,5 Millionen Euro an. „Angesichts dieser Zahlen und der oft enormen Wichtigkeit der medizinischen Ermittlung für die Klägerinnen und Kläger ist die Bedeutung der medizinischen Gutachten und die Notwendigkeit qualitätsgesicherter Gutachten offensichtlich“, betonte Gerichtspräsident Brückner. Die vom Vorstand der Ärztekammer Westfalen-Lippe anwesende Dr. Anne Bunte schloss sich dem Fazit an, dass es in naher Zukunft eine Neuauflage eines gemeinsamen Sachverständigensymposiums geben müsste.
Das Gruppenfotos zeigt von links nach rechts: Leiterin Ressort Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe Elisabeth Borg, dahinter: Dr. Roland Strich, Dr. Martina Diederich-Voigtmann, Dr. Ulrike Pfau-Tiefuhr und Präsident des Sozialgerichts Dortmund Peter F. Brückner.
Gleich mehrere Jubiläen hat die Grünbau gGmbH Ende Juni im Dortmunder Hafen mit Partner*innen und Wegbegleiter*innen gefeiert. Alle haben sie mit Wegen aus finanziellen Krisen zu tun: Das 10-jährige Bestehen der Schuldnerberatung Dortmund, die als geeignete Stelle gem. § 305 Insolvenzordnung anerkannt ist und einen festen Platz in der Dortmunder Schuldnerberatungslandschaft hat. Gefeiert wurde auch, dass seit 25 Jahren Privatpersonen mit der neuen Insolvenzordnung die Möglichkeit haben, von ihren Schulden befreit zu werden. Ebenfalls seit 25 Jahren hat die Fachberatung Schuldnerberatung für den Paritätischen NRW Ihren Sitz in Dortmund. In der Feierstunde wurde Alexander Elbers nach 25-jähriger Tätigkeit als Fachreferent Schuldnerberatung für den Paritätischen NRW und Leiter der Beratungsstelle in den Ruhestand verabschiedet. Die Grünbau gGmbH ist Träger verschiedener Beratungs- und Beschäftigungsprojekte mit 15 Standorten in Dortmund. Die Veranstaltung fand im neu dazu gekommenen Standort Heimathafen statt. „Schuldnerberatung ist ein notwendiger und wichtiger Teil der Angebotspalette, mit dem wir einen Beitrag zur Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben leisten“, sagte Grünbaugeschäftsführer Andreas Koch in seiner Begrüßungsansprache und bedankte sich bei Alexander Elbers für die geleistete Arbeit als Fachreferent und Beratungsstellenleiter. Frank Plaß lobte die professionelle Arbeit und dankte dem Team der Beratungsstelle für ihr großes Engagement. Gunther Niermann, Geschäftsführer des Paritätischen in Dortmund, betonte in seinem Grußwort die gute Zusammenarbeit mit der Fachberatung und der Beratungsstelle. In seinem Rückblick wies Alexander Elbers darauf hin, dass Überschuldung jede/jeden treffen kann. Allein in Dortmund liegt die Überschuldungsquote derzeit bei rund 12 %, d.h. gegenwärtig stecken rd. 62.000 Dortmunder*innen in der Schuldenfalle. Im Jahr 2023 hat die Beratungsstelle über 6.500 Anfragen verzeichnet. Dies macht eindrücklich die Notwendigkeit des Beratungsangebots deutlich. In den vergangenen Jahren wurde ein Schuldenvolumen von rd. 25 Mio. € reguliert. Dabei hatte die Beratungsstelle Kontakte zu über 15.000 Gläubigern. Aktuell werden rd. 500 Insolvenzfälle betreut. In den letzten 25 Jahren hat sich die Fachberatung für viele Verbesserungen für die Betroffenen eingesetzt. So wurde mit dem Pfändungsschutzkonto ein großer Schritt zur Absicherung des Existenzminimums geschaffen. Positiv zu erwähnen ist auch der Rechtsanspruch auf ein Girokonto, der nach langem Kampf 2016 eingeführt wurde. Hervorzuheben ist ebenfalls, dass Überschuldete jetzt schon nach drei Jahren Restschuldbefreiung erlangen können. Das Team der Beratungsstelle hofft, dass mit der anstehenden Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie endlich auch ein offener Zugang zur Schuldnerberatung geschaffen und damit der lange geforderte Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung gesetzlich verankert wird. Im Rahmen der Fachberatung für den Paritätischen NRW werden u.a. Fortbildungsangebote und Workshops zum Erfahrungstausch für die Fachkräfte in den Beratungsstellen angeboten. Die Sprechzeiten der Schuldnerberatung Dortmund sind Montags und Dienstags von 9:00 bis 13:00 und Mittwochs und Donnerstags von 10:00 bis 17:00 Uhr
Telefon: 82 83 16
Auf dem Bild zusehen von links nach rechts: Gabriele Guth, Melanie Plaß, Angela Urban, Alexander Elbers, Muhammed Celebi vom Team Schuldnerberatung mit den Vertretern der Geschäftsleitung Frank Plaß, Andreas Koch
Über 120 neue Kolleginnen und Kollegen hat die Diakonie in Dortmund und Lünen in den vergangenen zwölf Monaten eingestellt. Traditionell werden alle Neueinstellungen in einem Begrüßungsgottesdienst im Sommer noch einmal offiziell und herzlich in der vor Ort gut 1000-köpfigen Diakonie-Gemeinschaft willkommen geheißen. In der Ev. Kirche St. Marien begrüßten die Diakonie-Geschäftsführung und die Mitarbeitervertretung eine große Zahl der neuen Kolleginnen und Kollegen, die in den letzten Monaten ihre Arbeit aufgenommen haben, darunter Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Pädagog*innen, Pflegefachkräfte und viele weitere neue Diakonie-Mitarbeitende. Im Gottesdienst sprach Diakonie-Geschäftsführer und Pfarrer Niels Back den neuen Mitarbeitenden den Segen für ihren Dienst aus und betonte in seiner Predigt, was christliche Werte in einem modernen Sozialdienstleistungsunternehmen ausmachen, wo sie wirken, ob sichtbar oder nicht, und wie sie in der täglichen Arbeit gelebt werden. Ein gemeinsames Frühstück im benachbarten Gemeindehaus bot im Anschluss die Gelegenheit zum weiteren Kennenlernen und zum Austausch mit dem Leitungsteam.
Auf dem Bild zusehen von links: Anja Szeffs, Roger Menneken, Katja Rautenberg (Mitarbeitervertretung), die Diakonie-Geschäftsführer Uta Schütte-Haermeyer, Tim Kirchhoff (Diakonische Pflege Dortmund) und Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back.
Die Insel Wangerooge – eine einmalige Mischung aus Ruhe und Aktivität. Wer die Natur, die Stille und eine frische Meeresbrise schätzt, der ist hier genau richtig. Schon die Anreise nach Wangerooge, mit der Fähre oder dem Flugzeug, ist spannend. Kaum auf der Insel, spürt man eine große Ruhe, kein Wunder, denn die Insel ist autofrei. Direkt am Strand wartet das Gästehaus Germania auf Sie. Die neue Leiterin des Gästehauses Germania, Sabine Müller, kennt schon nach wenigen Monaten den meist genannten Satz der Gäste: „das ist ja fantastisch, wie nah die Unterkunft am Meer liegt, gefühlt wohne ich auf dem Strand“. In dem Gästehaus der Caritas Dortmund können die Gäste frei wählen, ob sie nur Frühstück oder Vollpension haben möchten, das gilt für den Aufenthalt in den Zimmern aber auch in den Ferienwohnungen. Viele Zimmer haben ein barrierefreies Bad, in den Speisesaal hilft ein Treppenlift Menschen mit Rollator oder Rollstuhl. Thomas Beckmann, Fachbereichsleiter Reisen und Kuren weiß. „Reisen mit der Caritas bedeutet vor allem sicher unterwegs zu sein, in Gemeinschaft Neues zu entdecken, Spaß zu haben und neue Kontakte zu knüpfen“. Das Gästehaus ist aber auch für Familien attraktiv, es gibt ein Spielzimmer mit Gesellschaftsspielen, Eisenbahn und Lego, Spielplatz mit Schaukel und natürlich den Nordsee-Strand vor der Haustür.
