Nordstadtblogger

Stiftung Pro Filiis unterstützt das Nachhilfeprojekt „Ich schaff’s!“ des Kinderschutzbundes für ein weiteres Jahr

Individuelle Nachhilfe in der Einrichtung des Kinderschutzbundes in der Lambachstraße.

„Ich habe mich verbessert, in Mathe hatte ich früher immer eine Vier, jetzt habe ich eine Zwei“, freut sich die dreizehnjährige Yassmina und zeigt zum Beweis ein Schreiben aus ihrer Schule, auf dem die Entwicklung zur besseren Note dokumentiert ist. „Ich gehe hier immer freiwillig und gerne hin“, ergänzt die Schülerin aus der Nordstadt.

Bis zu 25 Schülerinnen und Schüler werden individuell durch vier Lehramtsstudierende gefördert

Lehramtsstudentin Lisa Thrun unterrichtet eine Schülerin.

Im Hintergrund schmunzelt Lisa Thrun über das aufgeweckte Mädchen. Die Lehramtsstudentin hat nicht unwesentlich zum schulischen Erfolg von Yassmina beigetragen.

Seit 2012 finanziert sie ihr Studium durch die Arbeit im Nachhilfeprojekt „Ich schaff´s!“ des Kinderschutzbund Dortmund (KSB) in der Lambachstraße. Aber nicht nur der finanzielle Vorteil motiviert die junge Frau: „Hier kann ich mich ausprobieren, es macht Spaß und ich habe das Gefühl, etwas Gutes zu tun“, ergänzt sie. Mathe, Deutsch und Englisch stehen jeden Dienstag nachmittag auf dem Stundenplan.

Zusammen mit einer Kollegin und zwei Kollegen betreut sie, begleitet von einem Mitarbeiter des Kinderschutzbundes, bis zu 25 Schülerinnen und Schüler. Das Wissen der Kinder wird vertieft, auf Klassenarbeiten und Tests wird vorbereitet, soziale Kompetenzen sollen gestärkt und erweitert werden. „Letztendlich bestimmen aber die Kinder, was gelehrt wird“, sagt Martina Furlan vom KSB. Das Konzept ist darauf ausgerichtet, die Schülerinnen und Schüler in ihren Stärken zu fördern.

Konzentriert sitzen die Kinder vor ihren Aufgaben, die Freude am Lernen ist ihnen anzusehen. Das ist nachvollziehbar, wenn man dabei von gleich vier netten jungen Studierenden der Uni Dortmund individuell begleitet wird. „Wir machen aber auch Pausen, nicht wahr Yassmina“, sagt Lisa Thrun mit Blick auf die Schülerin, die zuvor behauptet hat, sie würde an den Nachmittagen permanent nur lernen. Zeit für Spiel und Spaß ist vorhanden.

Stiftung Pro Filiis hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen

Stiftung Pro Filiis unterstützt den Kinderschutzbund Dortmund für ein weiteres Schuljahr mit über 6000 Euro. 

Damit dieses auch in diesem Jahr fortgeführt werden kann, dafür sorgt die Unterstützung der Pro Filiis- Stiftung aus dem Stadtbezirk Mengede. Gut Sechstausend Euro haben Vorstand Thomas Schieferstein und Projektverantwortliche Christina Schmidt in die Einrichtung in der Dortmunder Nordstadt mitgebracht.

Wurden zuvor Grundschüler gefördert, so fokussiert sich das Angebot des KSB seit 2011 auf Übergangsschüler. Man hat erkannt, „…dass gerade der Übergang von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen für viele Kinder ein großer Umbruch ist.

Wenn die Eltern dann nicht so viel unterstützen können, verlieren Kinder schnell den Anschluss“, sieht Geschäftsführerin Martina Furlan einen besonderen Bedarf im Stadtbezirk.

Die hohe Nachfrage nach dem Angebot bestärkt sie und auch die Stiftung vom Nutzen des Nachhilfeprojektes, das jetzt im vierten Jahr fortgesetzt wird. Das Projekt ist offen für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen.

Die Stiftung Pro Filiis wurde Ende 2008 ins Leben gerufen und hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Die Stiftung engagiert sich im In- und Ausland, hat ihren geografischen Förderschwerpunkt aber im Raum Dortmund. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Fördermittel in Höhe von über 135 000 Euro ausgeschüttet.

Mehr Informationen:

http://www.profiliis.de, http://www.kinderschutzbund-dortmund.de/f027/f016

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