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Thema Freifunk: Netzpolitik Bar-Camp im Dortmunder U

Im Dortmunder U fand das Netzpolitik-Camp zum Thema "Freifunk" statt.

Im Dortmunder U fand das Netzpolitik-Camp zum Thema „Freifunk“ statt.

Von Leopold Achilles

Das zweite Netzpolitik-Camp in NRW machte dieses mal in Dortmund halt – der Fokus lag auf dem Thema „Freifunk“.

Ein BarCamp als offenes Konferenzformat für die aktive Teilnahme

Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann.

Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann.

Auch dieses Mal wurde in Sessions – also freien, oft spontanen Präsentationen – in verschiedenen Räumen des Dortmunder U diskutiert, vorgestellt und erklärt.

Es trafen sich dort viele Gesichter der Freifunkszene, MitarbeiterInnen der Staatskanzlei NRW aus Düsseldorf sowie Mitglieder der Piratenpartei.

Das NetzpolitikCamp ist ein Themen-BarCamp, bei dem der Fokus auf dem Thema Netzpolitik in all seinen Facetten liegt.

Was ein „Themen-BarCamp“ ist? NetzpolitikCamp beschreibt es sebst so: „Ein BarCamp ist ein offenes Konferenzformat, bei dem jeder Teilnehmer angehalten ist, aktiv zu partizipieren.

Dies führt zu einer intensiven Veranstaltung mit Präsentationen, Diskussionen und Interaktion der Teilnehmer untereinander.“

Die Seite netzpolitikcamp.de begleitet das Veranstaltungsformat 

Die beiden Moderatoren des Tages: Vivian Pein und Stefan Evertz

Die Moderatoren Vivian Pein und Stefan Evertz.

Die Seite netzpolitikcamp.de begleitet das Veranstaltungsformat NetzpolitikCamp, das seit 2015 im Auftrag der Staatskanzlei NRW durchgeführt wird.

Bei der ersten Auflage im März 2015 waren bereits etwa 90 TeilnehmerInnen in Düsseldorf dabei.

Der Tag im U startete schon um 9:30 mit der Begrüßung im Kino im U. Hier wurden die Initiatoren und Teilnehmer vorgestellt und die Weichen, für die kommenden Stunden des Bar-Camps gestellt.

Die beiden Moderatoren des Tages, Vivian Pein und Stefan Evertz führten die Anwesenden in das BarCamp ein. Es sprachen zur Begrüßung neben dem Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann, auch der Geschäftsführer der Kulturbetriebe Dortmund’s, Kurt Eichler.

Dieser stellte kurz das Dortmunder U vor und brachte das heutige Thema mit ein: „(…) Freifunk ist ein wichtiges Element für Stadtentwicklung und urbanität (…)“

„Freifunk ist ein wichtiger Baustein für die Medienkompetenz“

Netzpolitik Camp (5 von 29)

Nachdem jede/r TeilnehmerIn in der Vorstellungsrunde zu Wort gekommen war begann die Planung der nächsten Stunden. Einen genauen Ablauf gab es aber bis jetzt noch nicht.

Die TeilnehmerInnen erstellten miteinander den Zeitplan für die Sessions, welcher vom Thema, der Resonanz unter den Teilnehmern und der Zeit abhängig war.

Nun standen Vorträge mit den Titeln „Was ist Freifunk?“, „Wie kommen wir an die Förderung?“, „die Lernkurve eines FF-Netztes“ und „Smart City & Freifunk“ auf dem Programm.

Für alle die jenigen, die sich mit dem Thema „Freifunk“ bisher noch nicht befasst haben, empfiehlt sich die Internetseite der Staatskanzlei des Landes NRW MBEM.nrw und die Seite der sehr aktiven Dortmunder Freifunk-Community unter freifunk-dortmund.de .

Förderung und Kooperation mit Städten, Kommunen und dem Land

Netzpolitik Camp (22 von 29)

Da jede der Sessions 45 Minuten lang war, sind die Ergebnisse aus den Gesprächen mehr als umfangreich.

Zum Beispiel wussten einige der TeilnehmerInnen noch nichts von den Fördermitteln für Freifunk, die das Land NRW für dieses Jahr zur Verfügung stellen kann.

Die Freifunk-Community im Münsterland als Beispiel, hat aus diesem Topf erst vor kurzem Ihren Antrag bewilligt bekommen. Rund 8.000 Euro wurden für drei geplanten Anlagen bewilligt, berichtete der Teilnehmer M. Walther im Lautsprecher, im U.

Die Frage der Umsetzung wurde ebenso gestellt und beantwortet wie die, nach der Förderung und Kooperation mit Städten, Kommunen und dem Land.

Die Teilnehmer konnten die Austellung Whistleblower & Vigilanten sehen

Netzpolitik Camp (15 von 29)

Es ist nicht überall gleich einfach Freifunk zu installieren, stellt man fest.

Der Veranstaltung tat es gut, dass auch Teilnehmer aus der Politik dabei waren. Dadurch fand ein sehr reger und weitreichender Austausch statt.

Für alle „Nicht-Techniker“ wurde aber auch bei Null angefangen, und die Frage geklärt was Freifunk überhaupt ist.

Für alle Interessierten stehen in wenigen Tagen die Protokolle jeder Session auf netzpolitikcamp.de zur freien Verfügung. Hier finden Sie auch die Protokolle vom ersten BarCamp in Düsseldorf.

Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit die Austellung Whistleblower & Vigilanten, welche gerade ganz frisch im Dortmunder U zu sehen ist, zu besuchen.

Eine zum Thema passende Austellung, die die TeilnehmerInnen sehr begeisterte und die wir hier nur empfehlen können.

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