Ebenso können im Gästehaus Germania auch Seminare und Schulungen gebucht werden. In mehreren Seminarräumen kann tagsüber gearbeitet und an der Bar „roter Sand“ der Abend gemütlich beendet werden. Vor der Tür warten 4,5 km feiner Sandstrand. Raue Brandung, stilles Wattenmeer, geschwungene Dünen und grüne Deiche auf die Besucher. Ein besonderer Tipp von Sabine Müller sind die Nachtwanderungen, bei denen man, bei klarer Sicht, viele Sterne, aber auch die vielen leuchtenden Schiffe sehen könne, die auf dem Weg nach Wilhelmshaven am Gästehaus vorbeiziehen. Möchten Sie auf die autofreie Insel Wangerooge, ins Gästehaus der Caritas Dortmund kommen? Kein Problem! Schauen Sie auf unserer Webseite im Belegungsplan nach oder rufen Sie uns einfach an: 0231 7260-1900
Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund engagieren sich Diane Spitz und Elke Michalski aus dem Arbeitsbereich Gesundheit jetzt als ausgebildete „Betriebliche Pflege-Guides“. In ihrer neuen Funktion sind sie Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Ihr Ziel ist es, pflegende Mitarbeiter über Beratungs- und Entlastungsmöglichkeiten zu informieren, so zum Beispiel über Pflegeleistungen und Selbsthilfeangebote. Die Unterzeichnung der Charta zur „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ in NRW durch Superintendentin Heike Proske und Verwaltungsleiterin Lisa Prang bekräftigt das freiwillige Engagement des Kirchenkreises, Mitarbeiter*innen bei ihren Pflegeverpflichtungen in der Familie aktiv zu unterstützen und zu würdigen. Diese Maßnahme ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen des Unternehmens, ein familienfreundliches und gesundheitsförderndes Umfeld zu schaffen und ergänzt das Evangelische Gütesiegel Familienorientierung. „Die Ausbildung von Pflege-Guides und die Unterzeichnung der Charta sind klare Zeichen unserer Unterstützung und Wertschätzung für unsere pflegenden Mitarbeiter*innen“, betonte Superintendentin Heike Proske.
Auf dem Foto zusehen: Superintendentin Heike Proske (2.v.l.) und die Leiterin der kreiskirchlichen Verwaltung, Lisa Prang (3.v.l.). Diane Spitz (l.) und Elke Michalski (r.) aus dem Arbeitsbereich Gesundheit sind nun ausgebildete „Betriebliche Pflege-Guides“ und erste Ansprechpartnerinnen für Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.
Die AWO Dortmund lud zu einem offenem Fußballturnier für Menschen mit und ohne Behinderungen. Bis in die Abendstunden spielten die 16 teilnehmenden Mannschaften um die drei glänzenden Pokale – und freuten sich über ein tolles Fest der Zusammenkunft. AWO-Geschäftsführer Tim Hammerbacher eröffnete das Turnier und freute sich sehr über die bunte Mischung der teilnehmenden Teams. Kinder, Jugendliche (zum Teil mit Fluchthintergrund) und Erwachsene stellten sich geschlechterübergreifend dem durchgehend fairen Wettbewerb. Die Mannschaften der AWO Dortmund wurde durch die ebenfalls hochmotivierten Teams der Werkstatt über den Teichen, der Werkstatt Gottessegen, Integra, Mobile e. V., Lebenshilfe Deusen und Brüderweg, den Roadrunnern und den Nix’n des TV Brechten. Knapp 300 Personen genossen so an diesem Tag eine tolle gemeinsame Zeit mit Fußball aber auch mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst. Die Pokale wurden feierlich an die Gewinnermannschaften übergeben werden. Aber das war gar nicht so wichtig, denn gewonnen hatten alle, die mitgemacht hatten. Die AWO Assistenzagentur bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen, Besucher*innen und dem TuS Deusen für einen rundum schönen Tag auf und neben dem Fußballfeld.
„Ein Leuchtturm, an dem sich lernen lässt, wie die Verstetigung innovativer Ansätze gelingt und der an der Lebenswelt der Menschen ansetzt“ – so beschreiben Nora Oertel Ribeiro und Sara Verspohl das Projekt Raum vor Ort (RvO) zu seinem zehnten Geburtstag. Mitte Juni haben die beiden Bildungsreferentinnen der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr (kefb) im Erzbistum Paderborn gemeinsam mit Beschäftigten der Stadtteil-Schule Dortmund, zahlreichen Ehrenamtlichen und Gästen aus dem Quartier in der Missundestraße das zehnjährige Bestehen des Raum vor Ort gefeiert. Viele Menschen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus waren gekommen, um an den Ständen des Projektes und befreundeter Initiativen zu feiern, was man in zehn Jahren geschafft hat. Der Raum vor Ort in der Missundestraße ist eine Zweigstelle der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr (kefb) im Erzbistum Paderborn. Die Mitarbeitenden dort kümmern sich nicht nur, aber besonders um zugewanderte Menschen und bieten unter anderem Kurse sowie Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten an. Bei bestem Wetter waren das Senioren- und das Familienbüro Innenstadt-Nord ebenso dabei wie der Caritasverband Dortmund, der Verein Schleswiger Viertel e.V., die Mosaikwerkstatt im Missundehof und die Nähmanufaktur „Amen Juvlja Mundial“. Auch das Projekt „Data2Resilience“, ein Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum und Leibniz Universität Hannover, das sich auf die Verbesserung der Resilienz von Dortmund gegenüber dem Klimawandel konzentriert, war vor Ort mit einem Stand. Für die Gäste, gab es viele Mitmach-Angebote, kulinarische Köstlichkeiten und Gelegenheiten zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. „Über zehn Jahre ist es uns gelungen, aus einem auf ein Jahr befristeten Projekt ein Regelangebot zu schaffen, das ein wichtiger Anlaufpunkt für unzählige Menschen im Ankunftsstadtteil Nordstadt ist“, resümiert Nora Oertel Ribeiro. „Sehr bewusst besetzen wir im Raum vor Ort einen Status zwischen informellem Treffpunkt für die Nachbarschaft mit muttersprachlichen Kontaktmöglichkeiten und institutionalisierter Regelstruktur.“ Verbunden mit einem bedarfsorientierten, sozialräumlichen Bildungsansatz biete der Raum vor Ort vielen Menschen und insbesondere Familien, die Möglichkeit sich über die Angebote zu vernetzen und wichtige Kompetenzen für das Leben in Dortmund zu entwickeln. „Und dass wir das seit zehn Jahren tun, ist für uns ein guter Grund zu feiern – interkulturell, inklusiv und Generationen übergreifend wie alle unsere Angebote“, erläutert Nora Oertel Ribeiro. Für das Fest wurde die Straße gesperrt und die gemeinnützigen Unternehmen Grünbau und Dobeq hatten die Stadtteilbühne aufgebaut und für den passenden Sound verkabelt. Die Musik reichte von rumänischer Folklore mit Eva und Filip über den Reggae von Mandenrasta Bouba Kante und den Sprechchor Dortmund bis zum Folk-Pop der Band Chilek – ein breites Spektrum, das für beste Laune bei einem bunten Publikums sorgte. „Wir bedanken uns für die Musik und die spontanen Gesangsbeiträge aus dem Quartier, aber natürlich auch bei unserem Team, unseren Unterstützenden sowie den vielen Gästen aus der Nachbarschaft“, freut sich Bildungsreferentin Sara Verspohl über den enormen Zuspruch. „Das hat uns noch einmal stark motiviert und wir haben schon große Pläne für die kommenden Jahre.“ So soll der Raum vor Ort zukünftig natürlich weiterhin niedrigschwellige Bildungsarbeit im Sozialraum betreiben, die Qualifizierung und den Einsatz von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vorantreiben sowie die partizipative und vernetzende Bildungsarbeit mit lokalen Initiativen und Organisationen fortsetzen. Dazu engagiert sich der Raum vor Ort und die kefb An der Ruhr auch im Projekt Missundehof, um die räumlichen Bedingungen für die eigene Arbeit und die Lebensbedingungen für Menschen im Quartier perspektivisch weiter zu verbessern. So freut sich das Team nach dem Straßenfest schon auf das 11. Jahr Raum vor Ort im Jahr 2025, wieder mit einem Sommerfest, Musik, Tanz und vielen Aktionen in der Missundestraße. Mitmach-Ideen dazu sind ab sofort willkommen.
Auf dem Bild zusehen: Nora Oertel Ribeiro (links), Bildungsreferentin der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung An der Ruhr (kefb), begrüßte zahlreiche Mitwirkende auf der Bühne beim Fest zum zehnjährigen Bestehen vom Raum vor Ort in der Missundestraße in Dortmund Nord.
