
Dortmund bekommt ein neues Angebot. Passend zum Pride Month, bietet sanfte-touren.de ab Juni die neue Führung „Dortmunds queere Geschichte“ an. Die rund zweistündige, historische Stadttour soll die queere Seite Dortmund beleuchten.
Eine Enge Partnerschaft mit dem KCR Dortmund

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Verfolgung queerer Menschen während der NS-Zeit, der gesellschaftliche Umgang mit AIDS sowie die Entwicklung der queeren Bar- und Clubkultur in Dortmund.
Das Kommunikations-Centrum Ruhr e.V. (KCR) gibt es seit über 50 Jahren und es ist das am längsten bestehende Zentrum der queeren Community in Deutschland. Die Tour in enger Zusammenarbeit mit dem KCR entstanden. Dessen Wissen und Erfahrungen maßgeblich in die Konzeption eingeflossen seien und erst durch die enge Zusammenarbeit konnten die Stadtführungen ermöglicht werden.
„Bei der Recherche bin ich auf faszinierende Geschichten gestoßen, die unbedingt erzählt werden müssen“, erklärt Jacquelin Wenneker die Impulsgeberin der neuen Tour von sanfte-touren.de. Dortmund werde in Bezug auf queeres Leben oft unterschätzt, obwohl die Stadt über eine vielfältige Geschichte und Community verfüge.
Die Route und Highlights der neuen Stadtführung
Der Auftakt der Touren ist passend zum Pride Month für den 4. Juni geplant. Ein besonderes Highlight ist für den 14. Juni angekündigt, da soll Travestiekünstlerin Carla Gold ausgewählte Führungen begleiten. Nach dem Auftakt im Juni sind die Touren regulär zweimal monatlich vorgesehen.

Die Route beginnt am Bergmannkiosk und führt durch die nördliche Innenstadt zu historischen Orten queeren Lebens sowie zu Erinnerungsorten für die Opfer des Paragrafen 175. Zielpunkt der Führung ist die Reinoldikirche.
Die Tour richtet sich an alle, Menschen aus der Community aber auch Interessierte. „Ziel ist es, gemeinsam Barrieren abzubauen und Dortmund aus einer neuen Perspektive zu erleben“, sagte die Veranstalterin.
Termine und Buchungen:
Infos und Buchung unter: Sanfte-touren.de/queere-geschichte
Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!

