Vier Tage lang Streiks im Nahverkehr – keine Busse und Stadtbahnen am 17. und 19. März 2026

Jetzt ruft die Gewerkschaft ver.di NRW-weit zu weiteren Warnstreiks auf 

Das Bild zeigt Warnstreikwesten
Auf den zweitägigen Warnstreik für Dortmund folgt der landesweite Streikaufruf. Daher gibt es vier Tage lang Probleme. Archivfoto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Im Zuge der Tarifverhandlungen ruft ver.di kommende Woche zu Streiks im öffentlichen Nahverkehr in NRW auf. Am Dienstag (17. März) und Donnerstag (19. März) stehen Busse und Bahnen in Dortmund still. Am Mittwoch streiken die Werkstätten der DSW21.

Auswirkungen des Streiks auf Dortmund

Bisher waren die kommunalen Verkehrsverbände nacheinander zum Streik aufgerufen. Heute (16. März) kündigte ver.di jedoch einen landesweiten Streik für Mittwoch (18. März) und Donnerstag (19. März) an. Dadurch kommt es in manchen Städten dazu, dass zwei Mal hintereinander gestreikt wird – so auch in Dortmund.

Die DSW21-Kundencenter wie hier an der Kampstraße blieben geschlossen. Archivfoto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Am 16. und 18. März finden die Fahrten des ÖPNV Dortmunds regulär statt, da dort nicht die Fahrdienste der DSW21 bestreikt werden. Am heutigen Montag (16. März) wurde in den Verwaltungen und Kundenzentren gestreikt. Dementsprechend blieben in Dortmund ausschließlich die KundenCenter von DSW21 geschlossen.

Am 18. März streiken die Werkstätten, sodass es bei technischen Störungen länger als gewöhnlich dauern kann, bis diese behoben sind. Der Grund hierfür ist, dass nur die Notdienste besetzt sind.

Busse und Stadtbahnen betroffen: Kein Nahverkehr bei DSW21 am 17. und 19. März

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter.
Die Warnstreiks im ÖPNV gehen weiter. Foto: Alexander Völkel für die nordstadtblogger.de

Der Nahverkehr ist am 17. und 19. März betroffen. An beiden Tagen wird der Fahrdienst selbst bestreikt. In Dortmund, Castrop-Rauxel und Schwerte fallen die Busse und Stadtbahnen von DSW21 von der frühesten Frühschicht bis zur spätesten Spätschicht aus. Der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen ist von der Tarifrunde nicht betroffen.

Das bedeutet, dass an beiden Tagen keine Fahrten ab Dienstbeginn gegen 3.30 Uhr bis zum Betriebsende gegen 1.30 Uhr am Folgetag stattfinden. Auch die NachtExpress-Linien, die gegen 0.15 Uhr und 0.45 Uhr von der Haltestelle „Reinoldikirche“ in die Stadtteile starten, sind betroffen.

Die Flughafen-Sonderlinien sind nicht betroffen

Dienstag und Donnerstag gibt es die nächste Streikrunde beim Fahrpersonal von  DSW21.

Auch in den Nachbarstädten Castrop-Rauxel und Schwerte entfallen Fahrten der DSW21. Die Fahrten der ExpressBuslinie X13 zwischen Dortmund, Waltrop und Datteln fahren nicht, sofern sie von der DSW21 angeboten werden. Fahrten des Partners Vestischen können vereinzelt fahren.

Nicht betroffen sind die miteinander verknüpften Flughafen-Sonderlinien AirportExpress, AirportShuttle und die Linie 490, die unabhängig vom übrigen DSW21-Linienbetrieb organisiert werden.

Eine weitere Ausnahme bildet die H-Bahn, die am 16. und 17. März regulär fährt, allerdings am 19. März ausfällt. Ob die H-Bahn am 18. März in Betrieb ist, gibt DSW21 noch bekannt.

Hintergrund des landesweiten Streiks

„Wir stehen in Nordrhein‑Westfalen – nun bereits im dritten Monat dieser Tarifrunde – immer noch ohne spürbare Fortschritte da“, begründet Heinz Rech, der ver.di‑Verhandlungsführer NRW, den Aufruf zur Arbeitsniederlegung.

Ver.di verhandelt mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen, um die Arbeitsbedingungen von rund 30.000 Beschäftigten in NRW zu verbessern. In der Presseinformation heißt es, dass das Ziel sei, „die hohe Belastung und Fluktuation im ÖPNV zu reduzieren und die Attraktivität der Arbeitsplätze zu stärken“.

Weitere Informationen: 

Die DSW21 empfiehlt, sich an den Streiktagen über die Elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) auf www.bus-und-bahn.de oder in der DSW21-App informieren. 


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