Im Juni, hat Bürgermeister Norbert Schilff den Bürgerumweltpreis sowie den Kinder- und Jugendumweltpreis im Naturmuseum verliehen. Insgesamt sechs Schulen, Kitas und Vereine erhielten die höchsten Gewinnsummen bis maximal je 1.500 Euro von insgesamt 9.000 Euro Preisgeldern. Beim Kinder- und Jugendumweltpreis, der in diesem Jahr unter dem Motto „Dortmunder Vielfalt – Tiere und Pflanzen in eurer Nachbarschaft“ stand, wurden die Preisgelder so gestaffelt, dass alle Teilnehmenden einen Preis bekamen. An dem Wettbewerb konnten Einzelpersonen, Vereine und Bildungseinrichtungen teilnehmen, die ihren Wohnsitz oder Standort in Dortmund haben oder einen sonstigen Bezug zur Stadt. Eine Jury aus Vertreter*innen der Politik, Fördermittelgeber*innen, Vertreter*innen des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Dortmund sowie des Grünen Kreises e.V. hatte die Preisträger*innen im Vorfeld ausgewählt. Den ersten Platz machte der Erlebt-was e.V. mit seinem Projekt „Naturerlebnis Klassenzimmer“. Der Verein vermittelt Kindern aus Schulklassen und Jugendgruppen mehr Umweltbewusstsein und hilft ihnen, ökologische Zusammenhänge im „Naturerlebnis Klassenzimmer“ zu verstehen. Von Pflanzenuntersuchung und Botanik über Tierbeobachtung bis hin zum Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen sollen acht Teilaktivitäten zur Sensibilisierung für Umwelt- und Naturschutzthemen sowie zur Stärkung des individuellen Naturbezugs der Kinder führen. Erlebt-was e.V. setzt sich dafür ein, auch Kinder aus bildungsfernen Haushalten zu erreichen. Mit der Förderung soll der nachhaltige Ausbau der bereits vorhandenen Containeranlage als „umweltfreundlicher Lernraum“ fortgesetzt werden. Platz zwei ging an Agard e.V. mit dem Projekt „Unsere Eidechsen – die neuen Nachbarinnen auf der Naturschutzinsel“. Ziel des Vereins ist es, den Naturschutz voranzutreiben und besonders Amphibien und Reptilien in ihrer Artenvielfalt zu schützen. Kinder und Erwachsene sollen sensibel werden für Naturschutzthemen und Werkzeuge an die Hand bekommen, wie sie selbst Natur und Arten schützen können. Agard e.V. möchte mit dem Preisgeld in kostenfreien Workshops im Naturschutzhaus Stadtkindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren die Bedürfnisse und den Lebensraum von Reptilien näherbringen. Den dritten Platz in der Kategorie belegt Querwaldein e.V. mit seinem Projekt „Unterwegs in Sachen Vielfalt – BNE-Bildungsprogramm für die Sekundarstufe I“. Querwaldein e.V. möchte die Begriffe Biodiversität und Artenvielfalt für Menschen aller Altersgruppen zugänglicher machen. Der Verein setzt dabei auf unmittelbare Naturerfahrungen und Spielaktionen in Dortmunder Waldgebieten oder anderen Naturorten. Durch die Förderung sollen kostenfreie Bildungsveranstaltungen für Schüler*innen der Klassen fünf und sechs ermöglicht werden. Preise in der Kategorie Kinder- und Jugendumweltpreis (Plätze 1 bis 3): Die Schüler*innen und Lehrkräfte des Heisenberg-Gymnasiums überzeugten die Jury mit ihrem Projekt „Der digitale BioBlitz – Artenvielfalt im Schulumfeld des Heisenberg-Gymnasiums“ und kamen auf den ersten Platz. Die Schüler*innen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn werden spielerisch mithilfe einer KI-gestützten App für die Artenvielfalt und den Artenschutz sensibilisiert. Mit Schul-Tablets fotografieren und bestimmen die Schüler*innen Pflanzen und Tiere im Umfeld oder auf ihrem Nachhauseweg. Die App zeigt ihnen an, um welchen Organismus es sich handelt. Ziel ist es, bis zum Sommer 1.000 verschiedene Arten innerhalb bestimmter Gebiete – so genannte BioBlitze – zu erfassen und für den Schulunterricht zu verwenden. Platz zwei ging an die Kitakinder und Erzieher*innen der Freien Kindergruppe Dortmund-Süd „Die Klabauterkinder“ mit dem Projekttitel „Naturwerkstatt für die Sinne“. Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und sechs Jahren können das ganze Jahr über Naturerfahrungen im Kita-Garten und im umliegenden Wald machen. Als Naturwerkstatt dient ein im Außenbereich angelegtes, sich selbst begrünendes Weidezelt. Beim Werken sind Vogelhäuschen und ein Hochbeet entstanden. Blumenkübel wurden bepflanzt und eine Wildblumenwiese angelegt. Die Ernte wird dann in der eigenen Kita-Küche zum Mittagessen der Kinder. Platz drei belegten die Schüler*innen sowie Lehrkräfte der Paul-Dohrmann-Förderschule mit dem Projekt „Tierhaltung in der Schule“. Zur Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen zählen neben 200 Schüler*innen auch diverse Schultiere: drei Ziegen, sechs Hühner, drei Laufenten und zwei Kaninchen. Eine Tierdienst, dem einzelne Klassen zugeordnet sind, übernimmt die Pflege und Versorgung der Tiere. Mithilfe selbst produzierter Erklärvideos über den Umgang mit den Tieren erfahren die Kinder, wie es geht. Ziel ist, das Bewusstsein und die Empathiefähigkeit gegenüber anderen Lebewesen und der Umwelt zu steigern. Die Schule hat außerdem eine Obstbaumwiese angelegt. Mit dem Preisgeld soll eine Benjes-Hecke gepflanzt und Klettermöglichkeiten für die Ziegen geschaffen werden. Die weiteren eingebrachten Ideen und Projekte reichen von der Begrünung von asphaltiertem Gelände über die Gestaltung einer Insektenoase bis hin zur Bildungsarbeit zum Beispiel zu Amphibien, Vögeln oder Bienen. Es wurden kleine Gärten angelegt, und es entstanden Totholzecken, Trink,- Futter,- und Nistmöglichkeiten sowie eine Obstbaumwiese. Norbert Schilff, Bürgermeister der Stadt Dortmund gratulierte allen Preisträger*innen. „Von den vielfältigen und kreativen Ideen bin ich beeindruckt und danke allen Teilnehmenden für ihre wertvollen Beiträge. Alle Bewerber*innen haben gehandelt, sich informiert, Mitmenschen über das Thema in Kenntnis gesetzt oder Chancen sichtbar gemacht. Das finde ich einfach toll. Ihr Engagement, mit welchem Sie sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen, ist vorbildlich“, sagte Schilff bei der Preisverleihung. Bereits seit 1983 verleiht das Umweltamt der Stadt Dortmund jährlich den Umweltpreis für herausragende Leistungen, die den Natur- und Umweltschutz in Dortmund verbessern. Der Bürgerumweltpreis ist mit 3.000 Euro dotiert, der Kinder- und Jugendumweltpreis dank finanzieller Unterstützung der Wilo SE und der Dr. Gustav Bauckloh Stiftung mit 6.000 Euro. Die Gewinner*innen erhalten ein Preisgeld von maximal 1.500 Euro.
Auf dem Bild zusehen: Vertreter*innen der drei höchst Platzierten in der Kategorie Bürgerumweltpreis – zusammen mit Bürgermeister Norbert Schilff (rechts im Bild) Umweltdezernent Stefan Szuggat (dritter von links, hintere Reihe).
Zeiten der Trauer sind für viele Menschen mit Rückzug verbunden. Dabei kann es heilsam sein, wieder in Bewegung zu kommen. Die Schönheit des Parks unterstützt diese Wirkung. Auch der Austausch mit anderen Menschen, die gerade ähnliche Erfahrungen durchleben, kann dazu beitragen, wieder neue Perspektiven zu entdecken.
Das Zentrum gezeiten lädt daher an jedem ersten Samstag im Monat bei jedem Wetter zu GehSprächen im Rombergpark ein. Bei einem gemeinsamen Spaziergang ist es manchmal einfacher miteinander ins Gespräch zu kommen oder auch schweigend beieinander zu sein.
Erfahrene ehrenamtliche Mitarbeitende des Zentrums gezeiten begleiten den Weg und stehen zum Gespräch bereit. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in einem Café einzukehren.
Wann? An jedem ersten Samstag im Monat von 14 bis 15.30 Uhr.
Wo? Im Rombergpark, Treffpunkt
U-Bahn-Haltestelle Hacheney der Stadtbahnlinie U49, um 14 Uhr.
Es ist keine Anmeldung erforderlich.
„Mach was Echtes!“ Unter diesem Motto steht eine Kampagne, mit der das Gesundheitsamt derzeit in Kitas auf die Risiken von zu intensiver Mediennutzung hinweist und alternative Unterhaltungsmöglichkeiten ins Spiel bringt. Über Plakate und Postkarten informiert das Gesundheitsamt Eltern darüber, was sie bei der Medienerziehung ihrer Kinder berücksichtigen sollten. Außerdem lobte es einen Wettbewerb unter den Kindertagesstätten aus: Kita-Kinder waren aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema Medienkonsum auseinanderzusetzen und ihre Lieblingsbeschäftigungen in den Fokus zu rücken. Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkassenstiftung erhielten die originellsten Plakate und Bilder einen Preis. Die Kita Krönchen des SOS-Kinderdorfs konnte den Wettbewerb klar für sich entscheiden. Sie überzeugte durch eine Themenwoche und eine selbst geschaffene Ausstellung. Holger Keßling, der Leiter des Gesundheitsamtes, übergab das Preisgeld der Sparkassenstiftung in Höhe von 500 Euro an die Einrichtungsleiterin Sinah Weiland. „Gerade jetzt vor den Sommerferien wollen wir noch einmal darauf hinweisen, wie wichtig es für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder ist, sich zu bewegen, mit anderen zu interagieren und auf einen maßvollen Medienumgang zu achten“, sagt Holger Keßling. Handy und Tablet haben einen weitreichenden Einfluss auf unsere Freizeit. Das gilt nicht nur für Erwachsene. Digitale Medien haben längst Einzug in deutsche Kinderzimmer gehalten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, dass Kinder zwischen drei und sechs Jahren maximal eine halbe Stunde pro Tag Medien konsumieren. Einer Krankenkassenstudie haben Kinder bis sechs Jahren, die Medien über die empfohlene Höchstdauer hinaus nutzen, häufiger Konzentrations- und Schlafprobleme. Kinder, die Medien besonders intensiv nutzen, sind häufiger in ihrer Sprachentwicklung gestört und hyperaktiv. Wer keinen konstruktiven Umgang mit digitalen Medien erlernt, hat ein erhöhtes Risiko, internet- oder onlinesüchtig zu werden.
