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Wechsel im Jobcenter Dortmund: Frank Neukirchen-Füsers geht nach Bochum – Regine Schmalhorst wird neue Chefin

Frank Neukirchen-Füsers ist seit 15 Jahren Geschäftsführer des JobCenters in Dortmund. Foto: Joe Kramer

Nach fast 15 Jahren als Geschäftsführer eines der größten Jobcenter Deutschlands steht für Frank Neukirchen-Füsers eine berufliche Veränderung an: ab September wechselt der 60-Jährige vom Jobcenter Dortmund in den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bochum. Er tauscht quasi den Job mit  Dr. Regine Schmalhorst (47). Die jetzige Leiterin der Agentur für Arbeit in Bochum übernimmt die Aufgabe als Geschäftsführerin des Jobcenters in Dortmund nahtlos zum September.

Frank Neukirchen-Füsers nach 15 Jahren auf der Suche nach einer neuen und interessanten Herausforderung

„Nach rund 15 Jahren Aufbau, Entwicklung und Verstetigung der Arbeit im Jobcenter Dortmund habe ich eine neue und interessante Herausforderung gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit befindet sich im Wandel und ich hoffe, viele Erfahrungen in die „Agentur der Zukunft“ einbringen zu können“, kommentiert der Dortmunder seine Entscheidung.

Im Jahr 2002 wechselte Frank Neukirchen-Füsers von der Agentur für Arbeit Essen nach Dortmund. Als Geschäftsführer für das operative Geschäft der Dortmunder Arbeitsagentur setzte er sich schon früh für eine gemeinschaftliche und rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit ein.

2003 nahm unter seiner Führung, gemeinsam mit der Sozialverwaltung, das Jobcenter24 für Jugendliche und junge Erwachsene seinen Betrieb auf. Diese Einrichtung für junge Menschen war Vorläuferin des heutigen Jugendberufshauses. 2004 wurde die Konzeption für die gemeinsame Einrichtung nach dem SGB II entwickelt. 2005 wurde Frank Neukirchen-Füsers zum Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund gewählt.

„Es ist immer wieder gelungen, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zu schaffen.“

Dr. Regine Schmalhorst (47) tauscht mit Frank Neukirchen-Füsers im September den Job. Foto: Michael Grosler

„Als Geschäftsführer des Jobcenters war es mir immer wichtig, unter den bestehenden Rahmenbedingungen des SGB II das Beste für langzeitarbeitslose Menschen und die Stadt in diesem System zu erreichen. Ich blicke auf eine interessante, spannende und herausfordernde Zeit des Aufbaus und der Entwicklung der Institution Jobcenter zurück“, so Frank Neukirchen-Füsers.

Prägend für die Arbeit in Dortmund sei das kooperative Miteinander und das gegenseitige Vertrauen der Mitarbeitenden und der Partner in der Stadtgesellschaft gewesen. Dies habe sich beispielsweise im Kontext Flucht und Migration, als unter schwierigsten Bedingungen die richtigen Angebote für geflohene Menschen geschaffen werden mussten, gezeigt.

„Nur dank dieser guten Zusammenarbeit ist es auch immer wieder aufs Neue gelungen, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Sei es mit der Umwandlung von Minijobs, neuen eigenen Förderprojekten oder der vollumfänglichen Ausnutzung gesetzlicher Förderprogramme – in Kooperation mit vielen Netzwerkpartnern konnten stets neue und innovative Modelle erprobt und verstetigt werden“, so der scheidende Jobcenter-Chef.

„In Bochum freue ich mich auf ähnliche, aber auch auf neue Herausforderungen, wie die Entwicklung der lebensbegleitenden Beratungsprozesse und die Sicherung des Fachkräftebedarfs im technologischen Wandel“, so Frank Neukirchen-Füsers.

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