Auf dem Bild zusehen: Holger Keßling, der Leiter des Gesundheitsamtes, übergab das Preisgeld der Sparkassenstiftung in Höhe von 500 Euro an Sinah Weiland, Leiterin der Kita Krönchen.
Im Juni lud das Forum Paulus erneut zu einem hochkarätigen Vortrag ins Malinckrodt Gymnasium Dortmund ein. Die Theologin Dr. Annette Schleinzer, Magdeburg, sprach über das Leben und Wirken Madeleine Delbrêls. „Sie ist eine göttliche Offenbarung“, so beginnt Schleinzer ihre Einleitung zu einer Person, die in ihrer Vielfalt nicht zu kategorisieren ist. Genau diese Vielfalt steht für ihre Sichtweise auf die Menschen: Nimm den Menschen in seiner Gesamtheit wahr, begrenze ihn nicht auf seine berufliche, private oder politische Rolle, sondern sieh ihn an und sprich ihn mit seinem Namen an: Ganzheit statt Begrenzung. Aber wie kommt es zu solch einer umfassenden Annäherung an das Wesen der Menschen bei einer Frau, die im frühen 20. Jahrhundert in eine Zeit geboren wird, die von politischen Extremen gekennzeichnet war? Delbrêl wuchs in intellektuellen Kreisen auf, war hochbegabt und beschäftigte sich bereits in jungen Jahren mit theologischen und philosophischen Fragestellungen. Schleinzer zeichnet ein buntes Bild dieser außergewöhnlich Frau, denn auch ihr Äußeres dokumentierte die innere Haltung: bunte Kleider, ein ausschweifendes Leben und ein zunächst durch den 1. Weltkrieg erschütterter Glaube an Gott, dem sie nicht mehr vertrauen will, zu dem sie in ihrem späterem Lebensalter jedoch zurückkommt, maßgeblich ihre Sicht auf die Menschen beeinflusst und ihren Lebensweg prägt. Dem Kommunismus zugewandt geht sie als Sozialarbeiterin in die Armenviertel von Ivry und findet dort ihre berufliche und Erfüllung und ihren pastoralen Raum: Menschen sehen, Menschen helfen und als „gelebter Jesus den Menschen die universale Liebe schenken“. Genau diese alltagstaugliche Spiritualität begründet ihre derzeitige Aktualität: der Glaube muss in die jeweilige Zeit übersetzt werden und sich dorthin wenden, wo die Not ist. Der Weg zur Hilfe führt über Begegnungen, Netzwerke, aufklärerische Schriften, über politische Diskussionen und Haltung und durch tatkräftige Unterstützungen. Zuwendung, Herzensgüte und Begegnung waren Delbrêls Leitmotive, die gerade in der heutigen Zeit mehr denn je entscheidend für die Ausbildung einer menschlichen Gesellschaft sind. Dies hat Dr. Annette Schleinzer mit ihrem Vortrag sehr deutlich gezeigt und damit bei allen Zuhörern ein Interesse für diese Haltung hervorgerufen. Der Nächste Vortrag im Rahmen des Forum Paulus wird sein am 29.10.2024 ab 18:00 Uhr im Mallinckrodt Gymnasium. Als Gast wird Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Visionen und Ideen für kirchliche Zentren in Dortmund erläutern.
Auf dem Bild zusehen von links: Tobias Ebert (Stellv Schulleiter), Pastor Stefan Tausch (Kath. Forum), Dr. Annette Schleinzer (Theologin), Christoph Weishaupt (Schulleiter) und Dr. Klaus Klother (Paulus Gesellschaft).
Mit einem großen Fest feierten rund 20 Kinder aus dem VIVAWEST-Quartier Bergmannsgrün und dem gesamten Stadtteil das Ende einer bunten und ereignisreichen Sommerfreizeit. Der Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. hatte, unterstützt von der Vivawest Stiftung, ein buntes Programm für Kinder organisiert, bei dem sich alles um das Thema Zirkus drehte. So gab es am Abschlusstag neben Medaillen und Urkunden für Kinder auch eine Show für Familien und Freunde. Fünf Tage lang bastelten, turnten, jonglierten und alberten die Schülerinnen und Schüler aus Dortmund-Huckarde und der näheren Umgebung, was das Zeug hielt – und staunten das ein oder andere Mal nicht schlecht über ihre eigenen Talente. In der zweiten Ferienwoche hatte das Team des Frauenzentrums Dortmund zum Sommerspaß unter dem Motto „Manege frei für die Zirkusfreizeit“ eingeladen. Das abwechslungsreiche Programm bot sowohl jungen Künstlern als auch Sportfans die Gelegenheit, sich auszutoben. Tollpatschige Clowns, spektakuläre Trapezkünstler und Akrobaten oder Fakire und Zauberer: Jeden Tag erforschten die Kinder verschiedene Disziplinen aus der vielfältigen Zirkuswelt und testeten, welche Rolle wohl am besten zu ihnen passt. Mit verschiedenen Übungen verfeinerten sie im Laufe der Woche ihr Können und probten fleißig für das große Finale am Abschlusstag. Beim Basteln der bunten Kostüme ließen die Nachwuchsartisten ihrer Kreativität freien Lauf und kleideten sich für die Aufführung selbst ein. Abgerundet wurde das Programm mit verschiedenen Spiel- und Sportangeboten, sodass auch für das gemeinsame Toben und das Schließen neuer Freundschaften Zeit blieb. Zum Abschluss der Ferienfreizeit erhielten die Kinder im Beisein von Familie, Freunden und weiteren Gästen Medaillen und Urkunden und ließen die aufregende Woche gemeinsam ausklingen. Zuvor stand aber natürlich noch der Höhepunkt der gesamten Woche an: Die Kinder führten den anwesenden Gästen ihre selbst inszenierte Zirkusshow vor und ernteten reichlich Applaus. „Es war spektakulär und toll zu sehen, wie viel Spaß die Kinder in der gesamten Woche und ganz besonders heute hatten. Dank des bunten Programms war für jede und jeden etwas dabei. Ich freue mich, dass wir das Frauenzentrum Dortmund bei dieser abwechslungsreichen Ferienfreizeit unterstützen konnten und danke allen Beteiligten für die tolle Organisation“, sagte Thomas Wels, Geschäftsführer der Vivawest Stiftung, beim Abschlussfest. „Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die bei unserer Ferienfreizeit dabei waren, ist genauso bunt, vielfältig und kreativ wie ein echter Zirkus. Es hat wahnsinnig viel Freude gemacht, sie zu beobachten. Ich bin überzeugt, dass unser Zirkusnachwuchs in den letzten Tagen nicht nur bisher verborgene Talente entdeckt, sondern auch viele neue Freundschaften geschlossen hat“, ergänzte Natalie Laufenburg, Projektleiterin beim Frauenzentrum Dortmund 1980 e.V. Um die Betreuung von Kindern in der Ferienzeit zu erleichtern, unterstützt VIVAWEST über die Vivawest Stiftung bereits seit vielen Jahren Vereine und örtliche Kooperationspartner in verschiedenen Siedlungsbereichen bei der Umsetzung von Kinderferienprogrammen.
Das Foto zeigt von links: Dr. Eva Barrenberg und Nathalie Laufenburg, Frauenzentrum Dortmund, Thomas Wels, Geschäftsführer Vivawest Stiftung, Michael Ortwald, Pfarrer St. Urbanus Gemeinde, Carsten Gröning, Fachbereichsleiter Zentrale Quartiersentwicklung VIVAWEST, Claudia Peter, Mitarbeiterin Zentrale Quartiersentwicklung VIVAWEST.
Die Klinik für Pneumologie und Infektiologie des Klinikums Dortmund hat einen neuen und zugleich einen alten Direktor: PD Dr. Bernhard Schaaf und Prof. Dr. Georg Nilius führen die Klinik seit Juni 2024 gemeinsam. PD Dr. Bernhard Schaaf leitet die Klinik im Klinikzentrum Nord seit 2008. Während der Corona-Pandemie machte der Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Infektiologie, Allergologie, Schlafmedizin, Medikamentöse Tumortherapie, Intensivmedizin und Notfallmedizin bundesweit als viel gefragter Experte auf sich aufmerksam. Prof. Dr. Georg Nilius, ebenfalls Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Intensivmedizin, Schlafmedizin sowie Internistisches Röntgen, ergänzt das Team seit Juni 2024. Er war zuletzt Direktor der Klinik für Pneumologie und Allergologie der Evang. Kliniken Essen-Mitte KEM. Prof. Nilius bringt umfangreiche Erfahrung und Fachwissen mit nach Dortmund und setzt sich mit Leidenschaft für die Verbesserung der Patientenversorgung und die Förderung der medizinischen Forschung ein. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Dr. Schaaf und einem sehr engagierten Team“, sagt Prof. Nilius. Zukünftig sind die beiden Fachärzte als Doppelspitze für die Klinik verantwortlich. Die seit mehr als 100 Jahre bestehende Klinik bietet modernste Diagnostik und die neuesten Therapieformen der klinischen Pneumologie und Infektiologie an. Aufgrund der enormen Kompetenz, der hochmodernen technischen Ausstattung und der hohen Fallzahlen hat sich die Klinik inzwischen als eigene Lungenklinik etabliert. Diese Entwicklung wird durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Thoraxchirurgie des Klinikums Dortmund unterstützt, die seit kurzem ebenfalls am Standort Nord angesiedelt ist. „So können wir den Betroffenen die bestmögliche Versorgung bieten“, sagt Dr. Schaaf. Schnelle Abklärung bei unklaren Befunden – Stichwort „Schatten auf der Lunge“ – sind eine der Spezialitäten der „neuen Lungenklinik“. Die Behandlung von Lungenkrebs, der Krebserkrankung mit den weltweit meisten Todesfällen, steht im Fokus der Klinik für Pneumologie. Für die Patienten ergeben sich viele Vorteile in dem Zentrum der kurzen Wege: Es bietet modernste Möglichkeiten in der Bronchoskopie und Radiologie in Kombination mit einem hochmodernen Operationstrakt und der neu eingerichteten Ambulanz für Chemotherapie.
Daneben werden alle Arten von Atemwegs- und Lungenerkrankungen behandelt. PD Dr. Schaaf und das Team betreuen eines der größten Zentren für Infektionserkrankungen in Westfalen. Die Behandlungen von Patientinnen und Patienten mit COPD und interstitiellen Lungenerkrankungen sind weitere Schwerpunkte der Klinik. Hierfür stehen eine eigene internistische Intensivstation mit dem zentralen Bereich der Beatmungsmedizin vom Lungenersatz bis zur Beatmungsentwöhnung zur Verfügung. Dieser Bereich wurde jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie- und Beatmungsmedizin erstmals als Weaning-Zentrum zertifiziert. Prof. Nilius bringt zusätzlich den Schwerpunkt Schlafmedizin mit ein.
Das Foto zeigt PD Dr. Bernhard Schaaf (l.) und Prof. Dr. Georg Nilius (r.). Foto: Matthias Lackmann/Klinikum Dortmund
Im Juni war es endlich so weit: 60 unserer Schüler*innen aus Klasse 5-7 machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Düsseldorf, um an einem ganz besonderen Event teilzunehmen – dem 6KUnited Konzert. Gemeinsam mit 6000 anderen Kindern aus ganz Deutschland sangen sie in der riesigen PSD Bank Dome Arena und erlebten einen Tag, den sie so schnell nicht vergessen werden. Monatelang hatten sich die Kinder auf diesen Tag vorbereitet. Zwölf Songs in verschiedenen Sprachen und mit passenden Choreografien wurden einstudiert. Als unsere Schule als erste an der Arena ankam, war die Aufregung groß, aber der Start verlief ganz entspannt. Wir waren alle beeindruckt von der Größe der Arena, der Live-Band und dem Klang, wenn 6000 Menschen gemeinsam singen. Die Kinder gaben ihr Bestes und genossen jede Minute. Das war ein sehr langer Tag, aber voller Musik und Tanz. Es zeigt sich, dass Musik vor allem in der Gruppe Spaß macht und wie wichtig es ist, sich auf solche Erlebnisse einzulassen. Der Erfolg und die Freude am Ende waren überwältigend. Auch Tage nach dem Konzert hört man noch die Ohrwürmer der Songs auf unseren Schulflure: „Seite an Seite – wir sind UNITED!“ Das AFG-Kollegium ist stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler und dankt allen, die dieses unvergessliche Erlebnis möglich gemacht haben. Getreu dem Motto der Veranstaltung „Du bist wertvoll!“ hat es inspiriert und gezeigt, wie wertvoll jede*r Einzelne von uns ist.
Bereits zum vierten Mal wurde die AWO Dortmund mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. TOTAL E-QUALITY nennt sich eine Initiative, die das Ziel verfolgt, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Der Begriff setzt sich zusammen aus Total-Quality-Management (TQM) und Equality für die Chancengleichheit. Der 1996 gegründete Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. steht – nach anfänglicher Konzentration – auf die Etablierung von Geschlechtergerechtigkeit in Organisationen heute für die Gestaltung einer Arbeitskultur, welche Talenten jeden Hintergrunds den Ein- und Aufstieg ermöglicht.
Die Jury begründete die Auszeichnung: „Die Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund präsentiert in ihrer Bewerbung eine überzeugende Chancengleichheitsstrategie und erfüllt damit hervorragend die TOTAL E-QUALITY Standards in den verschiedenen Aktionsfeldern. Aufgrund des beispielhaften Handelns im Sinne einer chancengleichheitsorientierten Personal- und Organisationspolitik wird die AWO Dortmund für die Jahre 2024 bis 2026 zum vierten Mal mit dem Prädikat ausgezeichnet.“
Abgebildet sind von links nach rechts: Personalentwicklerin Susanna Burgmann, Elisabeth Kleinkes und AWO-Vorsitzende Anja Butschkau.
Im Juli ging, mit dem traditionellen Abschlussturnier, für 20 Kinder aus dem VIVAWEST-Quartier Borsig-West und weitere Nachwuchskicker rund um den Borsigplatz eine spannende Fußballwoche zu Ende. Parallel zur heißen Phase der EM hatte die Nordstadtliga in der ersten Ferienwoche mit Unterstützung der Vivawest Stiftung ihr Fußballcamp angeboten. Für die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 6 und 12 Jahren drehte sich auf dem Max-Michallek-Platz eine Woche lang alles um den Fußball. Täglich ließen die Nachwuchskicker auf dem Soccer Court ihr Talent aufblitzen und feilten gemeinsam an allen Teildisziplinen, die die beliebteste Sportart in der BVB-Hochburg Dortmund ausmachen: Torschüsse, Kopfbälle, Dribbeln, Passen, Flanken, Zweikampfverhalten, Taktik und mehr. In dem von der Nordstadtliga, einer Kooperation des Dortmunder Jugendamtes, der AWO und des Fanprojekt Dortmund e.V., organisierten und von der Vivawest Stiftung unterstützten Fußballcamp standen qualifizierte Trainer den Talenten zur Seite und führten sie fachmännisch durch das Trainingsprogramm. In Testspielen powerten sich die Kinder aus und verfeinerten das Zusammenspiel als Mannschaft. Abgerundet wurde die Woche durch verschiedene Bewegungs- und Spielangebote außerhalb des Platzes, die Zeit zum Durchschnaufen und zum Schließen neuer Freundschaften ließen. „Der Zusammenhalt und eine gute Nachbarschaft in unseren Quartieren sind uns sehr wichtig. Dazu leistet der Fußball rund um den Borsigplatz einen großen Beitrag. Die Kinder eifern ihren Helden nach, haben jede Menge Spaß und lernen spielerisch, dass sie am Ende nur als Team bestehen können. Ich bedanke mich bei den Helfern und Trainern für die tolle Organisation der Ferienfreizeit“, sagte VIVAWEST-Geschäftsführer Haluk Serhat, der am Abschlusstag auf einen Besuch vorbeischaute. Anschließend übergab er gemeinsam mit Pascal Schoppol, Leiter des VIVAWEST-Kundencenters Westfalen, Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum und dem Team der Nordstadtliga die Medaillen. „Der Zuspruch und die Begeisterung der letzten Tage zeigen, wie sehr die Kinder Fußball lieben – und wie der Sport sie miteinander verbindet. Unsere Spielerinnen und Spieler hängen sich voll rein und haben es sichtbar genossen, in den Sommerferien den ganzen Tag über den Platz zu rennen. Umso schöner ist es, dass die Vivawest Stiftung das Fußballcamp wie jedes Jahr unterstützt und wir eine tolle Woche auf die Beine stellen konnten“, erklärte Mirza Demirović, Projektkoordinator der Nordstadtliga. Um die Betreuung von Kindern in der Ferienzeit zu erleichtern, unterstützt VIVAWEST über die Vivawest Stiftung bereits seit vielen Jahren Vereine und örtliche Kooperationspartner in verschiedenen Quartieren bei der Umsetzung von Kinderferienprogrammen.
Einen entspannten Tag im Westfalenpark bei strahlendem Sonnenschein spendierte jetzt das Bildungswerk des Evangelischen Kirchenkreises den Dortmunder Tagespflegepersonen (TPP), mit denen es in Kooperation steht. Neben Kindertageseinrichtungen sind Tagespflegestellen eine wichtige Säule in der Betreuung und Bildung kleiner Kinder auch in Dortmund: Fast 2700 Kinder unter drei Jahren befinden sich in der Obhut von 720 Tagespflegepersonen, damit ihre Eltern arbeiten gehen können. Das Bildungswerk übernimmt seit 2021 auch die Qualifizierung für die TPP, die in anderer Trägerschaft, etwa bei der Caritas, arbeiten. „Unsere Einladung soll ein kleines Zeichen der Wertschätzung für diese wichtige Arbeit sein“, erklären Sabrina Köhler und Sabrina Baer, die im Bildungswerk für die Qualifizierung und die Betreuung der Tagespflegepersonen zuständig sind. Gemeinsam mit weiteren Kolleg*innen aus dem Bildungswerk übernahmen sie jetzt einen Vormittag lang die Betreuung der Kinder, damit sich die TPP austauschen konnten; zusätzlich bekam jede Pflegeperson auch noch ein kleines Geschenk. Schon heute sind längst nicht alle Kleinkinder, deren Eltern in Dortmund einen Rechtsanspruch auf Förderung haben, versorgt. Die Schieflage, so befürchten die Experten, wird sich noch verschärfen, wenn ab August 2026 auch alle Kinder der ersten Klassenstufe einen Anspruch darauf haben, ganztägig gefördert zu werden. Der Anspruch wird in den Folgejahren um je eine Klassenstufe ausgeweitet. Damit hat ab August 2029 jedes Grundschulkind der Klassenstufen 1-4 einen Anspruch auf ganztägige Betreuung.
Gleichzeitig kämpfen viele Tagespflegepersonen aktuell um ihre Existenz. Als „nebenberuflich Selbstständige“ sind sie darauf angewiesen, möglichst nahtlos Plätze wiederzubesetzen, wenn „ihre“ Kinder drei Jahre alt werden und damit spätestens aus der Tagespflegebetreuung rausfallen. Doch immer mehr Eltern melden auch kleine Kinder in KiTas an, aus Sorge, später keinen Platz mehr zu bekommen.
Jeder zweite Mensch in Deutschland erkrankt statistisch gesehen in seinem Leben an Krebs. Was diese Diagnose bedeutet und wie es weitergeht, erklärte Prof. Dr. Marcus-Alexander Wörns, Leiter des Westfälischen Krebszentrums, beim mediTALK, der kostenlosen Veranstaltungsreihe des Klinikums Dortmund. Ein sehr interessiertes Publikum verfolgte den Vortrag „Diagnose Krebs, und nun…?“ Was macht einen Tumor – also eine Geschwulst oder Wucherung – eigentlich zu Krebs? Prof. Marcus-Alexander Wörns begann mit grundlegenden Erklärungen zum Thema, um dann auf die wichtigsten Fragen zu Früherkennung, Diagnose und Therapie einzugehen. Der Klinikdirektor und Gastroenterologe arbeitet seit 25 Jahren in der Krebsheilkunde und weiß daher genau, was Betroffene und ihre Angehörigen beschäftigt.
Die Frage nach dem Warum beispielsweise: Umweltfaktoren, der persönliche Lebensstil, erbliche Faktoren, Krankheitserreger und letztendlich der Zufall spielen bei der Entwicklung von Krebs eine Rolle. Für die Therapieentscheidung wird der Tumor nach der sogenannten TNM-Klassifikation eingestuft. Dabei sind die Ausdehnung des Haupttumors, der Befall von Lymphknoten und etwaige Metastasen entscheidend. Wie es für die Patientin oder den Patienten weitergeht, legt die interdisziplinär besetzte Tumorkonferenz anhand aller Untersuchungsergebnisse und Informationen fest. Die allermeisten Therapieentscheidungen erfolgen streng nach Leitlinien, aber basierend auf jahrelanger Erfahrung werden auch individuelle Konzepte für einzelne Patienten empfohlen“, erklärte Prof. Wörns. Neben den bekannten Therapien wie Operation, Bestrahlung und Chemotherapie stellte der Onkologe auch spezielle Verfahren wie gezielte Therapien oder die Immuntherapie vor. Ziel operativer Ansätze sei meistens eine Heilung. Die palliativ-intendierte Systemtherapie wird in Fällen angewendet, in denen eine Heilung nicht mehr möglich ist, sehr wohl aber eine Lebensverlängerung. Abzugrenzen davon ist die Palliativmedizin am Ende des Lebens, im Mittelpunkt steht hier die Linderung von Symptomen. Ein zentraler Punkt des mediTALK-Vortrags war auch das Thema Früherkennung. Prof. Wörns hob hervor, dass sich die Prognose einige der häufigsten Krebserkrankungen wie z. B. Schwarzer Hautkrebs neben verbesserten Therapiemöglichkeiten vor allem durch die breite Nutzung von Früherkennungsangeboten deutlich verbessert hat. Das Erkennen und Behandeln von Vorstufen bei Darm- und Gebärmutterhalskrebs verhindern sogar, dass überhaupt ein bösartiger Tumor entsteht. Prof. Wörns beleuchtete auch die Rolle des von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Westfälischen Krebszentrums (WKZ) bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten. Er erklärte, welche Unterstützung und Orientierungshilfen das Zentrum bietet und was Betroffene selbst tun können. „Moderne Onkologie muss an einem zertifizierten Onkologischen Zentrum stattfinden“, betonte der Krebs-Spezialist. Die Behandlung dort basiere auf interdisziplinärer Zusammenarbeit, halte alle Behandlungsmöglichkeiten vor und verspreche die besten Erfolgsaussichten. Wie groß das Informationsbedürfnis zu diesem wichtigen Thema ist, zeigten auch die vielen Fragen, die der Experte im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete. Auch das macht die mediTALK-Reihe im Klinikum Dortmund so wertvoll für alle, die sich für medizinische Themen interessieren.
75 Teilnehmer*innen aus 15 verschiedenen Nationen haben ihre Abschlussprüfungen an der Volkshochschule bestanden. Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt überreichte den 75 Absolvent*innen ihre Abschlusszeugnisse der Sekundarstufe I. Die Teilnehmer*innen haben bis zu zwei Jahre intensive Lernarbeit hinter sich und kommen aus 15 verschiedenen Nationen und drei Kontinenten. Monika Nienaber-Willaredt betonte die Bedeutung der Volkshochschule als Bildungsort der kulturellen Begegnungen. „Die Vielfalt der Herkunftsländer zeigt, wie Bildung Brücken schlagen kann.“
Sie engagieren sich schwerpunktmäßig für aus der Ukraine geflüchtete Menschen. Sie sind unterschiedlichster Nationalität, bilden eine bunte Mischung aus allen sozialen Schichten und Religionsgemeinschaften. Mit dabei sind der Familienvater und die Witwe; vom Uni-Mitarbeiter bis hin zum Arbeitslosen und Umschüler. Sie alle waren Teilnehmende der Qualifizierungsschulung, die der Malteser Integrationsdienst Anfang Juli in Dortmund organisiert und ausgerichtet hat. Ziel war es, die Ehrenamtlichen auf die Problemlagen und Aufgaben vorzubereiten, mit denen sie in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit konfrontiert werden. Dazu benötigen sie neben interkultureller Fachkompetenz, auch Faktenkenntnisse zu Fluchtursachen, zum Arbeits- und Wohnungsmarkt und vielem mehr. Gleichzeitig ist es wichtig, sich vor Überlastung zu schützen und persönliche Strategien zu kennen, damit die eigenen Kraftreserven wieder aufgeladen werden können. Folgende Themen waren Inhalte der Schulung: Was ist Kultur? Was prägt mich persönlich? Was ist interkulturelle Kompetenz? Wo liegen meine eigenen Grenzen für Nähe und Distanz zum Mitmenschen? Input-Beiträge, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten brachten methodisch die Inhalte zu den Ehrenamtlichen, die am Ende des Nachmittags voll des Lobes für den Tag waren. Insbesondere wurde wertgeschätzt, dass das Thema „Selbstfürsorge“ bearbeitet wurde. Das neu gewonnene Wissen werden die Ehrenamtlichen schon bald bei Integrationsangeboten, wie Sport-, Musik- und Kunstevents oder bei Malteser Veranstaltungen wie beispielsweise beim Café Mosaik oder dem kostenlosen Mahlzeitentisch anwenden. Wertvoll sind die Erkenntnisse auch bei der Begleitung von Geflüchteten zu Ämtern und Institutionen.
Auf dem Bild zusehen sind die Teilnehmenden der Ehrenamtsschulung der Malteser mit Schulungsleiterin Ilona Schäfer, Referentin Soziales Ehrenamt der Malteser in der Erzdiözese Paderborn (in der Mitte mit Blume) und Abbasse So (rechts) vom Integrationsdienst der Malteser in Dortmund.
Dr. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) besuchte das Projekt Teilhabe und Arbeit für Familien Plus (TAfF Plus). Dieses wird aus seinem Hause im Rahmen des ESF Plus Bundesprogramms „Akti(F) Plus- Aktiv für Familien und ihre Kinder“ gefördert. Das Projekt TAfF Plus richtet sich an Familien, die von Armut bedroht oder betroffen sind und bietet ein Coaching in den Bereichen Teilhabe und Arbeit an. GrünBau, Diakonie, Caritas und die dobeq führen das Projekt im Projektverbund „Willkommen Europa“ durch und legen den Schwerpunkt auf die Beratung von EU-Bürger*innen. Im TAfF Plus Angebot werden alle Familienmitglieder in den Blick genommen und beim Zugang in Bildung, in Kinderbetreuungsangebote, in faire Arbeit, bei der gesellschaftlichen Teilhabe und beim Zugriff auf notwendige Hilfeleistungen unterstützt. Das familienorientierte Teilhabecoaching kann auf ein vielsprachiges Team zurückgreifen und arbeitet bei Bedarf muttersprachlich. Begleitet von den zentralen Dortmunder Kooperationspartnern des Projektes, wie u.a. der Stadt Dortmund (Dezernat für Arbeit, Gesundheit Soziales, Sport und Freizeit), dem Jobcenter Dortmund und der Arbeitsagentur Dortmund erhielt der Staatssekretär einen vertiefenden Einblick in die soziale Lage vor Ort und die konkrete Projektarbeit. Bei einem anschließenden Spaziergang durch das Nordmarktquartier lernte er den vielfältigen Stadtteil und weitere lokale Angebote für Familien und Menschen in schwierigen Lebenslagen kennen. Bei seiner Abreise zeigte Dr. Rolf Schmachtenberg sich beeindruckt, sowohl von der hervorragenden Projektarbeit mit den Familien, als auch von der engen Zusammenarbeit der Dortmunder Träger und ihrer Kooperationspartnerinnen in der Dortmunder Nordstadt: „Durch den großen Kooperationsverbund und die Netzwerkarbeit von ‚TAfF Plus‘ ist es gelungen, ein umfassendes Beratungsangebot zu realisieren, bei dem alle Partner an gemeinsamen Lösungen zur Unterstützung und Integration der Familien arbeiten. Entscheidend hierbei ist die starke Rolle und Beteiligung der Kommune.“
Sie waren Clowns, Seiltänzerinnen, Diabolo-Spieler, Jongleure und kleine Akrobatinnen und Akrobaten, hatten im „Zirkus der Vielfalt“ eine Woche lang Spaß und begeisterten am Ende ihr Publikum. Zum wiederholten Mal hatte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste ein inklusives Zirkusprojekt organisiert, bei dem 15 Kinder über sich hinauswachsen sowie Manegen-Luft und vor allem inklusive Gemeinschaft erleben konnten – begleitet von vielen Ehrenamtlichen des Dienstes und angeleitet von einer erfahrenen Zirkuspädagogin. Eine Woche lang, zu Beginn der Sommerferien, herrschte in und an der Jugendtagungsstätte Naturfreundehaus Ebberg in Schwerte Zirkusflair und Zirkusstimmung. Fünf Tage lang erarbeiteten 15 Kinder unter der Leitung der Hagener Zirkuspädagogin und Einradfahrerin Tina Zaporowski ihr knapp einstündiges Zirkusprogramm. Höhepunkt der inklusiven Zirkuswoche war die Aufführung am Ende der ersten Sommerferienwoche. Knapp 45 Zuschauer – darunter die Familien und Freunde der teilnehmenden Kinder, aber auch andere Familien, die vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dortmund begleitet werden und eingeladen waren – erlebten die Kinder und Jugendlichen in Clownskostümen, als Artisten und Akrobaten, mit dem Pedalo oder auf dem Seil, als Zirkusdirektor und Tiger, als Zauberer und bei einer Menschenpyramide. „Schon beim Aufbau am ersten Tag ist uns bewusst geworden, was das für eine schöne gemeinschaftliche Woche werden wird, als wirklich alle – auch die Kinder und jeder nach seinen Möglichkeiten – mit angepackt haben und eine Aufgabe hatte“, freuen sich die Dortmunder Koordinator*innen Iris Wessel, René Klabunde und Carmen Hillebrandt (Organisation), die das Projekt vor Ort am Ebberg begleiteten. Eine ganz wichtige Aufgabe bei dieser besonderen Zirkuswoche hatten erneut die Ehrenamtlichen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Dortmund, die das Zirkusprojekt und die Kinder intensiv begleiteten und ohne deren Einsatz der „Zirkus der Vielfalt“ in dieser Form nicht hätte stattfinden können. Eine von ihnen war Elisabeth Basalla, die seit gut eineinhalb Jahren ehrenamtlich bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten in Dortmund mitarbeitet. „Es war so schön zu sehen, welchen Spaß die Kinder hatten. Aber vor allem, wie sie sich am ersten Tag begegnet sind und wie vertraut sie dann am letzten Tag miteinander umgegangen sind. Alle sind über sich hinausgewachsen. Was sie sich am Ende sogar vor Publikum getraut haben, zu zeigen, ist unglaublich“, freute sich Elisabeth Basalla. Wie in den vergangenen Jahren standen auch dieses Mal im „Zirkus der Vielfalt“ Kinder und Jugendliche in der Manege, die eine schwere Erkrankung haben, oder die gesund sind, aber kranke Geschwister haben. Sie alle hatten unter der Anleitung von Tina Zaporowski die Möglichkeit, etwas Einmaliges sowie Nähe und Gemeinschaft zu erleben, gemeinsam Zeit zu verbringen, Spaß zu haben, ihr Körpergefühl und ihren Körperausdruck weiterzuentwickeln und vor allem ihre Stärken zu entdecken. Außerdem konnten alle mit Gleichaltrigen etwas Neues auszuprobieren, was besonders für Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen oft schwierig ist. „Es war toll zu sehen, wie aus Kindern mit und ohne Handicap innerhalb einer Woche kleine Zirkusartisten geworden sind“, freute sich Tina Zaporowski, die das inklusive Zirkusprojekt der Deutschen Kinderhospiz Dienste zum wiederholten Male in Dortmund leitete. „Die Freude und die Begeisterung, mit der die Kinder sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten eingebracht haben, beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Bei der Zirkusshow als Höhepunkt am Ende der Woche gab es als Belohnung jede Menge Applaus.“
Finanziell mit 10.141,50 Euro gefördert wurde der „Zirkus der Vielfalt“ von der Sozialstiftung NRW.
Azubis des Fritz-Henßler-Berufskollegs gestalten im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Stadt Dortmund neue nachhaltige Banderolen für die klimafaire Stadtschokolade. Diese wird ab August im Dortmunder Einzelhandel erhältlich sein. In einem Kooperationsprojekt zwischen dem Team Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund und dem Fritz-Henßler-Berufskolleg (FHBK) haben Mediengestalter*innen des FHBK im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung neue Dortmund-Banderolen für die Ruhrgebietsschokolade entworfen. Seit dem letzten Jahr gibt es die neue, nachhaltige fairafric Ruhrgebietsschokolade mit einer speziellen Dortmund-Banderole, die in einem gemeinsamen Projekt der Fairen Metropole Ruhr e.V., elf weiteren Ruhrgebietskommunen und dem Regionalverband Ruhr auf den Markt gebracht wurde. Das Kooperationsprojekt startete im Januar mit einem Besuch der Auszubildenden an der Fachhochschule (FH) Dortmund. Dort wurde die Dokumentation „Decolonize Chocolate 2“ von fairafric in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitsbüro der FH Dortmund gezeigt. Laura Heiduk vom Team Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund stellte das Schoko-Projekt vor und gab Einblicke in die Nachhaltigkeit der Schokolade: Diese wird in der solarbetriebenen Fabrik von fairafric in Amanase, Ghana, hergestellt und setzt neue Maßstäbe für nachhaltige Wertschöpfung im Herkunftsland des Kakaos. Von der Bohne bis hin zur Verpackung wird die gesamte Schokolade vor Ort in Ghana produziert, wodurch qualifizierte und faire Arbeitsplätze geschaffen und die lokale Wirtschaft gefördert werden. Anschließend begannen die Auszubildenden mit der Gestaltung der neuen Banderole. „Im Unterricht überlegten wir gemeinsam, was Dortmund ausmacht und wie man das gestalterisch umsetzen kann“, berichtet Jutta Wolter, verantwortliche Lehrkraft am Fritz-Henßler-Berufskolleg. Im Mai stellten die Auszubildenden ihre Ergebnisse einer Jury im FORUM des Fritz-Henßler-Berufskollegs vor. Die Jury bestand aus Vertreter*innen des Dortmunder Einzelhandels, des Dortmunder Netzwerks Nachhaltigkeit, der Stadtverwaltung Dortmund und Lehrpersonal des FHBK. Ihre Aufgabe war es, ein finales Design auszuwählen. Am meisten überzeugte der Entwurf von Yasin Hatipoglu, der die Verbindung zum Ursprung der Schokolade in Ghana und bekannte Wahrzeichen der Stadt Dortmund sehr treffend darstellt. Die Schokolade mit der neuen Banderole wird ab August im Dortmunder Einzelhandel erhältlich sein, unter anderem bei Frau Lose e.V., Fairbleiben, Kornhaus Naturkost und Weltladen Brackel. Im August wird das Ruhrgebiet Besuch aus Ghana empfangen: Im Rahmen einer Produzentenreise, organisiert von der Fairen Metropole Ruhr e.V., kommt der Gründer der Bio-Kakaokooperative Yayra Glover Group aus Amanase, Ghana, für eine Woche ins Ruhrgebiet. Am 28. August werden Dortmunder Bürger*innen die Möglichkeit haben, einen der Produzenten der Stadtschokolade kennenzulernen. Geplant ist auch eine öffentliche Auszeichnung der Auszubildenden des Fritz-Henßler-Berufskollegs.
Auf dem Bild zusehen: Yasin Hatipoglus Gewinner-Entwurf für die fairafric Ruhrgebietsschokolade
Wie praxisnah das Studium der Betriebswirtschaft sein kann, zeigt ein aktuelles Projekt an der Fachhochschule Dortmund: Fünf Studierende organisieren in diesem Jahr erstmals den Kinder- und Jugendpreis, den die „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“ zum zweiten Mal vergibt. Wie erreicht man junge Leute, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und damit das Gemeinwohl stärken? Das ist eine der Herausforderungen, mit denen sich das studentische Projektteam seit dem Frühjahr 2024 beschäftigt. Cafer Bülbül, Eva Ditz, Alina Jakubowski, Marie Kahmen und Angela Mazassek studieren den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft in unterschiedlichen Semestern. Um die Teilnahme an dem Managementprojekt, einem Vertiefungsmodul auf freiwilliger Basis, hatten sie sich erfolgreich am Fachbereich Wirtschaft beworben. Seit dem Kickoff im März sind die Studierenden nun schon dabei, die Ausschreibung des Preises zu koordinieren und speziell bei der Zielgruppe bekannt zu machen: bei Kindern ab der 5. Schulklasse und Jugendlichen bis 21 Jahren. Dafür knüpften sie beispielsweise Kontakte zu Schulen und Freizeiteinrichtungen. Für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing erstellten sie Plakate und legten einen Instagram-Account an, der unter anderem mit Impressionen der vergangenen Preisverleihung zum Mitmachen anregen soll. „Unsere Kooperation mit der Stiftung ist eine Win-win-Situation“, sagt Prof. Dr. Jan Christoph Albrecht, der das studentische Projektteam zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Jantje Zimmer betreut. „Die Stiftung profitiert vom Engagement der Studierenden – und die Studierenden sammeln mit ihrer Pionierarbeit als großen Benefit jede Menge Praxiserfahrung. Dazu gehört, alles eigenständig und verantwortungsvoll zu stemmen und sich sowohl untereinander als auch mit den externen Partnern zu vernetzen.“ Die Bewerbungsfrist für den Kinder- und Jugendpreis endet am 25. August 2024. Die Studierenden sichten die eingereichten Unterlagen und werden die Jury der Stiftung beraten. Die festliche Preisverleihung ist geplant für den 22. November 2024 im Dorstfelder Bürgerhaus Pulsschlag. Das Projektteam hat nicht nur die Location samt Catering organisiert, sondern feilt auch noch am Programm, für das hochrangige Laudator*innen aus Politik und Gesellschaft vorgesehen sind. Hintergrund: Die 2016 gegründete „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“ ist eine von der Dortmund-Stiftung verwaltete, rechtlich unselbstständige Treuhandstiftung zur Förderung der Bildung, der Persönlichkeitsentwicklung und des Engagements junger Menschen für das Gemeinwohl. Premiere feierte der Kinder- und Jugendpreis 2021 und soll ab 2024 im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen werden. Das Motto lautet: „Junge Menschen helfen“. Einem prämierten Projekt winken als Belohnung bis zu 2.000 Euro. Vergeben werden drei Preise, die mit insgesamt 4.000 Euro dotiert sind.
Auf dem Bild: Präsentieren ihr Plakat für den Kinder- und Jugendpreis 2024: die Studierenden (vorne, von links) Marie Kahmen, Angela Mazassek und Alina Jakubowski sowie (mittlere Reihe, von links) Cafer Bülbül und Eva Ditz. Im Hintergrund begleiten das Projekt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jantje Zimmer und Prof. Dr. Jan Christoph Albrecht.
Es ist ein sonniger Nachmittag auf dem Spielplatz des Gartenvereins Friedlicher Nachbar in Dortmund Wambel, als eine Stimme über den Platz ruft: „Unser Besuch kommt gerade!“ Sofort strömen alle Kinder herbei und umringen Frau Poschmann, unsere Bundestagsabgeordnete der SPD aus Berlin. Aufgeregt und voller Freude schütteln sie nacheinander ihre Hand, einige kräftiger als andere. Frau Poschmann lächelt und wirkt neugierig auf das, was die Klima Kids in ihrem Sommerferien-Workshop geschaffen haben. Zu Beginn des Treffens erläutern Paul und Emilia ihre Projektidee, welche durch das Zukunftspaket umgesetzt werden kann. Sie erklären, dass ihr „Waldpferdchen“ dazu dient, Kinder zu inspirieren, sich um die Umwelt zu kümmern – ähnlich wie das Seepferdchen für das Schwimmen. In den letzten Tagen haben die Kinder ein Wildbienenhotel gebaut. Schilfröhren wurden geschnitten und gebündelt, um den verschiedenen Wildbienen Niströhren für ihren Nachwuchs anzubieten. Neben dem Wildbienenhotel haben sie in der Gartenanlage Wildkräuter gesammelt, um daraus einen Kräuterquark für leckere Schnittchen mit essbaren Blüten zuzubereiten. Auf einer liebevoll gestalteten Tischdecke sind die gesammelten Kräuter ausgebreitet, daneben die Zeichnungen der Kinder, die jedes Kraut detailliert dargestellt haben. Frau Poschmann ist sichtlich beeindruckt und setzt sich mitten unter die Kinder. Gemeinsam genießen sie die selbstgemachte Johannisbeerlimonade und die wohlschmeckenden Schnittchen. Die Stimmung ist entspannt und fröhlich. „Wie ist es denn bei dir in Berlin? Wie lange darfst du denn so reden? Wer sitzt denn hinter dir im Bundestag?“ Die Kinder nutzen die Gelegenheit, Frau Poschmann all die Fragen zu stellen, die ihnen auf dem Herzen liegen. So erfahren sie, wie groß ihre Familie ist und dass sie auch bald in den Urlaub fährt. Nach einem gemeinsamen Foto vor dem Wildbienenhotel verabschiedet sich Frau Poschmann in ihre Sommerferien. Der Besuch war für die Klima Kids ein großes Highlight und wird ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Sie haben nicht nur eine engagierte Politikerin kennengelernt, sondern auch die Bestätigung erhalten, dass ihr Einsatz für die Umwelt wertgeschätzt wird.
Das Sommerfest der Seniorenwohnstätte Eving versprach nichts weniger als eine Reise um die Welt. Und dieses Versprechen wurde eingelöst – sowohl lukullisch als auch in den Vorführungen wurden erlesene Spezialitäten aus allen Teilen der Erde geboten. So konnten die Bewohner*innen zusammen mit ihren Familien und Freunden landestypische Spezialitäten z. B. aus der Türkei, aus Österreich oder Mexiko genießen. Natürlich gab es auch klassische Bratwürstchen aus deutscher Küche. Am italienischen Kaffee- und Kuchenstand wurden feinste Kuchen und Torten geboten, gespendet von den Angehörigen. Wer ohne Hunger kam, hat es sich schnell anders überlegt – oder etwas verpasst. Neben dem Gaumen sollten aber auch Augen und Ohren durch die Welt reisen. Im Stundentakt gab es Vorführungen von eingeladenen Tanz- und Musikgruppen, z. B. von der polnischen Folkloregruppe „Wiselka“, der Kinder der Ballettschule „Traumtänzer“, der spanischen Flamenco-Tänzerin „La Martina“ sowie dem Tanzduo „Fresher und Ghana Boy“. Das Fest sollte insbesondere auch den Kindern Freude bereiten, dies war ein besonderer Wunsch der Bewohner*innen. Mit Spielen vom „spiel- & sportMOBIL“ des Dortmunder StadtSportBundes, Kinderschminken, einer besonderen Hüpfburg und sogar Planwagenfahrten mit zwei Pferden als Antrieb wurde viel geboten und wahrgenommen. Überhaupt war es schön zu sehen, wie groß die anwesende Altersspanne war. Jung und Alt haben gemeinsam gefeiert, gespielt, getanzt, gesungen. Und gegessen. Schön auch, wie offen und neugierig alle anwesenden Generationen für die Welt sind. Einige Mitarbeitende kamen extra in landestypischer Kleidung ihrer Herkunft und brachten internationales Flair nach Eving. Apropos Mitarbeitende. Ohne die Hilfe aus allen Bereichen (Hauswirtschaft, Haustechnik, Küche, Pflege, Sozialer Dienst und Betreuung, Verwaltung, Leitungsteam) wäre ein solches Fest nicht möglich. AWO Geschäftsführer Tim Hammerbacher, der gemeinsam Einrichtungsleitung Sevgi Basanci das Fest eröffnete, dankte in seinem Grußwort sehr für den großartigen Einsatz. In diesem Zusammenhang möchten wir auch unbedingt die ehrenamtlichen Helfer*innen erwähnen. Der Ortsverein AWO Eving II sowie weitere freiwillige Unterstützer*innen haben fleißig an den vielen Ständen mitgeholfen. Sogar die Sonne hat kräftig mitgemacht!